Katzenpension oder auch Privathaushalt

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Wer kennt so eine (ähnliche) idyllische Katzenpension  oder auch nicht kommerzielle Katzenhalter im Umland, die in einem Rahmen (d.h. ausbruchsicher) ausnahmsweise mal die eine oder andere Katze für einen begrenzten Zeitraum bei sich aufnehmen können und wollen? Wir wäre sehr daran interessiert, solche Möglichkeiten kennenzulernen, denn das sieht so aus als wäre es auch mal was für die vorübergehende Unterbringung unserer lieben Rabauken und eigensinnigen Kratzbürsten. Renate 323 98 16

 

Katzenpeilsender für Freigänger

 

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6. 4. 2016: Unser neuer Mitarbeiter Jochen hat 2 Freigänger (Kater), die im Stadtpark Wilmersdorf/ Schöneberg frei laufen. Sie tragen Peilsender, mit denen sie aus einer Entfernung von mindestens 500 m innerhalb von Wohngegenden und 1000 m im Grünen genau geortet werden können. Jochen ist begeistert, weil sie gut funktionieren und Katzen im Gegensatz zur Ortung mittels  GPS- Chips auch innerhalb von geschlossenen Räumen (Kellern, Löchern, Tierarztpraxen, allen geschlossenen Räumen usw.) aufgefunden werden können. Ich bin auch begeistert, denn genau das suche ich seit 16 und mehr Jahren.

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Für alle Interessenten, die nie wieder suchen wollen: zwar ist der Preis mit 360.- € pro Angebinde (alles inklusive) nicht ganz billig, aber auch nicht extrem hoch; wichtig ist ja, dass es funktioniert.

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Hier die Webseite von Herrn Wichmann, auf der er das Gerät vorstellt:

http://www.wichmann.de/page7.html

 

Wer möchte eine eigensinnige Katze?

Liebe Leser,

wir suchen geeignete neue Halter für die eigenwilligen und sehr besonderen älteren jetzt noch dort vorhandenen paar Katzen in unserer Charlottenburger Pflegestation für Senioren und Schwierige. Zwei davon sind zwar eigensinnig aber trotzdem durchaus lieb und auch relativ pflegeleicht weil gesund. Wer eine Katze aufnimmt, sollte eigentlich sowieso bereit sein zu lernen, im Gespräch mit der Katze zu erfragen, was die Katze gerade möchte und braucht. Und ihr das dann auch zu geben. Nicht immer einfach – wie in jeder Beziehung.

Und hier sind ein paar Fotos und Beschreibungen von den Liebchen, für die wir ein geeignetes neues Zuhause suchen:

  1. Pit, ca 6 Jahre alt, an der Grenze zum Diabetiker, braucht aber (noch?) kein Insulin sondern gutes Diabetikerfutter.

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2. Maja: ca 8 Jahre alt: munter, schnell, sehr eigensinnig und ganz lieb!

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3. Rossini: mindestens 15 – 16 Jahre alt (2002 erwachsen zugelaufen),  sehr gut in Form, Freigänger, wird nervös wenn man ihn einsperrt: aber soooo verschmust!

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5. Zappa: 17 Jahre alt und schon ziemlich klapprig. Er hat Irisdystrophie, kann aber sehr gut sehen, hat KEIN Glaukom und auch keinen Bluthochdruck. Hat aber Arthrose und möglicherweise Folgeschäden von Sturz (Bruch?)  Er ist zäh wie nur was, dass wir uns nur wundern können. Zappa mag Menschen und ist so verquatscht und sooo verschmust! Man muss eben nur verstehen, was er gerade quatscht. Ein Vielquatscher mit Siambeteiligung. Typisch eben.

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Vielfarbiger Kater „Lucien“ entlaufen

Lucien ist seit etwa 2 Wochen, d.h. seit etwa dem 1. 3. 2016 nicht nach Hause gekommen. Er gehört zu Faridé in die Achillesstr. , das ist eine Seitenstrasse vom Ku’Damm etwa auf der Höhe vom Adenauerplatz (Richtung Halensee). Lucien ist Freigänger, gechippt, sehr freundlich mit Menschen und läuft sehr weitspazieren. Bitte, sehen Sie in Ihren Kellern nach.

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Sollte ihn jemand irrtümlich aufgenommen oder ins Tierheim gebracht haben, bitte sagen Sie seiner Halterin Faridé Bescheid, denn sie sucht ihn verzweifelt.

Tel. 01520 478.41.24

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Kratzbäume suchen Katzen….

Hier zur Ansicht:

0. beide:

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  1. groß = 102 cm hoch, mit Liegeplatz, Platte 80 x 42 cm

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2. klein = geschwungenes Kratzbrett, 38 cm hoch, 44 x 23,5 cm Platte

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Student(inn)enzimmer zur Untermiete

Hi, mal was ganz anderes: eine Nachbarin möchte ein Zimmer in Charlottenburg, große Altbauwohnung, 1. OG, KuDamm-Seitenstrasse (Höhe etwa Adenauerplatz)  an eine katzenkundige Studentin untervermieten, die sich für den vorhandenen jungen Kater interessiert, die sich mit Katzen auskennt und auch gern damit beschäftigt und aus eigenem Antrieb Zeit damit verbringen möchte. Die Vermieterin will 400.- € Untermiete (all inclusive) pro Monat fürs Zimmer, vermietet erst mal für 6 Monate und verlängert, wenn das Zusammenleben für alle angenehm ist. Interessenten können sich an die 1. Mitwohnzentrale oder auch an mich wenden: RenaLu, Tel. 323 98 16

2 Neugeborene aus Abfallbehälter an der Strasse

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Gestern haben zwei junge Hundespaziergängerinnen in Lichtenberg es aus einem Papierkorb an der Straße quietschen hören: weggeworfenes Leben hat sich da gemeldet. Nachdem dem Ausleeren des Abfallbehälters haben sie in einem Hundekotbeutel  zwei  fiepsende, zappelnde, etwa 2 Tage alte  Katzenwelpen entdeckt. Sofort gingen sie mit ihnen zum TA. Der gab ihnen Aufzuchtmilch mit und entließ sie wieder nach Hause. Schnell bemerkten die jungen Tierretter(Innen?), dass es nicht so einfach ist, Babys genau richtig warm zu halten und ihnen eine ausreichende Menge Muttermilchersatz einzuflössen. Die jungen Leute waren aber schlau genug, um bei ebay nach einer säugenden Katzenmutter Ausschau zu halten. Sie fanden dort auch sehr bald die Halter einer säugenden Katze und brachten ihnen die Babys, aber die Katzenmutter wollte die fremden Babys nicht annehmen. (Ich habe gesagt bekommen, dass es besser funktioniert, wenn man alle Babys mit Thunfischöl einreibt – aber das stelle ich mir sehr  fettig vor, das habe ich noch nicht selber erlebt.) Die Halter gaben deshalb die Babys weiter an  ihre mit Katzenaufzucht erfahrene Schwester. Drei Tage alt und schon 4 mal den Besitzer gewechselt –  aber noch am Leben, weil alle gut geholfen haben. 65 g und 50 g schwer, das ist sehr wenig. Frau Behr hatte Angst, sie kriegt sie nicht beide durch, denn eins trank zu wenig. Deshalb rief sie mich nachts um halb 11 an und fragte, ob ich jemanden kenne, der eine säugende Katze hat. Ich verwies sie an unsere Päppelstation in Hellersdorf, an Kerstin Liefländer. Kerstin fuhr noch in der Nacht nach Reinickendorf um dort die Babys abzuholen. Jetzt sind sie bei Kerstin – und wollen jede Stunde Milch saufen. Wir hoffen, dass Kerstin sie durchkriegt. Die erste Meldung von Kerstin heute morgen war, dass sie die ganze Nacht nicht geschlafen hat, dass die beiden Winzlinge aber prima abwechselnd gesoffen  und geschlafen haben. Die zweite Meldung von heute, 16 h, war, dass sie beide gut gesoffen und bereits 20 g zugenommen haben. Na, dann mal weiter so. Leider ist Kerstins alte Katzenmutter inzwischen verstorben, die ihr jahrelang beim Säugen behilflich war indem sie die verklebten Babys nach jeder  Verabreichung von Muttermilchersatz saubergeleckt hat. Das würde der Pflegerin jetzt sehr helfen.

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Hier Kerstins Bericht vom 13. 2. 2016: „Mein verfrühtes Valentinstaggeschenk! Da haben zwei Mädels beim Hundespaziergang  in einem Papierkorb an einer Straßenecke in Lichtenberg  eine zugeknotete Hundekottüte gefunden, aus der es fiepte. Diese zwei ca drei Tage alten Kitten sollten entsorgt werden.  Dank der Mädels und weiterer bemühter Helferinnen sind sie nun bei mir und werden jede Stunde mit der Flasche gefüttert…(Schlaf wird sowieso überbewertet.) Nun heißt es ganz doll Daumen drücken, dass die zwei es schaffen, denn ihr Gewicht lag bei 50 und 65 g, das ist  viel zu wenig. Sie haben heute schon jedes 20 g  zugenommen, aber es ist immer noch alles kritisch. Sie müssen stündlich gesäugt werden, da sie bei jeder Mahlzeit nur wenige Schlucke zu sich nehmen. Über Milchspenden würden diese zwei Mäulchen riesig freuen. Vermutlich sind es ein Junge und ein Mädchen… Gruß Kerstin“

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Nachtrag vom 19. 2. 2016: Diese beiden Welpen sind leider am Donnerstag beide verstorben nachdem sie – 80 und 120 g schwer – dann doch aufgehört hatten zu saufen.   re

Katzenbesuch in Charlottenburg

Wenn unsere Herberge gerade mal wieder gut erzogene, artige Urlaubsgäste zu Besuch hat, sieht es vorübergehend auch schon mal sooo aus:

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Zu Besuch bei Klaus

Mal was anderes gefangen…. und wieder rausgelassen….

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und abzugeben von Klaus, Tel. 604.73.61 AB+ (unten: Max und Moritz, ca 6 Monate alt)

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und Bruder Peterchen, auch 6 Monate alt:

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„Zukunftsmusik“

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Ich möchte demnächst die Geschäftsführung dieses  von mir (1998) gegründeten und viele Jahre lang geleiteten, eingetragenen Verein an unseren 1. Vorstand Bärbel Schlichting & Co übergeben, denn da wäre er in guten Händen. Da Bärbel aber zusätzlich immer noch aktive Katzenschutzarbeit  leistet und zugleich voll berufstätig ist, kann sie die anfallende Arbeit nicht allein tun. Wir brauchen also einen kooperativen, kompatiblen  neuen 2. Vorstand und zusätzlich auch  gute Langzeit-Hilfen für  verschiedene Tätigkeitsbereiche, die bisher  von mir mitbedient wurden. Wir brauchen:

  1. einen Menschen mit Führerschein, der im Bedarfsfall mit unseren Katzen zum Tierarzt geht
  2. einen zweiten Kassenwart, der bei der alljährlichen Erstellung von FiBe und GeBe behilflich ist
  3. jemanden (viele), die für Einkünfte sorgen (oder auch: Geld verdienen und spenden!)
  4. unsere Zeitschrift sollte mal wieder jährlich erscheinen (praktische Produktion macht SH, aber es braucht mehr Journalisten und Korrekturleser und einen, der letztlich für die einzelne Ausgabe verantwortlich ist)
  5. die Kalender macht  weiter Petra N.
  6. Webseitenaktualisierung: Saskia macht jetzt unsere facebookseite – und das macht sie sehr gut!
  7. Korrespondenz (email, Post, Telefon )
  8. Telefonseelsorge & Bürgerberatung
  9. Einen oder zwei Fachleute für Kommunikation (der Mitglieder untereinander und auch nach außen zu Tierschützern anderer vereine und Rat suchenden Haltern) und
  10. Mitgliederbetreuung (das bedeutet v. a. auch Hilfe für die Pflegestellen, Z. B. in Form von Beschaffung und Lieferung von Material- und Futterspenden sowie Gehör und zeit für  Spender)
  11. Organisation (z.B. MV, Katzentreffs, Besuche bei anderen Vereinen usw.)
  12. Organisation und Koordination von  Katzenunterbringung und Vermittlung
  13. Immer brauchen wir: Pflegestellen,   „Schmusifizierer“,  Reinigungskräfte,  Fahrer/ Transporteure für alles mögliche…

Da der Verein nicht wohlhabend ist, können wir leider  für Bürotätigkeit keine  bezahlten Angestellte  einstellen. Wir  brauchen  aber arbeitsfähige, zuverlässige, gut orientierte Büro-Mitarbeiter auf ehrenamtlicher Basis, die sich einarbeiten und dann selbständig (kompetent und vernünftig!) arbeiten können und auch für längere Zeit dabei bleiben wollen. Die Chefetage  wird weiter selbstlos & ehrenamtlich tätig sein (schon wegen der Psycho-Hygiene, die so ein Engagement braucht), aber  alle  mitarbeitenden Fachkräfte, ohne die wir nicht auskommen, werden natürlich normal bezahlt.

Ich möchte  einen neuen e.V. gründen mit dem Arbeitstitel „Verein für praktische politische Vernunft“. Denn sowas fehlt.  Tierschutzarbeit à la Berliner Stadtkatzen e.V. wäre dann darin nur noch ein Teilbereich, wenn auch ein wichtiger, weil wir innovativ, lebensbejahend und  wirklichkeitsnah ausgerichtet sind.

Ich möchte nicht aus der Tierschutzarbeit aussteigen sondern nur die Ebene wechseln. Denn mich ärgert seit Jahren, dass Tierschutz vom politischen System bewusst und absichtlich schlecht oder gar nicht bedient und behandelt  und die in diesem Bereich Tätigen verachtet werden. Das ist dumm, aber offenbar nicht zu ändern.

  Es macht für mich keinen Sinn, mich weiter  im Tierschutzbereich zu betätigen, wenn  unsere politische Obrigkeit  auf strukturell sinnvolle Arbeit im Tierschutz keinen Wert legt, weil gar keiner da ist, der kompetent und erfahren genug ist um beurteilen zu können was richtig und was falsch ist.  Es fehlt allenthalben an entscheidungsbefugten Fachkräften mit praktischer Erfahrung, alltagspraktisch ausgerichteter  Vernunft  und erheblichen Fachkenntnissen.

Das ist der Grund, warum zwar viel gelabert wird, es aber  nicht zu sinnvollen politischen, personalen, finanziellen und geographischen neuen Strukturen kommt, mit denen Leid von Tieren, Tierhaltern und Tierschützern (also Menschen und Tieren) auf lebensbejahende Weise vermieden wird.

Unsere zunehmend durchgeknallt erscheinende Welt braucht JETZT und auch HIER „Heilung“ im weiteren Sinne des Wortes auf vielerlei Weise, auf  allen Ebenen und in allen Bereichen.  Ob wir das hinkriegen?

Wir haben wohl kaum die Wahl!

re

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