Patenschaften

Patenschaften

von Renate Luhmer am 17. 3. 2011

Da die meisten unserer Tiere / Katzen alt (d.h. krank und dadurch kostenintensiv), nicht stubenrein und daher nicht mehr vermittelbar sind, suchen wir immer Menschen, die eine Patenschaft fuer eine Katze uebernehmen.

Wer eine Patenschaft uebernimmt, sollte sich an den Kosten beteiligen, die dem Verein durch die Erhaltung dieser Tiere entstehen. Das sind im Normalfall mindestens 5.- € im Monat.

Noch mehr freuen wir uns, wenn ein Mensch uns nicht nur bei der Bewaeltigung der Kosten hilft sondern sich auch noch leibhaftig um sein Patenkind kümmert. Manche Paten beteiligen sich ehrenamtlich an der Arbeit, die uns die Tiere machen und kommen regelmaessig stundenweise zum Schmusen, Spielen, Füttern und / oder Saubermachen. Das geniessen die Tiere offensichtlich sehr, manche wirken richtig glücklich, wenn sie einen eigenen „Schmusifizierer“ haben. Man merkt, dass sie auf „ihren“ Menschen warten. Ohne diese Menschen, die ihre Zuwendung geben, ginge es unseren Alten viel schlechter. Denn nach Meinung der Katzen sind Menschen viel bessere Freunde als andere Katzen.

Mit seiner persönlichen Sorge tut dieser Mensch nicht nur unseren Katzen etwas Gutes, sondern meistens auch sich selber: eine Katze erlaubt innigen Kontakt nur, wenn ihr Schmusifizierer zur Ruhe gekommen ist. Der gerät im Kontakt mit seinem zu schmusifizierenden Liebchen nicht selten in eine Art meditativen  Zustand, in dem er die Gedanken schweifen und die Seele baumeln lassen kann. Das Schnurren vom „Liebchen“ beruhigt nicht nur, sondern heilt zudem noch die Knochen vom Schmusifizierer, heisst es…

Doch das Schmusepersonal muss zugleich achtsam im Hier und Jetzt sein: Denn wenn sich mehr als eine Katze im Raum bewegt, greifen sich die Katzen manchmal gegenseitig an. 

Sie sind eifersuechtig aufeinander und moechten den Rivalen (beim Menschen) verjagen, um selber seinen Platz einzunehmen. Die sprichwörtliche Eifersucht von Katzen untereinander ist nicht ohne: nicht selten setzt es ueberraschend Hiebe, die im unglücklichen Fall der glücklich vor sich hin träumende, unaufmerksame Mensch abbekommt… 

Jeder Pate bekommt von uns eine Patenschaftsurkunde – und natuerlich eine Spendenbescheinigung.

Hier U2, die Patin von Columbine, beim Schmusen mit Winzig…

Unsere Paten 2011:

1.  Markéta, Patin von Ntschotschi:

3.   Bettina F, Patin von Sanfour

 4. Susanne B-W. ist Patin von Krümel:

 5. Ursel B. ist Patin von Rossini

 

6. Dr. vom Hove ist Pate von „Mignon“

7. Ursel H. de C. ist Mitglied und Schmuserin von allen Katzen in unserem Hort, hier mit Tiger, Peter und Toni…

8. „Zappa“ (13) und Ntschotschi  (13) haben endlich eine „Therapeutin“ gefunden, die sich einmal in der Woche ausführlich nur um sie ganz allein kümmert. Man merkt es diesen beiden Katzen sofort an, dass sie sich von einem MENSCHEN beachtet fühlen – das ist es, was JEDE Katzen mehr will als alles andere in der Welt: die regelmäßig beschmusten Tiere wirken verjüngt und viel fröhlicher.

Hier geht Julia allerdings gerade mal fremd: mit „Mignon“, die dieses Jahr ihren 15. Geburtstag feiern wird, womit niemand gerechnet hat, der sie vor 8 Jahren bei uns hat ankommen sehen (chronisch-asthmatisch, fibrotisch, epileptisch … und dann noch Apneu…)

Die Seite wurde zuletzt geändert am 11 Januar 2012.