Katzenpfleger(in) in Charlottenburg gesucht

Wir suchen für den Zeitraum von 6 – 8 – 12 Wochen ab Mitte März für unser Katzen-Senioren-Wohnheim in Charlottenburg mindestens eine zuverlässige und einsatzfreudige Pflegekraft für die noch darin lebenden 4 alten Katzen: Die Katzen müssen morgens und abends um 8 Uhr gefüttert, geschmust und mit Medikamenten versorgt werden: Ein Kater hat Diabetes, ein anderer Schilddrüsenüberfunktion. Lieb wäre uns jemand, die/der schon einige Erfahrung hat, so dass er den Zustand einer Katze und ihren Behandlungsbedarf richtig erkennen und ansagen kann, Insulin spritzen und den Herzschlag mit einem Stethoskop abhorchen kann (oder beides lernen möchte). Erfreulich wäre, wenn der Catsitter auch Interesse und Zeit mitbringen kann um mit der Katze zum Tierarzt zu gehen, falls dies nötig erscheint.

Gern nehmen wir als Mitarbeiter Menschen mit eigenen Katzen, die bei uns etwas über die Behandlung und / oder Vermeidung / Heilung dieser sehr häufig vorkommenden Erkrankungen lernen wollen um das bei uns erworbene Wissen im Umgang mit diesen Erkrankungen bei ihren eigenen Katzen zu Hause auch anwenden zu können.

Möglich ist, dass die/der Pfleger/in für den Zeitraum ihrer/seiner Beschäftigung bei uns wegen der Dienstzeiten morgens und abends um 8 h auch hier bei uns und den Katzen wohnt. Denkbar ist auch eine Arbeit auf Vergütung im Rahmen unserer Möglichkeiten.

Interessiert? Renate anrufen. Tel. 323 98 16

Februar 2017 – Tipps zur Katzenfütterung / Diabetes bei Katzen

Hier ein Link zu einem guten Aufsatz über das Füttern von Katzen, mit dem man fütterungsbedingte Erkrankungen weitgehend vermeiden kann; bitte kopieren und in die Adresszeile eingeben. Man sollte wenigstens alles, was in diesem Aufsatz steht wissen und bei der Fütterung im Auge behalten:

http://www.katzen-fieber.de/kurzinfos-ernaehrung.php

Jetzt schreiben Norma und ich die Spendenquittungen für 2016, die vor dem 10. 2. 17 bei den Spendern angekommen sein sollen. Wenn das nicht der Fall ist, fehlt uns die Anschrift vom Spender.

Ich hätte auch ohne Büroarbeit  genug zu tun. Und zwar mit Tieren:

Zu Besuch bei uns ist Gastkater Mirko, ca 9 Jahre alt, Diabetiker.

Diabetiker bekommen 2 x täglich im Abstand von möglichst genau 12 Stunden morgens und abends eine Insulinspritze. Den auf die Insulinspritze  folgenden Zeitraum nenne ich „Zyklus“. Ein Zyklus hat 12 Stunden, der Tag hat 2 Zyklen, einen tagsüber (bei uns von 8 – 20 h) und einen nachts (von 20 – 8 h). Gespritzt wird bei Caninsulin morgens und abends dieselbe Menge Insulin, Mirko bekommt 2 x täglich 3 Einheiten.

Als wir Mirko übernommen haben, bekam er morgens 5 und abends 3 Einheiten Insulin bei Fütterung mit Trockenfutter Kattovit Diabetic. Auf Betreiben unseres Diabetes-Facharztes wurde er von TF auf Feuchtfutter umgestellt. Und zwar auf ein für Diabetiker gutes, geeignetes Feuchtfutter, das wenig oder gar keine Kohlehydrate und gar keinen Zucker enthält: Das ist die Marke „Topic“ von Aldi, und zwar nicht die 100-g-Schalen sondern die 400-g-Dosen, die früher unter dem Namen „Lux“ verkauft wurden.  Die seit kurzem bestehende Namensgleichheit von den 100-g-Schalen und den 400-g-Dosen beim Aldi-Katzenfutter ist etwas störend. Von diesen 400-g-Dosen Topic (Ex-Lux) frißt unser Kater Mirko nur die hellgelben, die „Geflügel“ und die orangefarbenen, in denen angeblich Truthahn & Kaninchen ist.  Den Inhalt der blauen, roten, grünen Dosen rührt er nicht an, auch nicht wenn er so sehr Hunger hat, dass er mich haut damit ich ihm was auf den Teller tue.

Ein insulinpflichtiger Diabetiker-Kater darf gar nicht ohne Nahrung bleiben.  Mirko bekommt nun also „Topic gelb“ abwechselnd mit „Topic-Orange“.

Der Kater  frisst davon ungefähr 300 g am Tag – und zwar jeweils 100 g vor der Insulinspritze und noch mal je 50 g etwa 3 Stunden später (also vor dem „Nadir“, das ist der Zeitpunkt der maximalen Insulinausschüttung und dem niedrigsten Blutzuckerstand. Der Kater muss dann so viel Nahrung im Bauch haben, dass er nicht in die Unterzuckerung gerät, also nicht unter 70 mg /dl Blutzucker.).

Nach dem Nadir  nehmen wir ihm das Futter weg. Denn das Caninsulin wirkt nur maximal 7 Stunden lang, dann ist es verbraucht. Der Blutzuckerspiegel steigt deshalb nun auch dann an, wenn die Katze nichts mehr frisst.

Mit 3 iE morgens und abends ist Mirko derzeit gut eingestellt. Wir haben den Blutzuckergehalt regelmäßig kontrolliert und wissen deshalb, dass der Blutzucker vom  Kater den größten Teil der Zeit innerhalb der Normwerte liegt. Ein Diabetiker-Kater muss etwa eine halbe Stunde vor der Insulinspritze gut gefressen haben, wenn er Can-Insulin bekommt. Denn bei gut gefülltem Magen sinkt der Blutzuckerspiegel nach der Insulinspritze nicht zu schnell und zu stark ab. Unser Gast bekommt also um halb acht Uhr – eine halbe Stunde vor dem Spritzen – etwa 100 g Topic. Darauf stürzt er sich mit Heißhunger, wenn und weil sein Fressnapf in den vorangegangenen 4 – 5 Stunden leer war.

Durch den Wechsel von Trockenfutter auf  Topic-Aldi-Feuchtfutter-400-g-Dosen konnten wir die Insulindosis für eine gute Blutzuckerverlaufskurve von 8 iE (=  5 + 3  iE) auf 6 iE mit 2 x 3 iE morgens und abends  herunterfahren.

Wir haben ein Blutzuckermessgerät gekauft, mit dem man auch die Ketonkörper messen kann. Diese lagen – wie die Blutzuckerwerte selber auch – solange der Kater  mit Trockenfutter gefüttert wurde, in den Stunden minderer Insulinwirkung (d.h. in der zweiten Hälfte vom Zyklus) viel zu hoch, an der Grenze zum Notfall.  Das ist nun ganz anders seitdem der Kater kein Trockenfutter mehr bekommt, weil er gern und reichlich „Aldi-gelbe-400-g-Dose“ frisst.

Dem Kater geht es damit jetzt viel besser: Die Blutzuckerschwankungen sind im 12-Std-Verlauf viel geringer, der Blutzucker liegt den größten teil vom Zyklus im Normbereich. Das bedeutet, dass keine Ketone gebildet werden bzw. dass ihre Menge im Normbereich liegt und dass der Kater weder Ketonkörper noch Zucker ausscheidet. Dazu darf der Blutzuckerspiegel im Verlauf des Zyklus 200 mg nicht oder nur kurz und geringfügig überschreiten. Wenn er höher steigt, muss man die Futtermenge reduzieren oder geringfügig (0,25 iE) mehr Insulin spritzen. Fütterungszeiten, Futter, Fressmenge und Insulin müssen immer in einem guten (und gut beobachteten) Verhältnis zueinander stehen. Bei der Verwendung von Cansinsulin können folgende Tipps beim Flachhalten der Blutzuckerkurve helfen:

  1. nur niedrigkalorisches Feuchtfutter füttern, die kaum Kolehydrate enthalten (z.B. Aldi Topic, Animonda Diabetic, Verpackung durchlesen!: denn etliche Futter, auf denen „Diabetic“ draufsteht, sind ungeeignet für Diabetiker, weil sie Reis, Getreide usw., also Kohlehydrate, und sogar auch Zucker enthalten.
  2. Das Futter 6 – 7 Std nach dem „Nadir“ (das ist der Zeitpunkt der höchsten Insulinausschüttung, also des niedrigsten Blutzuckerstandes, er liegt zwischen 3 und 6 Stunden nach der Spritze) ganz wegnehmen. Denn dann steigt der Blutzuckerspiegel auch wieder an, wenn die Katze nichts frisst. Das garantiert auch, dass die Katze eine halbe Stunde vor der nächsten Spritze sich auf ihren Fressnapf stürzt, weil sie Hunger hat.
  3. Eine halbe Stunde vor der Insulinspritze eine große Portion füttern damit die darauf folgende Verabreichung von Insulin den Blutzucker nicht zu schnell absenkt, wodurch die unerwünschte „Suppenschüsselform“ der 12-Std-Blutzuckerkurve zustande kommt. Sie ist unerwünscht, weil die Schwankungen im Blutzucker zu groß sind, sie zeigen bei Trockenfutterfütterung eine Differenz von bis zu 400 mg/dl Blutzucker mit der sehr starken Erhöhung  im letzten Drittel vom Zyklus mit stundenlangen Blutzuckerwerten von über 400 mg/dl inklusive Glucosurie. Die Katze scheidet immer dann Zucker aus, wenn der Blutzuckerwert höher als 200 mg / dl liegt. Bei Caninsulin mit einer Wirkungsdauer von ca 7 Stunden sind das die letzten etwa 4 Stunden in jedem Zyklus, d.h. 8 Stunden am Tag. In dieser Zeit leiden alle Organe der Katze erheblich unter der Überzuckerung. Es kommt durch die zu Entzündungen  im oder am ganzen Körper, häufig am Zahnfleisch, an der Bauchspeicheldrüse, die Katze hört auf zu fressen und die Einstellung entgleist, es muss ein neues, besseres Gleichgewicht gefunden werden. Vorher müssen die Entzündungen, wenn die Katze nicht mehr frisst,  mit einem Antibiotikum unterdrückt werden. Dann muss in den Tagen von dessen Wirksamkeit schnell die neue richtige Einstellung gefunden werden. Wir haben das jetzt mal durchgespielt. Die Betreuung und Pflege eine Katzen-Diabetikers ist ganz schön aufwändig. Aber der Aufwand  lohnt sich. Es kann den Katzen mit Diabetes jahrelang sehr gut gehen. Ein Nachbarkater ist damit 22 Jahre alt geworden (die Halter haben aber gut darauf geachtet, dass er so viel Insulin bekam, dass er sich dauernd im unteren Normbereich befand. Deshalb hatte er auch keine Probleme mit irgendwelchen Entzündungen… Aber die Nachbarn haben auch Glück gehabt, dass er so alt geworden ist, denn sie haben ihn mehrmals unterzuckert auf der Seite liegend vorgefunden, konnten ihn aber mit Traubenzucker wieder ins Bewusstsein rufen….)

Seit der Umstellung auf Feuchtfutter bei reduzierter Insulingabe ist der Kater den ganzen Tag über viel fitter: er springt auf dem Hof herum wie eine junge Katze, er spielt auch wieder (natürlich am liebsten „Faden fangen“), er wälzt sich wieder draußen („fellpflegend“)  im Dreck und rennt hinter Vögeln her, er wirkt wieder mehr wie eine Katze, die eine Katze sein darf  und kein Sofakissen. Wiederbelebt eben. Schaun wir mal, wie wir ihm das erhalte können. Sein Frauchen, zu dem er nun bald wieder zurückgeht, liebt ihn über alles und ist sicher bereit, alles mitzumachen, was sie hinkriegen kann, wenn es gut für ihren kleinen Freund ist.

Januar 2017

Was wir so machen?

Jenny plagt sich mit dem Finanzbericht von 2016 herum, den wir bis zum  31. Januar 2017  beim Berliner Finanzamt für Körperschaften I abgegeben haben müssen. Dazu gehört auch ein Geschäftsbericht. Ich bemühe mich  deshalb darum, unsere aktiven Tierschützer dazu zu bewegen, dass sie mir aufschreiben, was sie in 2016 im Tierschutz gearbeitet haben. Gar nicht so einfach bei Leute, die ständig keine Zeit haben, weil sie täglich mit Elend überhäuft werden oder weil sie sich auf die Versorgung von Lebewesen eingelassen haben, die sie nicht wieder loswerden können ohne gegen ihre eigenen Wertvorstellungen zu verstoßen… oder eben mitleiden, weil sie mitfühlen.

DIE Spendenquittungen schreiben und verschicken wir immer erst NACH der Erstellung unseres geschäfts- und Finanzberichts, der bis zum 31. 1. des Jahres abgegeben werden muss. Da wir erst am 1.1. des Jahres damit anfangen können, haben wir im Januar keine Zeit für die Spendenquittungen. Deshalb schreiben und verschicken wir sie normalerweise in der ersten Hälfte vom Februar. Aber das können wir auch nur dann, wenn die Spender ihren Namen und ihre Anschrift auf dem Überweisungsformular genau aufgeführt haben.

Ich (RenaLu) bin mit der Verbesserung der Behandlung bzw. Sterbebegleitung meiner Katze Krümel und mit dem richtigen Einstellen vom Diabetiker Mirco (= Gastkater, dessen Frauchen im Krankenhaus liegt) ausreichend beschäftigt. Neues über die Behandlung von SDÜ gibt es unter:

Krankengeschichten/ „SDÜ“-Katzen 2017: Krümel und Sanfour

Darin  zeigen wir die   klassisch-tierschulmedizinische   Behandlung  ergänzt durch  zusätzliche Heilbehandlung mit den Mitteln der  Homöopathie. Interessant. Und erstaunlich wirksam!

Meine 1998  „selbstgemachte“ Katze (sie stammt aus dem letzten Wurf von „Mammi“) war bis Weihnachten 2016 topfit  und hat nach dann Überdosierung mit Thiamazol (wegen Arztwechsel und Medikamentenwechsel)  seit Weihnachten 2016 etwa 20 % ihres Körpergewichts verloren. Die immer schon sehr schmächtige Katze (Gewicht vor Erkrankung betrug 2060 g)  wiegt nun nur noch 1690 g und wirkte gestern noch so als ob sie demnächst gehen will.

Dieses Bild hat sich aber heute Nacht nach der Verabreichung von 2 – 3 Globuli Selen D 10 stark verändert. Krümel sitzt wieder, sie redet wieder, und sie frisst ordentlich: Gestern 31 g von ihren Körnchen (also genug für eine 3-kg-Katze!) und heute nun schon allein zum Frühstück  28 g. Und das bei guter Einstellung mit Carbimazol.  Krümel ist auch wieder besser zu Fuß, sie spaziert weniger wackelig. Sie schläft nicht mehr mit offenen Augen sondern ganz entspannt zusammengerollt mit geschlossenen Augen. Dem durch die Überdosierung von Thiamazol und auch durch die Antibiose bedingten Durchfall mit Dysbakterie konnten wir mit Omnibiotic (Tipp von meiner humanmedizinisch-alternativ ausgerichteten Hausärztin!) gut entgegenwirken. Die Wurst ist wieder fest und riecht gesund. Wer hätte das gedacht!

Wegen der Herzschwäche (durch Tachykardie wegen SDÜ) gebe ich ihr heute auch noch Cactus D 6. Ich bin gespannt! Es wundert mich nicht, dass homöopathische Mittel bei Katzen gut wirken. Hoffentlich dieses auch!

Und die anderen Aktiven in unserem Verein?

Ingrid Noto hat die Babys von Frau Messer gut vermittelt. Bärbel hat durchgegeben, dass es an einer Futterstelle wieder nach unkastriertem Kater riecht. Wir wissen was das heißt. Obwohl sie eigentlich angesagt hatte, sie nimmt keinen mehr rein sondern liest statt dessen Goethe, das ist ihr anderes „Hobby“.

Was Beate, Klaus, Rosi, Christel und Kerstin jetzt gerade machen, weiß ich nicht; sie müssen es mir schreiben damit ich es in unseren Jahresbericht reintun kann. Lore Greve geht es nicht so gut, ich rede dieser Tage mal mit ihr.

 

Babys abzugeben…

Neu: 15. 1. 2017:  Diese Babys sind inzwischen alle vermittelt!

Liebe Leser unserer Seite!

Zunächst einmal wünsche ich Ihnen allen ein gutes, gesundes und segensreiches Jahr 2017 ff.

Wir hatten im September 2016 eine gesunde, trächtige Katze von draußen reingeholt, diese hatte uns dann am 9. 10. 2016 vier ganz entzückende gesunde muntere Welpen geschenkt, die in Einzelhaltung in einer Pflegestelle in Steglitz sorgsam von ihrer gut betreuten Mutter aufgezogen worden sind. Die Pflegerin, Frau Messer, hat die ganze Zeit über niemanden in ihre Wohnung gelassen, der ihr Krankheitskeime hätte reinschleppen können.

Unsere noch namenlosen 4 Welpen sind 3 Mädchen und ein Junge (soweit bekannt). Sie sind jetzt 2 x geimpft (gegen Schnupfen und Seuche) und gechippt und in sehr gutem Zustand. Falls sie Freigänger werden sollten, müssten sie noch mal gegen Tollwut und Leukose geimpft werden und die Karenzzeit bis zur Wirksamkeit drinnen verbringen.

Wir würden sie gern paarweise an erfahrene, vernünftige Katzenhalter abgeben, die ihnen in den voraussichtlich nächsten 20 Jahren vernünftigen Umgang mit ihnen, genug Platz und Kontakt zukommen lassen wollen. Lieb wäre uns eine paarweise Vermittlung an Menschen mit Katzenverstand, ausreichendem Platz, ausreichender Anwesenheit zu Hause und richtig vernetztem Balkon oder Fenstern.

Sie können sich sicher denken, dass es nicht einfach ist, sich von jungen Katzen zu trennen, wenn man deren Geburt und Kleinkindheit miterlebt hat. Deshalb sehen Sie uns bitte nach, wenn wir Ihnen genaue Fragen stellen und uns auch das neue Zuhause der Kätzchen auch vor der Abgabe ansehen wollen. Wir kennen Sie ja noch nicht.

Die Schutzgebühr beträgt 120 € pro Tier – plus Spende an unseren Verein.

Ansprechpartner: Renate Luhmer, Tel. 030 – 323 98 16

Wer braucht Catsitting?

Unsere erfahrenen und entspannten Catsitter haben noch Kapazitäten frei um Ihre Katzen über die Feiertage bei Ihnen zu Hause zu versorgen.

Tel. Jenny Fröhling:  Tel. 544.89. 230

und Heffi = Tel. 0157 – 848 29 450

Der Catsittingverein

„Katze und Mensch Berlin Südost e.V.“, Verein für gegenseitiges Catsitting, Kreuzberg, Tel. 64.31.72.63

mit Vorstand Lotte Roitzsch tut es im Südosten von Berlin auch auf Gegenseitigkeit. Gut wäre, wenn es auch in anderen Bezirken auch solche segensreichen Vereine gäbe, damit Katzenhalter auch mal entspannt weg können.

Junge, allergische Katze „Rose“ und 2 ältere Kater abzugeben

 

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21.11. 2016     Hallo Beate Rusch, ich hoffe, dir geht es gut!?

Sag mal, hättest du evtl.  noch eine freie Katzenpflegestelle?  Am 01.12.16 hätten wir einen Berlin Flug. ROSE ist 1,5 Jahre alt, weiss, kastriert. Sie hat eine futtermittelunver-träglichkeit und  muss deshalb lebenslang Sensitivfutter bekommen. Das macht die Vermittlung nicht einfacher.

Sie war ganz wund im Gesicht und Nacken, weil sie vom Juckreiz immer mit den Krallen im gange war. Nun ist sie eingestellt und alles verheilt(Foto:ROSE aktuell). Eine Grasmilbenallergie ist auch nicht ausgeschlossen, weshalb sie immer guten Parasitenschutz bräuchte. ROSE könnte auch Wohnungskatze werden, da sie kein Problem hat, drinnen zu sein. Sie dürfte nur in jedem Fall nicht an anderes rumstehendes Futter kommen, sondern wirklich nur ihr Sensitivfutter. Was meinst du? Lieben Gruß von Brigitte

Tel. Beate Rusch = 36 77 527

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17. 11. 2016: Hey Renate, Ich müsste zwei meiner Kater, Lio und Robbie, vermitteln. Die beiden kommen vom Tierschutz, sie sind kerngesund ca. 10 Jahre alt.

Ich habe die beiden als sie 6 Monate alt waren bei mir aufgenommen. In der Pflegestelle, wo sie jetzt sind, werden sie nicht gut versorgt. Sie sind Fremden gegenüber erstmal scheu. Sie sind stubenreine Wohnungskatzen.

Bei Interesse:  Tel. 323 98 16

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Mehr Mensch als Sache….

Schimpansin Cecilia ist mehr Mensch als Sache

Von Viola Ulrich | Stand: 08.11.2016 | Lesedauer: 2 Minuten

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Schimpansen-Dame Cecilia fristete jahrelang ein trostloses Dasein in einem argentinischen Zoo. Nun hat ein Gericht geurteilt: Auch sie hat Menschenrechte und muss aus der Gefangenschaft befreit werden.

Seitdem ihre beiden Kumpel Charlie und Xuxa schon vor Jahren gestorben waren, lebte Schimpansin Cecilia alleine in ihrem Gehege im Zoo von Mendoza in Argentinien. Die meiste Zeit lag sie nur noch mit ihrer blauen Decke auf dem nackten Beton herum.

Schon seit 2014 prangerten Tierschützer die schlechten Haltungsbedingungen an. Und das sieht nun auch ein argentinisches Gericht so: Cecilia muss aus dem Zoo befreit werden und darf ihren Lebensabend in einem brasilianischen Schutzgebiet verbringen.

Laut „Los Andes“ hatte die Richtern geurteilt, dass die Schimpansen-Dame mehr Mensch als Sache sei. Damit habe Cecilia zumindest menschen-ähnliche Rechte. Konkret: Rechte, die ihrer Art entsprechen.

Die Argentinische Anwaltsvereinigung für Tierrechte (AFADA) hatte für Cecilia eine sogenannte Habeas-Corpus-Klage eingereicht – das Recht zum Schutz der persönlichen Freiheit und gegen willkürliche Gefangenschaften. Die Vereinigung argumentierte, dass die Gefangenschaft der Schimpansin ohne Artgenossen unrechtmäßig sei und ihre Gesundheit gefährde.

Das Gericht entschied: Cecilia ist mehr Mensch als Sache. Die Schimpansen-Dame ist quasi eine nicht-menschliche Person: Kein Mensch, aber doch so menschen-ähnlich, dass sie nicht als Sache behandelt werden kann, wie Tiere eigentlich gehandhabt werden.

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na endlich bewegt sich mal was….

 

 

Kastrationsaufruf vom DTB

Hier der entsprechende Auszug aus der letzten Ausgabe der Zeitschrift vom DTB:

„Katzenschutz: Kastration hilft gegen Katzenelend
Rund 2 Millionen Katzen leben allein in Deutschland auf der Straße. Vor diesem Hintergrund appellieren wir an alle Katzenbesitzer: Bitte lasst eure Tiere kastrieren, denn nur so kann das Leid und die dramatische Anzahl der Katzen ohne liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden! Optimaler Zeitraum für Kastrationsaktionen sind die späten Herbst- bis Wintermonate. Bitte helfen Sie mit, denn Freigänger aus Privathaushalten tragen erheblich dazu bei, dass sich frei lebende Katzen unkontrolliert vermehren. …“

Wir schließen uns diesem Aufruf an.

Wir bitten außerdem alle Finder von Katzen,  mit gefundenen Tieren zum Tierarzt zu gehen um herauszufinden ob sie gechippt sind und im Fall, dass diese Tiere nicht gechippt sind und offenbar auch kein beschützendes Zuhause haben, das Tier selber aufzunehmen oder gut unterzubringen und kastrieren und chippen zu lassen. Es gibt nämlich hier bei uns bisher keine staatlichen Personal- und Finanzhilfen, so dass immer weniger Tierschützer immer mehr Tierschutz auf eigene Rechnung tun sollen. Das haut aber angesichts der für jede Art der Sozialarbeit (und auch Tierschutzarbeit  ist überwiegend  harte Sozialarbeit) immer schlechter werdenden Gesamtbedingungen immer weniger gut hin.

Ich kann die Spendenlage im Deutschen Tierschutz nicht einschätzen. Wenn da überhaupt etwas ankommt, dann jedenfalls nicht bei uns. Sinnvoll wäre ein Sammelkonto für alle Tierschutzspendeneingänge und Erbschaften (inklusive Immobilien), dessen vermögen von einer Behörde verwaltet und angemessen verteilt wird.  So wie es jetzt ist, kriegt das Tierheim Berlin angeblich alles, aber ich habe keine Ahnung, ob das nur Geschichten sind oder ob es stimmt,  und ob es dort  nur festliegt und keiner vernünftigen, dem Tierschutz dienlichen Verwendung zugeführt wird.

Und die auch die Bedienung von Zierschutz durch Ehrenamtler ist nicht sinnvoll, denn die Tierschutzarbeit ist harte Arbeit mit einem hohem Stundenaufwand. Und von irgend etwas müssen die Menschen, die diese Arbeit tun, ja auch leben. Und außerdem brauchen sie nicht ununterbrochen jeden Tag 15 Stunden Arbeit ohne die Aussicht auf Vertretung und  freie Tage oder Urlaub. Das ist nämlich ungesund. Nicht nur für Ehrenamtler, die im  Tierschutz tätig sind, sondern für alle anderen schlecht oder gar nicht bezahlten Malocher auch.

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Auslandstierschutz aktuell: Griechenland

Hier ein Beitrag von Ingrid Claus-Noto. (Ich habe sie gebeten, so unwissenden Leuten wie mir dann auch später noch mal zu erklären, warum es auch für uns hier sinnvoll ist, dass und wenn Berliner Auslandstierschutz machen und auch die eine oder andere Katze von dort mit hierher bringen. )

Aber hier erst mal Ingrids aktueller Beitrag zum Thema Griechenland:

Von: Ingrid Claus-Noto <katzeninnotberlin@gmail.com>

Datum: 31. Oktober 2016 um 14:31

Betreff: Euthanasiepläne für Straßentiere An: info@griechische-botschaft.de

Sehr geehrte Frau Müller,

vielen Dank für das Gespräch mit Ihnen. Ich habe die Petition an Sie weitergeleitet, hoffe, dass Sie sie erhalten haben und dass der Herr Botschafter sich der Angelegenheit annimmt. Auch Nicht-Tierfreunden muss es klar sein, dass solches Vorhaben dem Ansehen Griechenlanfs schweren Schaden zufügt. Viele Menschen wollen nicht in einem Land Urlaub machen in dem solche grausamen und vor allem sinnlosen Maßnahmen durchgeführt werden. Damit verhindert man nicht das Elend der Straßentiere, sondern trägt zu deren Vermehrung bei! Das Einzige, was sinnvoll ist, ist die Trapp-Neuter-Release Methode (TNR) . Also Einfangen, kastrieren, wieder zurücksetzen. Die Tierschützer brauchen dabei Hilfe! Sie machen diese Schwerstarbeit ehrenamtlich, finanzieren sie meist aus eigener Tasche, nicht nur in Griechenland, auch in Deutschland und überall auf der Welt! Vor etwa 4 Jahren war ein Japanisches Filmteam bei uns zu Gast, um sich zu informieren, damit auch in Japan TNR eingeführt werden konnte. Den Film kann ich Ihnen bei Interesse gerne zukommen lassen. Meine Freundin ist gerade zum 4. Mal in diesem Jahr in Griechenland, wo sie mit mehreren Tierärzten zusammen Kastrationsaktionen durchführt, die sie selber organisiert hat und für deren Kosten sie Gelder gesammelt hat. Das macht sie seit vielen Jahren, auch in Spanien und anderen Ländern. Wie schrecklich die Vorstellung, dass die hunderte Tiere, die sie kastrieren, oft bis nachts um 1.00 h wird gearbeitet, bis zum Umkippen, dann später getötet werden! Mein Sohn und meine Schwiegertochter (eine Tierärztin) waren im September in Griechenland und haben von gut aussehenden Katzen berichtet, die offenbar kastriert waren, Zugang zu Wasser und Futter hatten, so dass ein durchaus positiver Eindruck entstand. Soll das alles vernichtet werden?? Das kann nicht im Sinne Griechenlands sein! Ich bitte den Herrn Botschafter und Sie sehr, sich dafür einzusetzen, dass dieses Vorhaben nicht nur  umgehend fallen gelassen wird, sondern dass man den Tierschützern alle nur mögliche Hilfe und Unterstützung zukommen lässt. Außerdem bitte ich, mich über diese Angelegenheit zu informieren und bedanke mich im voraus.

Hoffnungsvolle Grüße Ingrid Claus-Noto

Vorsitzende des Vereins Katzen-in

 

Immer wieder neu – und soooo niedlich

Hier Flöckchens Wurf vom 9. 10. 2016: nee, wie süß! Was für ein Glück, dass es das gibt!

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Inzwischen sind sie 21 Tage alt und fangen an zu laufen. Bisher  sind sie ganz gesund. Wir meinen, es sind 2 Jungs und 2 Mädels, aber das ist ja anfangs nicht so einfach zu erkennen. Dicke „Schwarznase“ ist ganz sicher ein Junge. Mich erinnern diese Welpen sehr an meine Katzenfamilie, die ich vor 25 Jahren hatte, v.a. an mein „alter ego“ Sheela und auch an Shiva – und an alle anderen, eben die schwarz-weißen.

Immer wieder sehr bedauerlich ist, dass unsere Zivilisation und der Zeitgeist den verantwortungsbewussten Umgang mit Katzen immer schwieriger machen. Angesichts der Zunahme von Angst und Not  bei vielen Menschen in vielen Lebensbereichen interessieren sich die Menschen leider immer weniger für die Verhinderung von Leid bei Tieren. Unübersehbar ist allenthalben auch, dass die Autoritäten ihre Verantwortung nicht wahrnehmen können oder wollen – oder, wie der Braunschweiger Kripochef gestern morgen im Interview bei 3Sat gesagt hat: „Wir brauchen für die Verhinderung von Gewalt und Straftaten keine Gesetzesänderungen, die vorhandenen Gesetze würden ausreichen. Sie müssten nur auch angewendet werden!“ Ja, das sehe ich auch so. In allen Bereichen.

Allerdings brauchten wir dringend, dass die Autoritäten hilfreiche Maßnahmen nicht vortäuschen sondern RADIKAL ins Leben rufen. So brauchen wir z.B.  eine Mietpreisbremse wie wir sie vor 1988 hatten, also eine, die das Steigen der Mieten, den Abriss von Altbauten und die Entmietung von ganzen Bezirken mit der Zerstörung von gewachsenen sozialen Gemeinschaften  wirklich verhindert. Was wir nicht brauchen können, das sind so eine alberne Vortäuschungen von Rechtstaatlichkeit und Schutz durch die Obrigkeit wie bei dieser letzten Mietpreisbremse u.a. Der Exekutiven fehlt es allenthalben an Glaubwürdigkeit bei der Verteidigung der gesetzlichen Grundlagen.

Das, was in unserer Zeit und Zivilisation JETZT passiert, erzeugt bei vielen Menschen zunehmend Gefühle von Verzweiflung, Sinnlosigkeit und Hilflosigkeit: die einen, die alten, sagen mir, sie wollen sich möglichst bald aus diesen unerträglich lebensverachtenden Gefüge wegstehlen, sie wollen weg  von  Geldgier, Gewalt und Willkür, dem ein schwacher Staat offenbar kaum etwas entgegensetzen kann oder will .

We soll denn der eigene und zugewanderte Nachwuchs in dieser   „Zivilisation“ zurechtkommen  mit der Unklarheit,   dem  Fehlen von allgemeinverbindlichen und allgemeinverständlichen Werten,  der fehlenden Unterscheidung  von Richtig und Falsch, einer „Kuscheljustiz“ (so genannt von dem Kripochef von Braunschweig, der nicht will, dass seine Schutzbefohlenen ungestraft von Banden verprügelt und Polizisten verletzt werden), die jedem alles erlaubt, die Straftaten nicht bestraft und Lebensfeindlichkeit nicht verhindern hilft?

Es ist kein Wunder, dass sich in diesem zunehmenden Chaos zunehmend verängstigte  Menschen immer mehr Sorgen um sich selber machen und immer weniger Kraft und Zeit z. B. auch für das Versorgen  Beschützen von Haustieren haben.

Und wirklich: So ein Mist!  Wo man auch hinguckt.

Ganz anders allerdings, wenn man in Flöckchens Wurfkiste guckt. Da kann man beobachten, wie diese gute Katzenmutter sehr  achtsam, gut orientiert und vorsichtig auf ihren Wurf aufpasst, den sie altersangemessen mit dem richtigen Abstand begleitet. Bei Gefahr im Verzug versteckt sie ihn einfach.

Und was lernt uns das?

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