Betreuer für Diabetische Katzen und Halter gesucht

Wir suchen baldmöglichst in Charlottenburg einen oder mehrere Helfer,  die regelmäßig Blutzucker bei diabetischen Katzen (per Ohr) messen können und evtl auch gelegentliche Fahrten zum Tierarzt kompetent begleiten und evtl auch mal subcutan spritzen. Auch als bezahlte Hilfe. Die Katzen müssen immer wieder mal kontrolliert und richtig eingestellt werden, denn sie neigen bei Überzuckerung zu Entzündungen am Körper und evtl sogar zu Pankreatitis. Die Halter müssen immer wieder  instruiert werden, dass sie Futter-/ Kalorienmenge  und Insulinmenge nicht ohne Blutzuckerwert verändern dürfen. Falls Langzeit-Interesse an dieser Arbeit besteht, bitte bei Renate melden: Tel. 323 98 16

Ich würde es auch sehr begrüßen, wenn wir es hinkriegen könnten, eine NICHT-TIERÄRZTLICHE Notfallversorgung, also eine Art Ambulanz von tiermedizinisch erfahrenen, zuverlässigen Helfern  für ALLE unsere Katzen und die Katzen in unserem Umfeld zusammenbringen zu können. Denn immer wieder  erleben wir einen bedienungsbedürftigen Notfall genau im unpassendsten Augenblick: Katzen erkranken meistens  samstags- oder sonntagsnachts, an Feiertagen und sowieso dann, wenn man gerade nicht da ist oder etwas anderes vor hat.

Sehr gut fände ich auch, wenn es eine Kerngruppe von zeitlich verfügbaren Notfall-Helfern für die Bedienung von diabetischen Katzen gäbe, die den teilweise aufwändige Versorgung ambulant auch zu Hause bei den Haltern machen kann, wenn diese Hilfe brauchen. Das kann auch eine kostenpflichtige Bedienung vom Halter sein.

Wir brauchen dazu 2 – 3  einsatzfreudige, zeitlich verfügbare, kompetente oder lernwillige Menschen, die

  • regelmäßig Blutzucker und Ketone messen können (d.h. die Katze ins Ohr stechen und den Blutstropfen auf das Lesegerät tun) bis sich der Fruktosaminwert (Glukose-Langzeitwert)  im Normbereich befindet.
  • den Halter über alle Notwendigkeiten für die richtige Einstellung vom Insulin belehren können und auch überprüfen, ob er es begriffen hat und sich daran hält.
  • mit der Katze zum Tierarzt gehen / fahren können.
  • sich vorstellen können, diesen Service zu ihrer Arbeit zu machen. Das kann durchaus auch eine gut bezahlte Arbeit sein. Denn genau DIESES Angebot fehlt im Dienstleistugsspektrum: die Tierärzte sind nicht gewillt und auch zu teuer um jeden Tag 2 – 3 x zu der Katze und ihrem Halter nach Hause zu kommen. Aber ein hilfloser Halter, dessen Katze diabetisch entgleist ist, braucht eine kompetente Hilfe bei der Wiederherstellung vom Futter-Insulin-Gleichgewicht. Auch nicht-hilflose Halter brauchen Unterstützung bei der Erstellung von z.B. einem Tagesprofil bei einer diabetischen Katze. Wenn nämlich der Halter schlapp macht, weil er nicht mehr kann, bekommt die Katze Folgeerkrankungen durch schlechte Einstellung, sie lebt kürzer als wenn sie gut eingestellt gewesen wäre  – und allen, denen das klar ist, geht es damit schlecht.
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