Yearly Archives: 2020

Corona-Zeiten

Ja, ich bin richtig stinkig, dass dieser Scheiß-Virus mir meinen Lebensabend versaut, wo ich doch jetzt endlich weniger arbeiten und mehr feiern wollte. Sie fehlen mir: meine Freunde, die Familienmitglieder, die Nachbarn, meine Gesangs- und Gymnastikgruppen und die Kneipentreffen danach. Am meisten die Physiotherapie, denn HWS und Hüfte schmerzen. Zwar kann ich noch gut schlafen, aber morgens nach dem Aufwachen muss ich mich immer als erstes daran erinnern, dass jetzt alles anders ist, egal wie mir das gefällt. Ich bin alt und multimorbid und stehe deshalb angeblich auf der Abschußliste vom Virus. Allerdings fühle ich das nicht so.

Wenigstens habe ich eine Katze, die mich unterhält,  beschäftigt und beschmust, eine Katze mit Katzen-Corona, aber ohne FIP, die mich in den letzen 12 Jahren nicht mit Katzencorona angesteckt hat und es jetzt wohl auch nicht tun wird. Da ich seit mehr als 30 Jahren mit Tieren lebe, gehe ich sowieso davon aus, dass ich gegen alles, was sie so an sich hatten oder mitgebracht haben, immun bin. Wie sich vor 4 Monaten im Rahmen einer Untersuchung zeigte, habe sogar Antikörper gegen Clamydien…  Trotzdem bin ich sehr achtsam und vorsichtig und halte mich an die von der Regierung vorgegebenen Spielregeln… Parasiten und sowas ekeln mich.

Was tun wir in dieser harten Zeit der weltwirtschaftlichen und finanziellen Umwälzung und Erneuerung, die über uns hinweggefegt wird?

Womit beschäftigen wir uns um  Zeit gut rumzubringen in der Erwartung, es wird wieder so wie vor dem Virus? 

Was werden wir tun, und wer werden wir sein, wenn wir durch mehrmonatige oder mehrjährige häusliche Meditation geläutert wurden? Ob wir danach wirklich noch genau das wiederhaben wollen, was wir vorher hatten? 

Womit beschäftigen wir, die nicht raus dürfen, uns? (Der neue Bußgekdkatalog sieht vor: 500.- € Bußgeld für unnötige Bewegung im Freien!?!) 

Ich räume auf, repariere und nähe Mundschutz-Schals für die Mitglieder unseres Vereins, denn ich kann nähen, habe eine Nähmaschine und schon lange sehr viele Sachspenden aus Baumwollstoff in Schränken herumliegen…  Es gibt mehrere Modell für die verschiedensten Gelegenheiten. Die Jersey-Schals kann man als Schal, als Mundschutz, als Stirnband und gegen Verspannungen im Genick benutzen. Die Wissenschaft hat gestern im Fernsehen gesagt, so ein waschbarer, wiederverwendbarer Baumwollschal ist viel besser als gar nichts.   Die kleineren Mundschutze für wärmeres Wetter sind ebenfalls waschbar.

Wir haben Arbeit und machen Tierschutz so gut es jetzt eben geht. Vorige Woche habe ich 4 Welpen von Klaus, die das TB medizinisch grundversorgt hatte, aber nicht behalten und vermitteln wollte, in Pflegestellen unterbringen können. Da warten sie nun auf geeignete Endabnehmer. Der Wurf dieser Katzenmutter hatte aber insgesamt noch 5 weitere Welpen. Sie werden jetzt vom TB grundversorgt, dann bekommt Klaus sie zurück. Für zwei davon haben wir schon eine Pflegestelle, für drei weitere Jungkatzen suchen wir nun noch eine geeignete Unterbringung für diese Zeit in der Warteschleife. Da sie von draussen kommen, dürften Platz und einiges an Erfahrung im Umgang mit Freigängern erforderlich sein.

Im Fall von ernstzunehmendem Interesse: Tel. 323 98 16

Allen, die Futter und vor allem auch Streu spenden, sind wir von Herzen dankbar. Wir holen es berlinweit vor der Haustür ab, wenn einer von uns einigermassen nah dran wohnt. In Charlottenburg und Wilmersdorf tut es Christine D.: , Tel. 88 77 48 58, in Buckow + Kreuzberg Klaus: Tel. 0174 14 15 937, in Hellersdorf haben wir auch mehrere, in Spandau ebenfalls, da muss es aber hingebracht werden. Im Zweifelsfall kann ich das organisieren. Renate: Tel. 323 98 16

Multifunktionsschals aus Baumwolljersey, beliebig kombinierbar
Mundschutz mit Bärchen-Motiv

Rossis rechtes Ohr

Wir haben immer noch mit Rossis Ohren zu tun, die im Sommer 2018 nach Ohrenreinigung mit Wattestäbchen durch eine Helferin voll waren von „schwarzem Zeug“. (Pit hatte dasselbe, ist voriges jahr aber an Tumoren im Bauchraum gestorben.) Rossi ist seit einer Weile bei Dr. Brieger (Zehlendorf) in Behandlung, er hatte uns eine längere Antibiose mit Veraflox angeraten. Tatsächlich geht es Rossi unter Antibiose viel besser, er ist munterer, freundlicher, geht spazieren, nimmt auch etwas zu – und die Gehörgänge werden zunehmend sauber ohne weitere Anwendungen.

Es ist aber nicht NICHTS im Ohr, man sieht auf dem Foto oben, dass es winzige schwarze Punkte gibt, die eine Entzündung in der Haut der Ohrmuschel und auch des Gehörgangs hervorrufen. Unübersehbar ist auch, dass Rossi schlechter riecht und gelegentlich niest (oder so was  ähnliches, vielleicht eher „krächzt“?) Nun habe ich nach 36 Tagen Antibiose das Antibiotikum vor 5 Tagen abgesetzt und wir sind gespannt darauf, ob der scheinbare Heilungserfolg Bestand hat…  Hoffentlich! Renate

 

neu: Stadtkatzen-Stammtisch

Jetzt, wo in der Schweiz bereits öffentliche Großveranstaltungen verboten und es in Berlin nirgendwo mehr Mundschutzmasken zu kaufen gibt, haben wir beschlossen, uns 1 x monatlich beim Italiener „Oregano“ in der Dahlmannstr. 22 in 10629 Berlin zu treffen: und zwar jeweils am 1. Montag des Monats abends gegen 18:30 h. Grund dafür ist die Unmöglichkeit, es terminlich allen recht zu machen. Wer will, der kommt. Wir probieren aus, ob es angenommen wird. Das erste Treffen ist am Montag, dem 2. 3. ab 18:15 h bei „Orgeano“, Dahlmannstr. 22 in 10629 Berlin-Charlottenburg.  Interessenten und Gäste sind willkommen.   renalu

Nachtrag: Es war wieder ein angenehmes und für mich auch entlastendes Treffen. Es ist für alle gut, wenn sich die Mitglieder kennenlernen und wenn wir uns regelmäßig treffen, damit ich Arbeit verteilen kann. In diesem Fall haben wir uns allerdings von unserem Kassenwart verabschiedet, denn Lin Heim geht nach Freiburg an die Uni – sie will aber unser Kassenwart bleiben.

Christine D. (siehe unten) hat sich bereit erklärt, die Verwaltung vom Catsitting und die Annahme von Futter- und Sachspenden zu übernehmen. D. h. Menschen, die Catsitting wünschen oder Reste von Futter oder Streu spendieren wollen, rufen bitte bei Christine an und besprechen ihr Anliegen mit ihr. Ihre Telefonnummern sind: Festnetz: 030 – 88 77 48 58 und Handy: 01523 400 89 05

Wir sind noch da

Sanfour wird am 24. 3. 2020 achtzehn Jahre alt, ein stolzes Alter für so einen alten, chronisch kranken Haudegen, der die ersten 4 Jahre seines Lebens in einer Tiefgarage gewohnt hat. Mir scheint, wir fühlen uns jetzt so etwa gleichaltrig… allerdings verläßt er das Grundstück nicht mehr.
Rossini wird neunzehn Jahre alt. Er ist auch chronisch krank (SDÜ und Schluckgeräusche durch Entzündung oder Tumor in der Kehle). Aber auch Rossi lebt derzeit schmerzfrei und ist seitdem sehr lieb. Das Fell wird jetzt immer zotteliger, vermutlich auch durch die Antibiose mit Veraflox. Damit verschwand aber nun endlich die Gehörgangsentzündung, die den Kater seit anderthalb Jahren sehr belastet hat. Er hatte stndig „schwarzes Zeug“ im Gehörgang. Und er hat sich wegen der Ohrenschmerzen nicht anfassen lassen. Jetzt sucht er wieder Körperkontakt und schnurrt, wenn er gekrault wird. Die Ohrmuschel ist auch ohne Reinigung ganz sauber.
Maja wird nun auch schon 12 oder 13 Jahre alt. Sie lebt jetzt als Einzelkatze bei mir und scheint das sehr zu geniessen, obwohl ich leider nicht genug mit ihr spiele und rede… sie hätte gern mehr Kontakt mit Sanfour, aber der will ja nicht… Ich habe inzwischen ja auch so einige Gebrechen und fühle mich mit Kleinfamilie auch wohler….
Alle mögen freundlichen Besuch….

Zweitkatze gesucht

Frida ist BritischKurzHaar, also ruhig, 13 Jahre alt und gesund. Sie hat vor einigen Monaten ihren Lebensgefährten verloren. Ihre Halter meinen, es wäre gut für sie, wenn es wieder eine zweite Katze im Haushalt gäbe – aber nur, wenn diese Katze gesund, etwa gleichaltrig und freundlich zu Frida und ihren Menschen ist. Falls Sie eine ruhige, verträglich Katze kennen, die ein neues Zuhause braucht, bitte, rufen Sie mich an. Sie darf auch nicht adelig, sollte aber gesund und pflegeleicht sein. Und Frida hat das letzte Wort, d.h. sie kommt auf Probe.

RenaLu: Tel. (030) 323 98 16

 

Heute, Fr. 21. 2. 2020 um 19 h Treffen bei Prometheus, Schlangenbaderstr

Wir retten nicht nur  real existierende, konkrete, leibhaftige Katzen, Tiere und manchmal auch Menschen sondern wir bemühen uns auch um den Erhalt von noch vorhandenen Parks und Wiesen in der Stadt. Denn wir sind davon überzeugt, dass Grünzonen allen ihren Bewohnern gut tut, weil sie Hitze, Lärm und Abgase verringern. Deshalb treffen sich heute die Anwohner der BI-Cornelsenwiese in Schmargendorf um 19 h beim Griechen „Prometheus“ in der Schlangenbader Str.  um zu besprechen wie sie die Bebauung dieser Wiese verhindern können. Voriges Jahr sah es so aus, also ob der Baustopp durch wäre. Dieses Jahr sieht es wieder anders aus. Grundstücksbesitzer und Bauherr ist Becker & Kries. Die Bebauung dieses Grundstücks wurde 1965 seitens des Landes Berlin unter die Bedingung (der juristische Begriff dafür ist „Widmung“) gestellt, dass dieser Teil des Grundstücks, der jetzt bebaut werden soll, nicht bebaut werden darf sondern FÜR IMMER als öffentliche Grünfläche den Anwohnern zur Erholung zur Verfügung stehen soll. Und diese „Widmung“ (Bedingung) will das Land Berlin jetzt rückgängig machen. Weil es ihm so gefällt.

Es soll also im nachgewiesenermassen verstunkendsten Stadtteil von Berlin Grünfläche vernichtet werden, weil es dem Land und den Bezirksverordneten von CDU, SPD, FDP und dem Grünen Stadtrat so gefällt.  Der NABU und der BUND sind entsetzt, die Linke und die AfD wollen die Bebauung verhindern, haben aber nicht die Mehrheit in der BVV. Die Bürgerinitiative fühlt sich von den Ansprechpartnern der CDU, SPD, der FDP und den Grünen im Bezirk verarscht und begreift den „Rechtsstaat“ inzwischen als taube Nuss zwecks Bürgerverarschung…  Mindestens hält sie aber die ehemaligen Volksparteien in der demokratischen Mitte nicht mehr für die Bewahrer ihrer legitimen Interessen. Man kann an diesem kleinen Objekt sehr schön beobachten, wie die Regierenden im Bezirk es hinkriegen, dass im Laufe von 6 Jahren Arbeit am Objekt, die Bürger in ohnmächtiger Wut gegen ihre Missachtung  zu Wutbürgern werden, die sich gedemütigt, verhöhnt und von den ehemaligen Parteien der Mitte nicht mehr wahrgenommen, respektiert und vertreten fühlen. Dabei sind das eigentlich alles ganz harmlose, freundliche, deutsche, gebildete Mittelschichtler, die bei sich zu Hause saubere Luft atmen wollen. Das aber gerade ist dem Land offenbar egal. Und so geht es ja nicht nur dort sondern überall in Berlin. Wir können das nicht verstehen. Fridays for future und die Presse haben ja offenbar auch besseres zu tun als sich für den Erhalt von Grünzeug und guter Luft im Bezirk, also für ganz konkrete, kleine Dinge einzusetzen, die den Bewohnern helfen und wichtig sind. Es wird sicher wieder spannend. Bis nachher! Renate

Kater zugelaufen

Dieser Kater ist am Donnerstag, dem 19. 2. 2020 in Wilmersdorf zugelaufen. Er ist nicht gechippt und ganz sicher kein Freigänger. Der Tierarzt schätzt ihn auf etwa 4 – 5 Jahre. Die Finder versuchen noch, den Halter ausfindig zu machen. Sollte der Halter sich melden,  muss er nachweisen, dass er der Eigentümer ist. Sollte der Halter nicht gefunden werden, geht er binnen einer Woche in eine von unseren EINZEL-Pflegestellen, von wo aus wir ihn zu vermitteln gedenken, auch wenn er (juristisch) nach der Ankunft bei uns noch 6 Monate lang dem Vorbesitzer gehört, wenn dieser uns nicht eine Verzichtserklärung unterschreibt. RenaLu, Tel. 323 98 16

Zuhause gesucht

Sveta

Beate Rusch sucht ein passendes Zuhause für die blinde Katze „Sveta“. Tel. 36.77.527 

Technik geht wieder

Beate Rusch (Spandau)  möchte die blinde junge Katze Sveta vermitteln. Tel. 030 – 36.77.527

Rossis Ohren

Hier nun das aktuelle Foto von Rossis Ohren, da es mir nicht gelungen ist, es im zugehörigen (vorigen) Artikel zu plazieren

Wer hat Zeit und Kenntnisse um mir den Umgang mit dem aktuellen wordpress beizubringen (oder auch die Arbeit an der Webseite abzunehmen)? Renate: Tel. 323 98 16