Dezembergedicht, schon für den nächsten Kalender 2020

Wir freuen uns über fleissige Dichter.

Hier ganz neu für uns aus der Feder von Bernd Kebelmann:

Kater im Advent

Flitzt aus der Hecke

ins Haus

draußen bleiben Regen

und Maus

 

Sucht einen Platz

auf der Couch

rollt sich ein

lässt sich fallen –

Plautsch!

 

Wie weiter?

Er pennt

Ganz egal, welcher Kater

ums Haus rennt

 

Lass ihn schlafen

gibt nichts zu berichten

such dir am besten neue

spannendere Geschichten

  •  B. K. 04.12.18

Nachtrag von renalu: spannender werden sicher heute die Lesungen zum 76. Geburtstag von Jenny Schon heute Abend in der Buchhandlung Schützenstr. 54 in Steglitz

 

Erinnerung: Unser Adventstreffen zum 2. Advent

Am ersten Advent hat Ingrid Noto u.a. im Französischen Dom gesungen. Das war schön – wie jedes Jahr.

Am 2. Advent treffen wir uns um 13 h in Casa Matti, Helgoländer Ufer 7 in 10557 Berlin-Moabit. Interessierten und Freunde sind willkommen.   renalu

Gestern gefunden

2. 12. 2018: Gestern hat eine von uns eine Katze gefunden, der es nicht gut geht: Morgen geht sie mit ihr zu TA Hellwig, danach wissen wir mehr.

Nachtrag vom 7. 12. 2018:

Die Finderin möchte die Katze behalten. Sie war auch schon mit ihr beim Tierarzt: Diagnose: Nicht gechippt und Schilddrüsenüberfunktion! Da kann man sich ja schon denken, warum die Katze auf der Straße gelandet ist: SDÜ-Katzen sind für den Halter anstrengend, wenn sie keine Schilddrüsenhormone bekommen: sie sind dominand, geradezu „lehrerhaft“ hauen sie ihre Artgenossen, sie sind katzbürstig, laut, frech, dauernd hungrig und nehmen immer mehr ab. Meistens haben sie auch im Hals-Kopf-Bereich eine unübersehbare und unüberriechbare bakterielle Entzündung – und wenn diese Entzündung frühzeitig bemerkt wird und der Halter Glück hat, verschwindet die SDÜ noch mal durch Antibiose… In diesem Fall hat die Katze noch mal großes Glück gehabt, denn sie ist nun EINZELKATZE (bzw. Erstkatze) bei einer sehr erfahrenen Katzenhalterin, die ein Jahr Katzenhaltungspause hinter sich hat,  in einer rundumerneuerten Wohnung….

Unser poetischer Katzenkalender 2019 ist da

Wer einen Kalender möchte, möge mir bitte möglichst bald eine email schreiben an stadtkatze@arcor.de und darin angeben, wie viele er möchte und in welchem Format. Die Texte sind wieder klasse! Danke an alle Autoren – und natürlich die Liebhaber vom Kalender! Oder anrufen: 323 98 16               Renate

Titelseite:

Poetischer Katzenkalender 2019

Termine im Dezember 2018

Siehe auch unter : Termine:

  1. Wir treffen und dieses Jahr im Advent zum Essen beim Italiener in Moabit:

Wo?               –            Casa Matti,  Helgoländer Ufer 7, 10557 Moabit

Wann? am 9. 12. 2018 um 13 h: alle Mitglieder und Ehrenamtler sind herzlich eingeladen dazuzukommen. Gern auch mit Familienangehörigen.

2. Interessant könnte für Terschützer auch sein, die folgende Verhandlung im Verwaltungsgericht in der Kirchstr. 7 in Moabit mitzuerleben: Eine Wildtierschützerin wehrt sich gegen das lebenslange Tierhaltungsverbot, das das BA Reinickendorf wegen „Wildtierquälerei“ gegen sie verfügt hat.

Wo?            –          Verwaltungsgericht Moabit,  Kirchstr. 7,   Raum  Nr.  , 10557 Moabit;

Wann?       –           am  Donnerstag,  dem 13. 12. 2018

 

Frust im Tierschutz: Igelschutz braucht Nachwuchs und Landesunterstützung

Tierschützer brauchen in allen Sparten Unterstützung. Die meisten sind überaltert, Einnahmen und ernstzunehmender Nachwuchs fehlen, die Alten machen sich Sorgen, wie es ohne sie weitergehen soll. Junge sind globalisiert und digitalisiert, also weder ortsansässig noch zeitlich verfügbar und einsatzfreudig…

Hier der Brief einer betagten Igelschützerin an die Tierschutzbeauftragte vom Land Berlin:

From: Karin Oehl <nc-oehlch@netcologne.de> Date: So., 11. Nov. 2018 um 18:57 Uhr Subject: Gern auch zur Weitergabe

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Sehr geehrte Damen u. Herren,

Schon vor einigen Jahren hatte ich die Absicht, die nun seit fast 40 Jahren bestehende u. stark frequentierte Igelstation zu schließen  weil die Zugangszahlen ständig stiegen, meine Gesundheit aber deutlich machte, dass ich der Belastung nicht mehr hinreichend gewachsen bin.

Auch ist es nicht mehr zu verantworten in einem Privathaus derart viele Tiere aufzunehmen u. zu versorgen. Zum Glück ist die finanzielle Belastung durch große Hilfe erträglicher geworden, denn mit Zuckerwasser kriege ich die Tiere weder gesund noch groß.

Auf dringende Bitten u. in der Einsicht, dass der Bedarf sehr hoch ist – immerhin haben wir einen Jahreszugang zwischen 300 u. 400 Tieren, habe ich dieses Ansinnen trotz deutlicher gesundheitlicher Einschränkungen zurück gestellt.

Mehrfach habe ich angeboten, Schulungen u. Vorträge zum Thema Igel zu halten, das Interesse hat sich sehr in enttäuschenden  Grenzen gehalten.

Nun ist der Igel wohl das am häufigsten in der Tierarztpraxis vorgestellte Wildtier u. leider werden Igelfinder sowohl von den Auskünften der tierärztlichen Mitarbeiter, wie auch von den Tierärzten nicht zufriedenstellend beraten u. behandelt. Immerhin sind diese Tiere auch so gut wie nicht Gegenstand der Ausbildung.

Ja es kam häufig vor, dass tierärztlich Mitarbeiter ohne zu hinterfragen, was der Aufnahmegrund ist, einfach empfohlen haben, das meist kranke oder verletzte Tier am Fundort auszusetzen , ja schlimmer noch, es wurde gesagt:,, Sie können den Igel bringen, wir schläfern ihn sowieso ein!”

Das ist weder gesetzeskonform noch mit der tierärztlichen Ethik vereinbar.

Ich hatte gehofft, dass sich in den Jahren, die ich nun schon weiter gemacht habe in Zusammenarbeit  mit engagierten u. igelkundigen Tierärzten, die Situation für den Igel deutlich verbessern würde, denn der Lebensraumverlust, der Verlust der Nahrungsvielfalt u. die Gefährdung für den Kulturfolger IGEL haben zu-  statt abgenommen.

Und Igel sind keine Holzstöckchen sondern lebende, fühlende Tiere, wie geliebte Haustiere auch.

Noch immer ist trotz aller Bemühungen der Informationsstand zu diesem Tier  schlecht, Weder in der Öffentlichkeit , noch dort, wo  man kompetente Hilfe erwarten dürfte, nämlich in den Tierarztpraxen, wohin man sich  mit einem offensichtlich kranken oder verletzten Tier zunächst Hilfe suchend wendet, noch in Tierheimen, wo entweder keine Igel aufgenommen werden oder die Ausbildung der Tierpfleger zu dieser Spezies wirklich  gut wird wirklich kompetent beraten.

Nun lässt mein fortschreitendes Alter u. mein Gesundheitszustand einen weiteren Betrieb der Station in der bisher gewohnten Form  bestenfalls noch bis zum Frühling zu, das heißt bis zur Auswilderung im Mai /Juni2019.

Da aber der Bedarf an sachkundiger Hilfe anhaltend groß ich, biete ich noch einmal an, zu schulen, zu informieren. Anmeldungen sind ab sofort erbeten.

Dabei ist zu bemerken, ein Stündchen oder zweimal hinhören und reinschaun reicht absolut nicht.

Mit Ende der Saison 2018/19 wird  die Station geschlossen. Ich bin dann 75 Jahre alt.

Mir tun schon heute die Tiere leid, die dann keine sachkundige Hilfe mehr erfahren, denn privat geführte Stationen sind nicht flächendeckend vorhanden u. da der Begriff nicht geschützt ist, ist die Qualität der Igelhilfe in privater Hand qualitativ äußerst unterschiedlich. Von mir geschulte Leute führen heute längst eigene so stark frequentierte Stationen, dass eine Übernahme aller sonst hierher gebrachten Tiere nicht möglich ist.

Viele mit Begeisterung eingestiegene Helfer haben schnell das Handtuch geworfen ob der frustrierenden Situation, der finanziellen u. familiären Belastung.

In wie weit die Betreuung im Tierheim gewährleistet ist, kann ich nicht beurteilen, Es waren Mitarbeiter einige Stunden hier, aber in dieser Zeit kann ich meine 40 jährige Erfahrung nicht weiter geben, bleibe aber als BMT-Mitglied im Hintergrund gern hilfsbereit und ansprechbar, wenn es gewünscht wird, so lange es mir möglich ist.

Es tut mir leid, wenn meine Nachricht so negativ zu Ihnen rüber kommt, aber Grund zum Jubeln u. Grund positiv zu berichten ist leider keiner vorhanden.

Seit Mai 2018 nähern wir uns bereits wieder einer Zugangszahl von annähernd 300 Tieren.

Mit sehr besorgtem Gruß und einem Funken Hoffnung, dass es noch einen deutlichen Ruck zum Positiven gibt.

Karin Oehl

 

 

Einäugige junge Tigerkatze

Wir helfen der Pflegestelle A. Behr bei der Suche nach einem optimal geeigneten Halter für eine einäugige, etwa 2 – 3 Jahre alte, gestromte Katze namens „Milka“, die vor fast einem Jahr in einer Laubenkolonie gefunden wurde. Ein Auge musste saniert werden. Katzenschnupfen macht bei draußen geborenen Welpen oft die Augen ganz kaputt, so dass sie entfernt werden müssen. In diesem Fall konnte das Auge erhalten werden, es ist aber blind. Der Versuch, dieses Auge zu retten, hat die Finderin von der Katzenschutz-AG vom TB und die Pflegestelleninhaberin fast 1000 € gekostet. Die Behandlung beim Augenarzt hat fast ein Jahr gedauert. Jetzt ist sie abgeschlossen. Die Katze ist jetzt gesund. Sie ist verschmust und freundlich. Ob Einzelhaltung besser für sie ist, das muss man erfragen und / oder ausprobieren. Bisher hat sie in Einzelhaltung erlebt, weil sie mit Medikamenten versorgt werden musste. Das muss sie nun nicht mehr.

Wir suchen nach einem kompetenten und (auch finanziell) entspannten Halter, der dieser lieben Katze ein schönes Zuhause geben möchte und sich an dem Schönheitsfehler nicht stört.

Kontakt: A. Behr: Tel. 0177 43.600.39

Danke, Marvin!

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Marvin Kelling für die Unterstützung mit Geldspende für Kater Timmy. Du hilfst dem Tierschutz, seine Arbeit zu tun!                  Renate

 

vermisst in Friedrichsfelde

seit dem 4. 10. 2018 ist diese einjährige Katze Mia nicht nach Hause zurück gekommen:

Hier der Text von den Haltern:

Liebe Mitarbeiter von Berliner Stadtkatzen,

seit 04.10. ist unsere rötliche Katze, 1 Jahr alt, nicht mehr nach Hause gekommen. Sie wohnt Friedrichsfelde, 10315 Berlin. Wir freuen uns über Hinweise, hier der Text:

Rötliche Katze vermisst. Weiße Beinchen, Bauch und Schnauze auch weiß. Rücken, Kopf und Ohren rötlich. Die Augen sind Bernsteinfarben. Dankbar für Hinweise. Sie wohnt in Friedrichsfelde. Sie trägt kein Halsband. Hinweise bitte an: 0176-70.44.88.22

Herzlichen Dank für Ihren Einsatz!

MFG Frau Hummel-Liljegren  und Herr Mumtaz

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Frage: Ist die Katze gechippt, geimpft und kastriert  – und wenn nein, warum nicht? es würde allen Beteiligten sehr viel Leid ersparen.

 

 

Ohren – Otitis externa?

Wir haben ein neues Problem: Seit einigen Wochen kommt bei zwei von den hier noch anwesenden 4 Tieren „schwarzes Zeug“ aus den Ohren. Es kann sein, dass das schon länger so ist. Surolan möchten wir nicht geben, da es Cortison enthält und Pit ja Diabetiker ist, bei dem Cortison wegen Insulingabe kontrainduziert ist.

Wir haben die Absonderungen ins Labor geschickt, aber noch keine Antwort. Drei Tierärzte haben uns bestätigt, dass es keine Milben in den Ohren gibt.

Mich macht diese neuerliche Erkrankung nervös, denn ich ekele mich vor Bakterien, Viren und Parasiten und möchte auch kein kontaminiertes Ohrenschmalz ins Gesicht geschleudert bekommen, weil die Katzen den Kopf schütteln, vor allem, wenn man sie dort anfasst.

Wer hat Erfahrungen mit dergleichen?

Ich habe allerdings keine Anzeichen einer ähnlichen Symptomatik. Und bei Maja ist das Ohrenschmalz nicht fest und schwarz sondern dünn und weiß, sie kratzt und schüttelt aber auch.

RenaLu, Email: stadtkatze@arcor.de