Notfälle

 

Sehr geehrte Frau Luhmer,

 ich habe Ihren Verein über das Internet gefunden.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir weiterhelfen könnten. Meine Großmutter musste aus gesundheitlichen Gründen in der vergangenen Woche ein Zimmer im Pflegeheim beziehen, wohin sie Ihre 15jährige Katze “Maxi” nicht mitnehmen kann. Leider haben wir innerhalb der Familie keine Möglichkeit die Katze aufzunehmen und würden uns sehr wünschen, wenn “Maxi” ein liebevolles neues Zuhause findet, wo sie ihren Lebensabend verbringen kann.

Maxi ist weiblich, sterilisiert und hat natürlich einen Impfpass. Sie wurde mit zwei Jahren vom Tierheim an eine Vorbesitzerin vermittelt, von welcher meine Großmutter Maxi übernommen hat. Sie ist eine Wohnungskatze, aber findet auch sicher Freude an der Möglichkeit Auslauf zu haben. Vom Wesen her ist sie generell ruhig und benötig ihre Rückzugsmöglichkeit. Sie ist keine ausgeschriebene Schmusekatze und zeigt schnell ihren Unmut, wenn sie außerhalb ihrer Zuneigungsbedürfnisse, gestreichelt oder hochgenommen wird. Wie sie auf anderen Katzen, Tiere etc. reagiert, können wir aus Erfahrung nicht sagen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie eine Möglichkeit, Idee oder Kontakt zu einer Stelle haben, wohin wir Maxi vermitteln können. Eventuell gibt es Alternativen zum Tierheim.

 Ich freuen mich auf Ihre Antwort. Für einen telefonischen Kontakt können Sie mich unter 0172.3018776 erreichen.

 Mit freundlichen Grüßen   Sven Kühne

22. 12. 2011:

Die 8 Jahre alte “Susi” ist nicht nur viel zu dick sondern sucht auch ganz dringend ein neues Zuhause: wir haben ab heute 8 Tage Zeit um sie unterzubringen. Wer kennt einen neuen Halter oder auch eine Zeitunterbringung (Pflegestelle) mit ausreichender Katzenerfahrung?

Tel. Sabine: 78236 97

Renate am 22. 12. 2011:

Eine Dame, die im betreuten Wohnen (von psychisch Kranken) arbeitet hat uns heute angerufen: Eine von ihr Betreute hat von draussen eine junge (ca 6 Monate alt) Katze mitgebracht, die sie nicht versorgen kann und die “sofort weg muss”.

Das Tierheim Berlin will diese Katze nur aufnehmen (sagt sie), wenn die Betreute die Kosten für Impfung und Kastration übernimmt. Das kann sie aber nicht. Die Anruferin sucht also jemanden, der die junge Katze unentgeldlich aufnimmt und hofft dabei auf den Tierschutz. “Den Tierschutz” gibt es aber nur, wenn die Berliner ihn per Spenden mit Unterkünften, Personal und Finanzen ausstatten. Wenn die Berliner das nicht tun, besteht der Berliner Tierschutz aus wenigen sehr überfüllten Sammelstellen mit Tieren, für deren Therapie niemand genug Geld hat, aus heimlichen Großpflegestellen, deren  zumeist alte und mit wenigen Mitteln ausgesattete Besitzer vor allem Angst vor Entdeckung durch die Nachbarn haben – und aus strickenden, häkelnden und nähenden alten Damen, die für den Tierschutz nichts erwirtschaften, womit Tierschutzkosten beglichen werden könnten.

Offenbar will oder kann kaum einer freiwillig so viel geben wie Tierschutz- und andere Vereine brauchen um vernünftig arbeiten zu können. (M. E. befinden wir uns auf dem Weg in eine weitgehend bargeldlose, ehrenamtlich-aktive Gesellschaft.) Deshalb plädieren wir für ganz andere (juristische) Strukturen im Tierschutz und die Erhebung einer Zwangsabgabe von allen, d.h. eine Tierschutzsteuer.  

Wir möchten nicht dauernd Wunder vollbringen zu müssen…

In diesem speziellen Fall haben wir die Anfrage an Frau Noto und ihren Verein “Katzen in Not-Berlin e.V.” weitergeleitet, weil Frau Noto die einzige ist, die wirklich jede Katze aufnimmt BEVOR sie auf der Strasse landet – wofür ihr nicht genug gedankt (und gespendet!) sein kann! Ingrid Noto: Tel. 66 44 615

Renate  

9. April 2011:

Frau Lenn, Eichhörnchenhilfe Berlin, sucht Unterbringung für 4 Katzen… Te. 0172 – 355 33 14

Die Seite wurde zuletzt geändert am 13 Februar 2012.