Wohnung in katzenfreundlichem Haus zu vermieten…

In unseremHaus wird im 4. OG quer (nach süden raus, ohne Fahrstuhl) eine 1,5 -Zimmer-Wohnung frei, die so etwa 280 – 300 € kalt pro Monat kosten dürfte. Genau weiß ich das morgen.

Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn wir einen neuen Nachbarn finden würden, der Katzen mag, gern auch einen Studenten… Neuberliner nehmen wir selbstverständlich anfangs unter unsere Fittiche, wenn sie das wollen…

Im Fall, dass dies jemanden interessiert, bitte schnellstmöglich per Email an mich (Renate) Bescheid sagen: stadtkatze@arcor.de

Re am Do, 30. 8. 2012

„Soziale Verantwortung“… im Klartext…

 Es gibt ein neues Schulfach, das nennt sich „Soziale Verantwortung“!

Und wir sollen sie den Kindern „beibringen“… M. E. kann man das nicht „beibringen“ sondern sie ist selbstverständliche Voraussetzung für einen respektvollen und verantwortungsbewußten menschlichen Umgang miteinander im vertrauten sozialen Gefüge.

Wir sind ein TIERSCHUTZverein, gemeinnützig und eingetragen. Wir kümmern uns vor allem um das Wohl von Katzen, ausnahmsweise aber auch für das anderer Tierarten… aber wir haben keine Leute, die freiwillig und unbezahlt Lernlinge beaufsichtigen oder anlernen können und wollen.

ICH (= Renate) habe keine Zeit für Anlernlinge oder Unterhaltung mit Helfern. Wir können nur Leute brauchen, die katzentechnisch „ausgebildet“ oder sehr erfahren sind und die in unseren Katzenwohnungen nichts anderes tun wollen als ARBEITEN, d. h. für die Grundversorgung der Katzen und  die Sauberkeit der Wohnung zu sorgen – und zwar zu 100 %  nach meinen Anweisungen. Wer das nicht kann oder will, möge lieber nicht herkommen. Es gibt hier nicht zu gucken, wir sind auch kein Unterhaltungsbetrieb sondern eine Firma, die sich um Tierschutz bemüht – d.h. wir können nicht noch zusätzlich Sozialarbeit bewältigen….

Vor allem kann ich keine Leute brauchen, die nicht verstehen (und tun), was ich sage oder die meinen, sie müssten mir sagen, was ICH tun soll, obwohl sie von der Materie „Katze-hier“ keine Ahnung haben.

Was wir immer brauchen können sind GELD-Spenden (denn Sachspenden machen mir nur zusätzliche Arbeit, weil ich sie lagern und schleppen und verteilen muss). HEUTE brauchen wir eine Spende von 51, 50 €, denn Mignon (oben), Möpschen (unten), Winzig und Püppi sind krank und brauchen Medikamente. Mignon hat akut Brechdurchfall und chronisch Asthma  + Apneu…

Püppi (15), Winzig (15) und Möpschen (18) haben die Nase zu vom chronischen Katzenschnupfen, der von Zeit zu Zeit  akut wird… Deshalb kriegen sie keuchende Hustenanfälle. 

Nachtrag vom 24. 8. 12:

Liebe Christel, Werner, Hannelore und Sieglinde!

Wir, vor allem Mignon,  danken  euch für die eingegangenen Spenden! Wir konnten den TA und die Medikamente davon bezahlen – und jetzt geht es Mignon wieder gut…

Möpschen, Püppi und Winzig haben auch Medizin abgekriegt und sind nun wieder für ein paar Monate symptomfrei. Ihnen geht es auch viel besser als vorher… Danke!

Catsitting…

 

Catsitting ist eine Dienstleistung, die der Kunde dem arbeitenden Menschen bezahlen muss –  ausser wenn es sich um unsere Sponsoren und Vereinsmitglieder handelt.

Denn wir sitten bei allen, die nicht Mitglieder oder Förderer unseres Vereins sind, nicht selber. Fremden, die nicht Mitglieder oder Förderer unseres Vereins sind, können wir im Bedarfsfall einen Catsitter o.ä. vermitteln, den wir kennen und mit dem wir zusammenarbeiten. Dieser Catsitter arbeitet normalerweise auf eigene Rechnung. D.h. der Verein hat davon nichts ausser der Arbeit der Vermittlung. Meist trägt die Arbeit des Catsitters zur Bestreitung seines Lebenunterhalts bei. Diese Arbeit ist also ganz normale, steuerpflichtige Lohnarbeit. 

Fremde Katzen zu hüten ist eine sehr verantwortungsvolle ARBEIT, die gute Kenntnisse, Verstand und Zuverlässigkeit sowie Ehrlichkeit voraussetzt. Sie kann dabei auch ganz nett und vielseitig interessant sein… Diese Arbeit sollte auf jeden Fall angemessen vergütet werden, d. h. in einer Weise, die nicht von Verachtung (für den Hüter und für die Katzen!?) geprägt ist.

Wir Vorstände der kleinen Berliner Tierschutzvereine arbeiten alle etwa 15 Stunden pro Tag unbezahlt  für Tierschutz – aber eben NICHT als unbezahlter Dienstleister für Sie, den Kunden, der das anscheinend gern so möchte…

Wir sitten deshalb nicht selber, weil wir kein unbezahlter Dienstleister und auch nicht so eine Art von unterbezahltem 1,5-€-Jobber für bedürftige Berliner aller Art sind und sein möchten. Wir sind Tierschützer! Tiere brauchen bei uns nichts zu spenden und auch für unsere Hilfe nichts zu bezahlen. Jeder von uns arbeitet auf eigene Kosten (d.h. aus eigener Tasche) und beschützt nur so viele Tiere wie er aus seinem eigenen Geldbeutel bezahlen kann. Das Spendenaufkommen an unseren Verein seitens der Berliner reicht nicht mal für die Finanzierung einer einzigen Katzenwohnung aus. Aber mindestens 500 Berliner wollen uns jährlich ihre alte oder kranke oder sonstwie inzwischen unerwünschte oder unhaltbare Katze zukommen lassen … und weitere 500 wollen, dass wir ihnen bei der Finanzierung der Tierarztkosten helfen, damit die Katze nicht so leiden muss (z.B. an faulen Zähnen)…

Alle, die nicht Tiere sind und von uns etwas wollen, halten sich bitte an die normalen gesellschaftlichen Spielregeln von Geben und Nehmen im Rahmen des aktuell Gleichwertigen bevor sie uns um Hilfe bitten.  

Der Gesetzgeber, der sich diese Art gemeinnütziger Verein wie wir es sind, ausgedacht hat,  hat sich das so vorgestellt, dass die Reichen uns etwas zukommen lassen, damit wir im Rahmen einer gesunden Geschäftfähigkeit imstande sind, etwas für Tiere und Arme mit Tieren zu tun. Wenn uns aber die Wohlhabenden nichts geben, können wir gar nichts für Tiere und arme Leute mit Tieren tun. Wir können uns ja die Euros, die wir für Miete, Strom, Gas, Putzmittel, Renovierungskosten, Tierarzt, Benzin, Katzenzubehör und Katzenfutter (das sind jährlich etwa 7.000 – 10.000 € pro Katzenwohnung – und davon haben wir sechs) sowie einen fest angestellten, arbeitsfähigen Erwachsenen vor Ort brauchen, nicht aus den Rippen schneiden. So einfach ist das.  Wir machen eben nur so viel Tierschutz wie wir arbeitstechnisch schaffen und wie jeder, der bei uns Mitglied ist und sich Katzenschützer nennen möchte, selber bezahlen kann. „Tierschutz“, das  ist nicht die unentgeltliche oder unterbezahlte Bedienung des Berliners, der ein Tier besitzt oder gefunden hat. 

Der Bürger muss, so wie wir, wenn er Tierschutz getan bekommen möchte, diesen eben selber machen. Das ist die Realität, die sich viele anders wünschen… wir auch.

Wenn Sie unsere Dienste oder die von Fachkräften, die wir Ihnen empfohlen haben, in Anspruch nehmen wollen, sollten Sie dies nicht ohne angemessene Gegenleistung von uns verlangen. Am meisten ärgere ich mich immer über die Leute, die uns dazu zu bringen versuchen, dass wir etwas für sie tun indem sie uns eine Spende versprechen.  Die Erfahrung zeigt, dass solche Spenden fast nie ankommen, wenn wir sie nicht „kassieren“ bevor wir mit unserer Arbeit angefangen haben. Solchen Leuten helfen wir maximal 1 x. 

Die Höhe des gesetzlichen Mindestlohns (für Dienstleistungen bei Personen) dürften Ihnen ja bekannt sein. Falls nicht: ab dem 1. 8. 2012 sind es  11,68 € pro Stunde im Westen und 12, 60 € pro Stunde im Osten.  Vergegenwärtigen Sie sich bitte, was Ihnen unsere Arbeit für Sie oder bei Ihnen wert ist, bevor sie uns fragen ob wir etwas für Sie tun wollen. Es geht nicht an, dass uns 5 Menschen im Jahr etwas Brauchbares / Hilfreiches spenden und dass wir 5000 armen oder geizigen Menschen mit eigenen oder gefundenen Tieren unentgeltlich oder auf unsere Kosten behilflich sein sollen. Da stimmen einfach die Relationen nicht.

Wir arbeiten auch nicht als unbezahlte Sozialarbeiter oder Pädagogen für Arbeitsunfähige aller Art oder als Betreuer von Kindern. Wir könnten aber solche Fachkräfte einstellen, wenn Sie, liebe Berliner, uns finanziell so ausstatten würden, dass wir brauchbaren, arbeitsfähigen Erwachsenen ein angemessenes Gehalt zahlen könnten. Bedarf daran hätten wir allemal. Die Nachfrage nach Beschäftigung und Beaufsichtigung  von Kindern, Kranken und Arbeitslosen in unserem Verein / Verband und in unseren berlinweit vertreuten Katzenheimen ist groß.  Aber wer von uns sowieso schon dauernd überlasteten Vorständen soll das auch noch dazu so nebenbei (und dann natürlich ohne angemessene Gegenleistung) machen?

Wenn wir solche Personengruppen in unser „Programm“ aufnehmen sollen, brauchen wir an jeder Stelle einen arbeitsfähigen (erwachsenen, gesunden), bezahlten Angestellten, der sie bei uns beaufsichtigt und beschäftigt, denn dazu haben wir (wenigen) (sehr)aktiven Tierschützer, die dauernd an allen Fronten im Einsatz sind und auch noch alle Büroarbeit selber machen müssen, keine Zeit. 

Telefonische BERATUNGEN durch unsere ehrenamtlich + unentgeltlich arbeitenden Mitglieder sind natürlich kostenlos…

Die Kontaktdaten finden Sie unter „Kontakt“…

Wir wenigen aktiven Mitglieder vom Verband der kleinen Berliner Katzenschutzvereine sind rund um die Uhr im Einsatz, d.h. wir sind dauernd mit der Behebung von Tierleid so beschäftigt, dass wir nicht auch noch als Dienstleister für Menschen tätig sein können.  Deshalb lernen wir Catsitter an, d.h. wir machen Leute fit für diesen Job, wenn sie Erfahrungen mit Katzen und Übung in pflegerischen Leistungen (Medizin verabreichen, füttern, Kot „lesen“, Katzenzustand beurteilen) sammeln wollen – damit sie späterhin eigenverantwortlich als Catsitter tätig sein können. Diese Leute, meist Sudenten, arbeiten auf eigene Rechnung – normalerweise für etwa 15.- € pro Stunde.

Man lernt neue Katzen und neue Leute kennen –

 – und kommt auch zu ungewöhnlichen Tageszeiten mal raus in Gegenden, wo es Unbekanntes zu sehen und zu entdecken gibt…

 Hier Renate mal im Kontakt mit etwas größeren goldigen Schmusetieren, mit denen mich eine ganz besondere Beziehung verbindet…

 

 

Kontakt im August

 

Ich (d.h. Renate mit der Nummer 323 98 16) bin ab 1. 8. 2012 für 4 Wochen in Urlaub.

Falls Sie Hilfe oder Kontakt suchen, wenden Sie sich bitte an einen von unseren Mitarbeitern. Telefonnummern und Sprechzeiten finden Sie auf unserer Kontakt-Seite.

In dringenden Fällen versucht Heffie, Ihnen weiter zu helfen: Tel. 0172 – 92 74 270

Ansonsten wenden Sie sich an Ingrid Noto (Tel. 66 44 615) oder Marketa Klapa (siehe unsere Kontakt-Seite).

Wenn die Sache Zeit hat, schreiben Sie uns eine Email unter stadtkatze@arcor.de oder schulzes@t-online.de

Renate

Gefunden…

Kerstin hat wieder zu tun: Sie hat viel Erfahrung im Umgang mit der Aufzucht von gefundendenen Neugeborenen…

In diesem Fall hat eine Frau gestern (am 30. 7. 2012) gesehen wie ein Katze ihr Baby verloren hat. (?) Die Katze ist dann 5 Std lang nicht zurück gekommen. Die Frau hat das neugeborene zum TA gebracht, dort wurde es untersucht und für gesund befunden … und dann kam es in die Babyaufzuchtstation zu Kerstin…

 Das Kleine heißt inzwischen „Bigfoot“, es frißt tüchtig und brabbelt vor sich hin.

Seit heute niest das Baby, was uns nicht wundert….  neugeborene Babys brauchen die Antikörper, die in der Muttermilch enthalten sind! Katzenschnupfen usw. bricht meistens erst nach dem Ende der Säugeperiode aus … mit neugeborern zum Tierarzt zu gehen ist ziemlich kontraproduktiv, denn da versammeln sch ja alle Erreger von kranken Tieren… das gilt auch für die Unterbringung in nicht sterilen Pflegestellen aller Art… 

 Das beste wäre gewesen, den Findling einer jungen Mutter mit unterzuschieben, wenn die eigene nicht will oder kann… unsere Mütterund auch Katzen, die nicht geworfen hatten,  haben jedenfalls seinerzeit alles gesäugt, was Hunger hatte, auch erwachsene Kater, wenn wir nicht aufgepasst haben…

 Fotos: Copyright Kerstin, Juli 2012

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Nachtrag vom 4. 8. 2012:

„Bigfood“ hat einen Tag lang nicht ordentlich gesoffen, aber Kerstin hat ihm doch alle 2 Stunden künstliche Muttermilch aufgedrängt. Sie hat auch in ihrem Katzenbestand eine in dieses Baby ganz verliebte Katze gefunden, die ihn säugt und putzt. Zwar kommt aus den Zitzen anfangs nicht viel raus bei Katzen, die keinen Wurf geboren haben. Aber auch bei einer Nicht-Mutter-Katze kommt schließlich Milch aus den Zitzen, wenn lange genug daran gesaugt wird. (Ich habe heute gelernt, dass das bei Menschen auch so ist und im Mittelalter dazu benutzt wurde, menschliche Babys zu retten, wenn die Mütter im Kindsbett gestorben waren…)

Das ist ein genialer Schachzug der Natur, denn NUR SO bekommt das Kleine die Abwehrkräfte der säugenden Katze ab und überlebt im Erkrankungsfall… Unser kleines „Bigfoot“ hat seine Krise auch überlebt und ist jetzt gesund und munter. Natürlich reicht das Milchangebot der Leihmutter nicht aus, deshalb verabreicht Kerstin weiter künstliche Muttermilch. Aber diese ist sehr klebrig und von Menschen schlecht wieder runter zu kriegen. Gut also, dass die Leihmutter wenigstens schon mal wäscht – und auch den Urin absaugt…

 Es hat auch schon Freunde gefunden…

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Und ganz anderes Thema, aber immer wieder brennend:

Mich ärgert die allgemeine Verachtung, die Tierschützern allenthalben entgegengebracht wird von allen, die sie nicht gerade brauchen.  Es stimmt wirklich nicht, dass alle TierschützerInnen „irgendwie merkwürdig“ sind. So ähnlich kam es mir gestern in der Fernsehsendung „Diven“ bei Phönix rüber: an allen vorgezeigten Diven hat der Journalist, der diese Sendung hergestellt hat, ein gutes Haar gelassen – Madonna, die Callas, Marlene Dietrich, Romy Schneider, Liz Taylor und Brigitte Bardot habe ich da gesehen… Und NUR Brigitte Bardots Entwicklung zur Tierschützerin wurde als „daneben“ vorgestellt, als nicht nachvollziehbare Persönlichkeitsveränderung einer alternden Sex-Ikone nach 3 kurzen Ehen: OBWOHL sie Tierschützerin ist oder WEIL sie es ist? 

Ich kann überhaupt nicht begreifen, wieso ein Nicht-Tierschützer nicht begreifen  kann, dass Tierschutzarbeit nicht nur vielseitig, hilfreich und auch befriedigend ist – sondern auch immer wieder beinharte, leider unbezahlte Sozialarbeit. Denn wenn einem Tier geholfen wird, helfen wir dabei auch meisten zwangsläufig immer einem Menschen, der aus vielfältigen Gründen gerade nicht imstande ist, selber gut für sich und seine Tiere vorzusorgen.

Es ist eben gerade das wirkliche Leben, mit dem wir Tierschützer dauernd zu tun haben – und nicht die Fassade… Das macht unsere Arbeit so interessant und so befriedigend…

 

 

Catsitter gesucht…

 

Unser Verein sucht kompetente und zuverlässige Catsitter – für uns selber und auch für alle Notsituationen, in die unsere Katzenhalter-Mitglieder geraten. Der catsitter sollte nicht nur katzenkundig, ehrlich, vernünftig und zuverlässig sein, sondern auch erfahren sein im Umgang mit der Verabreichung von Medikamenten… D.h. Salben, Tabletten, Spritzen…

Die Arbeit könnte im Bedarfsfall (bei armen Leuten) ehrenamtlich (oder unterbezahlt) erfolgen, ansonsten oder auf Bezahlbasis ab 10.- € pro Besuch…

Wer von uns derartige Jobs vermittelt bekommen möchte, muss erst bei uns in der Katzenwohnung seine Zuverlässigkeit, persönliche Eignung und Kompetenz nachweisen.

Unsere Mitglieder und überhaupt alle Tierhalter in Berlin sind ihrerseits aufgefordert, sich für den Fall der Fälle einen Sparstrumpf anzuschaffen, aus dem sie im Notfall einen hauptberuflichen Catsitter bezahlen können. Die Arbeitstage von uns paar aktiven Mitgliedern sehen nämlich nicht so aus, dass wir zusätzliche Belastungen brauchen könnten…

Deshalb sehen wir uns abgesehen von dieser Notiz auch selber nach geeigneten Menschen um.

Renate, Tel. 323 98 16

Nachtrag: Ich freue mich darüber, dass uns diese Woche drei intelligente, tatkräftige junge Frauen ihre Hilfe angeboten und zukommen lassen haben :

Dana, Diana, Lydia…

  

„Seid selber die Veränderung, die ihr euch wünscht auf dieser Welt!“ (Gandhi) 

Herr Hock hat einen jungen, rot-weißen, unkastrierten Kater vor dem Steigenberger Hotel in Wilmersdorf gefunden und schlauerweise mit nach Hause genommen. Nun suchen wir zusammen den zugehörigen Halter. Er sagt, es gab in dieser Gegend vor einiger Zeit Zettel an den Bäumen, dass so ein Kater gesucht wurde – aber die Kontaktdaten  hatte er sich damals noch nicht aufgeschrieben, weil er den Kater damals noch nicht gesehen hat.

Das bedeutet auch:

Wir lernen: Die Suchplakate müssen über einen langen Zeitraum immer wieder erneuert werden  – so lange wie die gesuchte Katze noch nicht wieder gefunden wurde! 

Und: Diesen ganzen Stress kann man sich ersparen, wenn man sein Tier kennzeichnen läßt… Jeder Tierarzt hat ein Chiplesegerät. Dorthin sollte deshalb der ERSTE GANG des Finders mit einer gefundenen Katze führen!

Abgesehen davon ist es in Deutschland seit altersher üblich, dass der Finder einen Finderlohn bekommt! Dieser ist sogar gesetzlich verankert!

Und: Eine gefundene Katze muss – wie jedes andere gefundene Tier – dem Fundamt für Tiere in Lichtenberg (namens „Tierfang“ im Bezirksamt Lichtenberg, das ist die offizielle Tiersammelstelle für Berlin!) gemeldet werden. Dieses Tier ghört, juristisch betrachtet, nach dem Gefundenwerden noch 6 Monate lang dem Halter, der es verloren hat. Wer das nicht weiß und widerrechtlich ein gefundenes Tier bei sich aufnimmt ohne es dem Fundamt zu melden oder selber den Halter zu suchen macht sich strafbar und kann zu einer Geldstrafe verurteilt werden! 

 RenaLu am 26. 7. 2012

 

Juli 2012 – Pflegestellen gesucht

Juli 2012 : Wir suchen Einzel-Pflegeplätze bei katzenerfahrenen Haltern OHNE eigene Katze…

1. für Samson, dem die Ohren abgeschnitten wurden. Er ist trotzdem noch lieb zu Menschen. Samy ist ca 12 Jahre alt, er war in der letzten Zeit draussen unterwegs und ist FiV-positiv, was allein schon ein guter Grund ist, ihn nicht weiter draussen rumlaufen und andere Katzen anstecken zu lassen:

Unser Bestand in Charlottenburg im Juli 2012…und MV

Hier der aktuelle „Bestand“ unseres Katzensenioren-Wohnheims in Charlottenburg … und Fotos von der MV im Juli 2012:

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Sommer in Berlin…

 

Zur Erinnerung: Nicht vergessen: MV am 8. 7. um 16 h im Heiligen Löffel!

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 und: Winzig hat Herrenbesuch: S3600017

Curry ist genervt: 2012-06-Fi-Red-Vogel-best 142

 Maja schmust:

 

 

Und am 6. Juli 2012: Suchbild mit klugem Kater:

… mit vielen Baustellen und viel Lärm. Viele Katzen mögen keinen Krach in ihrem Revier und verziehen sich zum Nachbarn… Dieser weiß dann nicht, ob das eine ausgesetzte oder eine entlaufene Katze ist – oder ein sich zu Hause (wegen Sanierungsarbeiten) belästigt und genervt fühlender Freigänger aus der Nachbarschaft – wie dieser, der uns heute angezeigt wurde. Er ist auch ein gut bekannter Kumpel von Sanfour… der sich bei einem anderen Nachbarn ins Gebüsch  verzogen hat, weil da nicht gebaut wird und weil er dort bei diesen tropischen Temperaturen in Ruhe alleine im Schatten liegen kann… Wir mögen Tierschutz im Kiez und achtsame Anwohner…

 Draussen ist abends „Land unter“. Dadurch können wir unsere Freiluftwohnstube nur sehr eingeschränkt benutzen – aber drinnen ist es kuschelig und ganz gemütlich… Mignon geht es bei diesem Wetter blendend (Asthma und Apneu!), sie ist deutlich lebendiger, viel wach und wartet geduldig auf Gelegenheiten zur Kommunikation.

 

23.6.2012 – dringend unterzubringen…

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22. 6. 12: Es muss alles mal wieder ganz schnell gehen: Eine Züchterin von Perserkatzen will 3 alte Zuchtkatzen hier auf der Strasse zurücklassenlassen, bevor sie am Samstag nach Westdeutschland umzieht. Sie ist Hartzerin und hat ihre Wohnung verloren. Ihren Lebensunterhalt hat sie in den letzten Jahren mit der Zucht von Perserkatzen aufzubessern versucht. Sie träumt nun davon, dass das Tierheim ihr die ausgelaugten Zuchtkatzen im Alter abnimmt.

Die Katzen sind alle noch unkastriert, ungechipt, ungeimpft, die Zähne sind nicht in Ordnung: Es wurde nie etwas für diese Katzen getan, sondern immer nur rausgeholt:

 2 Kater, sw, 10 und 11 Jahre alt, mit und ohne Nase.  Sehr ungepflegtes Fell, sogenannter „Fettschwanz“ (d.h. ohne Haare wegen fehlender Pflege), schlechte Zähne, unkastriert, nicht geimpft und nicht gechipt; ausserdem auch eine Katze, vermutlich die Mutter, Alter mindestens 13 Jahre, tricolor, und zwar auch ungepflegt, aber insgesamt nicht in ganz so schlechtem Zustand (Zähne besser und das Fell weniger verfilzt).  

Um die Kastration kümmert sich Ingrid, danach (d.h. morgen, 22. 6. ) müssten sie in einer Privatwohnung/ Pflegestelle untergebracht werden, bis sie einen Impfschutz haben… antweder alle drei oder auch einzeln… Wer kann die beiden noch nicht untergebrachten Katzen aufnehmen (Bonnie und Jeronimo) Wer hilft? Renate, Tel. 323 98 16

Oben: Ehemals  „Rambo“ genannter, 10 Jahre alter Perserkater ohne Nase, der etwa 2 kg wiegt, hier zu sehen heute, am Tag nach seiner Kastration und Zahnsanierung, finanziert durch unsere (armen) Vereine und tierschutzfreundliche Menschen. Er hat auch bereits ein Frauchen gefunden, das sich rührend um ihn kümmert. Wir gehen davon aus, er wird wieder…

Wie finden wir das? Dass arme Menschen Tiere zum Verkauf züchten dürfen ohne in einer Prüfung erbrachten Wissensnachweis und ohne behördlich kontrollierte und ausgestellte Zuchterlaubnis?

Die Erzeugung von tierischem Nachwuchs ist eine kostspielige Sache. Wer es mal gemacht hat und ordentlich machen wollte, weiß das. Unterm Strich sind die Kosten für Ernährung, Pflege und TA in einer guten Aufzucht höher als das, was man an den erzeugten Tieren verdienen kann – es sei denn, man läßt nur das tun, was die Katzenmutter selber macht und gibt sie dann zu früh weg.

Es geht darum, dass arme Menschen in unserem Land die „Sache“ Katze produzieren dürfen um sich selber daran zu bereichern – und zwar ohne jede Kontrolle, wie sie bei allen anderen Arten von Geschäften selbstverständlich ist… bei Geschäften mit Lebewesen, die juristisch „Sachen“ genannt werden, wird weggesehen… Das geht so nicht. Wir plädieren für eine staatliche geprüfte Zuchterlaubnis  für Züchter mit gechipten Tieren – inklusive der Verpflichtung zur Notierung der Kunden, die diese Tiere erwerben.

Denn: „der Tierschutz“, also wir mit unseren kleinen Einkommen, dürfen uns am Ende darum kümmern, dass solche  Tiere, die  ihr Leben lang ausgebeutet wurden ohne eine angemessene Versorgung erlebt zu haben, am Ende ihres Lebens endlich einmal gut versorgt, geheilt und gut untergebracht werden…

Irgendwie stimmt in unserem Lande etwas nicht mit den Tierschutzgesetzen… und auch mit der Handhabung der anfallenden Arbeit und Kosten für die Verhinderung von Leid…

Und ganz ehrlich möchte ich, Renate, mir auch mein Leben nicht versauen lassen dadurch, dass mir alle armen und dummen Menschen im Lande ihre lebenslang ausgebeuteten und schlecht versorgten Katzen aufhalsen. Ich nehme nur Notfälle auf, wenn ich eine Pflegestelle für sie habe, die so ausgestattet ist, dass die Arbeit und die Kosten vom Halter in der Pflegestelle übernommen werden. Wir haben nämlich selber hier noch 12 alte und kranke, sehr pflegeintensive Katzen in unserer Katzenwohnung – und das bedeutet für mich genug Arbeit und auch genug Kosten. Den anderen Pflegestellen in unserem Verein und bei den befreundeten Vereinen geht es nicht besser…   

Ich würde, wenn ich eine Behörde wäre, Menschen OHNE Einkommen und ohne bescheinigten Wissensnachweis das Züchten und den Import von Katzen verbieten… Wenn ich Politikerin wäre, würde ich dafür sorgen, dass das Land die Gesetze bekommt, die es ermöglichen… (Tier-)Quälerei ist doch nicht vergleichbar mit falsch parken… und wird trotzdem verhältnismäßig weniger geahndet…

Wenn uns jemand helfen will: Vor allem brauchen wir zuverlässige, erfahrene, kontakt-  und arbeitsfähige Mitarbeiter und Pflegestellen OHNE eigene Tiere, wenn wir mit ihnen zusammen etwas fürs Ganze tun können sollen…