Tierschutz im Oktober

640-yulin-demo-2016-10-01-14h

STOP YULIN FOREVER

Am 1.  Oktober um 14 h, also in 65 Minuten, gibt es in Berlin, beginnend  am  ADENAUERPLATZ  in Charlottenburg / Kudamm / Ecke Brandenburgische Str. eine große Demo gegen „Hundefleischfestivals“ in Asien. Diese „Festivals“ kann man sich vorstellen wie große Märkte, auf denen Händler große Mengen von Hundefleisch zum Verzehr verkaufen und dabei um die Gunst der Kunden buhlen.

Im Rahmen der Globalisierung werden auch Nichtasiaten auf solche Ereignisse aufmerksam: man muss ja auch wohl nicht unbedingt Hunde- und Katzenliebhaber sein, um derartige Widerlichkeiten als grausam und fies wahrzunehmen. Wobei es eigentlich egal ist, welche Tierart geschlachtet und vorher gequält wird.  Wir müssen da ja auch nicht unbedingt auf Völker mit anderen Ernährungsgewohnheiten zeigen.

Die Asiaten demonstrieren ja auch nicht gegen unsere Hühner-, Schweine- Rinder- und Gänsefleischindustrie, die vermutlich nicht weniger brutal ist und deren Produkte vermutlich aufgrund der hohen Belastung mit Chemikalien  für uns Menschen zudem auch noch viel ungesünder sind.

Man, ist diese ganze Geschäftemacherei mit der körperlichen Substanz von  Lebewesen widerlich. Ich kann überhaupt nicht begreifen, warum so viele Menschen das nicht fühlen  können.

Balken-15-12-Rosi-Ria-Beate

Unsere süße Straßenkatze aus Reinickendorf heißt nun „Flöckchen“ und kommt uns gar nicht so vor: sie beherrscht die Katzensprache: Entspannt beherrscht sie inzwischen die  Kater in der Pflegestelle,  jeder gehorcht auf den Ton. Artig mit Menschen benimmt sie sich ganz manierlich und tut auch so als ob sie nie zuvor woanders gelebt hätte.  Sie bleibt nicht in ihrem Zimmer, Flöckchen spaziert umher und küsst die Jungs! Dann legt sie sich ganz entspannt auf ein weiches Polstermöbel mitten in den Raum. Ganz Chefin eben. Toll!

640-t-floeckchen-portrait-nah-160930

9. 10. 2016:

Seht mal her, was unsere gefundene Katzenmutti heute zustande gebracht hat:

4 entzückende, gesunde, schwarz-weiße Babys:

640-babys-flocke-t-2016-10-20-562

Das darf ich mir ja gar nicht angucken gehen, denn schwarz-weiße sind meine Lieblingskatzen….

 

 

Notfälle – was sonst!?

640-t-lucien-huette-1609-27-01

640-20160924-lucien-vor-klappe

640-stress-20160924-lucienfu-nah

27. 9. 2016: Oben: Stress pur für Sanfour: Nachdem der Freigänger „Lucien“ sich in Fus Hütte vollgefressen hat, zieht er weiter und geht dabei an Sanfour vorbei, der ihm auf seinem Nachhauseweg auf der Mauer entgegenkommt. Nun ertönt ein lautstarkes Gejaule, denn beide Kater bedrohen sich, damit der andere weiß, dass er lieber keinen Kampf beginnen sollte. Sanfour ist dabei in der unterlegenen Position. Denn der Zaun, auf dem Lucien schreitet, ist etwa 50 cm Höher als die Mauer, auf der Sanfour an Lucien vorbei muss. Es wäre ein leichtes für Lucien gewesen, von oben auf Sanfour zu springen.

Die beiden Kater haben sich sehr langsam und sehr laut drohend aneinander vorbei bewegt. Beim Fotografieren habe ich leise mit unserem Sanfour gesprochen um ihn zu beruhigen. Es hat geholfen. Die beiden sind unverletzt aneinander vorbei gekommen. Und ich bin auch heil geblieben.

Sanfours offene Unterbringung hat natürlich den Nachteil, dass nun auch hungrige Katzen aus dem Karree in sein Haus eindringen und ihm sein Futter wegfressen können. Manchmal erschrecken wir uns, wenn die falsche Katze in Fus Haus sitzt und uns bedroht, wenn wir mit dem Futter kommen. Theoretisch könnten fremde Katzen unseren Kater auch aus seinem Haus vertreiben. Aber nachts sperren wir Fu zu Hause ein, so dass fremde Katzen nicht reinkommen können. So viel Schutz muss sein.

Katzenhalter, die ihren Katzen so viel Freiheit lassen wie die Halterin von Lucien, müssen sehr gute Nerven haben.

balken-klausohren2-160921-800

30. 9. 2016 : „Nixe“ ging endlich ins Netz!

640-nixe-zu-messer-20160930-gitter

Endlich doch ins Netz gegangen: Die trächtige Katze „Nixe“ in Reinickendorf hatte sich schließlich in einen Hausflur verirrt und konnte dort vom zufälligerweise anwesenden Klaus Kowalsky mit dem Käscher eingefangen werden. Nun sitzt sie in einem sehr konfortablen Nest, wo sie in aller Ruhe auf ihre Niederkunft warten kann.

Die Pflegestelleninhaberin findet es merkwürdig, dass diese sehr zahme und sehr verschmuste Katze, die weder Katzen noch Menschen gegenüber Scheu zeigt,  so lange nicht gefangen werden konnte.

Da können wir nur hoffen, dass die richtige Katze ins Netz gegangen ist.

640-nixe-20160930-1-a

Noch am 17. 9. 16: Bei Frau Bia in Zehlendorf, Breitensteinweg ist gestern am 16. 9. 2016 gegen 19 h eine junge Katze zugelaufen: Tel. 825.xxxx

Zuhause oder Pflegestelle für 2 reizende ältere Herrschaften gesucht

Zazou, der rote Kater und Fafa, die Karthäusermixkatze, brauchen bis nächsten Dienstag ein gutes neues Zuhause oder eine Pflegestelle: Frau Noto kümmert sich darum. Sie erreichen sie unter 66 44 615 bzw. Handy Nr. 0163 – 974.50.47:

Und hier stellen wir sie vor:

Fafa:

640-fafa-portrait-16-09-noto

640-fafa-160909-frontal

und hier ist Zazou:

640-zazou-1-1609-noto

und hier, was die abgebende Halterin über ihre Katzen schreibt:

Von: „Qalbi“ <annaqalbi@gmail.com> Gesendet: ‎08.‎09.‎2016 13:30 An: „Ingrid Noto“ <katzeninnotberlin@gmail.com> Betreff: Zazou und Fafa

Liebe Frau Noto, Ist das so okay? Vielen, vielen Dank für Ihre Bemühung! LG Anna

Zazou ist 14,5 Jahre alt, kastriert und orange farben. Er hat eine Schilddrüsenüberfunktion und benötigt eine Tablette morgens und eine Abends. Er nimmt sie super mit Malzpaste auf, und wenn mal nicht, dann lässt er sich die Tablette geduldig ins Maul stecken. Er ist verspielt und braucht seine Spieleinheiten, aber lässt sich gerne und ausgiebig streicheln. Am liebsten frisst er Nassfutter mit Gelee, Trockenfutter gab es auch immer, wichtig ist die Abwechslung. Zazou hat eine Eigenart entwickelt morgens zu „singen“ – er miaut gerne länger, und ich bin noch nicht dahinter gekommen, warum. Außerdem braucht er sein Katzengras, immer. Sonst nimmt er sich gerne Wollsachen vor. Geduld ist gefragt! Aber dafür kratzt und beißt er nur spielerisch, nie ernsthaft, auch wenn ihm etwas zuviel ist/war.

Fafa ist 14,5 Jahre alt, kastriert, grau silber in der Grundfarbe mit orangefarbenen Tupfern. Fafa liebt es gestreichelt zu werden, sie mag ganz enge Nähe. Sie hat die Eigenart nachts sich unter die Decke in die Armbeuge hinein zu kuscheln. Sie ist übergewichtig und springt nicht mehr auf höher gestelltes. Ihre Krallen müssen regelmäßig gekürzt werden, sonst bleibt sie über all hängen. Sie hat Atemschwierigkeiten wenn um sie herum geraucht wird – bitte nicht. Fafa ist eine unglaublich liebe, liebesbedürftige Katze.

kein Welpenhandel mehr bei Ebay-Kleinanzeigen!

Sehr geehrte Damen und Herren!

An Presseverteiler, Mit der Bitte um Veröffentlichung am 05.09.2016 !

Internethandel mit Haustieren – eBay Kleinanzeigen stoppt Welpenhandel

Der Handel mit Haustieren im Internet verläuft bisher weitgehend unkontrolliert. Marktführer in Deutschland ist Ebay-Kleinanzeigen.  Tierschutzverbände kritisieren zu Recht, dass dort selbst Hundewelpen angeboten werden https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-hunde/c134.

Der Tierschutzbeauftragte des Landes Berlin hat deshalb im Sommer 2016 Gespräche mit Vertretern von eBay-Kleinanzeigen mit Firmensitz in Klein-Machnow bei Berlin mit dem Ziel geführt, illegalen Welpenhandel und den Handel mit Reptilien und anderen geschützten Tierarten https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-reptilien/c244 über dieses Internetportal zu unterbinden. In einem Gespräch stellte eBay-Kleinanzeigen einen direkten Ansprechpartner im Kundendienst für Anfragen zur Haustierkategorie vor. Dieser Kontakt wurde primär für Tierschutzorganisationen etabliert, damit ihre Hinweise und Meldungen (z.B. zu einschlägig bekannten, illegal operierenden Züchtern) intern gezielt weiterverarbeitet werden können. EBay-Kleinanzeigen stellt diesen Kontakt – Sebastian Behncke,  E-Mail: sbehnke@ebay.com <mailto:sbehnke@ebay.com> , Telefon: 030-30829207 – nun auch den zuständigen Stellen auf Bundes- und Länderebene zur Verfügung. 

Ebay-Kleinanzeigen entwickelte außerdem einen Leitfaden, der darstellt, wie das Unternehmen grundsätzlich mit Aufsichtsbehörden kooperiert und diese in ihren Aufgaben unterstützt (z.B. durch Bearbeitung von Datenanfragen zu konkreten Anzeigen). Dieser kann unter behoerdenanfragen@ebay-kleinanzeigen.de <mailto:behoerdenanfragen@ebay-kleinanzeigen.de> angefordert werden.

Aktuell hat der Berliner Tierschutzbeauftragte eBay-Kleinanzeigen aufgrund des Hinweises einer bezirklichen Veterinärbehörde zu einer regelmäßig über eBay-Kleinanzeigen illegal Welpen veräußernde Bürgerin informiert, wobei die vermutlich illegal aus Polen eingeführten Welpen beschlagnahmt wurden. Anhand dieses Hinweises und einer kurzen Recherche hat eBay-Kleinanzeigen das Nutzerkonto der illegalen Händlerin gesperrt.

Der Tierschutzbeauftragte des Landes Berlin begrüßt aus Tierschutzgründen diese erfreuliche Entwicklung und bittet alle Tierfreunde sowie die Tierschutzbeauftragten der Bundesländer, alle Verstöße gegen illegalen Tierhandel dem Ansprechpartner bei eBay-Kleinanzeigen zu melden.

Horst Spielmann (Landestierschutzbeauftragter)

Streit mit den Nachbarn – und die gesetzlichen Grundlagen

RenaLu am 6. 9. 2016:

Wir kennen es selber zur genüge und werden es auch immer wieder von Hilfe suchenden Menschen gefragt: Wie kann man denn sich und seine frei laufenden Tiere schützen, wenn diese den  Zaun zum erzürnten Nachbarn als Grenze nicht anerkennen?

Die Rechtslage ist klar: Jeder normale Mensch darf bis zu 2 Freigängern haben und kann im Fall dass es sich dabei um Katzen handelt, auch nicht haftbar gemacht werden für Schäden, die diese Tiere beim Nachbarn anrichten. Egal ob die Katzen im Blumenbeet scharren oder in die Parterrewohnung einsteigen um dort die Anwesenheit zu dokumentieren.

Katzenhalter sind gut beraten, praktische Lösungen für ihr Problem zu finden bevor der Streit mit dem Nachbarn eskaliert. Denn egal wie Recht jemand hat oder bekommen kann, das ist langatmig, teuer und auch nicht ergiebig ihn der Sache, denn der Streit belastet alle, die darin verwickelt sind.

Wir hatten 2000 geglaubt, dass wir unser Problem mit nicht stubenreinen Freigängern (in größerer Anzahl als erlaubt – aber zum Glück war die Behörde auf unserer Seite und hat unser Vereinsasyl in Charlottenburg zur Katzenpension erklärt)  praktisch-handwerklich gut gelöst hätten: Wir haben nämlich beide Höfe von unserem Mietshaus, die den Katzen als Freilauffläche dienen sollten, so vernetzt, dass sie da nicht mehr raus konnten.

Im Ergebnis ist das nicht nur hilfreich bei der Betreuung der Katzen, deren Ausgang man nun auch nicht mehr ständig kontrollieren musste, die Bepflanzung von den Höfen ließ dort auch Biotope entstehen, die allen gut gefielen.

640-ersterHof

Deshalb sei die Vernetzung von unserem ersten Hof allen, die Freigänger haben, zum Nachbau empfohlen:

Unser erster Hof ist an 3 Seiten geschlossen, die 4. Seite ist zur Hälfte offen. Dort befand sich nur ein etwa 170 cm hoher Maschendrahtzaun, der unten und oben von den Katzen mit Leichtigkeit überquert werden konnte. (hier hinter der Bank hinten).

Diesen Maschendrahtzaun haben wir unten mit dicken Dachlatten und Ziegelsteinen am Boden befestigt. Oben haben wir ihn auch mit Dachlatten/ Pfosten auf die Höhe von etwa 2,30 m erhöht. Das fehlende Stück Maschendraht haben wir durch Katzenschutznetz ersetzt. Und dieses haben wir oben so reichlich angebracht, dass nach innen / vorn etwa 60 cm Überhang waren, die wir nach innen gezogen und mit Bindfäden befestigt an allem festgebunden haben, was dort geeignet war um eine waagerechte Netzfläche entstehen zu lassen.

Wenn nun die Katzen am Zaun hochgelaufen sind, sind sie oben mit dem Kopf gegen das nach innen gezogene Netz gestoßen  und wieder heruntergefallen/ gelaufen, weil sie nicht weiter kamen. Sie können nämlich nicht hangeln.

Und an DIESER STELLE haben wir seitdem relative Ruhe mit den Nachbarn.

Unsere Arbeit im August 2016

23. 8. 2016:

Es gibt auf der Unterseite Krankengeschichten/ Püppi und SDÜ eine weitere Unterseite einen mailwechsel mit Infos über SDÜ und Behandlung mit Hormontabletten oder Thiamazolsalbe.

1-640-Pamuk-2016-04

Oben: Pamuk 2016, er hat jetzt auch beginnende Schilddrüsenüberfunktion

22.8. 2016: „Nasenschleimhautkrebs“

Pamuk hatte geniest. Seine Halter waren besorgt. Wir sind nun empört über die schlechte tierärztliche Diagnostik und Behandlung von unserem Kater Pamuk im Hausbesuch bei seiner neuen Familie. Und  über den schlechten Umgang der herbeibestellten ambulanten Tierärztin mit seinen besorgten Haltern, die  einen vorrangig  dem Heilen verpflichteten Arzt (glaubten sie!) herbeigerufen hatten, weil sie wollten, dass ihr lieber alter Kater LEBT:

Die Halter hatten diese Tierärztin am WOCHENENDE ambulant zu sich nach Hause gerufen, weil der Kater geniest hatte. Die Tierärztin kam rein und hat dem Kater ohne gründliche Diagnostik „Nasenschleimhautkrebs“ angedichtet. Dann hat sie behauptet, dass Pamuk deshalb sowieso nicht mehr lange leben würde. (Sie hat also in den Haltern ZUERST und GRUNDLOS die Erwartung erzeugt, dass ihr Kater todgeweiht sei um danach mit ihm und auch mit seinen Haltern machen zu können, was immer sie wollte.)

Die geschockten Halter waren wie paralysiert und haben die Ärztin machen lassen. Die Ärztin hat die Schockstarre der Halter ausgenutzt, um den Kater für eine Blutentnahme zu betäuben. Sie hat sich aber geweigert, dann auch gleich vom betäubten Kater Gewebe vom angeblichen „Nasenkrebs“ für eine Biopsie zu entnehmen und vorgegeben, dass man so eine geringe Menge an Material nicht biopsieren könnte (was Quatsch ist).  Dann hat sie die Halter (die diesen Kater im Alter von beinahe 16 Jahren erst seit wenigen Monaten bei sich haben)  angemeckert, weil sie dem Kater Gourmet und Felix füttern (weil er das seit 16 Jahren frisst) und nicht Katzenfutterdosen anbieten für 2.- € pro Dose (was er nicht frisst) und ihnen damit ein schlechtes Gewissen gemacht und indirekt damit auch die Schuld am vermeintlich schlechten Zustand vom Kater gegeben. Damit waren die armen Halter dann erst mal geistig und emotional so völlig gegen die Wand gefahren, dass sie wehrlos waren.

Das Blutbild war völlig in Ordnung, abgesehen von  einer beginnenden Schilddrüsenüberfunktion (oberer Referenzwert = T4 = 4,8, der Kater hatte T4 = 6,5  bei einem Körpergewicht von 5 kg) Die Tierärztin hat dann deshalb als Einstiegsdosis einmal täglich 15 mg  Carbimazol verordnet: das ist etwa 10 x so viel wie normalerweise als Einstiegsdosis verordnet wird. (Wir wissen: Überdosierung von Carbimazol führt erst zu Vergiftungserscheinungen mit Erbrechen, Durchfall und Futterverweigerung, und dann dazu, dass die Schilddrüse ihre Arbeit einstellt. Das kann oft nicht mehr rückgängig gemacht werden. Dann stirbt die Katze.)

Das Blutbild wurde aber von der TA schlechtgelesen (das hatten wir ja beim ähnlichen Fall von Dr. Willitzkat und Curry auch!), d.h. es wurden hier in diesem Fall  Nierenwerte schlechtgelesen um ein Nierenversagen herbeizudichten, für das es im GBB gar keinen Beleg gab (beim Fall Willitzkat und  Curry waren es Blutbildungsstörungen und akute Leukose, wofür es auch gar keinen Beleg im Blutbild gab, auch in diesem Fall waren nicht vorhandene Tumoren zum Zweck der übereilten Einschläferung ohne ordentliche Diagnostik und ohne Genehmigung vom Halter erfunden worden.)

Für diese falsche Diagnose und schlechte Behandlung wurden im Fall Pamuk 400.- € berechnet.

Zum Glück ist der Kater nicht an Überdosierung von Carbimazol erkrankt und gestorben, weil die Halter nach dem Erwachsen aus ihrer Erstarrung  noch selber rechtzeitig gemerkt haben, dass das so alles nicht richtig sein kann und die verabreichte Carbimazolmenge auf 1 x täglich  2,5 mg gesenkt haben. Sie haben dann endlich auch noch gemerkt, dass nicht nur ihr Kater sondern auch sie selber schlecht behandelt worden sind.

Und schließlich haben wir zusammen bemerkt, dass der Kater nicht wegen „Nasenkrebs“ geniest hatte, sondern weil er so doll auf dem Katzenklo gewühlt hatte, dass ein Körnchen davon in seine Nase geraten war. Das hatte dort gekitzelt und das hatte mit dem Niesen versucht, wieder heraus zu bringen:

Pamuk-krank-1

Wir sind entsetzt:  Wie immer, wenn TÄ besorgte Katzenhalter ohne ausreichende Diagnostik erschrecken um sie zu paralysieren und dann mit Fachkauderwelsch und vorgetäuschter „Kompetenz“ mental gegen die Wand zu fahren, um sie ohne jeden Respekt vor dem Tier und seinen Haltern besser abzocken zu können. Wir wissen noch nicht, was wir dagegen tun können, denn es scheint sich um einem  Systemschaden zu handeln, der von den beteiligten Institutionen erzeugt und aufrecht erhalten wird. Aber wir gucken in jedem uns begegnenden Einzelfall genau hin. Und wir arbeiten  am „Systemschaden“. Kreativ,  intelligent, mitfühlend und zunehmend kompetent.

Wir haben aus diesem Grund voriges Jahr auch unsere Satzung erweitert. Wir möchten nämlich nicht, dass so lieblos und bescheuert mit uns und unseren Tieren umgegangen wird. re

640-Klaus-77Geburtstag-bei uns

21. 8. 2016: Lieber Klaus, herzlichen Glückwunsch zum 77. Geburtstag. Und danke für alles im Namen aller Katzen und Freunde!

800-Balken-2010-Maja-Vurry-Cayenne-

20. 8. 2016: Unten: Eine schöne Nachricht: Wir haben unser Gehege so umgebaut, dass Sanfour alleine rein und auch ganz raus kann (aber keine von den anderen im Gehege lebenden Katzen raus): Er hat nämlich 2 Gärten weiter eine neue Freundin! Was für eine Erleichterung für uns beide! Für uns alle!

640-Fus Datsche

Eine sehr schöne Nachricht:  Pamuk lebt jetzt mit seinen neuen Haltern in seiner alten Wohnung hier um die Ecke am Ku’Damm (aus der die alten Halter ausgezogen waren), was für ein Zufall!   Darüber sind alle sehr froh, wir auch.

ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Neue Meldung: Gar nicht  froh sind wir darüber, dass Pamuk nun (mit fast 17 Jahren) auch SDÜ und angeblich beginnendes Nierenversagen hat. Wir hoffen aber, dass wir sein Ende noch etwas rausschieben können, denn die neuen Halter lieben ihn sehr. Wir werden ja mit zunehmender Erfahrung auch immer geschickter in der Behandlung dieser sehr häufigen und letztlich nicht heilbaren Erkrankung von Katzen.

Balken Juli-16-2-800x120

17. 8. 2016: Zwei traurige Nachrichten heute:

640-Zappa-SH-201601

  1. Zappa ist tot. Frau Dr. Steden hat ihn erlöst (das kann man in diesem Fall wirklich so nennen!), als er  motorisch wirklich nichts mehr konnte: Wenn unsere Katzen bis zuletzt klar im Kopf und sehr kontaktfähig und „dominant“ mit uns sind (d.h. klare Ansage machen, was wir für sie tun und wie wir sie bedienen und betutteln sollen), dann warten wir mit dem Einschläfern bis sie auf der Seite liegen und sich nicht mehr erheben können. Das war gestern bei Zappa dann so. Er hatte in den letzten 3 Tagen, vor allem am letzten Tag,  schnell erheblich abgebaut. 17,5 Jahre alt  ist dieser vorletzte Nachfahre meiner  wunderbaren, eigenen Katzenfamilie geworden, und das  trotz aller Gebrechen: SDÜ, beginnendes Nierenversagen, Irisdystrophie und vor allem sehr schwere orthopädische Beeinträchtigungen  / Kreuzbeinplatte / Hüftgelenk. So ein tapferes, bis ganz zum Schluss unendliche Mengen futterndes, quackelndes und dann am Ende auch noch stubenreines,  sehr liebes und zähes Kerlchen! Wir haben ihn alle sehr lieb gehabt – obwohl jahrelang ein Pinkelkater erster Klasse…. und doch trotzdem sooo lieb.

640-Zappa-be-Wiese20160714

640-Zappa-Korb-Hof-2016-08-14

Ein Besucher unseres Hauses sagte mir gestern auf dem Hof: „Ist das nicht ein schönes Bild für leben und sterben?“ Und dabei wies er auf das Kunstobjekt, das auf dem Hof im Beet steht:

640-Stuhl-2 20160814

2. Die zweite Nachricht ist, dass Dr. Steden / vHove eine gute Unterbringung für 2 nicht stubenreine, 12 Jahre alte Katzendamen sucht, die bei einer alten Dame leben, die sich nicht mehr bücken und nicht mehr putzen kann. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Katzendamen nicht mehr unsauber ist, wenn sie einzeln in eine saubere Wohnung vermittelt werden können… Denn urinieren bedeutet bei Katzen meistens Kommunikation mit den anderen Katzen- oder: Alles, was nach Pipi riecht, ist ein Klo – oder : wenn sich keiner um mich kümmert, pisse ich eben alles voll! Wer will es wagen, so eine „gestörte“ Katze (oder: Katze aus einem gestörten Haushalt) als Einzelkatze  bei sich aufzunehmen? Renate, 323 98 16

3. die dritte Nachricht ist eine gute: Alle anderen Katzen sind gesund und munter, auch Pits Ausschlag / Entzündungen an Augen und Kinn ist endlich weg. Dank ImmuStim oder dadurch, dass er jetzt eine optimale Menge Insulin 2 x täglich bekommt. Hier haben wir nun nur  noch 5 „Oldtimer“. Leider sind 3 davon unverträglich.

640-Pit-geheilt-160814

Und unseren Faulpelzen geht es richtig gut:

640-505-Fu-August 2016

10. 8. 2016: Petra Busch, die süddeutsche Krimi-Schriftstellerin, macht auch Katzenschutz. Sie zieht gerade einen Wurf auf. Das ist doch immer wieder ein unglaubliches Erlebnis! (Fotos: Copyright Petra Busch, 2016)

640-2-rote-Brueder-Busch-160810

640-3-gähnen-160810

640-lieb!-Busch-160810

Da könnte man ja glatt wieder schwach werden, wenn man es nicht besser wüsste…

Balken7 Juli-16-2-800x120

…noch am 7. 8. 2016:  Heute haben wir auch noch eine sehr hübsche und liebe alte Miezekatze gerettet, die von dem „geräumten“ Frauchen in der Wohnung zurückgelassen worden war und morgen mit den Möbeln „geräumt“ oder rausgeworfen worden wäre: Diese Katze hat ihr neues Zuhause, unsere Pflegestelle Andrea L. in Prenzelberg, sofort sehr zufrieden angenommen. Das ist Belana:

640-T-Belana-16-08-08

Balken2 Juli-16-2-800x120

Renate für Doro Triebel am 7. 8. 2016:

         VERMISST IN TEMPELHOF:  ein Muttertier!!!!  die Katze KIMBA:

640-Kimba-Samba-1608

Mail von Frau Triebel:

„Seit der Nacht zum Freitag, den 22.07.16, vermissen wir unsere Katze  Kimba, Freigängerin“ im Bereich General-Pape-Strasse, Berlin Tempelhof 12101 (Nähe Bahnhof Südkreuz). Aber nicht nur wir vermissen sie schmerzlichst, sondern auch ihre drei 12 Wochen alten Kitten, die noch sehr an hier hängen – und umgekehrt!

Auffallend sind ihre grünen Augen und eine sehr ebenmäßige getigerte,
grau-hellbraune Fellzeichnung mit nahezu schwarzen Pfoten sowie die
gepunktete Bauchzeichnung. Zudem hat sie einen sehr ausgeprägten !!! Freiheitsdrang und ist durchaus fähig, in sehr kurzer Zeit Fenster und Türen zu öffnen.
Sie lässt sich absolut nicht in der Wohnung halten! Sie trägt ein reflektierendes Halsband, an dem eigentlich auch eine Adresskapsel sein müsste. Es ist durchaus möglich, dass sie irgendwo unbemerkt im Keller/Gartenhaus etc. eingeschlossen wurde.

Aufgrund diverser Aussagen müssen wir befürchten, dass sie von selbsternannten „Katzenrettern“ oder-hassern mitgenommen und ggf. ganz woanders ausgesetzt wurde.
Ich bitte an dieser Stelle auch alle, die hier in der Nähe selbst eine  Katze vermissen oder Kenntnisse über solche Personen haben, sich mit mir  in Verbindung zu setzen.
Tel..  030 7867302,  030 7869908 und  01739405167/

640-Kimba-Bauch-Triebel-1608

Hallo Frau Luhmer, 
Gestern haben wir festgestellt, dass ALLE unsere Plakate (gut verklebt  und in Folien) verschwunden sind und unser Nachbar hat sogar gestern  einen Mann, ca 50 – 60 J alt, dabei beobachtet, wie der gegen 7:30 eins   entfernt hat, wofür er quasi in die Brennnesseln steigen musste. Und dieser Nachbar kennt hier jeden !!!, aber der Mann war ihm völlig unbekannt. Haumeister etc. können es nicht gewesen sein.
Ich habe ja über die Plakataktion inzwischen richtig viele Menschen hier kennengelernt, die ALLE ! von plötzlich spurlos verschwundenen Katzen (bis auf unsere alle gechipt etc). berichten konnten, die nicht wieder zurückgekommen sind.
Auch haben mir alle bestätigt, dass sie, wenn sie mit einer Katze beim   Tierarzt waren, dieser Tierarzt NIE den Chip ausgelesen hat. (Kommentar renalu: Schlechter TA!)
Wir haben heute neu plakatiert.  Bin mir jetzt wirklich sicher, dass sie nicht entlaufen ist.   Im Anhang unser Suchplakat und ein paar Fotos. Ganz liebe Grüsse und wirklich großen !!! Dank für Ihre Hilfe und   Unterstützung.

Das einzige, aber dafür WIRKLICH Gute an der Sache ist, dass man tolle   Menschen kennenlernt oder zumindest mit ihnen in Kontakt kommt!!!   Inzwischen hat sich „hier „grenzüberschreitend“ schon eine kleine   Kiez-Guerilla gebildet. Auch wenn wir unsere Tiere nicht wiederfinden,   die Kontakte werden bleiben.
Inzwischen habe ich auch herausgefunden, dass Kimba hier ein echtes   Doppelleben geführt hat sich von so ziemlich jedem hat durchfüttern lassen, hatte mich schon gewundert, dass sie so wenig gefressen hat 😉
Aber als sie trächtig war, musste sie unter MEINE Decke kriechen und dort ihre   Jungen zur Welt bringen.  Ich wünsche noch einen wunderschönen Sommerabend! Herzliche Grüsse  Doro

640-Kimba+Baby-160807

 

Noch mehr Katzenschutz im Juli 2016 – „SDÜ“ bei Krümel und Zappa

27. 7. 2016: Wir lernen  derweil mal wieder sehr viel über Schilddrüsenüberfunktion, Nierenversagen und etwas verschlechterte Leberwerte im Zusammenhang mit SDÜ: Zappa (17, 5 J)  hat SDÜ, Halsentzündung durch Schilddrüsentumor und beginnendes Nierenversagen.  Krümel ( 17, 9 J) hat zu hohe T4-Werte und braucht mehr Carbimazol. Diese beiden Katzen gehören zu meiner Katzenfamilie, alle meine Katzen hatten das im Alter. Deshalb müssen wir uns immer wieder damit beschäftigen. Ich hoffe, wir werden mit jeder an SDÜ erkrankten Katze fähiger, dieses schwierige und komplexe Geschehen zu begreifen, die Ursachen herausfinden zu können und die Krankheit richtig zu bedienen. „SDÜ“ geht übrigens meistens mit einer Verschlechterung der Leberwerte einher (vor allem ALT), die sich aber von selber wieder in den Normbereich bewegen sobald die Katzen mit dem Schilddrüsenhormon richtig eingestellt ist.

Sobald ich Zeit habe, werde ich unsere neuesten Erkenntnisse über SDÜ hier aufschreiben (bzw. in der Abteilung >kranke Katzen und Wissenswertes.) Wichtig ist ja, dass man mit zunehmender Erfahrung immer besser erkennen kann, was passiert und ob und wie man noch helfen kann. Ich glaube, ich habe bei den ersten Katzen einiges falsch gesehen, nicht begriffen, was abgeht und deshalb auch verkehrt bedient.

Unangenehm ist aber eben auch immer, wenn es keinen gibt, der einen wirklich gut beraten kann darüber wie das Zusammenspiel der  beeinträchtigten organischen Schaltkreise bei dieser ganz bestimmten Katze, also in diesem ganz besonderen Einzelfall,  funktionieren. Das kann man nur selber rauskriegen durch Beobachtung und natürlich durch Labor- und Apparatediagnostik. Labordiagnostik ist bei SDÜ absolut unverzichtbar. Aber man muss eben als Halter zusätzlich auch von den Normalwerten aus bezüglich Herzschlägen, Atemzügen, Futtermenge, Kotzustand, Verhalten(!), MaulGeruch usw) gut beobachten und einordnen können um zu verstehen, was sich im Organismus abspielt.

Schwierig ist auch, dass sich diese Krankheit bei jedem Tier im Gesamtzusammenhang anders darstellt. Dadurch kann eigentlich nur dann jemand richtig diagnostizieren, wenn er das Tier sehr gut kennt und ständig in seinem Umfeld erlebt. Oder er muss eben schon sehr viel Erfahrung haben und sehr gut draufgucken können. Das lernt derjenige aber auch nur von den eigenen Katzen und im Zusammenleben mit ihnen bei sehr viel gemeinsam verbrachter Zeit.

640-Kruemel-20Juni2016 217

24. 7. 2017: Die trächtige Katze kam nun doch ins Tierheim Glindow (von Aktion Kitty), wo sie werfen wird und von wo ihre Welpen vermittelt werden. Danach geht sie zu ihrer Familie zurück.

22. 7. 2016 Heute schon erledigt: KlausKowi bringt diese Katze ins Tierheim Zossen, wo sie nach der Geburt der Babys und deren Säugung / Aufzucht kastriert wird. Danach darf sie zurück nach Hause. Schön, wenn Kooperation so gut und im gegenseitigen Einvernehmen funktioniert!

640-June-v-Schenning-160722

22. 7. 2016: Heute kam folgende Anfrage rein:

 Hallo Renate,  wir haben gerade am Telefon miteinander gesprochen.  Hier nochmal die Geschichte:

Unsere 2jährige geimpfte Katze „June“ hat vor 15 Wochen 4 kittens bekommen. Sie war ein super Mutti.  Mit unser Tierarzt Herr D O. (Friedrichshain) hatten wir schon verabredet, dass sie nach der Säugezeit kastriert wird, aber sie war schon wieder schwanger bevor wir es verhindern konnten.

Zwei der Welpen dieser Katze – sie sind 15 Wochen alt – wohnen noch bei uns.  Da June wieder schwanger ist, will sie nicht mehr in unserer Wohnung sein, weil ihre ä15 Wochen alten Kinder noch da sind.  Wenn sie die riecht, wird sie aggressiv zu ihnen.

Bis vor eine Woche kam sie noch einmal pro Tag nach Hause um zu essen, aber seit 5 Tage nicht mehr.  Wir haben sie gesucht und  3 Strassen weiter gefunden und eingefangen.  Wenn wir sie jetzt rauslassen, wird sie wieder abhauen und wie vorher nicht wieder nach Hause kommen.

Drinnen halten können wir sie auch nicht, da sie unbedingt raus will und auch meine Frau angreift, wenn wir sie nicht rauslassen.

Wir suchen darum, am liebsten, ein private Unterkunft für die Zeit bis June die kittens bekommen hat (innerhalb 4 bis 5 Wochen sagte der Tierarzt) und 6 – 8 Wochen gesäugt  hat. Wir möchten June dann Kastrieren lassen und wieder bei uns zu Hause aufnehmen.
Wir nehmen dann natürlich auch die volle Verantwortung um liebe Personen und Familien zu finden für die neue Kittens.

Es wurde super sein wenn sie uns mithelfen könnenn kurzfristig eine vorübergehende  Unterkunft für June zu finden.  Finanzielle Kosten übernehmen wir da für selbstverständlich.  Wenn sie noch fragen haben, via email oder Handy: 0170-xxx

Liebe Grüsse
Eddy S.

 

 

Demo gegen das Abschlachten von Katzen und Hunden in China + Korea…

Aufruf von:

Nathalie Welter

Kleine Mittelstr.7

13585   Berlin

oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Sehr geehrter Damen und Herren,                                                          Berlin den, 19.07.16

Als Privatperson bim ich tief erschüttert über Yulin – das Hundefleischfestival – und Boknal in Süd-Korea, wovon ich durch Bildern und Berichte in den sozialen Medien erfahren habe. Ich wollte mich  den weltweiten Protesten anschließen, habe aber leider in Deutschland keine Veranstaltungen dazu gefunden. Ich organisiere deshalb selber eine Demo.

Die Themen sind:

Stoppt den Fleischhandel von Katzen und Hunden in Süd-Korea und China.

Fordert die Abschaffung von „Yulin“ und „Boknal“ :

Yulin:  mindestens 10.000 Hunden und unzählige Katzen finden im Juno einen grausamen Tod

 Boknal : Zwischen Juli und  August 2016  werden etwa 3  Millionen Hunden und genauso viele  Katzen  grausam zu Tote gequält.

Lederaufklärungsarbeit : (Viele Hunden und Katzen werden lebendig gehäutet). Ich bin Laie in der Organisation von Demonstrationen.

Die Demonstration soll stattfinden am 06.08. Nachmittag in Berlin. Mehrere Vereine haben mir Ihre Teilnahme zugesichert wie Peta, Tierschutzverein-16- Pfoten- Erkner, Tierhilfe Chalkidiki / Griechenland, Fellnasen in Not, 4 Pfoten werden eventuell dabei sein mit Ehrenamtlichen und es werden noch weitere Vereine folgen. Ich stehe für weitere Infos zu Verfügung.

Über eure Teilnahme und jede andere Unterstützung würde ich mich sehr freuen.

Nathalie Welter

Tel: 030- 62900116 oder 0176- 578 33 816

E-Mail: nathaliepeace@gmx.de   

Balken2 Juli-16-2-800x120

Katzenschutz bei uns im Juli

Mittwoch, den 20. 7. 2016:

Aber leider steht  die junge Freigängerin „Bella“ wieder morgens um 4 vor der Küchentür  von Frau Messers Arbeitsplatz und meldet: „Hunger und Schmusen!“ Frau Messer hat wieder beim Halter angerufen und erfahren, dass die Katze in der letzten Woche auch schon mal zu Hause gesehen wurde. Wir vermuten aber, dass sie da nicht reingelassen wird. Frau Messer hat nun 3 Wochen lang Urlaub und möchte in dieser Zeit nicht gern morgens um 4 h an ihrem Arbeitsplatz erscheinen und für Bellas Ernährung sorgen müssen. Sie macht sich aber Sorgen, dass die Katze überfahren oder verschwunden oder verhungert sein könnte, wenn sie nicht täglich zum Füttern hinfährt. Der Halter hat schon gesagt, das ist nicht sein Problem. Wer weiß Rat und Hilfe?

Ich meine ja, dass zu viel unkontrollierter Freigang mitten in der Stadt auch nicht gut ist. Aber darüber gehen die Meinungen ja bekanntlich sehr weit auseinander.

640-Bella-Momo-Messer-160719

Montag, den 18. 7. 2016:

Der ca 16 Jahre alte, vtl gesunde Kater vom verstorbenen Frauchen (von Freitag) ist in Wirklichkeit eine 19 Jahre alte gesunde, freundliche Katze namens Lisa. Und für diese hat sich heute ein sehr schönes neues Zuhause bei Julia R. in Neukölln gefunden, über das wir alle sehr froh sind – und Lisa offenbar auch.

Balken7 Juli-16-2-800x120

Freitag, 15. 7. 16: Manchmal geht es auch nicht vorrangig um Katzen: Wir leben ja seit dem Mauerfall von 1989 hier in Berlin nicht mehr in einem Reservat sondern auf dieser Welt.

  1. /  Der Putsch in der Türkei gestern Abend hat mich doch ziemlich erschreckt. Schwer erkennbar, wer da was warum will  –  und kann.  Die Türkei ist nicht in Europa, aber auch nicht weit weg.  Das Weltklima brodelt gefühlt nicht nur witterungsmäßig zunehmend auch in Europa.  Noch mehr Unruhe in Vorderasien hilft keinem.

2. /  Die Einschläge kommen näher: bei dem Attentat von Nizza sind zwei Schüler und eine Lehrerin der benachbarten Grundschule getötet worden. Der IS übernimmt die „Verantwortung“ dafür. Diejenigen, die verantwortlich sind für die schlechten Aufzucht- und Haltungsbedingungen von Kindern und allen anderen Lebewesen  in Europa und Afrika, leider nicht. Irrsinn ist meistens das Ergebnis von schlechten Aufzucht- und Haltungsbedigungen ohne lebensbejahende Werte und klare Regeln, die für alle gelten und auch durchgesetzt werden können.

Ich wünsche mir auch manchmal eine andere „Kultur“ als die der Entwurzelung mit immer siegreicher Geldgier und der zunehmender Blödheit.

640-2016-07-15-Blumen-vorGrundschule

3.  / Doch muss ich nächst mal erst an mich denken und PVC kaufen gehen, weil Pit vor dem Fenster aufs Laminat pinkelt, wenn er nicht raus darf. Laminat quillt dadurch und geht kaputt. Bediensteter einer Katze zu sein, das macht manchmal keinen Spaß. Es ist aber natürlich eine Bagatelle im Vergleich zu anderen Sorgen und Nöten. Und keinesfalls ein Grund, den Kater umbringen zu lassen.

Donnerstag, 14. 7. 2016:

  1. / Wer hat Erfahrungen mit Notfallhilfe-für Katzen-Kursen bei Tierärzten? Was wird einem interessierten Halter oder Tierschützer / dem Schüler also  dort beigebracht?

2. / 16 40 h: Kater „Mogli“ ist ein Jahr alt und ein kleiner Wilder. Er guckt schon so. Vor einer Woche wurde er von einem Verein an eine junge Frau vermittelt, die als Halterin für ihn nicht geeignet ist. Nun will der Verein den Kater aber nicht zurücknehmen. Die junge Frau ist verzweifelt und sucht einen neuen Halter oder eine geeignete Pflegestelle:

Wer kann helfen? Tel. siehe unten auf dem Foto. (Fall der Fälle fragen wir natürlich zuerst  Klaus Kowi!)

18:17 h : So schnell sind wir: Klaus holt den Katzenmann „Mogli“ heute noch ab. Wer ihn aufnehmen möchte, wende sich nun also bitte an Klaus Kowalsky: Tel. 0176 – 419.313.46

640-T-Mogli_2

640-T-Mogli_1

Die Geschichte geht noch so weiter: Klaus war nicht schnell genug. Als er in Pankow ankommt, ist „Mogli“ doch schon kurz zuvor von dem abgebenden Verein (aus Panketal)  abgeholt worden. So gehört sich das ja auch eigentlich. Klaus kriegt trotzdem Benzingeld,  weil er den Weg quer durch die Stadt vergebens gemacht hat. Es kommt nicht so häufig vor, dass sich die Vereine vor der Haustür vom Halter um eine abzugebende Katze reißen. Mogli ist also wieder in guter Obhut.

4. / 19 h: Da kommt schon die nächste Katze rein, die ein gutes Zuhause braucht: Frauchen ist verstorben und der 16 Jahre alte (offenbar gesunde?) Kater braucht ein neues Frauchen oder Herrchen. Möglichst jemanden, der etwas von alten Katern versteht. Vorläufig ist er untergebracht, aber bei einer Nachbarin mit 2 Hunden und einer Katze. Ansprechpartner  für Interessenten ist Hagen Grimm, Tel.  01577-373.1870

Balken Juli-16-2-800x120

Mittwoch, 13. 7. 16

Wer Tiere quält, ist unbeseelt

und Gottes guter Geist ihm fehlt,

mag noch so vornehm er dreinschaun,

man sollte niemals ihm vertraun.

(Johann Wolfgang von Goethe) (der hatte es ja auch mit Katzen, kein Wunder!)

Goethe

Das gilt auch für alle, die so tun als ob das  Töten von anderen für diese eine Erlösung wäre. Wer sowas selber glaubt oder propagiert, hat keine Ahnung,  ist gestört oder doof. Ich habe sehr viel Sterbebegleitung gemacht, aber ich habe noch nie eine Katze gesehen, die getötet werden wollte oder die sich selber hätte umbringen wollen. Töten als Beendigung von erheblichen Qualen (die nicht draufgeguckt oder reininterpretiert werden) muss ein Ausnahmefall sein – und nicht Ausdruck von menschlicher Unfähigkeit zum Heilen in Form von schnellem Wegstechen. Tiere sollten auch nicht getötet werden, weil Menschen das Miterleben von  einem  normalen Sterbeprozess (d.h. einem nicht schmerzhaften und geisteskranken Sterbeprozess) nicht ertragen können. Da ist ein  Unterschied zwischen Erbarmen und erbärmlich.

So viel zum „System“.

125-Balken-1607-Katzen

Montag, 11. 7. 16

  • Anfrage für Interview von einem Schüler, dann aber wieder doch nicht.
  • Der Halter von „Bella“ wurde über Tasso eV gefunden. Diese Katze ist eine Freigängerin, die seit 2 Jahren sehr viel Freiheit genießt. Der Halter war richtig sauer darüber, dass jemand seine Katze reingeholt und am selbstbestimmten Freilauf gehindert hat, auch darüber, dass sie gefüttert worden war: denn sie soll zuckerfrei ernährt werden. Da sie oft tagelang nicht nach Hause kommt, meint er damit vermutlich, dass sie sich selbst verpflegen soll mit  Mäusen, Ratten, Kaninchen und Vögeln. Der Katze hatte es aber offenbar bei Frau Messer (sie ist Köchin von Beruf!) sehr gut geschmeckt! Dem Halter ist offenbar nicht klar, dass man sich um Freigänger mehr kümmern muss als um Stubenkatzen, wenn sie alt werden sollen. Man darf sie nicht aus den Augen lassen. Die Verletzungsgefahr ist bei Freilauf erheblich. Immerhin ist sie aber kastriert und gechippt.

120-Balken-Augen-neu-15-12

8. 7. 2016: Pit hat diabetische Werte: morgens 250 und abends 370 mg/dl. Er kriegt nun also doch bis auf weiteres morgens eine und abends eine halbe iE Can-Insulin. Und dabei gucken wir ganz genau drauf. Er lebt auch weiter als Einzelkatze mit Freilauf auf dem Hof, wo er sich mit Maja und Sanfour treffen kann, wenn er will. Meistens legt er sich dort aber nur aufs Sofa. Er meldet Appetit an, frisst gut  (400 g FF bei 6 kg KG) und tut alles andere auch dementsprechend. So richtig glücklich wirkt er aber nicht. Oft liegt er unterm Bett, er kommt aber raus und legt sich aufs Bett, wenn man ihn dazu auffordert. Pit ist ein lieber, aber auch merkwürdiger Kater. Neuerdings spricht er mit mir (ich finde, das ist ein gutes Zeichen!), das hat er bisher nicht gemacht. Hoffentlich verstehe ich alles richtig! Was ich gut verstehe ist ein zartes Tönen namens „Hunger!“ Pit hat in der letzten Woche wieder etwas zugenommen und wiegt jetzt – dank 1 iE Insulin morgens und abends – wieder 5.925 g. Er nähert sich also wieder seinem Idealgewicht von 6 kg, nachdem er in den letzten 6 Monate 1300 g abgenommen hatte. Unübersehbar ist dieser Kater ein sensibles Kerlchen, das sehr empfindlich auf alle Änderungen in den Haltungsbedingungen reagiert. Er möchte als Einzelkatze mit Hofkontakten leben. Das zumindest hat er jetzt erst mal erreicht. Die Beharrlichkeit, Durchsetzungskraft und der Trickreichtum unserer alten Kranken ist manchmal anstrengend für uns.

640-Pit-16-01-DSC06347

Fr, 8. 7. 2016: Sind denn schon Sommerferien?

Heute wurden uns 2 sehr manierlich aussehende, junge, hübsche zugelaufene Katzen  gemeldet:

  1. / (Erledigt seit dem 11. 7. 2016)  „Bella von Messer“ (= Arbeitstitel, Katze siehe unten), zugelaufen ca am 1. 7. in der Pöppelmannstr. in Tempelhof auf dem Schulhof: Diese gestromte, junge Tigerkatze war halb verhungert und wurde von Krähen gejagt. Sie hat eine verkrustete Wunde am rechten Vorderbein bauchseitig. Diese menschenbezogene Schmusekatze ist vermutlich eine Freigängerin, denn sie hat Frau Messer heute Nacht um den Schlaf gebracht. Sie hat randaliert, weil sie unbedingt raus wollte – oder sie wollte sich nur vor Frau Messers Katern produzieren…. Die Kater waren angeblich auch ganz entzückt und sehr artig…..

640-Bella-b

Diese Katze ist gechippt – aber das nützt auch nur was, wenn man die Chipnummer auch in den Tierregistern anmeldet. Die entsprechenden Anlaufstellen sind Tasso eV  in Frankfurt am Main (061.90-93.73.00) und der Deutsche Tierschutzbund in Bonn mit dem Deutschen Haustierregister (Tel. 0228 – 60. 496.35)

2.  /  (Erledigt seit dem 16. 7. 2016:) Die andere Katze ist dieser Tage (Anfang Juli) in Steglitz zugelaufen. Es ist eine gepflegte  junge Langhaarkatze, eine nicht gechippte  norwegische Waldkatze. Die Finder werden sie vorläufig behalten. Sie sind ganz unerfahren, aber bereit, sich mit haustierärztlicher Hilfe einzuarbeiten.  Sie werden zugleich versuchen, die Eigentümer zu ermitteln. Gern würden sie aber in einer Woche erst mal selber in Urlaub fahren:

Mail = antje.beresnatzki@gmx.net

Nachtrag vom 16. 7. 2016: Laut Ansage von Nachbarn  läuft diese Waldkatze  schon lange ohne Halter dort draussen herum, wo Antje sie dann endlich gefunden und mit rein genommen hat. Die Finder waren mit der Katze beim TA, dort wurde sie gechippt und entfloht und gegen Milben behandelt. Bald darauf hat sich eine Dame gefunden, die ihre sehr ähnlich aussehende Freigängerin seit zweieinhalb Jahren sucht und die meint, dass es sich um ihre Katze handelt. Antje hat dieser Dame nun diese Katze gegeben, bleibt aber mit ihr in Kontakt und steht für Hilfestellung weiterhin zur Verfügung, wenn das  nötig sein sollte.

640-T-Waldi-Steglitz-1-IMG_2888

640-t-nah-Waldkatze-Stegl-2

120-Balken-be-2016-07-02

640-1606-PitsPfote-3-Draufsicht

Oben: Pits Kriegsverletzung nach Streit mit „Rossi“. Vereitert. Wurde antibiotisch und mit Betaisodona behandelt.

Aber – vielleicht durch die Gabe vom kortisonähnlichen (in der Wirkung)  Hormon Proligeston (Kontraceptivum!) durch einen TA , Proligeston ist nämlich bei latentem Diabetes kontrindiziert!  – hat er nun einen manifesten Diabetes mellitus: Morgens beträgt der Blutzuckerwert etwa 200 mg/dl und abends etwa 350 – 375 mg d/l. Das bedeutet, dass Pit nach 14 h kein Futter mehr bekommt, damit er nicht überzuckert.

Wir beginnen mit 1 ml Can-Insulin morgens und abends (für die Dauer von 4 Wochen)  und kontrollieren den Blutzuckerspiegel weiter.  Auch wohnt er nun als Einzelkatze bei mir (auf Kosten von Krümel!), damit wir die Fress-, Sauf- und Ausscheidungsmengen im erfahrenen Blick haben und schnell reagieren können, wenn uns daran etwas auffällt.

640-Pit-nah-Portrait-krank-DSC01318

5. 7. 2016: Zugelaufen in Neukölln: ein etwa 1 Jahr alter, gestromter  roter, kastrierter, ungechipter Kater, den wir zunächst einmal „Schmusy“ genannt haben:

640-t-2-RoterKater-Voigt-160705-1b

und „Schmusy“ von unten:

640-RoterKater-HaseVoigt-160705-2

Wenn wir den Halter von „Schmusy“ nicht finden können, brauchen wir ein neues Zuhause für diesen entzückenden kleinen Kerl. Tel. 323 98 16

Und heute ging auch eine Suchmeldung der Russischen Hundehilfe für einen sehr ähnlich aussehenden roten Kater bei uns ein, der seiner Pflegestelle in Dahlem am 30. 6. entlaufen ist: (leider bin ich zu doof zum Verlinken von pdf-Dateien, also dauert das noch…)

2. 7. 2016: Die derzeit 10  Mitarbeiter der Katzenpflegegruppe in Charlottenburg treffen sich um sich kennenzulernen.

1. 7. 2016: Klaus Kowi besucht Lore Greve. Sie ist wieder zu Hause.

120-Balken-be-2016-07-02

Dies & das: Immer was zu tun im Juni 2016

2. 7. 2016: Die Alten gehen, die Jungen kommen. Hier: Busch-Babys im Juni 2016 mit unbekannten Vätern. Trotzdem schade um jede Katze, die wegen tierärztlicher Unfähigkeit eingeschläfert wurde. Zwar leben wir in einer Wegwerfgesellschaft. Doch sind dies keine Wegwerfwesen.

640-PBusch-Babys-201607

120-Balken-be-2016-07-02

29. 6. 16: In Memoriam „Natascha“:

640-t-Natascha-+25Juni2016nah

26. 6. 16: Beate möchte auch eine etwa 1 Jahr alte liebe Freigängerin vermitteln:

640-t-Mona-von-Beate-1606

20. 6. 2016: Beate Rusch möchte ein junges Kater-Geschwisterpaar abgeben: Siehe unter Tiere / abzugeben, Tel. 36.77.527

640-Billy+Vini-01-Beate1606

Und bei uns:

So ist es, schön ist es: Wir haben unser hinteres Freigehe so umgebaut, dass jetzt alle Katzen auch nachts raus in Freie  können ohne sich hauen oder abhauen zu können. Es gibt also mehr Abteils im Gehege und dafür weniger Platz in jedem. Die 3 Katzen, die bisher nachts rein mussten, sind unübersehbar froh, dass sie jetzt draußen bleiben können. Man sieht ihnen aber an, dass sie es noch besser fänden, wenn sie gar nicht eingesperrt wären und ganz raus könnten. Das tun wir uns aber nicht an. Wir haben genug gesucht…. und gelitten unter giftigen Katzenmördern in der Nachbarschaft, Unterlegenheit im Straßenverkehr und dem Wegkommen durch Verdursten und Verhungern in einem Nachbarkeller oder eben auch einfach weg oder bei selbst gesuchten neuen Haltern.

Und:

Die Arbeit an dem Mord an unserem 6 Jahre alten, mit guten Heilungschancen an akuter Fettleber erkrankten  Kater „Curry“ durch  einen offenbar geistig behinderten und soziopathischen (mindestens aber sozial analphabethischen) Tierarzt, geht weiter. Denn wir wollen verstehen, wie es dazu kommen konnte. Der Kater wurde ohne Untersuchung und gegen meinen ausdrücklich geäußerten Willen in unserem Beisein (6 Zeugen!) aus für uns bisher unverständlichen Gründen getötet. Denn ICH hatte dem Arzt die Tötung ausdrücklich verboten und die bei der vorliegenden Symptomatik (bei richtiger Diagnose durch den Hausarzt) richtige Heilbehandlung mit Infusion (wegen Flüssigkeitsmangel)  und Verabreichung von Cerenia (wegen Erbrechen) in Auftrag gegeben Denn wir haben etwas gegen Systemschäden. Alles Unverstehbare wird durch die Beschäftigung mit diesem Thema zunehmend  klarer. Wir verarbeiten das traumatische Geschehen anstatt es unverarbeitet zu verdrängen und sorgen damit hoffentlich dafür, uns und unsere Tiere vor Wiederholungen zu bewahren.

Das Thema Euthanasie immer wieder mal zu  diskutieren, das kann auch nichts schaden. Wir sind allerdings im Lauf von vielen zunehmend zu der Überzeugung gekommen, dass sie unterlassen werden sollte, wenn sie nicht aus wirklich triftigen Gründen ZUM WOHLE DES TIERS getätigt wird – und nicht, um dem Halter Pflegedienste oder Weiterbildung zu ersparen oder dem Arzt bei wenig Arbeitsaufwand und geringen Kenntnissen und Fähigkeiten in Sachen Diagnose und Therapie schnelles Geld in die Tasche zu bringen.

(Ich sollte wohl doch mal  ein Buch über meine 25 Jahre mit beinahe täglichen Tierarztbegegnungen schreiben.)

Es gab weitere unnötige bzw. unklare Tötungen von Katzen durch Tierärzte durch unzureichende, ungesicherte „Pi-mal-Daumen-Diagnose“ in unserem Einzugsbereich. Das mögen wir nicht. Wir meinen, dass die gewaltsame Beendigung JEDEN Lebens NACHGEWIESENERMASSEN alternativlos notwendig und sinnvoll sein muss. Wir erleben immer wieder,  dass die  vorhandenen Interaktionsstrukturen im tierärztlichen Behandlungsrahmen derzeit  fragwürdig sind und – auch juristisch obwohl unstreitig ist, dass der KUNDE der Auftraggeber der Behandlung ist und nicht der Arzt (außer es handelt sich um einen Amtstierarzt) – zugunsten der Stellung der Tierhalter verbessert werden sollten.

Es wäre besser, wenn  Tiertötung durch einen TA nur nach gesicherter Diagnostik geschehen darf. Besser wäre auch, wenn der Halter sein Einverständnis zur Tötung dem Tierarzt schriftlich geben muss bevor das Tier getötet wird.   Das würde nämlich belegen, dass der Arzt seine Absicht, das Tier zu töten, dem Halter überhaupt angesagt hat (ich habe nämlich schon erlebt, dass das nicht passiert ist: z.B. bei der alten Katzenmörderin hier hinter unserem Haus.)

Damit weniger häufig  der  „dicke Willi“, den ein dummer, gefühlskalter  und heilbehandlungsunfähiger, geldgieriger, verwirrter  oder wahrnehmungsgestörter  Tierarzt aus persönlichen Gründen raushängen lassen muss, zum unsinnigen und verfrühten Tod einer Katze führt.

Tierärzte haben zwar keinen hippokratischen Eid geleistet. Aber sie sind Ärzte. Als Ärzte sind nach Meinung der Bevölkerung auch Tierärzte zunächst dem Heilen verpflichtet. Sie dürfen auf keinen Fall  nach Art von Trickbetrug dem als „Erlösung“ vorgegaukelten Töten dem Vorrang vor der richtigen Heilbehandlung geben.  Sie dürfen auf keinen Fall gegen Halterwillen zwanghaft  eine heilbare Katze entgegen dem Halterwunsch nach Heilbehandlung umbringen. Sie dürfen auch nicht durch gezielte Falschaussagen den Halter dazu bewegen, sich einer vom Tierarzt angeordneten Tötung ohne vernünftigen medizinischen Grund zu fügen.  Damit überschreitet der Tierarzt seine Kompetenzen.

Und wenn einer sowas macht, fragt man sich natürlich warum er das tut. In JEDEM EINZELFALL ist immer wieder interessant, warum das  Tier letzten Endes getötet wurde. Und ob es gute Alternativen dazu gegeben hätte, die nicht erörtert wurden.  Gute Alternativen haben dem Arzt einzufallen, er muss sie vorschlagen. Halterwunsch auf Tötung zu verzichten hat dabei immer Vorrang – es sei denn, der Arzt ist ein Amtstierarzt.

Egal ob  einer aus Geldgier tötet oder aus Dominanzbedürfnis oder um abnorme Gelüste zu befriedigen. Wir wissen nun, etwa 9 Monate nach der Tat, immer noch nicht, warum dieser TA unseren Curry getötet hat. Denn alles, was er danach schriftlich von sich gegeben hat, ist medizinisch und auch juristisch falsch. Sobald er den Mund aufmacht, kommt  wirres Zeug raus –  und Lügen.

Das können wir so nicht auf sich beruhen lassen. Wo kommen wir hin, wenn der Halter / Kunde mörderisch sorglosen Tierärzten ihren Spass am Töten ohne vernünftigen Grund auch noch bezahlen muss? Der Halter als medizinisch unbedarfter Entscheider über Sinn oder  Unsinn von Leben und Tod seines Haustiers? Der Tierarzt als theoretisch überlegener, bezahlter „Auftragskiller“ zum eigenen finanziellen Vorteil?  Was für ein Dilemma. In einem solchen Spannungsfeld sind eigennützige und falsche Entscheidungen sowie Differenzen vorprogrammiert. Den unsinnigen Tod trifft am Ende immer das Tier. Und dies unverhältnismäßig häufig. Diese immer wieder  routinemäßige Gleichgültigkeit und Gefühlskälte  stört mich gewaltig. Auch schon das tierärztliche Angebot zur Euthanasie einer Katze, die er gar nicht kennt und deren Zustand er nach oberflächlicher Draufsicht gar nicht richtig einschätzen kann. Wenn ich einen Tierarzt beschäftige, erwarte ich von diesem ein Fachgespräch auf hohem Niveau, bei dem es um Heilungschancen geht und um die Erörterung von allen Möglichkeiten, mit denen Heilung in diesem speziellen Fall noch erreicht werden kann. Voraussetzung dazu ist natürlich eine umfangreiche Diagnostik, die erlaubt, dass der Zustand vom Tier möglichst richtig eingeschätzt wird. Niemals erlauben wir Euthanasie  nach geratener Verdachtsdiagnose ohne Hand und Fuß. Denn die wenigsten Tierärzte sind Hellseher.

Wir meinen, dass persönlichkeitsgestörten  Ärzten die Zulassung entzogen werden sollte. „Auftrags-„Killer (auch wenn sie MIT dem Einverständnis vom unkundigen  Halter unsinnigerweise töten anstatt zu heilen), Soziopathen und Psychopathen haben im Arztberuf nichts zu suchen. Sie schaden anderen, sie schaden dem Ganzen. Sie schaden ihrem Berufsstand. Unredliche Tierärzte mit „Erlösungsfimmel“  profitieren scheinbar im Moment der Tiertötung von der medizinischen Unkenntnis oder  Unsicherheit  des Halters. Sie können ihr  Dominanzbedürfnis durch theoretische Überlegenheit im Arzt-Kunde-Kontakt mit medizinischem Schabernack (d.h. Verwirrung stiftendem Aufsagen von Tiermedizintheorie) manipulatv einsetzen. Denn viele mehr oder weniger erfahrene Katzenhalter können den Zustand eines Tiers nicht wirklich selber einschätzen, auch wenn sie es im Gegensatz zu dem  von ihnen beschäftigten Arzt  das Tier (den Einzelfall) gut kennen.  Sie haben zu wenig Erfahrung und auch zu wenig (Aus)Bildung. Deshalb müssen sie beim Arzt an das Vorhandensein von Kompetenz und Integrität glauben. Sie müssen dem Arzt vertrauen. Oder ihn wegschicken.

Das ist beim Tier nicht anders als beim Menschen auch.  Die Verletzung dieser Vertrauenswürdigkeit schadet nicht nur dem Tier und dem Halter sondern dem gesamten Berufsstand. Die meisten Halter wissen aber nicht, dass der Arzt, der das Tier gar nicht kennt, seinen Zustand ohne gründliche Diagnostik ebenfalls nicht richtig einschätzen kann. Viele Halter unterstellen dem Tierarzt Kenntnisse aus Wissen und Erfahrung, die die meisten Tierärzte gar nicht haben. Vor allem dann nicht, wenn sie diese Tierart nicht selber jahrelang in großer Stückzahl als Haustiere gehalten und dabei gelernt haben, das theoretische Buchwissen mit praktischer Pflegeerfahrung zusammenzubringen.

Viele Halter nehmen den Tierarzt falsch wahr. Sie sehen in ihm so eine Art „Reparaturwerkstatt“ für ihr Haustier. Sie unterstellen ihm Fähigkeiten und Kenntnisse über ihr Tier, die der Arzt ohne umfangreiche und sorgfältige Untersuchung ( und dabei auch Labor- und Apparatediagnostik) gar nicht haben kann (abgesehen von sehr wenigen begnadeten Ausnahmen). Unerfahrene Halter gehen mit ihren Tier zum TA, damit der das Tier repariert. WIR gehen mit unserem Tier immer nur dann zum TA (oder rufen ihn), wenn ich für die Untersuchung oder Versorgung nicht die erforderlichen Mittel und Geräte im Haus habe oder mehr als 2 oder 4 Hände brauche.

Es gibt aber nicht nur den Arzt, der manipulativ und betrügerisch unnötigerweise aus Gewinnsucht, Neigung oder Blödheit das Tier eines Halters gegen dessen Willen und Ansage tötet. Es gibt umgekehrt auch Halter, die den Arzt als Entsorger ihres lästig gewordenen Tiers zu missbrauchen versuchen. Es sind die Halter von ihnen unbequemen Katzen, die dem Gesetzgeber dafür danken, dass das Haustier auch als Familienmitglied  nur eine Sache ist, derer man sich mit Hilfe eines „erlösungsbereiten“ Tierarztes bequem entledigen kann. Erlöst wird in diesem Fall der Halter, das Tier wird getötet. Das ist auch eine Sauerei, die für keinen der Beteiligten gut ist..

Beides ist falsch. Wir haben erlebt, dass Tierärzte in diesem Dilemma die vom Halter geforderte Tötung nicht durchgeführt sondern das Tier nur betäubt und nach dem Abgang vom Kunden an uns weitergegeben haben.

Wir sind inzwischen schon so lange so misstrauisch gegenüber eigenmächtigem Umgang von Tierärzten bei der Behandlung unserer Tiere. Deshalb gehen wir grundsätzlich nie allein in eine tierärztliche Behandlung.

Und wir heilbehandeln unsere Katzen seit dem Mord an unserem „Curry“ zunehmend selber, weil wir uns kaum noch getrauen, einen uns unbekannten  Tierarzt oder einen, von dem wir wissen, dass wir ihm nicht trauen können, in die Nähe unserer Tiere zu lassen. Mit zunehmendem Erfolg. Ich weiß, dass es sehr viele Tierhalter gibt, die unsere diesbezügliche Not und unser Unbehagen teilen.

Nie vergessen: Im Gesetzbuch steht:  Jegliche Therapie ist „Körperverletzung im Auftrag“. Der Kunde ist als Patient der Auftraggeber des Arztes. Beim Tierarzt ist der Halter des Tiers der Auftraggeber vom Tierarzt. Der Tierarzt ist der vom Halter angestellte Facharbeiter. Dieser ist als normaler niedergelassener Tierarzt  zur gründlichen Diagnose, zur lebenserhaltenden Therapie verpflichtet, denn jeder Arzt ist vorrangig dem heilen verpflichtet.  Auf gar keinen Fall darf ein Arzt ein Tier ungefragt, ohne Ansage und ohne Erlaubnis vom Halter töten. Was gar nicht geht, ist  wenn ein Tierarzt dem Heilungsauftrag vom Kunden widerspricht und eigenmächtig gegen Halterwunsch tötet oder absichtlich (mutwillig)  falsch (mit Todesfolge) therapiert. Wir nennen das absichtliche Falschbehandlung mit Todesfolge.

Es passiert leider immer wieder und ist KEIN KAVALIERSDELIKT sondern EINE STRAFTAT. Ohne Erlaubnis vom Halter oder gegen dessen Willen töten, das darf nur ein Amtstierarzt. Und auch der kriegt Ärger, wenn sich – z.B. per Sektion – herausstellt, dass er ohne objektiv vernünftigen Grund getötet hat. Schon gar nicht geht,  dass sich ein Tierarzt die Erlaubnis zum Töten und die Bezahlung für  diese „Behandlung“ des  Tiers von der anwesenden Nachbarin holt, weil der ebenfalls anwesende Halter diesem mörderischen Blödmann weder die Erlaubnis noch das Geld für die unerwünschte Dienstleistung geben will. Man fragt sich, wie das möglich ist….

…und mit welchem Trick der tierärztliche  Katzenmörder die anwesende Nachbarin dazu gekriegt hat, die Tötung von unserem Lieblingskater (der UNS und NICHT IHR gehörte), 1. zu erlauben und 2. dann auch noch zu bezahlen. Und zwar zu bezahlen, obwohl dieser TA uns vorher kostenlose Behandlung von Vereinstieren angeboten hatte. (Das war wohl die betrügerische mache zur Anbahnung des Kontakts).  Er wollte uns ja vorführen, was er diagnostisch-therapeutisch drauf hat und uns  von seinen Fähigkeiten als Tierarzt überzeugen. Bestellt hatte ich ihn dann (mit sehr vielen Vorsichtsmaßnahmen), weil unsere TÄ alle in Urlaub waren und weil ich wissen wollte, ob dieser hier was kann.

 Wie doof muss denn ein Selbständiger sein, der mir anbietet, für unseren Verein als Tierarzt tätig werden zu wollen,  dann – bei der ersten Testung seiner Fähigkeiten – meine Katze gegen meinen ausdrücklich mehrfach geäußerten Willen ohne vernünftigen medizinischen Grund vor meinen Augen umbringt? Einen Kater, der auch deshalb  – laut Obduktionsbericht – in einem guten Ernährungszustand war, weil wir ihn mit Hilfe von unserem  Haustierarzt in diesen guten Zustand haben bringen lassen.

ICH kann immer noch nicht verstehen, was sich in dem Gehirn von so einem Menschen abspielt. Und zwar verstehe ich weder die Freude am (oder den Zwang zum) sinnlosen Töten, noch die Freude daran, älteren Katzenhalter zu quälen indem man unsinnigerweise  ihr geliebtes Tier tötet und/ oder ihnen mal zeigen zu müssen, wo im Behandlungsrahmen der Hammer hängt (wie man so sagt), also wer das Sagen hat.

Erst recht verstehe ich nicht was ich später erfuhr: warum es Bestandteil der Tierarztausbildung ist, Tiermedizinstudenten in Verhaltenspsychologieseminaren  beizubringen mit welchen Mitteln ein TA seine Kunden so an die Wand fahren und austricksen kann, dass sie tierärztlichem Diktat  entgegen allen gesetzlichen Grundlagen wehrlos ausgesetzt sind, weil sie meschugge gequatscht wurden.

Andere Tierärzte machen es einfach so, dass sie dem Kunden Halter vor der Tötung gar nicht sagen, was sie tun wollen/ werden.

Und wieder andere fügen einem Tier durch absichtliche Falschbehandlung so starke Qualen zu, dass der Halter sie anfleht, das Tier zu erlösen.

Wir haben in 25 Jahren beinahe täglicher Tierarztbeobachtung sehr viele Formen der  direkten oder indirekten Manipulation vom Katzenhalter erlebt und sind in dem Masse entsetzt  wie  wir zunehmend begreifen, dass es sich bei unserem Mordfall  um einen gesellschaftlich produzierten und allseits geduldete Systemfehler handelt, denen der verantwortungsbewusste  Tierhalter nur entkommen kann indem er lernt, auf Tierarzthilfe zu verzichten. Der Tierhalter kann sein Tier offenbar nur beschützen, wenn er lernt, Krankheiten und Verletzungen selber zu heilen.

Das hatten wir Naivlinge uns ja ganz anders vorgestellt.

Wir  werden immer allergischer gegen jede schlechte tierärztliche Behandlung. Und wir freuen uns sehr über jede GUTE. Die gibt es ja auch.

Und noch ein nachträglicher Kommentar von diesem ambulanten Tierarzt, der nun wohl doch inzwischen begriffen hat, dass wir mit seiner Arbeit der Tötung von unserem heilbaren Kater (die er in der Rechnung für die Nachbarin als „Therapie“ bezeichnet hat) nicht zufrieden sind: Per email an ein Vereinsmitglied ließ er mir ausrichten, dass jeder, der einen tierärztlichen Notdienst ruft, ja wohl sein Tier getötet kriegen will.  Weil, so meint er,  einer, der von einem TierArzt Heilbehandlung erwarten würde, ja mit seinem Tier zu seinem (im Urlaub befindlichen) Haustierarzt gehen würde.  Auch diese Äußerungen können wir nicht verstehen. Alles, was dieser Mensch bisher geäußert hat, war falsch oder Quatsch.

Dass wir mit der Arbeit dieses TA nicht zufrieden sind, hat er begriffen, weil wir ihm per Anwalt  eine Schadensersatzforderung haben zukommen lassen. Denn er hat ausdrücklich die von mir richtig angesagte Diagnose und die richtige dazu passende Heilbehandlung durchzuführen abgelehnt, um ohne ordentliche Untersuchung der Katze, ohne meine Erlaubnis und meinem ausdrücklich geäußerten  Tötungsverbot widersprechend meine Katze vor meinen Augen umzubringen. DAS kann überhaupt keiner begreifen. Weder die 7 Leute, die dabei gestanden und das miterlebt haben noch irgend einer von den Ärzten, Tierschützern, Juristen und Tierhaltern, denen wir zu erklären versuchen, dass es immer wieder solche Leute gibt, die an  ihrem unsinnigen und grausamen Tun  gehindert werden sollten. Wir kennen mehrere, bei denen wir uns das wünschen würden.

Was sagt denn eigentlich der Gesetzgeber dazu?

Sachbeschädigung.

„Das Tier ist eine Sache.“ So ein Quatsch! Der Gesetzgeber hat offenbar auch keine Ahnung wovon er spricht.

Ganz sicher war unser „Curry“, der im zarten Alter von 6 Jahren  im  guten Zustand  (sagt der Obduktionsbericht) unsinnigerweise von einem offenbar wahrnehmungsgestörten, verwirrten oder bösartigen Tierarzt aus Geldgier oder Blödheit getötet wurde, keine Sache, sondern ein sehr liebenswertes und intelligentes Lebewesen. das sich unübersehbar sehr darüber gefreut hat, auf dieser Welt und wieder bei uns zu sein:

640-2010-07-Red-am-Zaun

In Memoriam Curry, + 5. 9. 2015

In der nächsten Folge der Beschäftigung mit diesem Thema werden wir uns mal mit den tricks beschäftigen, die schlechte Tierärzte benutzen um einen nicht einschläferungs-willigen Halter durch juristische und medizinische Falschaussagen so mit Fachchinesisch meschugge zu machen, dass er verwirrt und gelähmt am Ende  den eilig seine Interessen durchsetzenden Tierarzt machen lässt – wodurch der Halter dann zu spät merkt, dass er ausgetrickst,  betrogen, überfahren wurde.

Viele Halter stehen nach der Tötung ihres Tiers unter Schock. Die damit verbundene Lähmung kann eine Art Amnesie erzeugen, einen teilweisen Gedächtnisverlust. Es kann einige Zeit dauern  bis dem Halter überhaupt klar wird, was ihm und seinem Tier geschehen ist. Das Gedächtnis kommt aber zurück. Man kann sich Zeit nehmen: die Frist für ein Klage beträgt 3 Jahre.

Pikant ist in diesem besonderen Fall, dass unser chaotischer Katzenmörder gelegentlich auch noch Kolumnist in einer großen Berliner  Zeitung ist und sich außerdem ein Zubrot mit Vorträgen über das Tierschutzgesetz verdient. Man muss also davon ausgehen, dass er die gesetzlichen Grundlagen kennt  – und dass er, wenn er sie vor einem Kunden falsch aufsagt um die Tötung von dessen Tier durchzusetzen, dies mit Absicht tut.

Ich möchte an dieser Stelle noch hinzufügen, dass ALLE unsere normalerweise von uns beschäftigen Tierärzte  beim Bericht über dieses Erlebnis sofort begriffen hatten, dass unser  Kater mutwilliges Opfer von einem tierärztlichen Soziopathen geworden ist. Vielleicht auch von einem Dummkopf, der eben nichts Besseres konnte und den Wert von Leben nie zu schätzen gelernt hat.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

In der Folge werde ich mal eine sehr gute (also eine nach tiermedizinischen Maßstäben RICHTIGE) tierärztliche Diagnostik und Behandlung in einem sehr schwierigen  Behandlungsfall hier beschreiben: die Heilung von unserem etwa 10jährigen Pflegekater Pit, bei dem immer mal oder immer wieder Verschiedenes nicht in Ordnung ist und dabei immer wieder schwierig rauszukriegen, was genau.

2014-15-Balk-Mensch-Vorstände

Und hier noch was Erbauliches: Abteilneubau im Freigehege in Charlottenburg:

640-Gehege-Toma-baut-DSC01402

640-Gehege-Toma-baut-DSC01404

640-Gehegebau-Tim-1-DSC01424

640-be-Gehegebau-Rena-5-DSC01431

und fertig: Toll geworden – und ein Klacks gewesen dank vieler helfenden Hände.

640-Pit+Ros-Geheg-1606

Natürlich erwarten die Katzen nun, dass wir wieder für mehr Besprechungen oder Beschmusung zur Verfügung stehen. Oder ganz einfach nahe dabei sitzen.

640-be2-Hagen-Sonja-Ross-Fu-DSC01388

640-be-Demi-Maja-1606-13

640-Jo+Nor+Ross-be-1606

640-Maja-16-06-DSC01526

640-Jochen+Norma-2

640-Jochen-Norma-1606-leb-DSC01490

640-Hagen+Sonja-be-1606-DSC01392640-Heffi-160516

640-Tim+Kruemel-1606-DSC01418

640-Rena-Zappa-be-16

Zappa und mir geht es auch wieder gut.

Und der Garten macht sich von selber: Ich hätte nicht geglaubt, dass bei uns auf dem Hof Rosen und Rittersporn gedeihen wurden.

640-Rittersporn-1606-DSC01380

Rosen-160613

640-Walderdbeeren-1606-DSC01441

Oben: Und sogar Erdbeeren: Walderdbeeren haben sich selber angesiedelt, sie wachsen schnell, blühen und gedeihen und bringen jedes Jahr reichere Ernte. Lecker!

Unser Katzenheim wäre im Sommer eine Wellness-Oase, wenn wir nicht von allen Seiten mit unterschiedlichstem Lärm zugedröhnt würden.

Sanfour und Zappa konnten von uns geheilt und von schweren Augenentzündungen befreit werden:

640-1607-Fu-geheilt-3

640-Zappa-Portrait-1606-DSC01320

Nur bei Pit sind wir weiter ratlos: Unter Antibiose waren die Augen ganz klar und die Ränder nicht entzündet. Und seit dem Ende der antibiotischen Behandlung ist – abgesehen von der endlich verschwundenen Kinnakne – alles wieder wie vorher. Wir müssen andere Wege der Heilung suchen. Vielleicht mit Euphrasie – oder mit Oculoheel (wenn wir drankommen können). Alle unsere Ärzte haben wir auch schon befragt – keine Idee. Evtl schlechte Wundheilung durch latenten oder geringer Diabetes… ?

640-Pit-nah-Portrait-krank-DSC01318

120-Balken-Kl-Je-16-01-30-Re-Cafe-2