Guten Rutsch…

oben: Unsere Mitarbeiter Anna B. und Jo im Dezember 2017: alle schauen so selig, wer weiß was da kommuniziert wird!? Aber irgendwas ist wohl richtig.

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Liebe Katzenfreunde, liebe Mitarbeiter,

das obige Bild sagt ja wohl alles: Prinzessin Maja von und zu Mau ist zufrieden! Das ist das wichtigste. Wir verbringen hoffentlich einen ganz ruhigen Jahreswechsel drinnen: ohne Knallerei und hoffentlich auch ohne Feuer. Ich bleibe wie immer zu Hause und passe auf, dass kein Knaller und keine Rakete oder ein anderes phallisches Spielzeug oder ein pyromaner Idiot unseren Carport abfackelt. Merkwürdig, dass so was aus „kulturellen Gründen“ noch erlaubt ist (vermutlich eher aus kommerziellen Gründen!)

.Euch und euren Vierbeinern wünsche ich ein gutes, gesundes, segensreiches Jahr 2018: Habt viel Spaß mit eurer Familie und möglichst wenig Tierarztkosten!

Was mich angeht, so gedenke ich mich in 2018 aus dem Vorstand unseres Vereins zurückzuziehen. Ich werde mich noch ein bisschen ums Büro kümmern – und natürlich auch um unsere Senioren. Auch möchte ich nach wie vor noch erreichbar sein und mir Zeit nehmen für alle Menschen, die mit mir über Katzenhaltung und Fragen der Heilkunst mit und von Katzen sprechen möchten.

Außerdem möchte ich auf unserer Webseite noch ab und an mal darüber berichten wie es bei unserer Landespolitik mit der Wahrnehmung von der Förderung vom Tierschutz vorangeht. Ich habe mir vorgenommen, das alles ganz entspannt anzugehen und auch keinem von unseren Lesern so aufzuregen, dass er Magengeschwüre davon bekommt. GANZ NEU ist ja, dass sich das Land Berlin an der Finanzierung von Tierschutz beteiligen möchte und da auch gerade in Form von finanzieller Unterstützung der kleinen Vereine. Deren Erwähnung in solchem Rahmen ist eine absolute Neuheit. Es gibt noch keine Vergabebedingungen, keine Standards – auch nichts, was das Zustandekommen von Standards für die Vergabe von Mitteln durch das Land in Aussicht stellt. Aber es soll (ein bisschen) GELD geben.  Da bin ich ja mal gespannt, wer wofür wie viel kriegen soll oder wird. Ich bin sehr froh, dass die Beschäftigung damit nicht mehr zu meinen Aufgaben sondern nun nur noch zu meinen Hobbys gehört.

Meinen Forschungsschwerpunkt verlege ich jetzt aus persönlichen Gründen (denn ich habe mir 2016 mit und vor der Einnahme von Clindamyzin nach einem Krankenhausaufenthalt Clostridium difficile, den am weitesten verbreiteten Krankenhauskeim, eingefangen) gerade auf Mikrobiotik bei mir und bei meinen Katzen: Denkbar, ja, sogar wahrscheinlich ist, dass wir mit einer ganz veränderten Fütterung von Katzen die große Menge von Erkrankungen von  Bäuchen,  von Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, Adipositas und Tumoren aller Art verhindern, heilen oder hinausschieben könnten. Dazu müssten wir aber erst mal wissen, welche guten Bakterien sich im Darm von gesunden Katzen aufhalten und betätigen und mit welchen Nahrungsmittels diese sich von selber so vermehren, dass die bösen Bakterien gering gehalten werden und keine Chance haben. Neu betrachtet und bewertet wird in diesem Zusammenhang auch die Einnahme von Antibiotika, deren Verabreichung (meist zusammen mit Cortison) im Normalfall ja bei jedem Tierarztbesuch noch vor einer gesicherten Diagnose erfolgt – es sei denn, so ein Schwachmat beschließt beim Anblick einer Katze, diese sofort und ganz ohne Diagnose einzuschläfern, weil er sich für gottgleich und hellsichtig und seinen Kunden für einen Idioten hält.

Das Fachgebiet „Mikrobiotik“ ist ein sehr junges. Gerade mal 10 Jahre alt. Ich lade alle ein, in die Beschäftigung mit dieser jungen Forschungen einzusteigen. Denn es könnte sein, dass wir bald ganz andere medizinische Techniken erleben werden. Das Verständnis dafür wird uns leichter fallen, wenn wir uns von Anfang an weiterbilden und mitdenken. Gerade für Katzenhalter und ihre Tiere dürfte es bei der großen Anzahl von Tieren, die mit Magen-Darm-Störungen zu tun haben, hilfreich sein, wenn sie  (natur-) heilkundliche Techniken herausfinden und sich selber und ihren Tieren damit helfen können. Spannend ist ja auch, dass jedes Mikrobiom denkt und kommuniziert – und dass es sich in Familien auf deren Mitglieder so verteilt, dass sich ein Verband von ähnlich bestückten Tieren und Menschen bildet, die sich mühelos verständigen können. Das ist ja alles sehr, sehr spannend! Man muss ja nicht unbedingt hochbegabt sein, um diese neue Sicht auf das Leben in und um uns zu begreifen. Es stört aber auch nicht.

Ich wünsche euch ein interessantes, aufregendes, erfreuliches und gutes Jahr 2018 voll von Lebensfreude und glücklichen Zufällen! Macht euch nicht kaputt mit Arbeit. Lasst es euch und euren Schutzbefohlenen so gut wie möglich  gehen. Lasst euch nicht veralbern und auch nicht unterkriegen!

RenaLu am 31. 12. 2017

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