Schwarze Katze gefunden

Im Juni 2017 wurde von Besuchern vor einem Baumarkt eine nicht gechippte, unkastrierte junge schwarze Katze in einer Box vorgefunden, die wir in eine Pflegestelle aufgenommen haben.

Die Überbringerin kam uns irgendwie merkwürdig vor, denn sie erschien noch einmal zu einem Kontrollbesuch und brach dann den Kontakt ab. Der Katze geht es in dieser geräumigen Pflegestelle für Einzelkatzenhaltung gut, die Inhaberin ist aber alt.

Ausserdem versuchen wir, bei der Suche nach einem neuen Halter für die etwa 10 – 12 Jahre alte Katze Miei zu helfen. Miei ist Einzelkatze, Freigängerin im geschlossenen Hof und Diabetikerin, die derzeit mit Lantus versorgt wird. Ihre Halte wollen nach Schweden auswandern. Das ist Miei:

 

Kater / Katzen abzugeben

Liebe Frau Schönberg, ja, wir haben Katzen, die wir abgeben wollen. Bitte, rufen Sie mich noch mal an, ich habe aus Versehen Ihre Nachricht auf dem AB gelöscht: Tel. 323 98 16, RenaLu – oder fragen Sie auch bei den anderen Mitgliedern , die unter Kontakt angegeben sind, nach. Danke

trächtige junge Fundkatze – „Savigny“platz – 2018 -01 – 26

3.2. 2018, Diese Katze wurde am 26. Januar 18 am Savignyplatz gegen 23:00 Uhr gefunden:

Hungrig- trächtig, etwa 8 Monate alt. Sie befindet sich jetzt in einer privaten Pflegestelle. Die Welpen werden dort großgezogen und nach 12 Wochen nach Tierschutzregeln vermittelt. Die Fundkatze verbleibt entweder dort oder wird ebenfalls vermittelt – falls sich der Besitzer nicht meldet.

Aus Angst vor Katzenfängern für Labore habe ich keinen Aushang gemacht, aber alle Portale regelmäßig kontrolliert- und Tierheim informiert. Die Umgebung Savigny wird regelmäßig wegen Suchaushang frequentiert. Frau Noto kennt mich.

Für Rückfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung. LG M Oldenburg , marion.oldenburg@t-online.de

Renate: „Sie sieht unserer Maja ähnlich, die wir  im blutig vollgeschissenen Korb mit Kind vor unserer Haustür vorgefunden haben nachdem wir die Anfrage einer Nachbarin auf vorübergehende Unterbringung ihrer Katzen in unserer Pension abgelehnt hatten.

Daran sehen wir mal wieder: Wir brauchen eine Chip-Pflicht! Vor allem das. Es geht nicht an, dass verantwortungslose oder unerfahrene Menschen die Kosten für Haustiere bei Nachbarn abladen. Das Tier als Sache geht genau so wenig wie der Patient als Sache.“

 

 

 

Nachfrage nach und Vermittlung von Katzen

Erfahrungsgemäß steigt die Nachfrage nach Katzen nach Weihnachten, also im Januar wieder an.

Heute haben sich bei mir 2 Berliner auf der Suche nach je einer Katze gemeldet. Ich habe sie an unsere anderen Vermittler weitergeleitet, denn wir hier in Charlottenburg haben ja zwar ein sehr komfortables Katzenheim mit 150 qm geschlossener Lauffläche mit 4 getrennten Gehegen mit Freilauf und sogar auch geschütztem Freigang in den Kiez für unsere letzten dort lebenden 4 (5) sehr alten Katzen: Rossi, Maja, Pit und Fufu. Und vorn lebt mit 20 Jahren immer noch Krümel, meine Katze. Aber eben keine Unterstützung vom Land Berlin, d.h. keine ausreichenden Mengen von Geld und gar kein kompetentes Personal. Bärbel Schlichting, unser erster Vorstand, und ich habe uns gerade darüber besprochen, dass wir nicht mehr 20 Stunden am Tag für Katzennot verfügbar sein möchten. Das bedeutet, dass wir unseren Einsatz verringern oder ganz einstellen, denn ohne mitverantwortliche Mitarbeiter, die einen Teil der Arbeitszeit und einen großen Teil der Aufgaben eigenverantwortlich übernimmt, geht es nicht. Wir (die Betreiber von sogenannten „Katzenwohnungen“, in denen Tiere leben) können nicht dauernd ohne überschaubare und endliche Arbeitszeiten im Einsatz sein und auch noch als dienstbare Geister und Reintegrationspädagogen für Hobby-Tierschützer zur Verfügung stehen. Dazu bräuchten wir fest angestellte Pädagogen, die erst mal einsatzspezifisch dazulernen müssten und für die das Geld fehlt.

Tierschutz mit lebendigen Tieren, die versorgt werden müssen, geht nicht, wenn das Land die mit Tieren im Tierschutz verbundenen Kosten für die Tiere und die Arbeitskräfte für ihre Versorgung  nicht übernimmt. Denn ausreichende Einnahmen über Spenden oder Sponsoren sind nicht in Sicht. Um so weniger je mehr gemeinnützige Vereine es gibt. Das ist das Fazit unserer nunmehr 25 Jahre  im aktiven Tierschutz mit Tieren. In allen Bereichen, die wir bedienen, ist Handlungsbedarf zu erkennen (z.B. was die Begleitung und Beratung von Katzenhaltern und ahnungslosen Journalisten und Politikern betrifft). Aber auch dafür: keine Kapazitäten, kein Personal.

Noch mal zu den 4 (5) alten Katzen (Krümel ist auch alt, genauer gesagt im 20ten Lebensjahr, aber sie ist MEINE Katze und bleibt hier), die derzeit noch in unserer „Katzenwohnung“ leben. Wenn wir die 4 Katzen, die in der Katzenwohnung leben, gut unterbringen könnten, könnten wir die Katzenwohnung an den Nachbarn weitergeben, der darauf wartet, dort einziehen zu können, weil sie größer ist als seine Wohnung und besser Platz böte für diese Familie mit Kind, Hund und Katze, die sich derzeit mit 1,5 Zimmern zufrieden gibt und darauf wartet, dass wir die Katzenwohnung abgeben. Finanziell würde es uns / mich spürbar entlasten. Allerdings befindet sich mein Badezimmer in dieser Wohnung. Wenn wir sie aufgeben würden, hätte ich kein Bad mehr und müsste mir vorn eins einbauen, was auch nicht gerade billig ist..

Dass ich neue, junge Katzen für deren spätere Vermittlung in diese Katzenwohnung aufnehme, kommt nicht in Frage solange ich alleine die damit verbundene Verantwortung, die Arbeit und die Kosten an der Backe habe.

 Für mich wäre es angenehm, wenn unsere Senioren-Katzen einzeln zu Haltern in der Nähe geben könnte (denn 2 davon sind ja Freigänger – und die anderen benutzen abwechselnd unseren Hof als Auslauf), wenn sie also einzeln in Familien untergebracht werden könnten. Denn jede von diesen Katzen will mich allein für sich, d.h. sie alle klammern und wollen dauernd bedient und beachtet werden. Es gibt 3 Wohnbereiche für diese 5 Tiere, da einige unverträglich sind und sich hauen. Ich muss mich also ständig entscheiden, in welchem Wohnbereich mit welcher Katze ich mich aufhalte. Die Katzen, bei denen ich dann nicht bin, stehen an der Netztür ihres Reviers und schreien bis ich komme. Das nervt uns alle.

Nun überlege ich welche Katze  ich an welche Menschen aus der Nachbarschaft (?) abgeben könnte. (Ich weiß, dass man sehr viel Glück braucht, um für alte kranke Katzen einen geeigneten Halter zu finden. Es ist aber gelegentlich auch schon gut gegangen und manche von unseren alten Katzen hatte es im neuen Zuhause bei kompetenten Haltern besser als bei uns. Z.B. Murkel, Miei, … ) Wichtig ist mir dabei, dass die neuen Halter die Katzenbedürfnisse (wie ausreichende Bewegung, richtige Fütterung (Senior-Futter!), richtige Medikation,  stressfreie Haltung, Notlagen gut einschätzen) richtig erkennen und bedienen können und wollen anstatt die Tiere „nebenbei mitlaufen“ zu lassen, dadurch zur Anpassung an ihre Lebensumstände und Gewohnheiten zu zwingen und damit zur „Sache“ zu machen. Katzen sind sowieso sehr anpassungsfähig. Es gibt aber auch zu viel Anpassungsnotwendigkeit – und der tut den Tieren nicht gut. (Dazu gehört z.B. Snacks statt Spielen und Bewegung).

Oben: Maja entwickelt sich mit zunehmendem Alter immer mehr zur Schmusekatze, die unentwegt auf dem Schoß sitzen will und verärgert reagiert sobald der besessene wackelt… Sie ist etwa 10-12 Jahre alt und soweit ich sehe gesund. Sie ist die einzige von den 5 katzen, die keine Medikamente bekommt, also nicht 2 x täglich im Abstand von 12 Stunden betan werden muss – aber dafür immer wieder die meiste Zeit dazwischen.

Pit geht es nicht anders. Maja haut ihn, weil sie eifersüchtig ist, denn ich muss mich um ihn kümmern. Er lässt es sich gefallen  (d.h., er mag sie) Pit ist etwa 10 – 12 Jahre alt und chronisch krank (Diabetes und neuerdings auch Futterallergie gegen Winston). Er kostet dadurch monatlich etwa 100.- € für Futter und Medizin/ Spritzen/ Insulin/Darmbakterien und braucht einen katzenmedizinisch kompetenten Halter, der frühzeitig merkt, wenn was nicht stimmt mit ihm  und das auch selber richtig bedienen kann. Er darf auch bei mir im Bett schlafen damit ich ihn unter Kontrolle haben, denn ich habe ihn schon einmal morgens im diabetischen Koma vorgefunden, weil er nachts nach der Insulinspritze sein Futter erbrochen hatte.

Rossini ist ca 15 – 16 Jahre alt und absolut unterschmusifiziert. Das Problem, was ich mit IHM habe, ist, dass er ständig schreit, weil er meine Nähe will. Ich muss ihn aber getrennt von den anderen Katzen halten, weil er sie haut (d.h. auch eifersüchtig). Dann muss ich mich entscheiden, wo ich mich aufhalte: vorn bei meiner Katze, in der Mitte bei Fu, Pit und Maja oder hinten bei Rossi. Da der Fernseher mit dem Sofa in der Mitte steht, sitze ich meistens bei Fu, Pit und Maja und Rossi jammert und schreit, weil er zu wenig Beachtung kriegt. Lasse ich ihn zu den anderen dreien, hat er sie nicht nur sondern fängt sofort damit an, das ganze Revier der Konkurrenten zu markieren. Ich rede mit Rossi oft darüber, dass das dumm von ihm ist, weil ich ihn dann wieder in sein Einzel-Abteil tun muss, aber er sieht einfach nicht ein, dass ER sein Verhalten ändern muss und nicht ICH. Denn wenn er nicht damit aufhört, die anderen Katzen zu hauen oder mir in mein Zimmer zu pinkeln muss er eben allein in seinem Teil der Wohnung (mit Freigang zum Hof) leben. Schade ist auch, dass er unsere Schmusifizierer beißt, wenn sie ihn unaufgefordert anfassen. Ein richtig dummer Mamakater, der in den knapp 15 Jahren, die er nun schon hier ist (er ist uns 2004 erwachsen zugelaufen), nichts dazugelernt hat.

Sobald ich mich mit einem Buch oder einem Strickzeug neben ihn auf seine Couch lege und dazu Musik anmache, rollt er sich neben mir liegend ein und schläft. So lange wie ich da sitze. Manchmal sind sie nicht so einfach, unsere lieben Tierchen.

Na ja, daran, dass wir „Fufu“ vermitteln ist ja kein denken, er lebt seit nunmehr 15 und 1/2  Jahren selbständig in diesem Kiez und kommandiert mich herum: Weiß der Teufel, warum ich das mitmache. Vielleicht, weil es schlimmer für mich wäre, es nicht mitzumachen.

Katzen jeden Alters, für die unsere Mitglieder ein gutes, neues Zuhause suchen, gibt es weiterhin bei unseren anderen aktiven Mitgliedern im Verein, d.h. bei Bärbel Schlichting in Hellersdorf ( Tel. 56 33 665), Kerstin Liefländer in Hellersdorf (Tel. 562 57 50 und 0162 96 42 317, sie hat oft junge Tiere und manchmal auch junge Hunde), Klaus Kowalsky in Bukow (Tel. 604 73 61 und 0176 41.93.13.46), Rosi B. in Spandau  (Tel. 331.46.88 und 0160 970 32 567, sie hat gerade zwei junge Katzen, die in Zuhause brauchen, eine ist wohl etwas scheu), Beate Rusch (Tel. 36 77 527)

 

23. 1. 2018:  Und hier noch eine kleine Werbung: Zu Weihnachten haben wir etwa 10 Katzenschlafplätze zum Testen bekommen. Sie sind dekorativ, von Hand gehäkelt, maschinenwaschbar – und sie werden von unseren Katzen gut angenommen; erhältlich bei der Herstellerin:

Diese Firma ist auf Katzen ausgerichtet. Sie baut auch Möbel mit Schlafplätzen für Katzen oder Platz für Katzenschlafplätze wie oben das Regal…

Guten Rutsch…

oben: Unsere Mitarbeiter Anna B. und Jo im Dezember 2017: alle schauen so selig, wer weiß was da kommuniziert wird!? Aber irgendwas ist wohl richtig.

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Liebe Katzenfreunde, liebe Mitarbeiter,

das obige Bild sagt ja wohl alles: Prinzessin Maja von und zu Mau ist zufrieden! Das ist das wichtigste. Wir verbringen hoffentlich einen ganz ruhigen Jahreswechsel drinnen: ohne Knallerei und hoffentlich auch ohne Feuer. Ich bleibe wie immer zu Hause und passe auf, dass kein Knaller und keine Rakete oder ein anderes phallisches Spielzeug oder ein pyromaner Idiot unseren Carport abfackelt. Merkwürdig, dass so was aus „kulturellen Gründen“ noch erlaubt ist (vermutlich eher aus kommerziellen Gründen!)

.Euch und euren Vierbeinern wünsche ich ein gutes, gesundes, segensreiches Jahr 2018: Habt viel Spaß mit eurer Familie und möglichst wenig Tierarztkosten!

Was mich angeht, so gedenke ich mich in 2018 aus dem Vorstand unseres Vereins zurückzuziehen. Ich werde mich noch ein bisschen ums Büro kümmern – und natürlich auch um unsere Senioren. Auch möchte ich nach wie vor noch erreichbar sein und mir Zeit nehmen für alle Menschen, die mit mir über Katzenhaltung und Fragen der Heilkunst mit und von Katzen sprechen möchten.

Außerdem möchte ich auf unserer Webseite noch ab und an mal darüber berichten wie es bei unserer Landespolitik mit der Wahrnehmung von der Förderung vom Tierschutz vorangeht. Ich habe mir vorgenommen, das alles ganz entspannt anzugehen und auch keinem von unseren Lesern so aufzuregen, dass er Magengeschwüre davon bekommt. GANZ NEU ist ja, dass sich das Land Berlin an der Finanzierung von Tierschutz beteiligen möchte und da auch gerade in Form von finanzieller Unterstützung der kleinen Vereine. Deren Erwähnung in solchem Rahmen ist eine absolute Neuheit. Es gibt noch keine Vergabebedingungen, keine Standards – auch nichts, was das Zustandekommen von Standards für die Vergabe von Mitteln durch das Land in Aussicht stellt. Aber es soll (ein bisschen) GELD geben.  Da bin ich ja mal gespannt, wer wofür wie viel kriegen soll oder wird. Ich bin sehr froh, dass die Beschäftigung damit nicht mehr zu meinen Aufgaben sondern nun nur noch zu meinen Hobbys gehört.

Meinen Forschungsschwerpunkt verlege ich jetzt aus persönlichen Gründen (denn ich habe mir 2016 mit und vor der Einnahme von Clindamyzin nach einem Krankenhausaufenthalt Clostridium difficile, den am weitesten verbreiteten Krankenhauskeim, eingefangen) gerade auf Mikrobiotik bei mir und bei meinen Katzen: Denkbar, ja, sogar wahrscheinlich ist, dass wir mit einer ganz veränderten Fütterung von Katzen die große Menge von Erkrankungen von  Bäuchen,  von Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, Adipositas und Tumoren aller Art verhindern, heilen oder hinausschieben könnten. Dazu müssten wir aber erst mal wissen, welche guten Bakterien sich im Darm von gesunden Katzen aufhalten und betätigen und mit welchen Nahrungsmittels diese sich von selber so vermehren, dass die bösen Bakterien gering gehalten werden und keine Chance haben. Neu betrachtet und bewertet wird in diesem Zusammenhang auch die Einnahme von Antibiotika, deren Verabreichung (meist zusammen mit Cortison) im Normalfall ja bei jedem Tierarztbesuch noch vor einer gesicherten Diagnose erfolgt – es sei denn, so ein Schwachmat beschließt beim Anblick einer Katze, diese sofort und ganz ohne Diagnose einzuschläfern, weil er sich für gottgleich und hellsichtig und seinen Kunden für einen Idioten hält.

Das Fachgebiet „Mikrobiotik“ ist ein sehr junges. Gerade mal 10 Jahre alt. Ich lade alle ein, in die Beschäftigung mit dieser jungen Forschungen einzusteigen. Denn es könnte sein, dass wir bald ganz andere medizinische Techniken erleben werden. Das Verständnis dafür wird uns leichter fallen, wenn wir uns von Anfang an weiterbilden und mitdenken. Gerade für Katzenhalter und ihre Tiere dürfte es bei der großen Anzahl von Tieren, die mit Magen-Darm-Störungen zu tun haben, hilfreich sein, wenn sie  (natur-) heilkundliche Techniken herausfinden und sich selber und ihren Tieren damit helfen können. Spannend ist ja auch, dass jedes Mikrobiom denkt und kommuniziert – und dass es sich in Familien auf deren Mitglieder so verteilt, dass sich ein Verband von ähnlich bestückten Tieren und Menschen bildet, die sich mühelos verständigen können. Das ist ja alles sehr, sehr spannend! Man muss ja nicht unbedingt hochbegabt sein, um diese neue Sicht auf das Leben in und um uns zu begreifen. Es stört aber auch nicht.

Ich wünsche euch ein interessantes, aufregendes, erfreuliches und gutes Jahr 2018 voll von Lebensfreude und glücklichen Zufällen! Macht euch nicht kaputt mit Arbeit. Lasst es euch und euren Schutzbefohlenen so gut wie möglich  gehen. Lasst euch nicht veralbern und auch nicht unterkriegen!

RenaLu am 31. 12. 2017

Erinnerung: Weihnachtstreffen

Hier noch mal zur Erinnerung:

Wir treffen uns am Montag, dem 18. 12. 2017 um/ ab 18:30 h in der Piazza Brá , Kurfürstendamm 94, in 10709 Berlin zum Kennenlernen, Essen und Reden. Alle Menschen, die sich für katzenschützerische Vereinsarbeit (also für Strukturierungsprozesse in der Tierschutzarbeit) interessieren, sind herzlich willkommen. Neu in unserer Runde sind mit dabei die beiden Vorstände des eingetragenen Vereins „Reinickendorfer Katzenschutz und Hilfe e.V.“ . Ich freue mich, RenaLu am 17. 12. 2017

von Beate: weitergeleiteter Notruf aus der Ukraine: ein Karthäuserkater….

….und eine Hündin aus dem Kriegsgebiet von Donezk  brauchen  ein neues Zuhause. Siehe auch auf unserer Webseite unter Menuepunkt:

„Projekte und Aktionen/ Auslandstierschutz/ Dezember 2017…“

Der Krieg in Donezk ist leider immer noch nicht zur Ende, obwohl die Medien nicht mehr darüber berichten. Die Hunde auf den Straßen werden oft erschossen und der Quarantäneplatz ist überfüllt. Der Winter kommt und viele von den Hunden werden das nicht überleben. Die Volontäre haben mich gebeten, für die beiden tollen Tieren, ein Zuhause zu finden.

Siehe auf unserer Webseite auf der Unterseite „Auslandstierschutz“ und im Netz bei YouTube:

Sein Video: https://www.youtube.com/watch?v=W1POTp2U2BA

Kontakt per Email an den Verein in der Ukraine: opfeil2006@yahoo.de

 

 

 

Kastrationsaktionen im Ausland

Solche Aktionen macht der Verein Stimme der Tiere eV zweimal jährlich auf eigene Rechnung. Die Ärzte und Helfer einzufliegen, einen OP zu mieten, die beteiligten Menschen unterzubringen, das kostet etwa 3500 €uro pro Aktion. Die Ärzte und Helfer erhalten keine Bezahlung sondern arbeiten ehrenamtlich und gern.

Vorstand von „Stimme der Tiere e.V.“, Beate Rusch,  organisiert diese Aktionen von hier aus in Verbindung mit Tierschutzvereinen vor Ort. Normalerweise werden etwa 400 Tiere innerhalb von 10 Tagen kastriert, behandelt und versorgt.

Bericht-2017-Stimme der Tiere-Beate

Gruß von befreundeten Würzburger Katzenschützern

Aw: Gruß aus Würzburg

Doris Leuckert, 20. 11. 2017, 06:47 h,  Email an  Renate Luhmer

Guten Morgen Renate!

Der Stress frisst mich auf! Von überall soll man nur Katzen aufnehmen. Und die Vermittlung läuft schlecht. Wie alle Vereine und Pflegestellen haben wir dieses Jahr ein riesiges Problem mit Giardien. Trotz Behandlung und Kuren mit Tabletten, die sind sowas von hartnäckig.

Ich habe die alte Katze von meiner Mutter hier bei mir. Eigentlich wohnt sie jetzt bei Sandra, die aber verreist ist. Die Katze hatte sich mit den Giardien angesteckt. Ich habe fast schon befürchtet, ich bringe sie nicht durch. Aber jetzt ist sie wieder fit.

Einen Pflegekater hab ich im Alter von nur 4 Jahren vor 2 Wochen verloren. Nierenversagen. Im Oktober war ich wieder für eine Woche in Kroatien. Ich konnte über 100 Katzen zur Kastration einfangen. Hab die Vereine dadurch fast in den Ruin getrieben. In Sandras Wohnung hier im Haus ist eine Tierschutzfreundin mit ihren 8 Wohnungskatzen und zwei Hunden gezogen.

Eigentlich dachten wir, es wäre etwas weniger Stress, wenn sie hier wohnt. Sie hatte Darmkrebs und arbeitet noch Halbtags. Ich nehme früh ihre beiden Hunde mit Gassi, damit sie gleich zur Arbeit kann. Am Abend nimmt sie meinen Hund zum Gassigehen mit. Ich koche und sie isst bei mir mit, dafür putzt sie am Wochenende meine Wohnung. Trotzdem wird der Stress nicht weniger. Denn alle Vereine melden sich bei uns: könntet ihr dies oder dass machen…

Wie schön, dass es Dir gut geht! Denke auch öfters an Euch! Habe die Berliner Katzentasse in Gebrauch. Und die Taschen, die Du mir geschenkt hast, die hatte ich so gut weggeräumt, dass ich sie jetzt wieder entdeckt habe. Habe sie gleich mit zum Weihnachtsmarkt genommen. Bei uns war an diesem Wochenende schon der erste.       Und der Gnadenhof hatte einen Stand.

Wir bekommen in Würzburg auch die Kastrationspflicht nicht durch. Es gibt in Würzburg keine Katzen die extrem leiden und auch keine großen Populationen. Wir haben schon viel zuviel im Vorfeld gearbeitet. Aber wir bleiben am Ball.

Gestern erst wieder einen alten Kater 16 Jahre aufgenommen. Der Besitzer hat ihn zum einschläfern in die Praxis gebracht. Völlig falsche Haltung. Einzelhaltung in der Wohnung, der arme. Viel zu dick! Diabetes- oder Fettleber-Kandidat…

Ich hoffe, es melden sich bald gute Interessenten, den aktuell bin ich an meine Aufnahmegrenzen gestoßen. Und in 2 Wochen kommen 5 angemeldete Katzen aus Krotien.

Gruß aus Würzburg von Doris und den Fellnasen

 

 

Krümel wird heute 19 Jahre alt

Foto oben: Copyright Sarah Heuser

oben: Krümel weiß genau, wann Montag ist, denn dann bekommt sie Besuch von Norma. Wenn Norma mal nicht kommt, ist das Geschrei groß bis ich sie endlich vertrete.

Krümel wurde am 11. 11. 1998 geboren. Sie musste von Hand aufgezogen werden, weil ihre Mutter am Tag nach dem Werfen stationär in FU Tierklinik aufgenommen werden musste, da sie eine Totgeburt mit einem Uterusprolaps hatte, denn bei der Tierärztin von nebenan  gab es am Samstag Vormittag keine anwesende Tierarzthelferin, die hätte assistieren können. Von den 5 Welpen, die wir zu dritt alle 2 Stunden in Vertretung der Katzenmutter  mit künstlicher Muttermilch versorgen mussten, haben 4 überlebt. Krümel war die Kleinste, daher der Name.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Gratulanten für alle Segenswünsche. Es haben ja etliche Menschen dabei geholfen, dass diese kleine Katze (derzeit 2300 g) nach mehreren schweren Einbrüchen nun immer noch lebt und so munter ist – und nach wie vor, zum Beispiel heute Nacht, auch  mit kräftiger Stimme die Kenntnisnahme ihrer Anwesenheit unüberhörbar macht.

Das, was wir 1998 zu dritt für Krümel getan haben, also alle 2 Stunden „säugen“, tut Kerstin Liefländer in Hellersdorf seit vielen Jahren dauernd allein für sehr  viele draußen gefundene Katzenwelpen. Sie bekommt sie von den Findern gebracht – oder sie assistiert den Findern, die die Welpen zu Hause aufziehen wollen. Manche Stunde vergeht auch bei telefonischer Beratung, nicht nur bei der Welpenaufzucht.

Eine Dose Katzen- Ersatzmuttermich kostet etwa 17 Euro,  sie reicht für 3 Tage. Die Welpen eines Wurfs müssen sie bekommen bis sie etwa 4 Wochen alt sind. Es wäre wirklich schön, wenn die Berliner Katzenliebhaber bei Kerstin nicht nur Beratung abholen sondern ihr auch mit einer angemessenen Spende bei der Bewältigung ihrer Tierschutzkosten helfen würden. Spende entweder direkt an Kerstin (persönlich) oder auf unser Spendenkonto mit dem Kennwort „für Kerstin L.“

24. 11. 17: Liebe Frau M, Kerstin bedankt sich sehr herzlich für Ihre Spende für sie, die auf unserem Konto eingegangen ist!