Wir haben immer noch mit Rossis Ohren zu tun, die im Sommer 2018 nach Ohrenreinigung mit Wattestäbchen durch eine Helferin voll waren von „schwarzem Zeug“. (Pit hatte dasselbe, ist voriges jahr aber an Tumoren im Bauchraum gestorben.) Rossi ist seit einer Weile bei Dr. Brieger (Zehlendorf) in Behandlung, er hatte uns eine längere Antibiose mit Veraflox angeraten. Tatsächlich geht es Rossi unter Antibiose viel besser, er ist munterer, freundlicher, geht spazieren, nimmt auch etwas zu – und die Gehörgänge werden zunehmend sauber ohne weitere Anwendungen.
Es ist aber nicht NICHTS im Ohr, man sieht auf dem Foto oben, dass es winzige schwarze Punkte gibt, die eine Entzündung in der Haut der Ohrmuschel und auch des Gehörgangs hervorrufen. Unübersehbar ist auch, dass Rossi schlechter riecht und gelegentlich niest (oder so was ähnliches, vielleicht eher „krächzt“?) Nun habe ich nach 36 Tagen Antibiose das Antibiotikum vor 5 Tagen abgesetzt und wir sind gespannt darauf, ob der scheinbare Heilungserfolg Bestand hat… Hoffentlich! Renate
neu: Stadtkatzen-Stammtisch
Renate am Freitag, 28 Februar 2020
Weihnachtsfeier 2018
Rechts: kurz vor dem Aufbruch unser Treffen am 2. 3. 2020
Jetzt, wo in der Schweiz bereits öffentliche Großveranstaltungen verboten und es in Berlin nirgendwo mehr Mundschutzmasken zu kaufen gibt, haben wir beschlossen, uns 1 x monatlich beim Italiener „Oregano“ in der Dahlmannstr. 22 in 10629 Berlin zu treffen: und zwar jeweils am 1. Montag des Monats abends gegen 18:30 h. Grund dafür ist die Unmöglichkeit, es terminlich allen recht zu machen. Wer will, der kommt. Wir probieren aus, ob es angenommen wird. Das erste Treffen ist am Montag, dem 2. 3. ab 18:15 h bei „Orgeano“, Dahlmannstr. 22 in 10629 Berlin-Charlottenburg. Interessenten und Gäste sind willkommen. renalu
Nachtrag: Es war wieder ein angenehmes und für mich auch entlastendes Treffen. Es ist für alle gut, wenn sich die Mitglieder kennenlernen und wenn wir uns regelmäßig treffen, damit ich Arbeit verteilen kann. In diesem Fall haben wir uns allerdings von unserem Kassenwart verabschiedet, denn Lin Heim geht nach Freiburg an die Uni – sie will aber unser Kassenwart bleiben.
Christine D. (siehe unten) hat sich bereit erklärt, die Verwaltung vom Catsitting und die Annahme von Futter- und Sachspenden zu übernehmen. D. h. Menschen, die Catsitting wünschen oder Reste von Futter oder Streu spendieren wollen, rufen bitte bei Christine an und besprechen ihr Anliegen mit ihr. Ihre Telefonnummern sind: Festnetz: 030 – 88 77 48 58 und Handy: 01523 400 89 05
Wir sind noch da
Renate am Mittwoch, 26 Februar 2020
Sanfour wird am 24. 3. 2020 achtzehn Jahre alt, ein stolzes Alter für so einen alten, chronisch kranken Haudegen, der die ersten 4 Jahre seines Lebens in einer Tiefgarage gewohnt hat. Mir scheint, wir fühlen uns jetzt so etwa gleichaltrig… allerdings verläßt er das Grundstück nicht mehr.Rossini wird neunzehn Jahre alt. Er ist auch chronisch krank (SDÜ und Schluckgeräusche durch Entzündung oder Tumor in der Kehle). Aber auch Rossi lebt derzeit schmerzfrei und ist seitdem sehr lieb. Das Fell wird jetzt immer zotteliger, vermutlich auch durch die Antibiose mit Veraflox. Damit verschwand aber nun endlich die Gehörgangsentzündung, die den Kater seit anderthalb Jahren sehr belastet hat. Er hatte stndig „schwarzes Zeug“ im Gehörgang. Und er hat sich wegen der Ohrenschmerzen nicht anfassen lassen. Jetzt sucht er wieder Körperkontakt und schnurrt, wenn er gekrault wird. Die Ohrmuschel ist auch ohne Reinigung ganz sauber.Maja wird nun auch schon 12 oder 13 Jahre alt. Sie lebt jetzt als Einzelkatze bei mir und scheint das sehr zu geniessen, obwohl ich leider nicht genug mit ihr spiele und rede… sie hätte gern mehr Kontakt mit Sanfour, aber der will ja nicht… Ich habe inzwischen ja auch so einige Gebrechen und fühle mich mit Kleinfamilie auch wohler….Alle mögen freundlichen Besuch….
Zweitkatze gesucht
Renate am Sonntag, 23 Februar 2020
Frida ist BritischKurzHaar, also ruhig, 13 Jahre alt und gesund. Sie hat vor einigen Monaten ihren Lebensgefährten verloren. Ihre Halter meinen, es wäre gut für sie, wenn es wieder eine zweite Katze im Haushalt gäbe – aber nur, wenn diese Katze gesund, etwa gleichaltrig und freundlich zu Frida und ihren Menschen ist. Falls Sie eine ruhige, verträglich Katze kennen, die ein neues Zuhause braucht, bitte, rufen Sie mich an. Sie darf auch nicht adelig, sollte aber gesund und pflegeleicht sein. Und Frida hat das letzte Wort, d.h. sie kommt auf Probe.
RenaLu: Tel. (030) 323 98 16
Heute, Fr. 21. 2. 2020 um 19 h Treffen bei Prometheus, Schlangenbaderstr
Renate am Freitag, 21 Februar 2020
Wir retten nicht nur real existierende, konkrete, leibhaftige Katzen, Tiere und manchmal auch Menschen sondern wir bemühen uns auch um den Erhalt von noch vorhandenen Parks und Wiesen in der Stadt. Denn wir sind davon überzeugt, dass Grünzonen allen ihren Bewohnern gut tut, weil sie Hitze, Lärm und Abgase verringern. Deshalb treffen sich heute die Anwohner der BI-Cornelsenwiese in Schmargendorf um 19 h beim Griechen „Prometheus“ in der Schlangenbader Str. um zu besprechen wie sie die Bebauung dieser Wiese verhindern können. Voriges Jahr sah es so aus, also ob der Baustopp durch wäre. Dieses Jahr sieht es wieder anders aus. Grundstücksbesitzer und Bauherr ist Becker & Kries. Die Bebauung dieses Grundstücks wurde 1965 seitens des Landes Berlin unter die Bedingung (der juristische Begriff dafür ist „Widmung“) gestellt, dass dieser Teil des Grundstücks, der jetzt bebaut werden soll, nicht bebaut werden darf sondern FÜR IMMER als öffentliche Grünfläche den Anwohnern zur Erholung zur Verfügung stehen soll. Und diese „Widmung“ (Bedingung) will das Land Berlin jetzt rückgängig machen. Weil es ihm so gefällt.
Es soll also im nachgewiesenermassen verstunkendsten Stadtteil von Berlin Grünfläche vernichtet werden, weil es dem Land und den Bezirksverordneten von CDU, SPD, FDP und dem Grünen Stadtrat so gefällt. Der NABU und der BUND sind entsetzt, die Linke und die AfD wollen die Bebauung verhindern, haben aber nicht die Mehrheit in der BVV. Die Bürgerinitiative fühlt sich von den Ansprechpartnern der CDU, SPD, der FDP und den Grünen im Bezirk verarscht und begreift den „Rechtsstaat“ inzwischen als taube Nuss zwecks Bürgerverarschung… Mindestens hält sie aber die ehemaligen Volksparteien in der demokratischen Mitte nicht mehr für die Bewahrer ihrer legitimen Interessen. Man kann an diesem kleinen Objekt sehr schön beobachten, wie die Regierenden im Bezirk es hinkriegen, dass im Laufe von 6 Jahren Arbeit am Objekt, die Bürger in ohnmächtiger Wut gegen ihre Missachtung zu Wutbürgern werden, die sich gedemütigt, verhöhnt und von den ehemaligen Parteien der Mitte nicht mehr wahrgenommen, respektiert und vertreten fühlen. Dabei sind das eigentlich alles ganz harmlose, freundliche, deutsche, gebildete Mittelschichtler, die bei sich zu Hause saubere Luft atmen wollen. Das aber gerade ist dem Land offenbar egal. Und so geht es ja nicht nur dort sondern überall in Berlin. Wir können das nicht verstehen. Fridays for future und die Presse haben ja offenbar auch besseres zu tun als sich für den Erhalt von Grünzeug und guter Luft im Bezirk, also für ganz konkrete, kleine Dinge einzusetzen, die den Bewohnern helfen und wichtig sind. Es wird sicher wieder spannend. Bis nachher! Renate
Kater zugelaufen
Renate am Freitag, 21 Februar 2020
Dieser Kater ist am Donnerstag, dem 19. 2. 2020 in Wilmersdorf zugelaufen. Er ist nicht gechippt und ganz sicher kein Freigänger. Der Tierarzt schätzt ihn auf etwa 4 – 5 Jahre. Die Finder versuchen noch, den Halter ausfindig zu machen. Sollte der Halter sich melden, muss er nachweisen, dass er der Eigentümer ist. Sollte der Halter nicht gefunden werden, geht er binnen einer Woche in eine von unseren EINZEL-Pflegestellen, von wo aus wir ihn zu vermitteln gedenken, auch wenn er (juristisch) nach der Ankunft bei uns noch 6 Monate lang dem Vorbesitzer gehört, wenn dieser uns nicht eine Verzichtserklärung unterschreibt. RenaLu, Tel. 323 98 16
Zuhause gesucht
Renate am Donnerstag, 6 Februar 2020
Sveta
Beate Rusch sucht ein passendes Zuhause für die blinde Katze „Sveta“. Tel. 36.77.527
Technik geht wieder
Renate am Mittwoch, 5 Februar 2020
Beate Rusch (Spandau) möchte die blinde junge Katze Sveta vermitteln. Tel. 030 – 36.77.527
Rossis Ohren
Renate am Mittwoch, 8 Januar 2020
Hier nun das aktuelle Foto von Rossis Ohren, da es mir nicht gelungen ist, es im zugehörigen (vorigen) Artikel zu plazieren
Wer hat Zeit und Kenntnisse um mir den Umgang mit dem aktuellen wordpress beizubringen (oder auch die Arbeit an der Webseite abzunehmen)? Renate: Tel. 323 98 16
Spendengesuche: Grisu und Rossi
Renate am Mittwoch, 8 Januar 2020
Der junge Fundkater „Grisu“ war vermisst nachdem er vor Weihnachten 2019 aus seinem Freigehege in unserer Pflegestelle ausgebrochen ist. Nachträglich wissen wir, warum er nicht nach Hause zurück gekommen ist: die Nachbargärten sind von dem der Pflegestelle durch 3 m hohe Mauern und Zäune getrennt. Raufgekommen ist er da, weil er nach nebenan wollte, aber er muss sich beim Runterspringen verletzt haben, so dass er nicht mehr zurück konnte. Dieser freundliche junge Bursche ist ja gar nicht scheu. Als er wirklich viel Hunger hatte, hat er versucht, die Nachbarn dazu zu animieren, ihn reinzuholen und ihm etwas zu fressen zu geben. Dank unserer Suchplakate wussten die Nachbarn, zu wem er gehört. Sie haben ihn zurückgebracht. Seitdem durfte der Kater nicht mehr raus, auch nicht in sein Freigehege. Da er nun humpelte, beschlossen wir, dass er auch erst vermittelt wird, wenn er nicht mehr humpelt. Das Humpeln wurde aber eher schlimmer als besser, so dass wir gestern mit ihm zum Orthopäden Dr. Köhle in Spandau gefahren sind. Das Untersuchungsergebnis war erschütternd: Grisu hat einen Oberschenkelhalsbruch hinten rechts, es ist ein Splitterbruch. Der Oberschenkelhals muss abgetrennt werden. Die OP-Kosten betragen etwa 700 €, die Nebenkosten noch mal dasselbe. Er hat aber gute Aussichten, binnen 2 – 3 Monaten wieder gut laufen zu können und darf dann auch in das nachgebesserte, ausbruchsichere Freigehege….. Wir danken jedem Spender, der uns unter dem Stichwort „für Grisu“ eine Spende zukommen lässt. Wir brauchen aber nicht nur Geldspenden sondern auch einen ehrenamtlichen Helfer, der die kranken Katzen (und ihre Pfleger) mit unserem Auto zum Tierarzt fahren kann, denn ich kann das jetzt gerade schlecht (wegen Hüfte, Iliosacralgelenk und Bandscheibenvorfall)… Sollte das jemand tun wollen, bitte, melden Sie sich bei mir: RenaLu, Tel. 323 98 16
Der andere Brocken, den wir gerade finanziell am Hals haben, das ist der Ohrenarzt, den unser inzwischen mindestens 18-jähriger Rossini braucht. Wir werden Dr. Brieger in Zehlendorf diese Woche kennenlernen. Was immer das kosten mag: Ich bin froh, dass es überhaupt Tierärzte gibt, die ambulant Ohren von Katzen reinigen ,also einen, der überhaupt die richtigen Geräte dafür hat, denn zu Hause kriegt man das nicht hin. „Normale“ Tierärzte verkaufen einem nur Tinkturen, die durch ihre Inhaltsstoffe chronische Otitis externe erzeugen und das Hautmilieu im Gehörgang schädigen. Die Haut entzündet sich dann, und die Entzündung greift von dort aus auf Augen, Nase, Hals und schließlich auch Darm über. Unter Antibiose (nach Erregerprofil und Resistenzentest) geht die Entzündung im Ohr und am Kopf zurück, um 3 Wochen nach Beendigung der Antibiose um so schlimmer wieder aufzutreten. Am Ende hat die Katze mehrere Entzündungsherde am Kopf und in den Verdauungswegen, bekommt auch noch Pankreatitis, Leber- und Nierenversagen und muss eingeschläfert werden. Soviel wir bisher wissen, ist Dr. Brieger der einzige (West-)Berliner Ohrenarzt für Katzen. Ich bin gespannt ob wir noch was für Rossini tun und dabei auch noch viel lernen können…