Mimi 1, Mimi 2, Anastasia, Maja

Das ist die zweite FIP-Katze „Anastasia“, die von Kerstin mit demselben Medikament behandelt wird wie der inzwischen symptomfreie Kater Monty, der aber sein medikament noch weitere 35 Tage bekommen wird. Wir wissen natürlich nicht, wie lange die Heilung anhält, wenn er keine Medizin mehr bekommt. Nun hoffen wir, dass sie bei Anastasie genau so gut anschlägt wie bei Monty.

Meiner Gastkatze „Mimi von P.“ geht es offenbat gut. Sie hält ihr Gewicht, lebt überwiegend auf dem Balkon und ist heute Nacht zum ersten Mal zu mir ins Bett gekommen um schnurrend neben mir zu schlafen (natürlich nur, weil ich sie nachts nicht auf den Balkon lasse).
Ich hatte diese Woche auch die Ehre und das Vergnügen, bei der Rettung dieser süßen, ungechipten und unkastrierten Wohnungskatze „Mimi 2“ behilflich sein zu dürfen, denn sie ist nachts in meinem Kiez aus dem unvernetzten Fenster gefallen und die Halterin hat mich 10 Std später angerufen und um Hilfe beim Suchen gebeten. Sie hat mir ihr Haus und ihre Strasse beschrieben. Ich habe ihr daraufhin sagen können, wo ich mich verstecken würde, wenn ich ihre Katze wäre. Da saß diese süße weiße Mimi dann auch: verstört, aber unverletzt. Lieber als solche „Erfolgserlebnisse“ wäre es mir, wenn die Katzenhalter ihre Fenster ordentlich vernetzen, und ihre Stubenkatzen chippen und – falls Zucht nicht geplant ist – kastrieren lassen würden. Die „ordentliche“ Vernetzung eines Fensters oder einer Tür erkennt man daran, dass es JEDER Katze unmöglich ist, da durchzukommen. D.h. die Größe der Maschen vom Netz sollte bei Babykatzen 2 cm und bei älteren Katzen 3 cm nicht überschreiten. Und das Netz muss an allen Rahmen- und Wandseiten so dich anliegen, dass es auch dort keine Löcher gibt, die größer als 3 cm sind.
In diesem Fall war es wieder die Schuld des Tierarztes, dass die Katze nicht gechippt wurde als die Halterin den Tierarzt darum gebeten hat. Das liegt dann meistens daran, dass die Tierärzte gerade keinen Chip da haben und deshalb behaupten, das Chippen von Stubenkatzen sei nicht nötig. Wie man immer wieder sieht, ist diese Ansicht falsch, denn gerade Stubenkatzen verstecken sich, wenn sie rausfallen, meistens so gründlich, dass man sie nicht so leicht wiederfinden kann.
Sanfours Löwe betrügt Fu derzeit mit Maja! Man kann doch im Zusammenleben mit Katzen immer wieder Sachen erleben, auf die man nicht gekommen wäre und die man auch nicht glauben würde, wenn man sie nicht mit eigenen Augen sehen würde.
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