Frohe Weihnachten und Gottes Segen im neuen Jahr…

wünschen wir allen, die sich in diesem Jahr um Tiere gekümmert und für sie gesorgt haben. Ich danke euch dafür!

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Weihnachten, das ist auch das Fest der biologischen Grundlagen vom Leben, also vom Runterkommen des Geistes in das Wesen aus Fleisch und Blut, das jeder von uns ist, egal ob Mensch oder Tier. Leben findet in uns und mit uns statt und nicht außerhalb von uns, z. B. im digitalen Raum, der ein vom Menschen geschaffenes Kunstprodukt darstellt.

Die hightech-erzeugte, künstliche Großartigkeit in der Ergänzung und Erweiterung unserer Fähigkeiten kann Menschen leicht vergessen lassen, wer sie sind und was jeder von ihnen VOR ALLEM ANDEREN ist: ein relativ schwaches, zerstörbares, sterbliches Wesen aus Fleisch und Blut.

Jesus hat den Aposteln Tiere an ihre Seite gestellt, damit sie niemals ihre eigene biologische Basis den Augen zu verlieren. Er wurde als „fleischgewordener Gott“ im Stall neben Ochs und Kuh geboren. Und zwar als Säugling, das heißt als Säugetier.

Ich verstehe diese Weihnachtsbotschaft so:

Gott rät allen vernünftigen Menschen, menschliches und tierisches Leben überall da zu respektieren, wo es bodenständig angesiedelt ist und stattfindet. Es geht darum, den Fischen die Meere, den Vögeln die Lufträume, den Würmern die Erdekruste und allen Menschen ihren Boden unter den Füßen zu erhalten, also ihren natürlichen Lebens- und Überlebensraum und ihre ECHTEN Fähigkeiten zu achten. Wir sollen bei dem, was wir MACHEN, dem Rechnung tragen, was wir SIND.

Wir sollen uns bei der Erzeugung und Benutzung vom virtuell, industriell, finanziell und militärisch Machbaren auf das beschränken, das dem Erhalt vom Ganzen dient und alles Machbare unterlassen, was dem Ganzen schadet. Dazu gehört in jedem einzelnen: zuerst denken und dann erst machen! Sich nicht auf jede Gelegenheit zum Kämpfen und Siegen stürzen! Das Gebot der Zeit heißt in den Industrienationen: 1. Besinnung auf die biologische Basis 2. Verzicht auf jede Produktion und jeden Konsum, für den ein Mensch oder ein Tier mit seinem Leben bezahlt – egal ob es um Fummel aus Indien geht oder um Aluminiumherstellung für Geräte, um die Zerstörung von Regenwald, Klima usw. 3. faire Handelsbedingungen für alle Völker dieser Welt damit sie zu Hause bleiben und dort gut leben können.

Ich bin überzeugt davon, dass Tierhalter aufgrund ihrer Bodenständigkeit ein gutes Stück näher an dieser Weisheit, dieser Wahrheit leben – und in der Verbindung mit ihrem Tier sich damit auch zwangsläufig weniger an allem beteiligen, das unsere schöne Welt ungerecht, grausam, künstlich und kaputt macht.

  • Wir brauchen keine Atomkraftwerke – und schon gar nicht auf geologischen Bruchzonen der Erdkruste.
  • Wir brauchen keine künstlich erzeugten und zusammengehaltenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gebilde sondern den direkten, respektvollen Kontakt von Mensch zu Mensch…
  • Wir brauchen überhaupt kein EU-Recht, das aus Gründen der „Vereinheitlichung“ oder aus egal welchen anderen gründen EU-weit den Abschuss von „streunenden“ (d.h. frei laufenden) Hunden und Katzen erlaubt. (Ich glaube, ich spinne!)
  • Wir brauchen  keine Fischereiindustrie, die einem Großteil der Menschen dieser Welt ihre Nahrungsgrundlage wegfängt (damit sich die Menschen in Industrienationen noch fetter fressen können) und sie dadurch Hungersnöten aussetzt.
  • Wir brauchen keine Jäger mit Lust am Töten und keine doofen pelzbehangenen Tussen, auch keine Blödmännschen, die mit dem Verkauf von Pelz ihren Lebensunterhalt verdienen.
  • Wir brauchen keine industrielle Fleischproduktion und keine Heerscharen von Blödmenschen, die deren Produkte frißt.
  • Autofahrer und Flieger sollten sich täglich klar machen, dass sie über ihren angeborenen Fähigkeiten schweben, weil der Mensch von Hause aus nicht zum Fliegen oder zum stundenlangen Rasen geschaffen wurde.
  • Wir brauchen keine durch Almuminiumerzeugung vergifteten Böden, durch die die darin arbeitenden Indianer und ihre Familien ihre Gesundheit und ihr Leben verlieren.
  • Wir brauchen keine „Autoritäten“, die das Gute vom Schlechten nicht unterscheiden und das Richtige nicht durchsetzen können.
  • Wir brauchen keine Glaubenskriege, denn im Ergebnis wollen alle Religionen dasselbe.
  • Es gibt viel mehr, was wir nicht brauchen….
  • Und das, was wir brauchen, davon gibt es noch nicht genug…

Unübersehbar führen weltweit die bisher beschrittenen Lösungswege für alle Nöte dieser Welt nicht zur Problemlösung, u.a. weil Autorität fehlt, die durchsetzen kann, was not tut. Bei uns ist ja die Mehrheit die „Autorität“… und deren Qualität ist seit der Gründung der Demokratie umstritten.

Bei allen offiziellen Plädoyers für mehr Hilfsbereitschaft fehlt mir leider immer der Verweis darauf, auf welcher Basis und aus welchem Grund Säugetiere (also Menschen und Tiere) an zu vielen Stellen dieser Welt elendiglich zugrunde gehen – und es stellt sich die Frage, warum wir die Probleme auf diesem Globus denn nicht grundsätzlich und strukturell angehen – und das da vor Ort, wo sie auftreten.

Das wichtigste, was wir dazu brauchen, ist glaubwürdige, dem Ganzen dienliche Autorität, die die Unterordnung aller lebensfeindlichen Weltzerstörer unter die Gebote der Lebens- und Welterhaltung im Notfall auch erzwingen kann. Davon ist bisher weit und breit nichts zu sehen.

Statt dessen ist in Europa ein Gefühl „unten“ angekommen: Die Lebens-, Produktions-, Wirtschafts-, Handels- und Finanzbedingungen seien weltweit, vor allem aber in den „zivilisierten“ Teilen der Welt lebensfeindliche Mogelpackungen, vor denen derzeit kein Staat irgend einen um das GANZE besorgten Menschen schützen kann oder will.

Ich wünsche allen, die auf der Suche nach geeigneter Hilfe fürs Ganze sind, ein erfolgreiches 2015. Und dass es ihnen gelingen möge,

  • selber zu denken,
  • sich zu getrauen, das Gedachte auch laut sagen zu können,
  • sich selber überall da aktiv richtig mit einzubringen, wo Zerstörung verhindert werden muss
  • und vielleicht Konsumenten dazu zu bringen, gern, freiwillig und erwachsen auf Überflüssiges zu verzichten.

Allen Tierhaltern wünsche ich entspannte, gemütliche, fröhliche und geistreiche Feiertage, Ruhe, Trubel,  ein bisschen Zeit zum Kuscheln, zum Hinhören und zum Nachdenken.

So viel von hier und unserem derzeitigen Stamm-Team Krümel, Renate, Red, Pit, Chris, Norma, Anna und Püppi…. im Dez 2014.

Wir mussten dieses Jahr fünf von unseren Miezen gehen lassen, jetzt sind nun nur noch 8 Einzelkatzen in 7 Räumen plus Pflegestellen und Garantien für Vermittelte. Das Zimmer von Ntschotschi, die noch schnell vor Weihnachten an Leberzirrhose gestorben ist, bleibt leer. Wir überlegen, ob wir es an einen studierenden katzenkundigen Katzenfreund/in abgeben wollen. Es gäbe sicher auch genug Katzen, die froh wären, wenn sie hier unterkriechen könnten. Das geht aber leider nicht, da ich für deren Bedienung nicht genug erfahrenes und gut ausgebildetes ehrenamtlich tätiges Personal v.a. auch für nachts (!) habe und auch nicht genug Einnahmen um Fachkräfte bezahlen zu können. Und selber machen? Nein, danke! Heute Nacht war ich wieder bis 4 h morgens unterwegs,  weil sich der Nachbarkater in unserem Freigehege verfangen hat und nach seiner Befreiung alle Katzen wach waren und was von mir wollten. Und ich selber war eben nach dem Spaziergang im Schlafanzug draußen bei -1 Grad zwecks Befreiung des randalierenden Nachbarkaters auch wieder wach. Unsren Lieben fällt jede Nacht was anderes ein wie sie mich beschäftigt kriegen…..

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