Yearly Archives: 2026

Wir sind wieder online…

Liebe Freunde unserer Tierschutzarbeit,

1 . wir waren lange nicht online, weil Renates PC kaputt gegangen ist. Dabei sind sehr viele Daten verloren gegangen. Das hat auch dazu geführt, dass wir dieses Jahr noch nicht die Spendenquittungen für 2025 per Brief versand haben. Denn viele Adressen sind weg. Wer eine Spende von der Steuer absetzen will, kann den Überweisungsbeleg einreichen, wenn er die Steuererklärung nicht mit Elster macht. Bei Elster braucht man sowieso keine Belege sondern trägt einfach die gespendeten Summen online ein. Ich mich möchte aber die gelegenheit nutzen, um mich bei allen Spendern herzlich dafür zu bedanken, dass sie unsere Arbeit unterstützen. Das gilt auch für Futterspenden…

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2. Wir hatten ja überlegt, ob wir unseren Verein auflösen sollen weil wir langsam zu alt werden für schwere körperliche Arbeit. Etliche Mitglieder sind ausgetreten, wir sind jetzt also nur noch eine kleine Gruppe. Es gibt aber immer noch einige, die weiter machen. Und wir fördern eingetragene Tierschutzvereine, die wir kennen.

Das Finanzamt hat uns für weitere 5 Jahre die Freistellung / Steuerbefreiung gewährt, d.h. Sie können auch in den nächsten 5 Jahren alle Geldspenden an uns von der Steuer absetzen (wenn die Regierung nichts anderes beschließt).

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3. Wir haben zwar nur noch wenige Katzen, aber die meisten sind alt und /oder krank. Dadurch haben wir nach wie vor einige Tierarztkosten, die ja in den letzten Monaten und Jahren deutlich angestiegen sind. Hier unsere Jahresbilanz für 2025:

Alter Kontostand (vom 31. 12. 2024): Haben = 3.459, 73 €

Einnahmen in 2025 = 4.302,83 €

Ausgaben in 2025 = 7.305, 26 €

(davon haben wir weitergereicht an mit uns zusammenarbeitende gemeinnützige Vereine:

  • 2.800 € an Stimme der Tiere Spandau e.V. (Beate Rusch)
  • 1.350 € an Schmargendorfer Katzenschutz e.V. (Claudia Mang-Fehlberg)

Neuer Kontostand am 31. 12. 2025: Haben = 457, 30 €

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4. Als letzten Trauerfall haben wir den Tod von Normas Lilly zu beklagen.

(Fotos habe ich leider nicht mehr)

Sie war 16,5 Jahre lang gesund und ist vor 3 Wochen unerwartet und relativ schnell an Tumor im Bauchraum erkrankt und gestorben. Norma und ihr Mann trauern noch sehr um sie. Sie können sich aber vorstellen, eine neue Katze aufzunehmen. Wer kennt einen ca 5 Jahre alten, gesunden, schwarzweißen Stubenkater namens Tommy, der ein neues Zuhause braucht?

5. Fundkater Miro bei Renate heißt inzwischen „Schnucki“. Dieser ca 2 Jahre alte, weiße Perser-Mischling ist offenbar eine Qualzucht und nicht ganz gesund (z.B. entzündete Augen durch Herpesviren, er springt auch nicht gut). Inzwischen hat er sich gut eingelebt, geht gern raus ins Gehege und sitzt dort stundenlang neben dem Nachbarkater Lenny am Zaun. Die beiden erzählen sich offenbar was. Lenny bleibt aber auf Abstand von ca 60 cm. Vermutlich mißversteht er den dicken Langhaarschwanz von Schnucki als „Bürste“. Schnucki verliert jetzt nach einem Jahr zusehends sein Scheu und genießt unübersehbar den Freilauf. Das bedeutet, dass er vorläufig hier bleibt. Ich suche aber nach wie vor nach jemandem, der diesen Kater übernehmen möchte und genug Fachwissen, Geld und den passenden Rahmen für so eine schwierige (aber meistens liebe ) Katze hat.

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6. Bilder/ Fotos gibt es auf dieser webseite wieder sobald ich gelernt habe mit diesem neuen (geliehenen) PC umzugehen.

Renate am 21. 4. 2026


Huhu, ich bin wieder da..

 

  1. Die schwarze Katze, die uns am vergangenen Mittwoch zugelaufen war, ist ein kastrierter, gechipter Kater namens Nero. Er ist jetzt wieder zu Hause. Da haben alle alles richtig gemacht. Danke an alle Beteiligten, vor allem auch an Tierarzt Hellwig.
  2. Unser Kater Beau in Baden-Baden ist ohne vorherigen diagnostischen Nachweis einer unheilbaren Erkrankung von einem (Not-)Tierarzt bei Erstbegegnung zu Hause eingeschläfert worden. Das gefällt uns nicht. Es passiert aber immer wieder und erinnert mich an ähnliche fragwürdige Erlebnisse. Viele Halter schätzen eine Verhaltensänderung ihres Tiers falsch ein und rufen deshalb einen Nottierarzt herbei. Wir raten deshalb dazu, niemals überstürzt Nottierärzte ins eigene Heim zu bestellen sondern v.a. auch nachts und am Wochenende abzuwarten bis der Haustierarzt, der das Tier kennt,  wieder erreichbar ist.
  3. Besonders perfide finden wir den „Erlösungstrick“ von Not-Tierärzten. Der geht so:  Der NTA behauptet, dass die Katze, die er noch nie gesehen hat und gar nicht kennt,  unheilbar krank wäre (ohne diagnostschen Nachweis!) und sofort „erlöst“ werden muss. Wenn der Halter nicht sofort einverstanden ist, behauptet der NTA, dass der Halter sich laut Tierschutzgesetz strafbar macht, wenn er die „Erlösung des schwer leidenden Tiers“ durch den anwesenden Nottierarzt nicht sofort gestattet. Das stimmt so eher meistens nicht. Es dient oft nur dem Erwerb vom schnellen Euro durch einen TA, der den Weg / Hausbesuch nicht ohne ordentliche Vergütung gemacht haben will und der meistens ausser der „Erlösungsspritze“ weder diagnostische Möglichkeiten noch therapeutische Mittel in seiner Tasche bei sich hat. Wir haben schon die tollsten diagnostischen Begründungen für solches Vorgehen gehört und gesehen. Sehr oft wird behauptet, die Katze verhalte sich „so merkwürdig“ oder „anders“, weil sie an einem Tumor leiden würde. Der unbedarfte Halter, dem das von eiem Tierarzt gesagt wird, steht sofort unter Schock, kann nicht mehr denken, ist wehrlos und kann mühelos überfahren und abgezockt werden. Der frechste Fall von „Tumor“, den wir miterlebt haben, sah so aus, dass die herbeigerufene Nottierärztin einen „Tumor“ im Nasengang diagnostiziert hatte, der sich bei genauerem Hinsehen als ein Stückchen Holzstreu erwies. Die geschockten Halter haben sich bei dieser falschen Diagnose immerhin 600 € abknöpfen lassen, aber zum Glück wurde der Kater nicht sofort eingeschläfert. Falls die Halter so vor Schreck erstarrt sind, dass sie die Euthanasie nicht verhindern können., sollten sie auf jeden Fall die tote Katze bei sich behalten zwecks anschließender Obduktion – falls sie nach dem Ende der Schockstarre wissen wollen, woran ihr Tier gelitten hat. Sonst lernen sie nichts dazu. Immer ist auch ratsam, einen Nottierarzt nicht in die eigene Wohnung und zu einem möglicherweise kranken Tier zu lassen, wenn man dem allein und ohne eigene kompetente Hilfe (also Jurist oder Tiermedizinkenner) ausgesetzt ist.
  4. Die Themen Tierhaltung und Tierärzte sind vielschichtig. Wir wissen noch nicht, was wir tun können um die neue Lage mit den enorm gestiegenen Tierarztkosten zu entschärfen, denken aber darüber nach. Es wird sicher die ganze Katzenhaltung verändern. Sicherlich wäre es sinnvoll, wenn wir Halter (in Berlin) beraten dürfen, die mit ihrer Katze zu einem TA gehen wollen oder meinen, es zu müssen. Denn hier kennen wir uns noch ganz gut aus.