Auslandstierschutz aktuell: Griechenland

Hier ein Beitrag von Ingrid Claus-Noto. (Ich habe sie gebeten, so unwissenden Leuten wie mir dann auch später noch mal zu erklären, warum es auch für uns hier sinnvoll ist, dass und wenn Berliner Auslandstierschutz machen und auch die eine oder andere Katze von dort mit hierher bringen. )

Aber hier erst mal Ingrids aktueller Beitrag zum Thema Griechenland:

Von: Ingrid Claus-Noto <katzeninnotberlin@gmail.com>

Datum: 31. Oktober 2016 um 14:31

Betreff: Euthanasiepläne für Straßentiere An: info@griechische-botschaft.de

Sehr geehrte Frau Müller,

vielen Dank für das Gespräch mit Ihnen. Ich habe die Petition an Sie weitergeleitet, hoffe, dass Sie sie erhalten haben und dass der Herr Botschafter sich der Angelegenheit annimmt. Auch Nicht-Tierfreunden muss es klar sein, dass solches Vorhaben dem Ansehen Griechenlanfs schweren Schaden zufügt. Viele Menschen wollen nicht in einem Land Urlaub machen in dem solche grausamen und vor allem sinnlosen Maßnahmen durchgeführt werden. Damit verhindert man nicht das Elend der Straßentiere, sondern trägt zu deren Vermehrung bei! Das Einzige, was sinnvoll ist, ist die Trapp-Neuter-Release Methode (TNR) . Also Einfangen, kastrieren, wieder zurücksetzen. Die Tierschützer brauchen dabei Hilfe! Sie machen diese Schwerstarbeit ehrenamtlich, finanzieren sie meist aus eigener Tasche, nicht nur in Griechenland, auch in Deutschland und überall auf der Welt! Vor etwa 4 Jahren war ein Japanisches Filmteam bei uns zu Gast, um sich zu informieren, damit auch in Japan TNR eingeführt werden konnte. Den Film kann ich Ihnen bei Interesse gerne zukommen lassen. Meine Freundin ist gerade zum 4. Mal in diesem Jahr in Griechenland, wo sie mit mehreren Tierärzten zusammen Kastrationsaktionen durchführt, die sie selber organisiert hat und für deren Kosten sie Gelder gesammelt hat. Das macht sie seit vielen Jahren, auch in Spanien und anderen Ländern. Wie schrecklich die Vorstellung, dass die hunderte Tiere, die sie kastrieren, oft bis nachts um 1.00 h wird gearbeitet, bis zum Umkippen, dann später getötet werden! Mein Sohn und meine Schwiegertochter (eine Tierärztin) waren im September in Griechenland und haben von gut aussehenden Katzen berichtet, die offenbar kastriert waren, Zugang zu Wasser und Futter hatten, so dass ein durchaus positiver Eindruck entstand. Soll das alles vernichtet werden?? Das kann nicht im Sinne Griechenlands sein! Ich bitte den Herrn Botschafter und Sie sehr, sich dafür einzusetzen, dass dieses Vorhaben nicht nur  umgehend fallen gelassen wird, sondern dass man den Tierschützern alle nur mögliche Hilfe und Unterstützung zukommen lässt. Außerdem bitte ich, mich über diese Angelegenheit zu informieren und bedanke mich im voraus.

Hoffnungsvolle Grüße Ingrid Claus-Noto

Vorsitzende des Vereins Katzen-in

 

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