Kastrationsaufruf vom DTB

Hier der entsprechende Auszug aus der letzten Ausgabe der Zeitschrift vom DTB:

„Katzenschutz: Kastration hilft gegen Katzenelend
Rund 2 Millionen Katzen leben allein in Deutschland auf der Straße. Vor diesem Hintergrund appellieren wir an alle Katzenbesitzer: Bitte lasst eure Tiere kastrieren, denn nur so kann das Leid und die dramatische Anzahl der Katzen ohne liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden! Optimaler Zeitraum für Kastrationsaktionen sind die späten Herbst- bis Wintermonate. Bitte helfen Sie mit, denn Freigänger aus Privathaushalten tragen erheblich dazu bei, dass sich frei lebende Katzen unkontrolliert vermehren. …“

Wir schließen uns diesem Aufruf an.

Wir bitten außerdem alle Finder von Katzen,  mit gefundenen Tieren zum Tierarzt zu gehen um herauszufinden ob sie gechippt sind und im Fall, dass diese Tiere nicht gechippt sind und offenbar auch kein beschützendes Zuhause haben, das Tier selber aufzunehmen oder gut unterzubringen und kastrieren und chippen zu lassen. Es gibt nämlich hier bei uns bisher keine staatlichen Personal- und Finanzhilfen, so dass immer weniger Tierschützer immer mehr Tierschutz auf eigene Rechnung tun sollen. Das haut aber angesichts der für jede Art der Sozialarbeit (und auch Tierschutzarbeit  ist überwiegend  harte Sozialarbeit) immer schlechter werdenden Gesamtbedingungen immer weniger gut hin.

Ich kann die Spendenlage im Deutschen Tierschutz nicht einschätzen. Wenn da überhaupt etwas ankommt, dann jedenfalls nicht bei uns. Sinnvoll wäre ein Sammelkonto für alle Tierschutzspendeneingänge und Erbschaften (inklusive Immobilien), dessen vermögen von einer Behörde verwaltet und angemessen verteilt wird.  So wie es jetzt ist, kriegt das Tierheim Berlin angeblich alles, aber ich habe keine Ahnung, ob das nur Geschichten sind oder ob es stimmt,  und ob es dort  nur festliegt und keiner vernünftigen, dem Tierschutz dienlichen Verwendung zugeführt wird.

Und die auch die Bedienung von Zierschutz durch Ehrenamtler ist nicht sinnvoll, denn die Tierschutzarbeit ist harte Arbeit mit einem hohem Stundenaufwand. Und von irgend etwas müssen die Menschen, die diese Arbeit tun, ja auch leben. Und außerdem brauchen sie nicht ununterbrochen jeden Tag 15 Stunden Arbeit ohne die Aussicht auf Vertretung und  freie Tage oder Urlaub. Das ist nämlich ungesund. Nicht nur für Ehrenamtler, die im  Tierschutz tätig sind, sondern für alle anderen schlecht oder gar nicht bezahlten Malocher auch.

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