Gespräche im Revier

Da haben wir ja nicht schlecht gestaunt: Die Bezirks-Obrigkeit interessiert sich für unsere Probleme! Denn: In der vergangenen Woche wurde am Lehniner Platz ein kostenlos benutzbares und barrierefrei erreichbares Wölkchen-Plumpsklo aufgestellt. Wer sagts denn!? Geht ja also doch.

Meine neue Bekannte Petra aus der Droysenstr. und ich haben es sogleich inspiziert und für gut befunden, obwohl es kein Klopapier darin gab (vielleicht schon alle oder geklaut?) und keinen Papierkorb. Das haben wir unverzüglich reichlich nachgeliefert. Braucht das Klo Personal für die ständige Wartung? Wer kümmert sich darum? Ich habe meinem Nachbarn später einen Papierkorb mitgegeben, damit er ihn da reinstellt.

Als ich am vergangenen Sonntag vor einer Woche den Beitrag über die Zustände in unserem Kiez („Revier“) auf dieser webseite veröffentlicht habe, war mir gar nicht klar, dass ich mit dem Hinweis auf fehlende Klos im Revier in ein Wespennest gestochen habe. Hier gibt es offenbar schon länger regelrechte Klo-Kämpfe: die umliegenden Geschäfte für Gastronomie und Unterhaltung sind es – außer einem –  leid, dass Passanten bei ihnen reinkommen kostenlos pinkeln und kacken wollen. Der eine Abweichler ist der türkische Pächter vom „3Eck“ (das Essen schmeckt gut!). Verpachtet wurden die Räumlichkeiten an ihn vom Eigentümer des Gebäudes, der BVG. Zu diesen Räumen gehört ein öffentliches Klo für alle, das auf der Rückseite des Restaurants liegt. Es ist mit einem Schild als öffentliches Klo ausgewiesen.  Aber die Tür ist ständig abgeschlossen. Ich weiß nicht, wer für die Wartung zuständig ist. Aber der Inhaber vom 3Eck habe es zwecks Eigennutzung vereinnahmt, sagt der Nachbar. Die  Bedienung vom „3Eck“ behauptet am 5. 7. 26: „Es ist abgesperrt, weil es kaputt ist! Der Klempner kommt am 7. 7. 26 zwecks Reparatur. Danach wird es wieder geöffnet sein.“ Bis dahin läd sie jeden Passanten dazu ein, seine  Notdurft auf dem Klo im Restaurant zu verrichten.  Aber das steht nicht an der verschlossenen Tür des versperrten öffentlichen Klos. 

Ein Nachbar sagt dazu: „Ich habe wiederholt an die BVG geschrieben und da angerufen und darum gebeten, dass das öffentliche Klo auf der Rückseite vom „3Eck“ benutzbar gemacht wird, aber bisher habe ich keine Antwort erhalten, es ist nichts passiert. Die BVG ist dafür verantwortlich.“ 

Die Bedienung vom „3Eck“ weist mich darauf hin, dass auf dem Bürgersteig vor der Schaubühne mehr als 10 Klos stehen, auch barrierefreie.  Ich gehe rüber und frage den Mann hinter dem Tresen im Café Schaubühne, wem die Klos vor der Tür gehören. Er sagt: „Mir!“ Wir lachen. Ich will wissen, warum sie geschlossen sind und erfahre, dass sie bei Großveranstaltungen geöffnet werden. Denn für die ca 500 Besucher einer Aufführung reichen die paar schlecht erreichbaren Klos im Keller der Schaubühne nicht. Wenn sie geöffnet sind, dürfen alle darauf gehen, auch Passanten. Aber eben zeitlich sehr begrenzt. Und nur 2 sind barrierefrei.

 

Die andere Kritik an unserer Obrigkeit bezog sich ja auf die Grünvernichtung in unserem Bezirk zu Gunsten des Baus von oft unvermieteter, sehr teurer Immobilenmasse für An- und Verkauf durch Leute, die sich hier weder ansiedeln noch integrieren noch mit Einheimischen Bewohnern zu tun haben möchten.

Auch darauf hat unsere Obrigkeit sofort reagiert. Das BA hat guten Willen gezeigt, aber leider in klassischer Instinktlosigkeit KiezBewohner damit mehr verärgert als erfreut: denn die 5-6 Bäumchen, die in der vergangenen Woche in Pflanzkübeln als „Begrünung“ und Hitzeschutz oder Widergutmachung auf den Lehniner Platz gestellt wurden, beschatten die dort aufgestellten Bänke nicht, weil sie zu klein sind. Sie sind auch keine Entschädigung für die gefällten, großen Bäume. Der Austausch von haushohen Bäumen, die zwecks Neubau für Reiche gefällt werden, durch Pflanzkübel, die hübsch anzusehen sind, aber keine Funktion haben, wird vom Bewohner als Verarschung und für-blöd-Erklärung seitens der Obrigkeit erlebt und treibt ihn erst recht auf die Palme. Wohl auch deshalb, weil hier offenbar nicht für genossenschaftliches, integratives Zusammenleben gerodet wird sondern für Steuereinnahmen aus Wirtschaftsinteressen. Die sind natürlich nötig für den Erhalt unseres Sozialstaats. Aber auch nur deshalb, scheint uns, weil lokale Geschäftstätigkeit ausgebremst und abgeschafft wird. 

Ganz nebenbei habe ich bei den Gesprächen im Kiez auch noch etwas „Hauptberufliches“ erfahren: In der Droysenstr. 11 wird nächste Woche ein Mensch parterre mit 3 Katzen einziehen; es sind 2 Katzen und ein Kater. 

Kommunalpolitik: Es grünt so grün….

Politik entscheidet sich in der Demokratie nicht nur dort, wo es das meiste Geld gibt, sondern  aufgrund von Mehrheiten auch auf der unteren Ebene, also da, wo es ums Wohlbefinden der Bewohner geht. Um das direkte Erleben vom Zuhause, vom Kiez, von der Stadt, der Gemeinde, dem Land.

Zu Wohlbefinden von Menschen kommt es nicht durch Gerede von „Autoritäten“, von Führungskräften sondern durch das tägliche Erleben der Bewohner in ihrem räumlichen und sozialen Umfeld. So hat es z.B. gar keinen Zweck, wenn Medien Wissenschaftler verkünden lassen, dass es schlecht für den Bürger Bewohner und fürs Ganze ist, wenn Grün vernichtet wird, weil sich dadurch die Stadt aufheizt, wenn die Bewohner wahrnehmen, dass sich Politiker der regierenden Parteien nicht an die Appelle zur Mäßigung von Rodung in Städten in Deutschland halten sondern fröhlich weiter Bäume fällen und Grünflächen versiegeln als ob sie der Klimawandel nichts angeht – weil Gewerbesteuereinnahmen bei wegbrechendem Handel in Berlin anders nicht zu generieren sind als durchs Bauen für Wohlhabende (und vielleicht noch durch die Arbeit von Frisören und Nagelstudios).  

Und hier in den KuDamm-Seitenstraß

en trifft es seit ca 25 Jahren hart. Vor allem die Älteren. Nicht nur wird unsere Wohlfühlzone zunehmend entgrünt und betoniert. In unsere bis dato parkähnlich miteinander verbundenen Hinterhöfe vom Karree wurden in den letzten 10 Jahren 4 Hochhäuser gebaut.

Hinten raus nach halb rechts sah es vor 7 Jahren noch so aus: 

2022 dann so: 

 

Das war Mord. Denn:

 

2025 dann so: 

Und nebenan, Dahlmannstr. 11, durften wir lange wegen langjähriger Freundschaft mit den Nachbarn und der Großzügigkeit des damaligen Eigentümers  den neben uns gelegenen Hinterhof mitbenutzen. Da haben wir wirklich Glück gehabt:  

Und hier mal ein paar schöne Bilder von früher, die uns dabei helfen, das Wetter heute zu ertragen:

oben: Sheela nebenan, ca 1996  

 

 

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Das war schön, aber es ist vorbei.

Jetzt, im Juni 2026, sieht es dort so aus: das ist unsere neue Aussicht:

Der Neubau, der nun den schönen Nachbargarten ziert, schützt uns jetzt vor Sonneneinstrahlung und steht – wie es ein Nachbar nannte – nahe genug, damit die Bewohner von ihrem Balkon in unseren Garten spucken können. Es ist bekanntermaßen auch so, dass sich Menschen um so unwohler fühlen je mehr Verständigungsunfähige und -unwillige auf immer engerem Raum zusammen hocken müssen. 

Die meisten werden trotzdem nicht AfD wählen. Aber wir werden auch keine Partei wählen, die sich einen feuchten Kehricht darum kümmert wie es dem (interkulturellen) Bürger Bewohner in seinem Zuhause und in seinem sozialen Umfeld geht. Also wie er sich fühlt, wenn er (digital) abgehängt, eingemauert und eingesperrt wird. Es nützt auch nichts, dass solche Erkenntnisse täglich immer wieder und immer häufiger in den Medien verkündet werden, wenn den Regierenden Erkenntnisse egal sind. 

Das Wort „Eingesperrtsein“ (oben) bezieht sich hier auch darauf, dass mir aufgefallen ist, dass ältere Bewohner nicht nur bei Hitze nicht raus können / sollen sondern sie können es auch mit zunehmendem Alter wegen Blasenschwäche nicht. Denn es gibt in Berlin kaum für jedermann erreichbare öffentliche Klos, das Land hat wohl KEIN GELD für kostenlose oder mit Münzen bezahlbare öffentliche Toiletten. Und den Regierenden ist es offenbar egal, wenn Alte nicht raus können ohne zu riskieren, dass sie unterwegs in die Hose machen. Die Beweggründe für Wahlentscheidungen können so banal sein. Beim Befinden geht es nicht immer nur um die großen „Baustellen“.

WIR wählen Parteien, die sich um unsere Lebensqualität kümmern, also ungelogen sichtbar Grün erhalten, ÖTV verbessern und  öffentliche Klos aufstellen anstatt – entgegen allen Wünschen von Bewohnern und Ratschlägen von Wissenschaftlern – Lebensqualität zu zerstören. Uns ist klar, dass uns das Geld regiert, und dass das Geld eben leider wenig einfühlsam oder auch doof ist. Egal ob es fehlt oder gerade nicht. Daran können wir nichts ändern. Wir können aber wählen. Und jeder, der noch kann, kann sich betätigen. Wir werden also jemanden wählen, der sich ernsthaft um kleinere, hautnahe „Baustellen“ kümmert. Nachdem mich alle größeren Parteien enttäuscht haben und fortlaufend enttäuschen, bleibt wohl nur die Tierschutzpartei; aber jetzt betätige ich mich erst mal zugunsten den Piraten-Partei, egal wie wenig mir diese Name gefällt, u. a. weil ich es vernünftig finde, dass sie inhaftierte Obdachlose aus dem Gefängnis rauskaufen, die wegen wiederholtem Schwarzfahren inhaftiert wurden, was das Land Berlin ca 250 € pro Person pro Tag kostet. Merkwürdig, dass das Land dafür Geld hat. Geld und der Umgang damit ist oft nicht leicht zu verstehen.

So viel erst mal zum Thema „Kommunalpolitik in meinem unmittelbaren Umfeld – was ich bemerke“.

Vorerst bleiben wir erst mal drinnen und denken weiter nach, wir entspannen uns und warten auf Eingebungen:

 

 

 

 

 

12 Jahre alte Katze braucht neues Zuhause

Das ist die 12 Jahre alte Katze „Blue Velvet“, die seit sechs Monaten in einer Pflegestelle lebt, weil ihre Halterin Amy nach England geflüchtet ist. Die Halterin meint, dass sie die Katze nicht dorthin nachholen kann,  weil sie meint, dass die Katze eine 6-monatige Quarantäne nicht überlebt und weil sie sie nicht bezahlen will oder kann. Und weil die Katze nicht gern reist.

Gesucht wird nun eine geeignete Einzelhaltung für eine ruhige und angeblich gesunde Katze (tierärztliches Gutachten und Abgabevertrag) bei Katzenhaltern mit ausreichender Katzenerfahrung – alles nicht so einfach.

Bei Interesse, melden Sie sich bitte bei mir (Renate Tel. 030 323 98 16) oder Ingrid Noto (Tel. 0163 97 450 47) oder der Eigentümerin Amy Phillips: amylulaphillips@gmail.com

Herzlichen Dank!

Liebe Leser unserer Seite!

Unsere Tiere und die Versorger bedanken sich sehr herzlich für die tollen Futterspenden, die wir in den letzten Wochen bekommen haben. Alles Futter wurde gut verteilt und sehr gern gefressen. Sogar unser Feuchtfutter nur sehr mäkelig fressender Schnucki hat alles, was mit Thunfisch zu tun hatte, ganz aufgefressen. Nefret (unten) drei Tage lang auch. 

Wir haben ein paar neue, nicht gerade sehr gut betuchte Mitglieder, deren Halter sich über Zuwendungen in Form von Futterspenden freuen und deren jüngere Tieren noch fast alles fressen. (Wir erinnern uns: Eine Katze kann im Alter nur verstoffwechseln, was ihr Körper in de Jugend zu verstoffwechseln gelernt hat.)

Dies und das

Liebe Mitglieder, Unterstützer und Freunde!

Es gibt uns noch. Wir arbeiten noch jeden Tag für das Wohlergehen von Katzen und ihren Haltern oder Helfern. Wir danken allen Spendern von Futter, Sachen und Geld von Herzen für ihre Unterstützung. Ich kann derzeit leider niemandem Spendenquittungen schicken, wenn Sie mir nicht Ihre Adresse schicken (am besten per email an: stadtkatze@gmx.net) , denn die Festplatte von meinem alten PC  ist ganz kaputt gegangen und alle darauf befindlichen Daten gingen verloren. Ich muss also neue Dateien mit den aktuellen Anschriften anlegen. Danke für Euer Verständnis.

Hier einige Neuigkeiten:

1. Katze Lilly ist mit knapp 17 Jahren ziemlich überraschend (und mit 440.- € Tierarztkosten, was ok ist ) für die Halterin an einem Tumor verstorben;

2. Diese Katze (unten), 11 Jahre alt, bereitet der Halterin Probleme, weil der Freund eine Katzenallergie hat. Die Verdauung der Katze ist nicht optimal, der Kot stinkt. Das hat man oft, wenn die Katze nach dem 8. Lebensjahr kein Senior-Futter oder eben keine fett- und proteinreduzierten (gängigen) Katzenfutter bekommt:

3. Wir (Rosi Blank) suchen eine Unterbringung für 3 Monate für 2 Kater, deren Halterin in Kur muss.

4. VERLETZTER STRASSENKATER IN PANKOW!!!!!   Wir suchen jemanden mit einer Falle und Kenntnissen im Einfangen von Katzen, der einen verletzten unkastrierten (?) Freigänger in Pankow einfangen soll: Das IST nicht einfach, denn Katzen, die Schmerzen haben, greifen Menschen an. Es gibt aber eine Anwohnerin, die ihn füttert und die auch für die TierarztKosten für die Heilung aufkommen würde. 

5. Fundkater „Miró“ von 2025 heißt jetzt „Schnucki“, denn er ist wirklich schnuckelig. Er wird immer entspannter, liebt den Freigang ins Freigehe durch die Klappe und bleibt vorläufig weiter bei Renate, weil er sich hier offenbar zu Hause und „angekommen“ fühlt. Insgesamt ist er freundlich und pflegeleicht, aber er ist eben nicht nur süß sondern auch behindert (Augen, Ohren, evtl auch Gelenke – Qualzucht Perser-Faltohrmix) und braucht ein wachsames Auge vom Halter auf ihn. Natürlich ist Schnucki mit 2 Jahren zu jung für mich. D.h. ich halte weiterhin Ausschau nach einem geeigneten Halter für den Fall meiner Nichtverfügbarkeit. Er ist wirklich unverhältnismäßig pflegeleicht, wenn man die Katzensprache versteht und sich an seine Anweisungen hält. Er kann aber auch anders, wenn ihm was weh tut, z.B. die Lidrandentzündung durch Herpes nach Impfung gegen Katzenschnupfen. (Deshalb kriegt er L-Lysin von Albrecht)                               

6. Unser Katzenvereinskonto ist leider gerade (erstmalig) ziemlich blank und würden uns über Spenden oder online-Einkäufe zu unseren Gunsten bei gooding, givio und auch über Bußgeldzuweisungen  freuen. Vor allem für Tierarztkosten…

Wir sind wieder online…

Liebe Freunde unserer Tierschutzarbeit,

1 . wir waren lange nicht online, weil Renates PC kaputt gegangen ist. Dabei sind sehr viele Daten verloren gegangen. Das hat auch dazu geführt, dass wir dieses Jahr noch nicht die Spendenquittungen für 2025 per Brief versand haben. Denn viele Adressen sind weg. Wer eine Spende von der Steuer absetzen will, kann den Überweisungsbeleg einreichen, wenn er die Steuererklärung nicht mit Elster macht. Bei Elster braucht man sowieso keine Belege sondern trägt einfach die gespendeten Summen online ein. Ich mich möchte aber die gelegenheit nutzen, um mich bei allen Spendern herzlich dafür zu bedanken, dass sie unsere Arbeit unterstützen. Das gilt auch für Futterspenden…

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2. Wir hatten ja überlegt, ob wir unseren Verein auflösen sollen weil wir langsam zu alt werden für schwere körperliche Arbeit. Etliche Mitglieder sind ausgetreten, wir sind jetzt also nur noch eine kleine Gruppe. Es gibt aber immer noch einige, die weiter machen. Und wir fördern eingetragene Tierschutzvereine, die wir kennen.

Das Finanzamt hat uns für weitere 5 Jahre die Freistellung / Steuerbefreiung gewährt, d.h. Sie können auch in den nächsten 5 Jahren alle Geldspenden an uns von der Steuer absetzen (wenn die Regierung nichts anderes beschließt).

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3. Wir haben zwar nur noch wenige Katzen, aber die meisten sind alt und /oder krank. Dadurch haben wir nach wie vor einige Tierarztkosten, die ja in den letzten Monaten und Jahren deutlich angestiegen sind. Hier unsere Jahresbilanz für 2025:

Alter Kontostand (vom 31. 12. 2024): Haben = 3.459, 73 €

Einnahmen in 2025 = 4.302,83 €

Ausgaben in 2025 = 7.305, 26 €

(davon haben wir weitergereicht an mit uns zusammenarbeitende gemeinnützige Vereine:

  • 2.800 € an Stimme der Tiere Spandau e.V. (Beate Rusch)
  • 1.350 € an Schmargendorfer Katzenschutz e.V. (Claudia Mang-Fehlberg)

Neuer Kontostand am 31. 12. 2025: Haben = 457, 30 €

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4. Als letzten Trauerfall haben wir den Tod von Normas Lilly zu beklagen.

(Fotos habe ich leider nicht mehr)

Sie war 16,5 Jahre lang gesund und ist vor 3 Wochen unerwartet und relativ schnell an Tumor im Bauchraum erkrankt und gestorben. Norma und ihr Mann trauern noch sehr um sie. Sie können sich aber vorstellen, eine neue Katze aufzunehmen. Wer kennt einen ca 5 Jahre alten, gesunden, schwarzweißen Stubenkater namens Tommy, der ein neues Zuhause braucht?

5. Fundkater Miro bei Renate heißt inzwischen „Schnucki“. Dieser ca 2 Jahre alte, weiße Perser-Mischling ist offenbar eine Qualzucht und nicht ganz gesund (z.B. entzündete Augen durch Herpesviren, er springt auch nicht gut). Inzwischen hat er sich gut eingelebt, geht gern raus ins Gehege und sitzt dort stundenlang neben dem Nachbarkater Lenny am Zaun. Die beiden erzählen sich offenbar was. Lenny bleibt aber auf Abstand von ca 60 cm. Vermutlich mißversteht er den dicken Langhaarschwanz von Schnucki als „Bürste“. Schnucki verliert jetzt nach einem Jahr zusehends sein Scheu und genießt unübersehbar den Freilauf. Das bedeutet, dass er vorläufig hier bleibt. Ich suche aber nach wie vor nach jemandem, der diesen Kater übernehmen möchte und genug Fachwissen, Geld und den passenden Rahmen für so eine schwierige (aber meistens liebe ) Katze hat.

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6. Bilder/ Fotos gibt es auf dieser webseite wieder sobald ich gelernt habe mit diesem neuen (geliehenen) PC umzugehen.

Renate am 21. 4. 2026


Huhu, ich bin wieder da..

 

  1. Die schwarze Katze, die uns am vergangenen Mittwoch zugelaufen war, ist ein kastrierter, gechipter Kater namens Nero. Er ist jetzt wieder zu Hause. Da haben alle alles richtig gemacht. Danke an alle Beteiligten, vor allem auch an Tierarzt Hellwig.
  2. Unser Kater Beau in Baden-Baden ist ohne vorherigen diagnostischen Nachweis einer unheilbaren Erkrankung von einem (Not-)Tierarzt bei Erstbegegnung zu Hause eingeschläfert worden. Das gefällt uns nicht. Es passiert aber immer wieder und erinnert mich an ähnliche fragwürdige Erlebnisse. Viele Halter schätzen eine Verhaltensänderung ihres Tiers falsch ein und rufen deshalb einen Nottierarzt herbei. Wir raten deshalb dazu, niemals überstürzt Nottierärzte ins eigene Heim zu bestellen sondern v.a. auch nachts und am Wochenende abzuwarten bis der Haustierarzt, der das Tier kennt,  wieder erreichbar ist.
  3. Besonders perfide finden wir den „Erlösungstrick“ von Not-Tierärzten. Der geht so:  Der NTA behauptet, dass die Katze, die er noch nie gesehen hat und gar nicht kennt,  unheilbar krank wäre (ohne diagnostschen Nachweis!) und sofort „erlöst“ werden muss. Wenn der Halter nicht sofort einverstanden ist, behauptet der NTA, dass der Halter sich laut Tierschutzgesetz strafbar macht, wenn er die „Erlösung des schwer leidenden Tiers“ durch den anwesenden Nottierarzt nicht sofort gestattet. Das stimmt so eher meistens nicht. Es dient oft nur dem Erwerb vom schnellen Euro durch einen TA, der den Weg / Hausbesuch nicht ohne ordentliche Vergütung gemacht haben will und der meistens ausser der „Erlösungsspritze“ weder diagnostische Möglichkeiten noch therapeutische Mittel in seiner Tasche bei sich hat. Wir haben schon die tollsten diagnostischen Begründungen für solches Vorgehen gehört und gesehen. Sehr oft wird behauptet, die Katze verhalte sich „so merkwürdig“ oder „anders“, weil sie an einem Tumor leiden würde. Der unbedarfte Halter, dem das von eiem Tierarzt gesagt wird, steht sofort unter Schock, kann nicht mehr denken, ist wehrlos und kann mühelos überfahren und abgezockt werden. Der frechste Fall von „Tumor“, den wir miterlebt haben, sah so aus, dass die herbeigerufene Nottierärztin einen „Tumor“ im Nasengang diagnostiziert hatte, der sich bei genauerem Hinsehen als ein Stückchen Holzstreu erwies. Die geschockten Halter haben sich bei dieser falschen Diagnose immerhin 600 € abknöpfen lassen, aber zum Glück wurde der Kater nicht sofort eingeschläfert. Falls die Halter so vor Schreck erstarrt sind, dass sie die Euthanasie nicht verhindern können., sollten sie auf jeden Fall die tote Katze bei sich behalten zwecks anschließender Obduktion – falls sie nach dem Ende der Schockstarre wissen wollen, woran ihr Tier gelitten hat. Sonst lernen sie nichts dazu. Immer ist auch ratsam, einen Nottierarzt nicht in die eigene Wohnung und zu einem möglicherweise kranken Tier zu lassen, wenn man dem allein und ohne eigene kompetente Hilfe (also Jurist oder Tiermedizinkenner) ausgesetzt ist.
  4. Die Themen Tierhaltung und Tierärzte sind vielschichtig. Wir wissen noch nicht, was wir tun können um die neue Lage mit den enorm gestiegenen Tierarztkosten zu entschärfen, denken aber darüber nach. Es wird sicher die ganze Katzenhaltung verändern. Sicherlich wäre es sinnvoll, wenn wir Halter (in Berlin) beraten dürfen, die mit ihrer Katze zu einem TA gehen wollen oder meinen, es zu müssen. Denn hier kennen wir uns noch ganz gut aus.

 

Frohe Weihnachten

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde unseres Vereins,
zum Jahresende möchten wir innehalten und von Herzen Danke sagen.
Danke für Eure Treue, Eure Unterstützung und für die großzügigen Spenden, die unsere Arbeit überhaupt erst möglich machen. Jede einzelne Hilfe – groß oder klein – trägt dazu bei, dass wir unsere Projekte weiterführen und gemeinsam Gutes bewirken können. Vor allem danken wir den hilfreichen Menschen, die vorübergehend oder für immer Tiere aufnehmen um sie selber zu versorgen. Davon gibt es nie genug kompetente. Und Kompetenz erwirbt man nur „by doing“.  (Wie ihr seht, ist „Miro-Schnucki“ noch in unserer Gruppe anwesend. Er bringt mir sehr viel bei. Und er tut mir sehr gut.)  
Wir wünschen Euch allen frohe, friedliche Weihnachtstage, Zeit für Ruhe und Nähe, und einen zuversichtlichen Start in das neue Jahr 2026.

Herzliche Grüße Ihre
Berliner Stadtkatzen

PS: Diese Mal kommen die guten Wünsche von unserem Kassenwart Michaela Niedermeier aus Bayern, da Renates PC leider kaputt ist. Auf dem Foto von links nach rechts Fuego, Schnucki und Frida, vorne im Bild Pistol und Uschi.

Katzenschutz-e.V. in Wilmersdorf-Schmargendorf

Wir haben Claudia Mang-Fehlberg und Uwe Fehlberg kennengelernt, die hier in der Nähe im eigenen eingetragenen Verein Katzen- und Tierschutz in Wilmersdorf machen – wie er uns gut gefällt. Claudia und Uwe nehmen schon mal unvermittelbare Tiere und auch trächtige (Straßen-?)-Katzen von draußen auf. Die Katzen werfen bei ihnen, sie werden medizinisch und alimentär versorgt, kastriert und vermittelt. Es kommen gelegentlich auch mutterlose Welpen von draußen rein, manche krank, die in Quarantäne mit Ersatzmuttermilch aufgepäppelt werden. Die Tiere werden dort gut versorgt (meinen wir) und dann vermittelt – aber nur mindestens zu zweit und nur nach Vorkontrolle und Vernetzung. Uwe sorgt vor dem Umzug der Tiere für die sehr ansehnlich und ordentliche Vernetzung von allem, was geht. 

Zur Zeit leben in diesem Katzenhaushalt die folgenden Welpen:

 

Ich erfuhr gerade: die roten sind schon vermittelt. Aber es gibt ein 6 Monate altes Katzenpaar, das noch zu haben ist. Sie sind unten rechts auf dem Foto zu sehen. Die dreifarbige Langhaarkatze auf der linken Seite des Bildes, „Plüschi“, ist eine kranke Hospizkatze, die dauernd bei Claudia und Uwe lebt. Für sie wird noch jemand gesucht, der eine Patenschaft übernehmen möchte. Ihr erreicht sie über Tel. 0172-31.10.641.

Und der Schmargendorfer Katzenhilfe e.V. hat auch einen whatsapp-Kanal:

https://whatsapp.com/channel/0029Va9VvEfDTkJvmC3rlg2i

Den Link müsst ihr kopieren und in euren Browser eingeben, weil ich zu blöde bin, Links in diese Seite zu tun. (Ich frage mal unseren webmaster…)

Eine gute (Vor-)Weihnachtszeit

wünsche ich allen, die in unsere Seite reinschauen.

Wir sind überwiegend schon ziemlich alt, aber immer noch interessiert und so hilfreich wie möglich… und berichten hier auch ab und zu, was wir gerade so machen. 

Unser Qualzucht-Fundkater (oben) namens „Miro-Schnucki“ sucht noch seinen Namen. Jetzt heißt er „Mao“. Das ist das chinesische Wort fürKatze. Er nennt sich selber so, wenn er gelegentlich spricht.  Kürzlich ist es mir gelungen, die ständige geringe Entzündung seiner Augenlider, die er durch eine Katzenschnupfenimpfung erworben hatte, wieder zum Verschwinden zu bringen. Wir hatten alle möglichen Tipps ausprobiert mit Hyaluron, Vitaminpaste, Euphrasia – das hatte alles nichts gebracht. Was endlich geholfen hat, war: 2 – 3 Wochen lang  1 x täglich  ein Messlöffel (aus der Packung) L-Lysin im Snack . Ich bin sehr erleichtert! Die Passivität des Katers war wohl nicht nur auf die Qualzucht (Perser-Faltohr-Mix), die angeblich oft mit Gelenkproblemen verbunden ist,  sondern auch auf sein Unbehagen durch diese Bindehautentzündung zurückzuführen. Denn nun, nach Genesung, ist er sehr viel munterer. Wir suchen auch noch immer einen passenden guten neuen Halter für ihn.