Noch aktuell: Spendenaufruf für Paca, Belinda und Rambo…..

Dieses Mal ist es nicht so schlimm, denn wir brauchen nur Geld – einer dieser beiden „Fälle“ ist nur teuer (aber unvermeidlich) und das andere ist ein sozialer Notfall;

Anläßlich dieses Spendenaufrufs möchte ich am Ende dieser Veröffentlichung auf unserer webseite

a.) die eingegangenenen Spenden für jeden dieser beiden vorgestellten „Fälle“ aufführen (gern auch mit kompletten Namen des Spenders, falls erwünscht – das teilen Sie mir dann bitte per email mit an: stadtkatze@arcor.de)

und b.)  ganz allgemein etwas zum Spenden sagen: Es ist nämlich so, dass die Not aller gemeinnützigen Vereine, die sich gegründet haben um der Gesellschaft als ganzes Lasten – also Arbeit und Kosten – abzunehmen und um bei einer Gruppe von besonders bedürftigen Lebewesen Not zu lindern, die Spendenfähigkeit des Bürgers überschreitet.  Das liegt daran, dass es eine Unmenge von gemeinnützigen Vereinen gibt, die versuchen, sich um hilfebedürftige Menschen oder Tiere zu  kümmern, die bei den derzeitigen bürokratischen Strukturen durchs Raster fallen und ohne die Unterstützung von Vereinen gar keine Hilfe bekommen würden. Der Spender ist also allenthalben gefordert und damit womöglich auch überfordert.   Es ist deshalb sinnvoll, dem Spender einen Einzelfall ganz genau vorzustellen und ans Herz zu legen,  dem mit seiner Spende geholfen werden soll.

Wenn Spender es möchten,    können sie auch die Leute, deren Tierschutzaktivitäten sie mit ihrer Spende unterstützen möchten, vor dem Spenden besuchen. Da können sie sich dann selber davon überzeugen, dass mit ihrem Geld nur das gemacht wird, wofür sie es gern geben! Dann können sie sicher sein, dass es diese Tiere, für die seine Spende gebraucht wird, auch tatsächlich gibt und eben leider auch die zugehörigen Kosten, die das ganze so mühselig und schwerfällig machen….

c.)  Meint etwa jemand, dass der Staat (also die Gemeinschaft aller) für die Nöte und die zugehörigen Kosten im Tier- und Menschenschutz (damit meine ich hier die soziale Problematik im Tierschutz) aufkommen sollte, die bislang notdürftig (weil unterversorgt)  und schlecht strukturiert von gemeinnützigen Vereinen und Ehrenamtlern bedient werden? So einem Menschen rate ich dringend, er möge bei den nächsten Wahlen doch eine Partei wählen, die sich inhaltlich für die Erneuerung von Tierschutzgesetzen und den Bedienungsstrukturen im Tier- und Menschenschutz einsetzt – mit den Ziel ihrer größeren Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit…

Da bin ich ja mal gespannt, ob Sie sowas finden…..

Hier sind nun unsere beiden aktuellen Spendenfälle:

1.  Beate hat mehrere verletzte Katzen gefunden; sie hat auch die unten gezeigte, verletzte Katze „Paca“ mit einem von Schrotkugeln zerstörten Bein  bei sich aufgenommen.  Dann hat sie Dr. Köhle, der das Bein wieder hinbekommen hat (siehe unten), dafür etwa 700.- €  TA-Kosten bezahlt  – und siehe da, die Katze war nicht nur verletzt sondern auch noch trächtig. Das Beinchen ist nun  gut verheilt, die Babys sind da (und soooo niedlich!),  die Katze kann jetzt wieder laufen – und wie man sieht, ist sie eine ordentliche Mutter, die bei der Arbeit nicht gern gestört wird….. sie guckt so richtig giftig, wie eine Katzenmutter eben guckt, wenn sich Unbefugte ihrem Wurf nähern…..

 

Nun hat Beate aber noch 3 weitere Katzen mit gebrochenem / zerschossenem Bein aufgenommen, die der Arzt auch wieder hinkriegen würde, wenn denn genug Geld da wäre um ihn zu bezahlen. Beate und ihr Mann sind inzwischen Rentner und können nur noch eine begrenzte Anzahl von verletzten Katzen sanieren lassen. Falls jemand bereit ist, etwas dazu zu tun, möge er eine Spende auf unser Postbankkonto überweisen unter dem Stichwort „für Katzenbeine“ (Berliner Stadtkatzen e.V., Konto-Nr. 647861101, BLZ 10010010…)

 2. Eine noch dringendere Spende brauchen wir für eine Nachbarin (Rentnerin), die eine alte Katze von den mit uns befreudneten „Katzen-in-Not-Berlin eV“  in Pflege aufgenommen hat und irrtümlich damit zu den falschen Ärzten gegangen ist, so dass nun keiner die aufgelaufene TA-Rechnung über 200 € bezahlen will: Die Rentnerin kann nicht, weil sie kein Geld hat (und bei Übernahme der Katze versprochen wurde, dass der abgebende Verein die Tierarztkosten bezahlt unter der Bedingung, dass sie zum Vereinstierarzt geht), Berliner Stadtkatzen eV und  ich wollen nicht (denn die Katze gehört nicht zu unserem Verein) und Katzen-in-Not-Berlin eV will auch nicht, weil die Dame zu einem fremden Tierarzt gegangen ist und nicht zu ihrem, bei dem alles weniger (teuer) gemacht worden wäre und damit auch weniger Kosten entstanden wären. Die Dame, bei der der alte Kater seit über einem Jahr ist, will ihn nun nicht wieder hergeben. Sie ist auch inzwischen so krank, dass es ihr nicht mehr zuzumuten ist, mit dem Pflegekater nach Neukölln zu den TierÄrzten vom abgebenden Verein zu fahren. Wer meint, dass wir die Katze in einer anderen Pflegestelle unterbringen sollten, hat auch Unrecht, denn dem Kater geht es dort, wo er ist, wirklich ausgezeichnet. Er fühlt sich unübersehbar wohl (siehe Fotos) – und auch Frauchen tut er gut, denn sie ist sehr verliebt in ihrem Schützling und bemüht sich, ihm jeden Wunsch zu erfüllen. Sie lebt, weil sie liebt! Noch dazu kennt sie sich aus mit Perserkatzen, die ja auch nicht jedermanns Sache sind.

Es wäre also angesagt, dass die Dame und der alte Kater entweder die günstig gegenüberliegende TA-Praxis weiter besuchen oder dass sie einen tierschutzfreundlichen  mobilen  TA als Betreuer bekämen… wenn sich denn jemand findet, der das bezahlt…. Hier wäre also – abgesehen von dieser Rechnung – eine monatliche (kleine) Spende im Dauerauftrag angebracht, denn der alte Kater ist auch noch Perser und muss regelmäßig die Krallen und das Fell geschnitten bekommen oder eine Bereitschaft für die pauschale Kostenübernahme. Ohne hilfreiche, privat handelnde Bürger findet Tierschutz unter solchen Umständen gar nicht statt – und zwar weil der Bürger es nicht will und weil es wegen dieses Desinteresses auch keine Politik gibt, die es umzusetzen versucht. Denn „der Tierschutz“ (also die Vereine) haben alle immer mehr Kosten als Einnahmen und sind deshalb schon in ihrem eigentlichen „Geschäft“ (also meistens dem Hereinholen, Sanieren und  und Vermitteln von Strassenkatzen) nicht besonders zahlungsfähig….  Wir als Tierschutzvereine (Katzen in Not Berlin und Berliner Stadtkatzen) könnten in diesem Fall auch gut jemanden brauchen, der einen regelmäßigen Kontakt zur Pflegestelle hält und sich ständig darum kümmert, ob und was gebraucht wird. Im Fall der Überweisung auf unser Katzenkonto bei der Postbank (Berliner Stadtkatzen e.V., Ko Nr. 647861101, BLZ 10010010) geben Sie bitte als Stichwort „für Rambolito“ an). Mir liegt diese Geschichte, bei der ich nur als Nachbarin gefragt bin,  sehr am Herzen. Ich kann aber eben auch nicht bezahlen, weil unser Verein monatlich nur etwa 300 € an Spenden bekommt und jeden Monat Rechnungen von mehr als 1000 €  begleichen muss – wofür ich eben privat aufkommen muss solange ich es kann und möchte, dass der Verein trotz seiner finanziellen Schieflage am Leben bleibt. Ich kann aber eben nicht zusätzlich auch noch (mehr) Geld an arme Nachbarn verschenken, die damit GUTES TUN WÜRDEN, weil ich noch mehr nicht habe und eben leider auch keine Zeit, welches zusätzlich zu verdienen, denn ich arbeite jeden Tag unbezahlt 15 Stunden lang für die Versorgung von Tieren im  Tierschutz! Sie würden, wenn es mehrere tun, Rambolito mit einer Überweisung von 5 – 10 € schon sehr helfen!

Wieviel Geld könnten das Land Berlin und  die Tierschutzvereine sparen, wenn sie imstande wären, die Unterbringung von Pflegefällen wie Kater Rambolito bei solchen hilfreichen alten Damen wie Frau A. GEMEINSAM zu organisieren und finanziell (oder praktisch durch kostenlose TA-Leistungen) zu unterstützen… Es wäre nicht unbezahlbar für das Land Berlin (oder die Bezirke), wenn jeder Bezirk auf eigene Rechnung eine Tierarztpraxis für Menschen mit geringem Einkommen zur Verfügung stellen würde. Oder eben – es gilt herauszufinden, ob das sinnvoller wäre – auch 12 (oder so – abhängig von Bedarf) berlinweit tätige, ambulante mobile Tierarztpraxen…. Wir (Berliner Stadtkatzen e.V.) wären gern bereit, ehrenamtlich  dabei behilflich zu sein, diese Thematik in einem Modellversuch zu erforschen….. falls sich jemand findet, der  die daran beteiligten, nicht ehrenamtlichen Arbeitskräfte bezahlt…..

Unten:

Hier ist noch eine weitere dreibeinige Katze von Beates Warteliste für Instandsetzungen…. ….heißt sie.

13. 9. 2013:

Belindas Beinchen ist jetzt auch gemacht worden: Wir sammeln wieder Spenden um sie an Beate weiterzureichen, die erst mal die Kosten übernommen hat.

Hier der zugehörige Text von Beate Rusch, dem Vorstand von „Stimme der Tiere e.V. “ in Spandau:

Belinda …ist eine besondere Katze,… sie konnte nicht vermittelt werden, da sie ein echter „Grobsack“ ist: sie beißt um sich, ist eine richtige Kampfkatze, manchmal denkt sie wohl sie ist ein Hund! Man sieht es ja auch auf dem Foto, sie beißt immer! Und eines Tages ist Belinda unter ein Auto gerannt, das Ergebnis war ein gebrochenes Bein!!! Ihre Speiche am Hinterbeinchen war gebrochen…. Wir mußten schnell reagieren, damit nich auch noch die Elle durchbricht! Also schnell einen OP-Termin ausmachen!!! Belinda wurde geröntgt, und dann kam raus: sie hatte auch noch Luftgewehrkugeln im Körper!! Wer hatte auf sie geschossen??? Das werden wir wohl nie herausbekommen……! Belinda mußte 10 Wochen mit diesem „Gestell“ rumlaufen, aber sie hat es toll gemeistert! Danke an alle Spender! Herzliche Grüße von Beate“

Und hier sind die NEUEN Spendeneingänge für „Beinchen-OP Belinda“: Falls Sie auch eine Spende für diese Katzen-OP geben wollen, überweisen Sie sie bitte auf unser Konto: Berliner Stadtkatzen eV, Konto Nr. 64 78 61 101 bei der Postbank Berlin (BLZ 10010010), Kennwort: Belindas Beinchen-OP. Herzlichen Dank!  Bisher sind folgende Spenden für die Katze Belinda eingegangen:

20.- € am 13. 9. 2013 von Norma Klinkmüller – Belabed.

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Sind wir verrückt? Aber ja doch – und sooooo gern! Und auch soooooo gut!

Und hier sind unsere bisherigen Spendeneingänge für Paca und Rambo:

a. für (insgesamt 4) Katzenbeinchen-Ops bei Beate:

150.- e am 21. 08. 2013 von C.F.

400.- € am 22. 8. 2013 von Frau A. Lehm….

Und Neues von Paca am 25. 8. 2013:

Und zugehöriger Mail-Text von Beate vom 25. 8. 2013:

 Neues von der Beinchenkatze PACA:

Beate schreibt uns per mail: „2 Babys sind leider gestorben, aber das ist ja auch kein Wunder bei den Schmerzen und dem Stress den sie hatte! Vier Babays gedeihen aber gut, werden zugefüttert….und Mama kümmert sich um den Rest!! Nette Mädels aus der Nachbarschaft kommen regelmäßig die Mama und Babys zu streicheln, denn Mama ist noch etwas scheu! Vielen, vielen Dank für die großzügigen Spenden!!    Und…..  Mama und die Babys suchen dann auch ein tolles Zuhause!!!!   Viele Grüße von Beate“

 www.stimme-der-tiere-berlin.org 

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.

(Bertolt Brecht)

 b. für Rambolitos TA-Rechnung ( über 175.- €) bei Frau A.:

30.- € am 12. 8. 2013 von RenaLu

10.- € am 22. 8. 2013 von I. CN.

100.- € am 22. 8. 2013 von Frau B. Alt….

50.- € am 27. 8. von S. Peu….

Danke, Rambolitos Rechnung  wurde komplett von Spendern bezahlt! Das ist ja wirklich toll! Wir haben sogar ZU VIEL bekommen. Was sollen wir nun damit tun? Am besten, ich frage die letzte Spenderin, Frau Peu, die eigentlich nur 20.- € Spende angesagt hatte, WAS SIE MÖCHTE, dass mit ihren 15 zu viel gezahlten Euro geschehen soll…. 

Hier ist das Foto, mit dem sich die Pflegemama von Rambolito,  Frau A., bei allen Spendern bedankt:

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