Heidi ist vorgestern gestorben

… und alle sagen zuerst: Sie und ihr Pudel Carlo fehlen uns so in den Strassen vom Kiez!

12. 2. 2015:

im Gedenken an Heidi

am 12. 2. 2015:

… alle sagen zuerst: „Heidi und ihr Pudel Carlo fehlen uns so in den Strassen vom Kiez!“

 Ja, so geht es mir auch: Die Lewishamstrasse, die Dahlmannstrasse ohne Heidi: Hier um die Häuser zu gehen ohne Heidi und ihren Pudel Carlo beim Hundespaziergang zu treffen, das geht einfach nicht. Es fehlt spürbar so viel: ihr Lachen, ihr Humor, die echte Wärme, die Anteilnahme, die Freundlichkeit und der immer klare Blick auf die Gegebenheiten im Kiez! So viel Spaß am Leben, so viel Feuer, so viel leidenschaftliches Engagement für alles Gute, so viel Freude am Arbeiten, am Klucken, am Feiern, so viel empathische Neugier auf andere: immer ein offenes Ohr für alle Nöte! Und Durchsetzungskraft! Heidi, die Autorität im Kiez, der streitbare Geist: ganze 42 kg schwer, konnte sie dreimal so schwere gestandene Männer „umpusten“, wenn sie „was Anderes“ wollten als Heidi richtig fand.

Heidi, die Feine: Äußerlich fein gewandet war sie, denn sie legte Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Und auch von innen war sie ein „feiner Mensch“: Wenn sie geärgert wurde, konnte sie kurz mal heftig explodieren und schimpfen wie ein Rohrspatz. Sie war aber, auch wenn sie verärgert und wütend war,  niemals verletzend sondern mehr „pädagogisch“ und geistig vorauseilend auf die Lösung des Konflikts bedacht.

Heidi die Kämpferin: sie hat mit Ausdauer und Umsicht dabei geholfen, dass ihre Lebensgefährtin Anita ihren Vormund wieder losgeworden ist.

So ein starker, liebenswerter und jederzeit hilfsbereiter Mensch, ein guter Geist, eine liebevolle Seele hat sich beizeiten davon gemacht. Schade für uns …. Heidi war nicht das, was manche abschätzig einen „Gutmenschen“ nennen, sondern sie war einfach ein guter Mensch: immer sofort dabei, wenn es um die gute Sache in ihrem Kiez ging. So hat sie auch ganz selbstverständlich mehr als 11 Jahre lang als Fördermitglied und lange Jahre lang auch aktiv als Catsitterin in unserem Charlottenburger Katzenheim unseren Verein unterstützt – und ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass sie niemals vergessen hat, ihren Mitgliedsbeitrag zu bezahlen.

Wer war Heidi? Sie war Heidi! Nie hat sie etwas getan, was sie nicht selber wollte. Gegen jede Vernunft hat sie geraucht wie ein Schlot, jeden Tag selbst gekocht und viel und reichlich gegessen, natürlich alles, was dick macht – beneidenswerterweise ohne zuzunehmen. Und natürlich hat sie gegen unser aller Rat einen jungen Pudel vom Züchter als Nachfolger vom verstorbenen alten Pudel gewählt – statt einen alten vom Tierschutz.

Heidi war eben Heidi und hat sich niemals reinreden lassen. Vielleicht war das der Grund für ihre unbändige und durch fast nichts zu erschütternde gute Laune und Lebensfreude.

Heidi, ich hätte wirklich gern mehr Zeit für dich gehabt und mit dir verbracht!   RenaLu

Unten: Heidi 2007 auf Danys Geburtstag mit deren Hund „Dorle“

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oben : Bärbel und Heidi auf unserem Sommerfest 2014

unten: immer gern mittenmang (2014)

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Fotobalken

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