Sommerlaune im Katzenheim

20. 5. 2017: Sehenswert und zu Herzen gehend: Hier die neuesten Fotos, die Sarah Heuser von unseren alten Heiminsassen gemacht hat:

 

Katzen abzugeben

13. 5. 17

Wir wären froh, wenn wir einige Katzen vermitteln könnten, die bisher mit zu wenig Platz in zu großen Gruppen gelebt haben. Manche brauchen geduldige und katzenerfahrene Halter – mit denen wird das meistens wieder.

  1. „Bella“ lebt bei Klaus Kowalsky. Sie ist etwa 4 Jahre alt und möchte nicht alleine sein.

2. Katze „Lulu“ ist etwa 7 Jahre alt und etwas scheu. Sie lässt sich nur gelegentlich streicheln. Also nur dann, wann SIE will.

3. unten: „Prinz“ , etwa 3 Jahre alt, möchte mit anderen Katzen und mit Menschen schmusen:

4. unten: Tommi:

Mehr Katzen, die Klaus Kowalski abgeben möchte, finden Sie auf der Unterseite:

  • Tiere / abzugeben 2017

 

 

 

Betreuer für Diabetische Katzen und Halter gesucht

Wir suchen baldmöglichst in Charlottenburg einen oder mehrere Helfer,  die regelmäßig Blutzucker bei diabetischen Katzen (per Ohr) messen können und evtl auch gelegentliche Fahrten zum Tierarzt kompetent begleiten und evtl auch mal subcutan spritzen. Auch als bezahlte Hilfe. Die Katzen müssen immer wieder mal kontrolliert und richtig eingestellt werden, denn sie neigen bei Überzuckerung zu Entzündungen am Körper und evtl sogar zu Pankreatitis. Die Halter müssen immer wieder  instruiert werden, dass sie Futter-/ Kalorienmenge  und Insulinmenge nicht ohne Blutzuckerwert verändern dürfen. Falls Langzeit-Interesse an dieser Arbeit besteht, bitte bei Renate melden: Tel. 323 98 16

Ich würde es auch sehr begrüßen, wenn wir es hinkriegen könnten, eine NICHT-TIERÄRZTLICHE Notfallversorgung, also eine Art Ambulanz von tiermedizinisch erfahrenen, zuverlässigen Helfern  für ALLE unsere Katzen und die Katzen in unserem Umfeld zusammenbringen zu können. Denn immer wieder  erleben wir einen bedienungsbedürftigen Notfall genau im unpassendsten Augenblick: Katzen erkranken meistens  samstags- oder sonntagsnachts, an Feiertagen und sowieso dann, wenn man gerade nicht da ist oder etwas anderes vor hat.

Sehr gut fände ich auch, wenn es eine Kerngruppe von zeitlich verfügbaren Notfall-Helfern für die Bedienung von diabetischen Katzen gäbe, die den teilweise aufwändige Versorgung ambulant auch zu Hause bei den Haltern machen kann, wenn diese Hilfe brauchen. Das kann auch eine kostenpflichtige Bedienung vom Halter sein.

Wir brauchen dazu 2 – 3  einsatzfreudige, zeitlich verfügbare, kompetente oder lernwillige Menschen, die

  • regelmäßig Blutzucker und Ketone messen können (d.h. die Katze ins Ohr stechen und den Blutstropfen auf das Lesegerät tun) bis sich der Fruktosaminwert (Glukose-Langzeitwert)  im Normbereich befindet.
  • den Halter über alle Notwendigkeiten für die richtige Einstellung vom Insulin belehren können und auch überprüfen, ob er es begriffen hat und sich daran hält.
  • mit der Katze zum Tierarzt gehen / fahren können.
  • sich vorstellen können, diesen Service zu ihrer Arbeit zu machen. Das kann durchaus auch eine gut bezahlte Arbeit sein. Denn genau DIESES Angebot fehlt im Dienstleistugsspektrum: die Tierärzte sind nicht gewillt und auch zu teuer um jeden Tag 2 – 3 x zu der Katze und ihrem Halter nach Hause zu kommen. Aber ein hilfloser Halter, dessen Katze diabetisch entgleist ist, braucht eine kompetente Hilfe bei der Wiederherstellung vom Futter-Insulin-Gleichgewicht. Auch nicht-hilflose Halter brauchen Unterstützung bei der Erstellung von z.B. einem Tagesprofil bei einer diabetischen Katze. Wenn nämlich der Halter schlapp macht, weil er nicht mehr kann, bekommt die Katze Folgeerkrankungen durch schlechte Einstellung, sie lebt kürzer als wenn sie gut eingestellt gewesen wäre  – und allen, denen das klar ist, geht es damit schlecht.

3 akute Notfälle – Halter verstorben

Absender: Beate Rusch <beate-rusch@web.de>
Empfänger: Ingrid Noto <katzeninnotberlin@googlemail.com>
Betreff: EILT: 3 Katzen müssen untergebracht werden: Besitzer verstorben!!!
Datum: 24.04.2017 10:22

Hallo,  3 Katzen müssen bis zum 30.4. untergebracht werden! “ Mädels s/w sind wohl 3-4 Jahre alt, nicht kastriert,
ein Tigerkater ist wohl älter! Marianne besorgt Kastrationsscheine,  wir lassen sie dann kastrieren, chippen ev. impfen!
Wer hat eine Pflegestelle??? Sie mssen ja nicht zusammenbleiben.
Wir wollen sie am Mittwoch aus der Wohnung holen.
Gruß Beate
Falls jemand die katzen aufnehmen möchte, bitte bei Ingrid Noto melden, tel. 66 44 615.
re

Karthäuserkatze gefunden in Kreuzberg / Schlesisches Tor

Nachtrag: Die Halter konnten schon gefunden werden.

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Kai Hansen kai.alexander.hansen@gmail.com

23.04.2017 / 23:40(Empfang)

Katze in Berlin Kreuzberg / Schlesisches Tor gefunden

 

Hallo wir haben heute, 23.04. eine junge Katze, vermutlich Russich-Blau gefunden (Fellfarbe grau). Das Tier ist sehr gepflegt und lief über Stunden in der Gegend Schlesisches Tor / Lido / Cuvry-Brache umher. Wir haben das Tier jetzt bei uns aufgenommen und werden, wenn sich der Besitzer nicht kurzfristig meldet, die Katze an ein Tierheim abgeben. Foto anbei.  BG, Kai Hansen

 

Und hier die Antwort von Stadtkatze.eV am 24. 4. 17

„Sehr geehrter Hr Hansen,

Bitte nicht ins Tierheim abgeben, denn von dort bekommen die Halter, wenn sie gefunden werden, erfahrungsgemäß ihre Katze nicht zurück… Gehen Sie bitte zuerst zum TA und lassen Sie den nachsehen ob die Katze gechippt ist.

Manche haben einen Prozess geführt und verloren, obwohl die damalige Katze schon in weniger als 24 Std vom TB aus weiter vermittelt worden war und die Halter vom Kater sich bereits innerhalb von 3 Tagen wegen der Suche nach ihrem Kater ans TB gewendet hatten. Man hatte ihnen dort gesagt, er sei gar nicht eingegangen.
Bitte, behalten Sie diese Katze, machen Sie Meldung vom Fund beim BA Lichtenberg, Abteilung „Tierfang“ und bepinnen Sie die Bäume in Ihrer Umgebung mit Suchplakaten nach dem Halter…
Ich tue Ihre Fundmeldung auch auf unsere webseite…
 Vielen Dank und schöne Grüße!
Renate Luhmer“

 

Pflegestellen

20.4.17  Wir bekommen immer wieder Katzen angeboten, für die wir eine Pflegestelle bis zu ihrer Vermittlung suchen. Die letzten beiden waren trächtige Katzen. Wir haben derzeit niemanden, der genug Katzenerfahrung und Platz hat , um uns eine trächtige Katze abnehmen zu können. Wenn Sie sich berufen fühlen und so ein schönes, anstrengendes und teures Erlebnis wie die  Aufzucht eines Wurfs miterleben möchten, bitte melden Sie sich.

Wir geben auch gern Katzenhaltern Beratung von der Aufzucht bis zur Vermittlung , wenn sie zum ersten Mal die Geburt und Aufzucht von Katzenwelpen begleiten.   Tel. Renate Luhmer = 323 98 16 oder Ingrid Claus-Noto = 66 44 615

Sehr wahre Katzensprüche

heute von Norma erhalten:

 

 

Hier noch mal zur besseren Lesbarkeit:

Dies ist das Zuhause der Katze – Du bist Besucher.

Wo die Katze liegt, liegt sie – die Katze wird nicht umgelegt.

Die Katze wird nicht angestarrt.

Die Katze wird nicht dümmlich angeredet.

Die Katze ist nicht „süß“, sondern anmutig und geheimnisvoll.

Reibt die Katze sich an deinem Bein, ist jede Tätigkeit zu unterbrechen und die Katze zu streicheln.

Verwendet die Katze im Kontakt die Krallen, bitte keine Aufschreie – das erschreckt die Katze.

Das Öffnen von Dosen ist zu vermeiden – falscher Alarm bringt die Katze durcheinander.

Türen sind nur in Rücksprache mit der Katze zu schließen.

Allergiker hören bitte auf, so wehleidig zu sein und niesen des weiteren keinesfalls in Richtung der Katze.

Sage niemals „nur eine Katzen“.

!Für Hunde besteht Lebensgefahr!

Fusselrollen sind selbst mitzubringen!

 

 

März 2017: das letzte TSF + zukünftige Tierschutzpolitik in Berlin

23. 3. 2017: Am vergangenen Montag, dem 20. 3. 2017 waren wir zum Tierschutzforum im Abgeordnetenhaus eingeladen: Jochen, Petra N und ich, RenaLu  sind hingegangen. Prof. Spielmann, der letzte ehrenamtlich und unbesoldet tätige Tierschutzbeauftragte vom Land Berlin hat sich verabschiedet – und der tierschutzpolitische Sprecher der Linken, Herr Dr. Efler, hat erklärt, wie es mit dem Tierschutz in Berlin weitergehen soll:

  1. Es wurde eine mit A 15 dotierte Stelle für das Amt des Tierschutzbeauftragten ausgeschrieben. (siehe:  https://www.berlin.de/politik-verwaltung-buerger/stellenausschreibungen/detail.php/16185 , mit Bewerbungsschluss zum 29. März 2017 )
  2. Dieser Tierschutzbeauftragte bekommt einen Beirat seiner Wahl.
  3. Die aktiven Tierschutz leistenden Vereine dürfen weiterhin ihre Kosten für die Unterbringung und Sanierung von notleidenden Tieren weitestgehend aus der eigenen Tasche bezahlen, ehrenamtliche tätige Mitarbeiter anlernen und beschäftigen, den an  Tiernot leidenden Bürger beraten.  Sie  sollen  aber weiterhin kein  Mitspracherecht bei  der Auswahl des  Tierschutzbeauftragten bekommen. Und sie sollen auch nicht oder nur beratend an der Planung und Erstellung einer für Berlin sinnvollen Infrastruktur  für den aktiven Tierschutz unter Einbindung aller eingetragenen Tierschutzvereine mitwirken dürfen.
  4. Die anwesenden Vertreter der großen Berliner Tierschutzvereine haben gefordert, dass sie an der Auswahl der Person des neuen Tierschutzbeauftragten beteiligt werden und auch an den Entscheidungen, die dieser für den praktischen Berliner Tierschutz fällt. Das wurde abgelehnt. Die kleinen Vereine haben dasselbe gefordert. Bei ihnen wurde es nicht nur vom Regierungssprecher abgelehnt sondern auch von den Vertretern der großen Vereine, v.a. Tierheim Berlin, die nicht wollen, dass die eingetragenen kleinen Vereine an Entscheidungen und auch an Zuwendungen beteiligt werden..
  5. Im Tierschutzforum haben sich in seiner bisherigen Form  seit Anbeginn regelmäßig die Vorstände aller praktisch arbeitenden Tierschutzvereine getroffen. Da es für die kleinen Vereine kein interessantes Angebot für die Teilnahme gibt (denn es kostet Zeit und macht Arbeit), sind sie offenbar nicht mehr an der Teilnahme interessiert und bleiben weg. Das Forum soll abgeschafft oder  in ein  gelegentlich tagendes  Gremium mit beratender Funktion umgewandelt werden.

In der Stellenausschreibung für das Amt des neuen Tierschutzbeauftragten fehlt unserer Meinung als Bewerbungskriterium, dass der Bewerber schon einmal mindestens zwei Jahre lang im praktischen Tierschutz mit mindestens 40 Wochenstunden auch nachts ehrenamtlich tätig gewesen sein sollte und sich von daher mit dem Bedarf von Tieren und Menschen mit Tieren in Berlin wenigstens ansatzweise auskennt. (im Kriterienkatalog heißt es nur: „Tätigkeit im Tierschutz erwünscht“)

Uns, die wir seit Anbeginn im TSF dabei sind,  ist bei dieser letzten Sitzung in der Regentschaft von Prof. Spielmann nicht entgangen, dass von den 50-70 Vertretern der praktisch arbeitenden Berliner Tierschutzvereine, mit deren Zusammenbringung dieses Forum 2009 unter Dr. Lüdke begonnen hatte, jetzt höchstens noch 5 oder 6 anwesend waren. Die übrigen haben die Teilnahme an diesem Treffen im Lauf der Zeit zunehmend für Zeitverschwendung gehalten, weil es nie zu der versprochenen Beachtung und  Linderung ihrer durch die Tierschutzarbeit erzeugten Nöte  kam. Denn Dr. Lüdke hatte keine anderen Kompetenzen als die der Imagepflege des Landes. Das  soll  nun  so  bleiben – d.h. es ändert sich nichts, außer dass der nächste Tierschutzbeauftragte jetzt ein Gehalt dafür bekommt, dass er den praktischen Tierschutz der kleinen Vereine und der vielen privat und selbständig tätigen, nicht organisierten Bürger  in der Stadt nicht unterstützt, weil er es weder will, kann noch darf.

Offenbar ist nicht geplant, dass der politische und der praktisch tätige Tierschutz zusammenkommen oder dass der politische Tierschutz auch nur bereit wäre, den praktisch tätigen überhaupt wahrzunehmen. Wie Prof. Spielmann in dieser Sitzung so richtig sagte: „Eltern bestrafen ihre Kinder am meisten durch Nichtbeachtung.“ Das hat unsere Landesregierung ja in vielen Bereichen mit den Bürgern gut drauf. Schade.

Aber bleiben wir mal konstruktiv:

Es kommt uns so vor als ob sich nun Politfunktionäre das Thema „Tierschutz“ unter den Nagel gerissen haben,  ohne aber  die praktische Tierschutzarbeit der Berliner und der kleinen Vereine, die sie weder kennen noch finanzieren noch mittun noch unterstützen  wollen und damit den Druck der in dieser Branche arbeitenden Menschen zu verringern.  Der Idiot, der so blöde ist, sich in Form  von REAL EXISTIERENDEN Berliner Schutz am echten, lebendigen, hilfebedürftigen Tier zu betätigen, bleibt ungeholfen außen vor. Er wird nicht als Experte in Sachen praktische Tierschutzarbeit in dieser Stadt  gesehen und zu Rate gezogen und schon gar nicht unterstützt sondern durch die Behördenvertreter beschimpft oder behindert.

Was wir nicht brauchen können, ist ein Tierschutzbeauftragte/r, der vom real existierenden Tierschutz keine Ahnung hat. Wir brauchen auch keinen, der neurotischen Bürgern und gehässigen Nachbarn, die meinen, Tierschutz vor ihrer Haustür verbieten zu müssen, auf dem Behördenweg vorab Recht gibt damit Ruhe ist im Kiez und die eigene Existenz durch  jedwede, egal wie unsinnige oder teure  Tätigkeit gerechtfertigt und den  Tierschützern die ohnehin schwere Arbeit noch mehr erschwert wird.

Der REAL EXISTIERENDE TIERSCHUTZ, den die kleinen Vereine und die Bürger selber leisten müssen, weil er sonst nicht stattfindet, brauchen einen kompetenten Ansprechpartner beim Land Berlin, der sie kennt und versteht.  Also ein/e Realo, ein/e Praktiker/in, einen, der weiß, was wir in den Bezirken an Räumen und Personal brauchen, wenn Tierschutz tatsächlich bedarfsgerecht stattfinden können soll.

Mindestens sollte sich dieser Landesbedienstete mit A 16 (also in Euro: ) daran interessiert sein, sich darüber schlau zu machen, wie der bislang weitgehend strukturlose, teilweise auch private, selbstbezahlte, nicht-politische Berliner Tierschutz funktioniert. Und auch wie es mit der Vortäuschung von Tierschutz im Lande aussieht.

Den ehrenamtlichen praktischen Tierschutz-Arbeitern fehlen hilfreiche allbezirkliche, vom Land Berlin finanzierte  Anlaufstellen  (und hotspots). Diese sollten enthalten: Unterbringungsmöglichkeit für gefundene und abzugebende Tiere (24 Std pro Tag), aufgenommene Tiere versorgendes Personal,  mindestens einen Berater für Tierhalter und  Bürger in Tiernot (u.a. telefonisch und 24 Std tgl)., tierärztliche Versorgungsangebote (evtl auch kostenlos bei Tierhaltern mit Einkünften unterhalb des Existenzminimums).

Ein kompletter Strukturwandel im Tierschutz wäre nötig: die Diskriminierung von praktisch arbeitenden Tierschützern als Gestörte und Idioten und die Behinderung ihrer Arbeit (die sicherlich kaum irgendwo so gut  ist wie sie sein könnte, weil ja Geld und Personal dauernd fehlen) muss aufhören. Ersatzweise sollte das Land Berlin mit Hilfe der durch ihre jahrelange praktische Arbeit kompetenten  Tierschützer, die sich mit der  Bedarfslage auskennen, ein über die Stadt verteiltes Netzwerk erstellen, in dem alle Mitarbeitswilligen mit allen Hilfebedürftigen (Menschen und Tieren) zusammenkommen können. Im Idealfall sind diese Menschen dann auch noch kontakt- und kooperationsfähig und nicht ein hohler, verklüngelter Haufen.

Die Herstellung einer guten tierschützerischen Infrastruktur in Berlin braucht Kompetenz durch Wissen und Erfahrung in diesem Tätigkeitsfeld, die ich auch bei den willigen Politikern nicht erkennen kann – und es kostet Geld.

Ich weiß, dass ich hier  Utopien anmelde. Aber  Sozialutopien sind Zukunftsmusik – und mir macht es Spass, mich mit solchen „Erfindungen“  zu beschäftigen.

Wir kleinen Vereine, die wir uns im Berliner-Stadtkatzen-Verband zusammengetan haben,  haben in den letzten 15 Jahren versucht, ein solches Netzwerk für den Katzenschutz in Berlin herzustellen. Es hat teilweise funktioniert, teilweise ist es an Überlastung gescheitert. Es hat uns,  vielen Bürgern und  vielen notleidenden Tieren geholfen. Es hat unsere Arbeit effektiv gemacht. Es hat Spaß gemacht, den Erfolg der eigenen Arbeit am geholfenen Lebewesen (d.h. Mensch und Tier)  miterleben zu können. Aber es war auch ununterbrochene  tägliche, manchmal zu schwere Tag- und Nachtarbeit für zu wenige Menschen. Nun sind wir alt.  Nachwuchs für eine Fortsetzung unserer Arbeit und für eine  berlinweit kooperierende, vernetzte, am leibhaftigen Tier schützerisch arbeitende Struktur ist nicht in Sicht. Wirklich sehr schade.

Na, schaun wir mal.

entlaufen / zugelaufen – Februar 2017

20. 2. 2017

Liebes Team der Stadtkatzen,
seit der Nacht vom 18. – 19.02.2017 vermissen wir unsere kleine Gizelle. Sie  ist grau getigert, eher zierlich und klein und auf einem Auge halb blind.  Sie ist eigentlich recht zutraulich und hört auf ihren Namen.  Bitte, wenn Sie irgendwas gehört oder gesehen haben, geben Sie mir  Bescheid, ich vermisse sie unglaublich!
Entlaufen ist sie gestern an der Gleimstraße in 10437 Berlin! 

Tel. Jennie: 0176.322.35.965

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Gefunden haben wir heute (am 20. 2. 2017) eine junge, kastrierte, kranke  Katze (die Augen sind vereitert) – (in Zehlendorf) / Teltower Damm 136:

Sonja war mit der Katze beim Tierarzt. Sie ist gechippt und heißt Celina. Die  Besitzer haben sich schon gefunden.

Gruß von unseren Kitten…. + Halter gesucht

Unsere am 9.10.16 geborenen Kitten sind  von Ingrid gut vermittelt worden. Unübersehbar fühlen sie sich wohl im neuen Zuhause. Wir sind erleichtert – das beruhigt uns und macht unsere Arbeit einfacher. Wir haben dadurch das Gefühl, dass unsere Arbeit nützlich und sinnvoll ist.

Liebe neue Halter, danke für diese schönen Fotos!

Nun suchen wir noch etwa 25 neue Halter für die scheuen Katzen von Kowi. Interesse? Tel. 66 44 615 (= Ingrid)