Cornelsenwiese ade

Dieser Text, geschrieben von Herrn Machachej, erscheint am kommenden Wochenende als Anzeige im Tagesspiegel:

„Skandal in Schmargendorf

Waldbräne, Hitzetote, Überschwemmungen – unbeeindruckt von solchen Signalen des Klimawandels hat die BVV Charlottenburg-Wilmersdorf a, 19. 8. 21 beschlossen, die Cornelsenwiese bebauen zu lassen, die letzte verbliebene Wiese in Schmargendorf. SPD, FDP und die große Mehrheit der CDU haben dafür gestimmt, Grüne, Linke und AfD dagegen.

Dabei war die Zeit  lang genug gewesen, um zur Einsicht zu kommen – mehr als sieben Jahre hatte der Streit um die Bebauung gedauert. SPD und FDP hatten sich all die Zeit für die Argumente von Anwohnern und Naturschützern taub gestellt. Aber die CDU hatte schon einen guten Weg eingeschlagen: 2016 hatte sie die Übernahme des Bürgerbegehrens für den Grünflächenerhalt durch die BVV beantragt, und kein Bezirksverordneter hatte es damals , kurz vor den Wahlen, gewagt dagegen zu stimmen. Dieses Bürgerbegehren forderte für den Bezirk, dass durch die Öffentlichkeit nutzbare Grünflächen von jeglicher Bebauung auszunehmen sind. Und 2018 hatte die CDU in der BVV die Mehrheit für ihren Antrag erhalten, die grundbuchliche Sicherung der Cornelsenwiese als Grünfläche für die Öffentlichkeit nicht aufzugeben.

Dennoch wurde das Bebauungsverfahren fortgesetzt, und nun haben sich die rückwärts gerichteten Kräfte durchgesetzt. Nein, für das notwendige Bauen von Wohnungen und besonders Sozialwohnungen, gibt es andere Möglichkeiten.

Uns Bürgerinnen und Bürgern bleibt nun nur noch eine Möglichkeit: Durch unsere Stimmabgabe bei den anstehenden Wahlen dafür zu sorgen, dass nicht noch einmal dieses Personal das Sagen bekommt, das offenkundig den Herausforderungen unserer Zeit nicht gewachsen ist.“   

(oben: Rechts sind inzwischen auch schon Betonklötze entstanden.)

Nachtrag von mir:

Die SPD begrüßt auf ihrer webseite den Bau von 100 neuen Wohnungen:   

https://www.spd-fraktion-cw.de/artikel/cornelsenwiese-100-bezahlbare-wohnungen-beschlossen?fbclid=IwAR0HeCIUrXi1RSltzz3jMFlo4wFLj2oKDpCq1yhk-xfn5XVVOhFdM7d6fEQ

Der Bezirk will also dort offenbar angeblich preiswerten Wohnraum nach dem Vorbild von den Kreuzberger und Neuköllner Hinterhöfen von vor 100 Jahren bauen lassen.

Hundert Wohnungen auf so einer kleinen Fläche? Und  davon (nur) 32 preisgebundene Wohnungen? Das bedeutet ja wohl, wie zuvor und nebenan,  dass erst mal 68 Eigentumswohnungen im Luxussegment entstehen werden. 

Sooo viele Betonklötze zwischen und neben die bereits vorhanden! Das ist einfach scheußlich und wohl auch blöde angegangen. Der Bezirk muss natürlich, wenn er Sozialwohnungen im Bezirk gebaut kriegen will, von den Bauherren verlangen, dass sie mit der Herstellung von Luxus-Eigentumswohnung erst beginnen dürfen, wenn die Sozialwohnungen fertig sind. Denn wenn die Bauherren zuerst den genehmigten Anteil von Luxuswohnungen bauen dürfen, wird das ja mit den Sozialwohnungen, die sie später bauen wollen  – wie nebenan –  nie was. Deshalb gab es ja wohl auch in den letzten Jahren keine neuen Sozialwohnungen im Bezirk.   Die Bebauung unter Grünflächenverlust, wie sie jetzt beabsichtigt ist, dürfte wohl zur Ursache haben, dass Boden / Baugrund zunehmend unbezahlbar ist. Warum geht Aufstockung und Bebauung von ohnehin versiegelten Flächen nicht? Ich verstehe die Behördenvertreter nicht.

Es ist eine Schande, dass dieses botanisch und biologisch artenvielfältige Naherholungsgebiet nun betonniert wird.    

Da wir im Rechtsstaat leben, der seinem eigenen Stern folgt, bräuchten die armen Anwohner einen Verwaltungsrechtler, der einen Formfehler findet, damit der Deal noch platzt. Also beten.                                                             Renate

 

Diese Katze ist jetzt schon gut vermittelt

Yumee

Nicole (Hellersdorfer Katzenschutz) sucht ein neues Zuhause für Yumee. Kontakt: vermittlungskatzen@freenet.de oder 0160/95724922

Yumee ist eine vierjährige kastrierte Katze (gechipt, negativ auf Fiv/Leukose getestet, Impfausweis), die jahrelang zur Vermehrung missbraucht wurde. Dies hat Spuren bei ihr hinterlassen.
Mit anderen Katzen möchte sie keinen Kontakt mehr. Das betrifft wirklich alle Katzen, auch ruhige und unaufdringliche.

Wir suchen also für Yumee eine Einzelstelle mit viel viel Zeit zum Kuscheln. Sie ist nämlich eine sehr liebebedürftige Katze, die kuscheln und schmusen genauso lautstark einfordert wie Essen.
Hier ist Yumee etwas schwieriger. Sie hatte vor ihrem Umzug auf ihre Pflegestelle Parasiten im Darm, die leider nicht behandelt wurden und daher einen Teil der Darmfunktion nachhaltig gestört haben. Yumee muss spezielles Intestinalfutter bekommen, das nicht billig und nicht im Supermarkt zu kaufen ist und Yumee kann zwischenzeitlich auch Spuren von Kot verlieren. Dies passiert immer seltener, aber es ist auch nicht generell auszuschließen und so kann Yumee nur an eine echte Yumee-Liebhaberin vermittelt werden, der es nichts ausmacht, auch mal hinter ihr her zu wischen und Decken auf ihre Lieblingsplätze zu legen. Unsere Tierärztin ist zuversichtlich, dass sich der Darm wieder erholt, dies dauert nur leider eine Weile.

Wir haben Yumee sehr lieb gewonnen, auch mit ihrem Handikap ist sie eine ganz tolle, liebevolle Katze, die einen ruhigeren Platz bei geliebten Menschen für sich allein sucht.
Kinder sind möglich und werden auch von ihr geliebt, wenn sie schon älter sind und mit Yumees Bedürfnis, auch mal nach Ruhe, umgehen können.

MV 2021

Liebe Mitglieder,

ich lade hiermit herzlich ein zu unserer MV 2021 – und zwar am Freitag, 1. 10. 2021 um 18 h in der Dahlmannstr. 10, 10629 Berlin, 

genauer gesagt in Rossinis Zimmer und/oder angrenzendem Garten – je nach Wetter und Corona-Bedingungen.

Wer keinen pc hat, bekommt noch eine schriftliche Einladung per Postkarte. Ich freue mich auf euch. Hoffentlich wird es so munter wie unser letzter Stammtisch bei KUMARi am Rüdi.

Tabsy braucht neues Zuhause

Tabsy

Tabsy Halter ist verstorben, sie befindet sich jetzt in einer befristeten Pflegestelle und wartet auf die Vermittlung in ein neues Zuhause.

Tabsy ist eine 15 Jahre alte ruhige, freundliche, taube Stubenkatze (vtl. mit Karthäuser drin – sieht mir so aus). Die Vermittlung läuft über Marketa Klapa, sie hat die Kontaktdaten und weiß Genaueres.

Die Katze sollte wegen ihrer Taubheit unbedingt nur drinnen gehalten werden. Der neue Halter sollte darauf achten, dass sie viel säuft, denn die Nierenwerte sind grenzwertig. (Das sind sie bei Sanfour seit 6 Jahren. Er reguliert sie selber mit seinem hohen Konsum von Wasser.) Da sie längere Zeit allein war, braucht sie in ihrer Pflegestelle etwas Zeit um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Sie schmust und spielt, läßt sich auch streicheln, sucht aber noch nicht aktiv Kontakt zu Menschen. Einzelhaltung bei älterem Menschen mit Zeit und Katzenkenntnissen wär gut für sie. 

Telefonnummer von Marketa ist: 01575 85 122 87

Email: marketa.klapa@t-online.de

 

 

Unsere Hundertjährigen: Rossini

Rossini im Juli 2021 nach Sandbad draussen

Rossini wiegt nur noch 3400 g. Er hatte vor etwa 6 Monaten Pankreatitis, die wir erfolgreich behandelt und ganz wegbekommen hatten (mit Hilfe von Cerenia (1 x), Metacam (1 Woche) und Mirtazapin (anfangs 1/8 Tablette und später  1/16 Tabl. 15 mg) alle 3 Tage. Cerenia gegen die Übelkeit, Metacam gegen die Schmerzen und Mirtazapin, weil es dafür sorgt, dass er viel Hunger hat und viel frißt und säuft. Die Theorie besagt, dass sich eine Pankreatitis bei Katzen von selbst ausheilt, wenn sie genug fressen und saufen. Vor 6 Monaten hatte das funktioniert. Aber warum hat der alte Kater jetzt wieder eine Pankreatitis bekommen?

Vielleicht wegen der Hitze? Denn er bekommt sie immer wenn es sehr heiß ist.

Aber es gibt noch einen anderen Grund: Der heißt „falsche Fütterung“. Das hatte uns Dr. v. H. schon vor 10 Jahren gesagt. (Leider hatte er nicht dazu gesagt, wie richtige Fütterung geht, sondern uns teure Spezialfutter verkauft, die der Kater nicht frass – und er hatte dem Kater kein Mirtazapin gegeben. Damit und mit Cerenia hätten wir den Kater vor Fettleber bewahren und retten können.) 

Nun haben wir eine Tierärztin, die sofort ganz klar gesagt hat, welchen Fehler wir bei der Fütterung von Rossini wiederholt gemacht haben:  Er hatte Futterreste von Sanfour gefressen, der grenzwertige Nierenwerte hat und ab und an auch mal Nierenfutter frißt. Alle Nierenfutter enthalten sehr viel Fett. Fett ist ein Geschmacksverstärker. Deshalb werden viele Nierenfutter gern und übermäßig gefressen. Sie bekommen aber vielen Katzen nicht, der hohe fettgehalt macht Pankreatitis und dann später auch die Leber kaputt. Nachdem wir vor Jahren eine Katze (Ntschotschi) mit der Fütterung von Nierenfuttern umgebracht hatten, bekommen unsere Katzen so etwas eigentlich nicht mehr; abgesehen eben von Fu –  und der auch nur wenig und ausnahmsweise. Er ist ein vorsichtiger und intelligenter Kater, der ständig neue Futter probieren möchte und sie nur so lange frißt, wie ihm davon nicht schlecht wird. Schlechten Nierenwerten von Katzen begegnen wir seit langem vorbeugend damit, dass wir ihnen spätestens ab dem 10. Lebensjahr Seniorfutter geben, egal welche: Rossmann, dm, penny und Aldi, das alles ist ok. Diese Futter sind fettreduziert (d.h. maximal 5 % Fett!)  und richten keinen Schaden an. Das war auch ein Tipp von Dr. v.H.

Also: Rossi hatte vor 2 Wochen 2 x den Rest von Fus Nierenfutter gefressen. Und sofort hatte er wieder Pankreatitis – und wir die Sorge, die Arbeit und die Kosten damit. Er bekam Cerenia (1 x), Metacam (halbe Dosis reicht)  und 1/8 Tabl.Mirtazapin. Jetzt bekommt er nur noch 1/16 Tablette Mirtazapin 15 mg. Dadurch frisst er wieder gut. Rossi ist für einen 105jährigen, der kaum noch Muskeln hat, unverhältnismäßig gut zu Fuß, weil er im Gegensatz zu mir und Sanfour gar keine Probleme mit der Orthopädie hat. Es sieht so aus, als ob er sich jetzt wieder gesund frißt und säuft.

Hoffentlich vergesse ich nicht wieder, dass er nie an Sanfours Futter kommen darf! Rossi frißt nämlich eigentlich nur Whiskas Senior Tüte mit Gelee und Sauce  und Winston Tüte – und RC TroFu. Es tut einem ja leid, wenn man diese eintönige Freßgewohntheit mit ansehen muss, für ihn ist es aber wichtig, dass er NICHTS ANDERES bekommt. Jetzt säuft und frißt er wieder reichlich. Ich habe aber den Eindruck, dass die Nährstoffe nicht mehr in den Zellen ankommen. Genaueres darüber wird uns die Waage sagen… 

Überhaupt ist es ja bei alten Katzen so, dass die meisten von ihnen unentwegt ein neues Futter angeboten bekommen wollen, von dem sie dann 10 – 15 g zu sich nehmen, den Rest muss man wegkippen. (Die Futtermittelindustrie sollte diesem Phänomen mal Beachtung schenken und 20-g-Tüten mit viel Sauce herstellen). Manche Katzen vertragen aber eben nur, was wenig Fett enthält und was ihr Organismus zu verstoffwechseln gelernt hat. Wichtig ist, dass die Alten sehr viel Flüssigkeit zu sich nehmen, so wie bei uns auch. (Wir haben Zimmerbrunnen – und hätten auch einen zu verschenken….)

Im Kopf ist Rossini noch völlig anwesend. Er hat sich gestern riesig über den Besuch seiner alten MenschenFreundin Linda gefreut, die ihn nach einem Jahr endlich wieder mal besucht hat; er hat ihr sofort ganz laut ganz viel erzählt.

Unsere Hundertjährigen: Hier: Sanfour

Sanfour im Juli 2021

Sanfour hält sich wacker, wenn auch die Knochen und das Gebiss manchmal knirschen und er beim Laufen manchmal wackelt. Der frühere 6-kg-Kater wiegt jetzt noch 3650 g.

Abgesehen davon, dass er alt ist, behandeln wir in Kooperation mit dem TA H. seine Zahnprobleme so, dass er seit etwa 3 Monaten alle 2 Wochen eine Spritze Convenia bekommt. Das ist ein knochengängiges Antibiotikum. Dadurch sind seine Entzündungen im Oberkiefer-Nasen-Augenbereich verschwunden. Er frißt gut und braucht offenbar  keine  Schmerzmittel. Maximal 1 x pro Woche bekommt er eine halbe Dosis Metacam, wenn er so guckt als ob er es gern hätte. Sehr wenig reicht bei ihm. Leider wissen wir nicht, ob und wann wir mit der Antibiose wieder aufhören können, weil wir nicht wissen, ob das Mittel noch bzw. wieder wirkt, wenn wir es jetzt absetzen und die Knochenentzündung im Oberkiefer zurückkommen sollte. Ein anderes, ähnlich wirkendes Medikament gibt es, das heißt Zodon. Aber das ist schwer  in eine Katze reinzukriegen.

Wer hat Erfahrung mit der Langzeitanwendung von Convenia?  Unser TA sagt, wir machen Tierversuch. Unsere befreundeten Menschenärzte sagen, Antibiose bei alten Leuten lieber länger…. Nebenwirkungen macht dieses Medikament bei ihm offenbar nicht. Ausser dass er Gewicht verliert obwohl er gut frißt.  Das ist aber bei vielen Hundertjährigen so, auch wenn sie keine Antibiotika bekommen.

Sanfour geht noch ganz raus, aber nur in meiner Begleitung. Fu ist sehr lieb mit mir, unsere Verständgung funktioniert wohl ganz gut. Maja haut ihn leider. Sie ist wohl eifersüchtig. 

unser Stammtisch im Juli 2021

war wieder eine Wohltat, obwohl es anfangs zu heiß war und danach zu nass. Aber irgendwie brauchen wir, übrigens alle geimpft,  gelegentliche Begegnungen und Besprechungen. Diese war wieder bei „Oregano“ in der Dahlmannstrasse 21, wo es eigentlich keinen Gastraum mehr gibt. Aber Terrasse mit wasserdichter Markise war ok.

Wir machen es jetzt auch so, dass wir den Ort, die Zeit und das Datum vom nächsten Stammtisch schon in der Runde vor Ort aussuchen. Es wurde beschlossen, dass der nächste Stammtische bei KUMARI, Nepalesisches Restaurant am Rüdesheimer Platz mit viel Platz drinnen und draussen stattfinden soll – und zwar am 20. 8. 2021 ab 19 h. Wer will, kann ja auch früher kommen und einmal durch die schöne Grünanalage laufen.  

 

Freigänger „Grisu“ ist vermittelt

Grisu
Grisu spielt gern…

Grisu ist ungefähr 2 – 3 Jahre alt und lebt seit Nov 2019 bei Ursel. Er ist gechippt, geimpft und sehr lieb, aber auch ein Freigänger, der auf seinem Freigang besteht.  Anders ausgedrückt: Er randaliert so lange bis er raus kommt. Wir hatten uns das so schön vorgestellt mir ihm: dass dieser junge Kater, der im November 2019 in Reinickendorf zugelaufen war und der unbedingt raus wollte, in einer Parterrewohnung mit Freigehe in Charlottenburg  bei einem katzenerfahrenen Frauchen ein schönes Zuhause als umsorgte Einzelkatze mit Freigehege haben würde. Das hat ihm aber nicht gereicht. Er ist aus seinem Gehege ausgebrochen und nachts in der Kantstr. angefahren worden. Dann kam er nicht mehr zurück, weil er einen Oberschenkelhalsbruch hatte und nicht mehr üer die Mauern springen konnte, die ihn von seinem Zuhause trennten. Er zog also bei Nachbarn parterre ein, nachdem er sich weinend vor deren Fenster bemerkbar gemacht hat. Ursel hat ihn gesucht und Plakate gepinnt, die Nachbarn haben sich gemeldet, der sehr geliebte Kater war wieder zu Hause… … und wollte nach seiner OP und Genesung dann wieder raus. 

Raus kann er in Henstedt/Schleswig, denn da hat Frauchen ein Haus mit Garten, es gibt kaum Menschen und noch weniger Strassen mit AutoVerkehr – und auch keine Jäger, die Katzen erschiessen (wie in Brandenburg und Baden-Württemberg) . Nun ist aber Frauchen erkrankt und muss in Berlin behandelt werden. Es ist ihr auch in Hensted zu einsam. Der Kater sorgt  aber in Berlin in seinem Freigehege dafür, dass im ganzen Haus keiner mehr schlafen kann. So geht es nicht. Ich kenne das Problem. Sowohl mit den Katzen die raus wollen wie auch das mit den Nachbarn, die schlafen können wollen und keine Zweitwohnung haben.

Sehr langer Rede kurzer Sinn: Dieser junge, mit seinem Frauchen sehr liebe  Freigänger braucht ein neues Zuhause als Einzelkater mit gefahrlosem Freigang bei einem oder zwei Menschen, die sich mit ihm beschäftigen und gut auf ihn aufpassen… Wer möchte ihn bei sich aufnehmen? Wer kennt jemanden, der ihn aufnehmen und auf ihn aufpassen möchte? Es eilt…

Tel. 323 98 16 – Renate 

Nachtrag vom 20. 07. 2021:

Grisu hat einen Katzen-erfahrenen neuen Halter mit Haus und Garten in Schleswig-Holstein nahe Henstedt gefunden. Alle wirken sehr zufrieden.

Es gibt aber offenbar Probleme, die es auf dem Land, also dort, wo sich die Füchse „Gute Nacht!“ sagen, oft gibt:

Zum einen fressen diese Füchse auch Katzen – und zum anderen schießen ortsansässige Jäger Katzen ab, die sich mehr als 200 Meter von ihrem Zuhause entfernt haben, sagt der Tierarzt.  Das ist ein Unding, aber der Gesetzgeber will es so – und die Bevölkerung macht nichts dagegen. In Brandenburg, Baden-Württemberg und eigentlich überall  ist das ja auch nicht anders. Es gibt aber eben Katzen, die man drinnen eingesperrt nicht halten kann und auch nicht sollte: nicht nur, weil sie drinnen randalieren und ihre Halter und die Nachbarn nerven, sondern auch  weil sie drinnen eingehen, wenn sie in Freiheit geboren wurden und gelebt haben.

Sehr bedauerlich finde ich, dass das Haus vom neuen Halter keine Katzenklappe hat, so dass die Katze nicht jederzeit rein und raus kann. Das ist wichtig, wenn sie sich vor menschlichen oder tierischen Feinden in Sicherheit bringen muss. Eine Katze, die vor dem Haus auf den Halter warten muss, ist nicht nur gefährdet, sondern erlebt dieses Haus auch nicht als ihr Zuhause und sucht sich erfahrungsgemäß was Besseres. Das kann ich gut verstehen, denn ich würde auch nicht draußen vor meiner Wohnung darauf warten wollen, dass mich irgendwann jemand reinläßt. Manche Halter denken nicht von der Katze aus, das lassen sich viele Katzen nicht gefallen.

 

Katzenunterbringung/ Pflegestelle gesucht

Wir suchen für einen jungen Bekannten nach einem katzenkundigen Menschen, der seine beiden jungen Kater für einen Zeitraum von ca 2-3 Monaten (Beginn: möglichst bald) aufnehmen möchten. Es wäre sinnvoll, dass es keine weiteren Katzen im Haushalt gibt. Wenn das jemand tun möchte, kann er/sie die Kontaktdaten des Halters bei mir erfragen. Tel. 323 98 16  Pflegestellenangebot wäre auch ok. Renate

Kleinwagen – Spende?

Da mein 27 Jahre alter Polo vor der Haustür parkend in einer Massenkarambolage einen schweren Schaden abbekommen hat, hat die Versicherung des Unfallverursachers ihn zum Totalschaden erklärt. Ich kann aber in den nächsten ca 2 Jahren nicht auf einen fahrbaren Untersatz verzichten, vor allem wegen der manchmal dringenden Fahrten zu Tierärzten, Sachspenden, Einkäufen von Futter, Streu… Wer möchte seinen fahrtüchtigen alten Kleinwagen an mich weitergeben oder kennt jemanden, der seinen fahrbereiten alten Kleinwagen loswerden möchte? Renate Luhmer – Tel. 030 323 98 16