Katzenelend in Deutschland… Margit Mayr

09. Okt 2016 —

Liebe Unterstützer, bitte geben Sie das Infoblatt unseres Tierschutzkollegen an interessierte Tierfreunde weiter. Bei Bedarf kann das Original gerne bei margitmayr@gmx.de angefordert werden. Herzliche Grüße von Margit Mayr

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Hier das Infoblatt :

Mitleid ist nicht genug, wir benötigen ihre Hilfe! Geboren worden um zu sterben? Infoblatt zum Katzenelend in Deutschland….

Die Landesregierung in Nordrheinwestfalen hat an  alle ihre  Tierschutzvereine für 2016 die Kostenübernahme von 200.000 Kastrationen verschenkt. Davon wurden nur 55.000 gemacht.

Hier bei uns in Berlin gibt es weder irgendwelche finanzielle oder personelle Unterstützung von Tierschützern seitens des Landes, noch irgendein Interesse am Thema seitens des Abgeordnetenhauses. Es gibt keine Katzenschutzverordnung obwohl wie sie seit mehr als 10 Jahren fordern. Es gibt auch keinen Kastrationsverpflichtung bzw. Zuchterlaubnis per Überprüfung durch die Amtstierärzte vom Bezirksamt. Auf eigene Kosten und in eigener Regie allein gelassene Tierschützer werden als  Beleg für vom Land organisierte und struktureierte  tierschützerische Sorge ausgegeben, das ist die Täuschung von Bürger. Dieser glaubt, dass es ein vom Land strukturiertes und finanziertes Netzwerk für Tierschutz in Berlin gibt. Das stimmt so nicht. jeder macht was er will und bezahlt auch selber. Es gibt keine personell und finanziell ausreichend ausgestatteten  Ansprechpartner und Anlaufstellen für Bürger mit Not durch Tiere.

Alle private und vereinsmäßige Tierschutzaktivität wird aus eigener Kraft geleistet und bezahlt.

Wir fordern seit Jahren verpflichtende Strukturen, die alle Bereiche der Tierschutzarbeit professionell und finanziell ausreichend ausgestattet bedienen, aber es bewegt sich nichts. Nicht zuletzt deshalb, weil die Autoritäten überhaupt keine Ahnung von der problematik der alltäglich anfallenden Arbeit im Katzenschutz haben: sie haben weder ausreichende Sachkenntnis noch überhaupt Interesse an Erfahrung im Umgang mit der täglich anfallenden Arbeit von Tierschützern.

Das gilt auch für die Rollenzuweisung des Tierheims in dieser Sache: Dabei wird übersehen, dass das Tierheim Berlin  bzw der  TvB, das gern als EINZIGER Erfüllungsgehilfe und Vorzeigeaktivist für den Tierschutz in Berlin,  nicht Angestellter oder Erfüllungsgehilfe der Behörde ist sondern genau wie alle anderen Vereine auch, nur EINER von vielen ÜBERFORDERTEN Berliner Tierschutzvereinen ist, die sich alle aus eigener Kraft finanziell und personell am Leben erhalten müssen (was schlichtweg ein Unding ist, denn es funktioniert nicht: wir kriegen die Kosten durch spenden und Mitgliedsbeiträge nämlich nicht rein: keiner von uns eingetragenen Vereinen). Letztlich bleibt nur die Kapitulation in der Sache: Zum Schaden der Tiere und zum Leidwesen der Bürger mit Tieren in Not oder Not durch Tiere.

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