Junger Mann mit 2 Katzen:

Sympathisch, hilfsbereit, pflegeleicht. Das war mein erster Eindruck. 

Corona und Mimi

Oben: Ich. Links mit Mimi-Schutz und rechts mit Corona-Schutz.

Ja, wir haben Corona, Kontaktverbot, Globalisierung, Immigration, Parallelwelten mit eigenen Werten, Gentrifizierung, Scheitern von Multi-Kulti (was ich sehr bedauere),  grenzenloses Wirtschaftswachstum, omnipotente Digitalisierung, verschärfte Klimakrise durch Betonnierung und  Verkehrskollaps, einen zunehmend Angst erzeugenden Überwachungsstaat; Waschbären, Füchse, Eichhörnchen, Ratten, Mäuse und Wanzen im Garten und leider auch schon mal in der Stube – und eine nach Kastrations-OP durchgeknallte Katze namens Mimi in der Wohnung. Mimi hat dafür gesorgt, dass ich traumatisiert bin, denn sie hat sich nachts nach dem Erwachen an meiner Seite auf meinen Kopf gestürzt um ihn zu killen und mich dabei erheblich verletzt. Jetzt weiß ich, wie man sich als Maus fühlt – oder auch als unerwartet geprügeltes Kind, das von Angst gelähmt ist. Schade, dass mir das vor meinem Ruhestand  noch passieren musste.

Nun habe ich gar keine Zeit mehr, mich um die vielen anderen Probleme auf dieser Welt kümmern zu können, denn das Zusammenleben mit einer traumatisierten Katze, die mich als ihre Halterin attackiert und traumatisiert hat, ist zeitraubend, stressig und anstrengend.  Nun wird nichts aus herbeigesehntem Ruhestand, denn ich werde das Seelenleben dieser  gestörten Katze erforschen und versuchen, sie zu heilen. Ich bin überzeugt davon, dass es mehr Leute mit gestörten Katzen gibt, denen ich guten  Rat geben kann, wenn mir hier die Therapie von Mimi gelingt.  Ziemlich sicher ist, dass  wir sehr wenig über diese etwa 5 Jahre alte Katze „Mimi“ wissen und dass das, was wir von der Überbringerin über sie erfahren haben, vermutlich gelogen war. 

Nach 3 problemlosen Jahren in der Pflegestelle und 2 problemlosen Monaten bei mir gestaltet sich unser Zusammenleben nun so: denn sobald ich meine Verkleidung ablege, knurrt die Katze mich an, weil sie Angst vor mir hat. Sie benimmt sich genau so wie man es in Berichten über traumatisierte Katzen lesen kann: sie starrt mich mit geweiteten Pupillen an, sie „klammert“, d.h. sucht mit eingekniffenem Schwanz und mit nach hinten gelegten Ohren Körperkontakt zu mir und versucht, meine Fortbewegung in meinen Räumen zu verhindern indem sie mir vor die Füße läuft und mich anknurrt. Ablenken kann ich sie mit Knuspertaschen. Auffällig ist, dass sie sehr viel frisst (leider meistens nur Felix Fisch doppelt und etwas Sheba und, zum Glück, auch RC Fibre, was für eine gute Wurst sorgt.) Ausser fürs Fressen und für das Belauern meiner Person interessiert sie sich für nichts. Sie spielt nicht. Und sie hasst Katzen. Vor der nächtlichen Attacke auf mich hatte sie versucht, unseen alten, kranken Sanfour umzubringen, der sich gegen ihren Angriff gar nicht gewehrt hatte. Ich hatte ihr den Kater bei ihrem Angriff auf ihn aber sofort weggenommen bevor sie ihn demolieren konnte. Seitdem bin ich der Feind.

Besonders gern hält sie sich hinter mir auf, so, dass ich sie nicht sehen kann. Gern auch auf Sessellehnen, was ich nicht möchte. Wir haben aber gleichzeitig einen Machtkampf am Laufen, denn sie möchte, dass ich tue was sie mir aufzwingt. I am not amused. Aber da wir ja jetzt sowieso nicht rausdürfen, kann ich mich ja ruhig mit Verhaltensforschung beschäftigen. Wenigstens ist mir dadurch nicht langweilig. Zum Glück lebe ich ja auch in einem Umfeld von Katzenkennern und Katzenkönnen, so dass ich viel guten Rat und Hilfe bekomme. Diese Katze hat seit der nächtlichen Attacke auf mich nämlich unübersehbar etwas gegen mich, und zwar NUR GEGEN MICH, jedenfalls wenn ich mich unverkleidet allein mit ihr in ihrer Wohnung aufhalte.  Sobald eine dritte Person zu Besuch in die gemeinsame Wohnung kommt, erweist sich Mimi als liebenswerte Schmuserin, die kein Wässerchen trüben kann… sie stubst und schnurrt. Aber dem aufmerksamen Beobachter entgeht nun nicht, dass dieses Verhalten auf Täuschung abzielt, denn die Ohren zeigen immer wieder nach hinten und der Schwanz ist manchmal  so eingeklemmt, dass er  zwischen den Beinen an ihrem Bauch entlang klemmt. 

Das ist das erste Mal, dass ich eine in dieser Weise gestörte Katze in meiner Gruppe habe. Ganz sicher sorge ich dafür, dass sie mich nicht noch mal demoliert.

Grünflächen in der Stadt: Cornelsenwiese

Cornelsenwiese Sodener Str

Wir bemühen uns immer noch um den Erhalt von Grünflächen in der Innenstadt als erreichbares Refugium für Anwohner. Ich weiß nicht, was so schwer daran zu begreifen ist, dass das Fehlen von Grünzonen in der Innenstadt diese im Sommer in einen Kachelofen verwandelt.  Etwa so wie Paris oder andere Städte mit viel Beton und wenig Grün, in denen es im Sommer niemand aushält. 

Stammtisch im September

Im Freigehege in der Dahlmannstr., auf dem vernetzten 2. Hof. Es war wieder richtig nett.

Stadtkatzen-Stammtisch am 12. September

Stammtisch im Juli 2020
Stammtisch im Mai 2020

Als nächsten Stammtischtermin haben wir Samstag. den 12. 09. 2020 festgelegt. Wir sind ab 15:30 h im Garten hinter der Katzenwohnung gern für unsere Gäste da. Es gibt Selbstgebackenes … Bis jetzt haben sich nur 6 Menschen zur Teilnahme angesagt. Hoffentlich ist das Wetter gnädig. Wenn nicht, gehen wir rein oder nach gegenüber zu Orgeano. Ich freue mich schon … re

Mimi 1, Mimi 2, Anastasia, Maja

Das ist die zweite FIP-Katze „Anastasia“, die von Kerstin mit demselben Medikament behandelt wird wie der inzwischen symptomfreie Kater Monty, der aber sein medikament noch weitere 35 Tage bekommen wird. Wir wissen natürlich nicht, wie lange die Heilung anhält, wenn er keine Medizin mehr bekommt. Nun hoffen wir, dass sie bei Anastasie genau so gut anschlägt wie bei Monty.

Meiner Gastkatze „Mimi von P.“ geht es offenbat gut. Sie hält ihr Gewicht, lebt überwiegend auf dem Balkon und ist heute Nacht zum ersten Mal zu mir ins Bett gekommen um schnurrend neben mir zu schlafen (natürlich nur, weil ich sie nachts nicht auf den Balkon lasse).
Ich hatte diese Woche auch die Ehre und das Vergnügen, bei der Rettung dieser süßen, ungechipten und unkastrierten Wohnungskatze „Mimi 2“ behilflich sein zu dürfen, denn sie ist nachts in meinem Kiez aus dem unvernetzten Fenster gefallen und die Halterin hat mich 10 Std später angerufen und um Hilfe beim Suchen gebeten. Sie hat mir ihr Haus und ihre Strasse beschrieben. Ich habe ihr daraufhin sagen können, wo ich mich verstecken würde, wenn ich ihre Katze wäre. Da saß diese süße weiße Mimi dann auch: verstört, aber unverletzt. Lieber als solche „Erfolgserlebnisse“ wäre es mir, wenn die Katzenhalter ihre Fenster ordentlich vernetzen, und ihre Stubenkatzen chippen und – falls Zucht nicht geplant ist – kastrieren lassen würden. Die „ordentliche“ Vernetzung eines Fensters oder einer Tür erkennt man daran, dass es JEDER Katze unmöglich ist, da durchzukommen. D.h. die Größe der Maschen vom Netz sollte bei Babykatzen 2 cm und bei älteren Katzen 3 cm nicht überschreiten. Und das Netz muss an allen Rahmen- und Wandseiten so dich anliegen, dass es auch dort keine Löcher gibt, die größer als 3 cm sind.
In diesem Fall war es wieder die Schuld des Tierarztes, dass die Katze nicht gechippt wurde als die Halterin den Tierarzt darum gebeten hat. Das liegt dann meistens daran, dass die Tierärzte gerade keinen Chip da haben und deshalb behaupten, das Chippen von Stubenkatzen sei nicht nötig. Wie man immer wieder sieht, ist diese Ansicht falsch, denn gerade Stubenkatzen verstecken sich, wenn sie rausfallen, meistens so gründlich, dass man sie nicht so leicht wiederfinden kann.
Sanfours Löwe betrügt Fu derzeit mit Maja! Man kann doch im Zusammenleben mit Katzen immer wieder Sachen erleben, auf die man nicht gekommen wäre und die man auch nicht glauben würde, wenn man sie nicht mit eigenen Augen sehen würde.

Verschiedenes

Gastkatze Mimi

Wir haben in der Dahlmannstraße eine Gastkatze, Mimi heißt sie; sie kommt uns wie eine Doppelgängerin von der vor 2 Jahren mit 20 Jahren verstorbenen Katze „Krümel“. Nur hat sie bisher noch erheblich bessere Manieren. Wir sind aber sicher, dass sich das bald legt, spätestens dann, wenn sie gemerkt hat, dass wir uns um „artgerechte Haltung“ bemühen. Das bedeutet ja, dass man die Tiere im Auge behalten muss, weil ihre Vorstellungen von Selbstbestimmung und Freiheit meistens mit einem erheblichen Arbeitsaufwand für uns verbunden sind… 

Von ihrem kleinen Balkon aus interessiert sie sich schon erkennbar für das Katzenleben in ihrem Umfeld. Ein Nachbar miaut lauter als alle Katzen, wenn Sanfour auf dem Hof steht und schreit, damit und bis einer von den Mietern den Wasserhahn aufdreht.

Denn Fu mag nur Fließwasser trinken. Er hat uns auch so gut dressiert, dass er selbstverständlich erwartet, dass wir springen, wenn er Bedienung möchte. Derzeit ist es aber sogar dem alten Knacker Fu zu heiß um auf dem Hof brüllend Bedienung einzufordern. Die alten Kater liegen jetzt lieber drinnen und bewegen sich möglichst wenig. Wir sorgen dafür, dass sie genug saufen, d.h. 200 ml Wasser oder Katzenfuttersauce (z.B. Winston, Whiskas, Kitekat -100 g -Tüten) jeder täglich. Das spart uns eine Menge Tierarztkosten und vor allem auch die riskanten, nicht selten tödlichen Abfüllungen mit zu viel NaCl, wenn die alten Katzen  schwächeln, weil sie nicht genug Flüssigkeit zu sich nehmen.

Gute Nachrichten gibt es von Monty: Er hat jetzt Halbzeit mit der Behandlung seiner FIP-Erkrankung, d.h. er hat jetzt 42 Tage lang jeden Tag ein neues Medikament gegen FIP gespritzt bekommen. Die Kur ist gut angeschlagen. Er ist putzmunter und guter Dinge – und soll nun demnächst kastriert werden.

Aber es gibt einen neuen Erkrankungsfall mit FIP, die Katze heißt Anastasia, sie ist etwa 4 Monate alt und wird seit einer Woche mit demselben Medikament behandelt. Es scheint auch in diesem Fall zu wirken. Auch scheinen sich immer mehr Tierärzte für diese Behandlung zu interessieren…. 

 

 

Schwarzer Kater entlaufen

Neo wird seit Ende Mai 2020 in Alt-Lietzow vermisst

Verdrängung

Jetzt hat es „uns“ auch erwischt: Zwei Mitglieder aus unserem Verein, beide leben in Wilmersdorf  und haben Freigänger – Katzen. Sie leben parterre angrenzend am Park, eine Familie hat auch Kinder, nun ist ihnen wegen wegen Eigenbedarf gekündigt worden. 

Was soll ich dazu sagen, was ich nicht schon immer wieder – auch hier – gesagt hätte. Die Zerstörung der Kieze, ihrer Grünareale und ihrer Infrastruktur wie auch die Folgen für ihre Bewohner führen zu schweren Verletzungen bei den Betroffenen.  Eine Gesellschaft, die nicht dafür sorgt, dass Menschen in ihrem Zuhause bleiben können bis sie es selber verlassen möchten, fügt diesen Menschen  gesundheitliche und seelische Schmerzen und Schäden zu. Nach meinem Verständnis ist das verfassungswidrig, denn die Gesundheit und die Würde des Menschen sind unantastbar. Sie sollten vor Machtmißbrauch,  Geldgier und geldgieriger Zerstörungswut (für grenzenloses Wirtschaftswachstum) geschützt werden.  Ich habe überhaupt kein Verständnis für die Handhabung menschenverachtender Spielregeln in diesem „Rechts“-Staat.    re

 

2 Katzen draußen gesichtet

Heute wurde ich von 2 Damen angerufen, die draußen eine Katze gesichtet hatten. Eine in Teltow vor dem Thom-Baumarkt, die andere am S-Bahnhof Yorkstr./ Ecke Bautzener Str./ Ecke Katzeler Str. /Ecke Großgörschenstr. In beiden Fällen waren die Katzen nicht verletzt, aber klein und sehr schlank (dünn?) und scheu – und offenbar hungrig.

Die erste Katze „Yorkstr“ war schwarz, zierlich, sehr scheu, dünn – noch dünner als bei der vorangegangenen Begegnung vor 3 Wochen. (Vielleicht hat sie inzwischen geworfen?) Aber kein Notfall, d.h. weder verletzt noch unübersehbar krank. Frau M. F. , Tel. 030-74.68.45.98 und 0179-37.39.374 konnte sich erinnern, dass sie dort im Kiez vor ca 4 Wochen eine Vermißtenmeldung von einer schwarzen Katze gesehen hatte, weiß nun aber nicht mehr wo. Sie läuft die Strecke aber regelmäßig ab, versucht, die Katze zu treffen und zu füttern und sich daran zu erinnern, wo die Suchmeldung hing. Vielleicht kann jemand die Suchportale von vermissten Katzen durchsehen? (Ich kann nicht, denn ich habe keine Zeit und kann schlecht PC-hocken.)

Die zweite Katze, die von Frau A. E. neben dem Thom-Baumarkt in Teltow gesichtet worden ist, ist vermutlich ein sehr junger („mittelgroß und hellorange“) Kater. Der Hinweis „sehr helles Fell“ verrät uns, dass es ein sehr junges Tier ist, denn bei diesen orangefarbenen Katzen wird das Fell mit zunehmendem Lebensalter dunkler. Zwar gibt es auch „orangefarbene Katzen, aber eher seltener.  Er ist vorsichtig, aber nicht ganz scheu, frißt, was er bekommt guckt und bleibt im Abstand von 6 Metern sitzen; den Abstand erhält er aufrecht sobald sich der Mensch auf ihn zu bewegt.  Frau E. hat die Telefonnummer 0172 – 318 73 65. Falls jemand in dieser Gegend seinen jungen orangefarbenen Kater / Katze sucht.

Der Freilauf von Katzen ist nicht verboten. Er beunruhigt aber viele Mitmenschen, denn die meisten können eine Straßenkatze nicht von einem Freigänger, einer ausgesetzten oder weggelaufenen Katze unterscheiden. DESHALB sollten Katzen, die draußen rumlaufen, auf jeden Fall gechippt sein. Noch besser wäre es, die Freigänger mit Transpondern zu versehen, denn diese erlauben dem Halter, seine Katze aufzuspüren, wenn sie weg ist (auch unterirdisch!) und geben dem Betrachter der Katze das gute Gefühl, dass sie einen Halter hat, der sich um sein Tier kümmert und sorgt.  re