Pit hat Diabetes

Pit ist nicht unsere erste Katze mit Diabetes. Wir versuchen, seinen Insulinbedarf bestmöglich zu bedienen. Bisher dachten wir, wie haben Glück mit ihm, denn wir haben ihm seit langem morgens und abends 3 iE gespritzt und so viel Futter bereitgestellt, dass er sich selber in den Normbereich fressen konnte. Manche Katzen tun das. Er ist so einer. Jedenfalls dachten wir das, denn es ging ihm gut. Dann haben wir ihn gewogen und festgestellt, dass er gegen die Unterzuckerung angefressen hat: er hat in 6 Monaten 1 kg zugenommen. Anfangs hatten wir ihm morgens und Abends 150 g Feuchtfutter hingestellt, das er fressen konnte wann er wollte. Dann haben wir ihm zusätzlich etwas TroFu gegen Unterzuckerung hingestellt. Das war wohl keine gute Idee, denn nun hat er vom FF nur noch die Soße abgeleckt und sich von TF ernährt. Nun meinte aber ein TA, dass er kein Trockenfutter bekommen soll, weil seine Backenzähne alle abgebrochen sind und er sich das Zahnfleisch auf den noch vorhandenen Stumpen blutig kaut. Also haben wir das Trockenfutter fast ganz weggelassen. Der Kater hat weiter 3 iE morgens und abends bekommen. Dann kam ich eher zufällig auf die Idee, den BZ wieder einmal zu kontrollieren. Dazu haben wir die vorhandenen 3 Blutzuckergeräte – zuletzt benutzt vor 1,5 Jahren – benutzt. Zuvor haben wir sie mit neuen Batterien befüllt. Wir wollten ein möglichst genaues Messergebnis haben. Deshalb haben wir die Sensoren aller 3 Geräte mit demselben Blutstropfen bedient: Dann kam der Schreck: alle 3 Geräte haben ganz unterschiedliche Werte angezeigt: Zwar lagen alle Geräte im Unterzuckerungsbereich, aber die Messwerte von 34, 57 und 63 mg/dl lagen doch erheblich auseinander. (Solche Testergebnisse wurden mir auch von anderen Katzenhaltern berichtet!) Wir haben die Insulinmenge auf 1,5 iE reduziert, Körnchen weiter fast ganz weggelassen und wollen den Kater jetzt ausgehend von 1,5 iE Caninsulin ganz neu einstellen.

Interessant war noch, dass wir per Messung festgestellt hatten, dass die Überdosierung mit Insulin die Wirkungsdauer des Insulins erheblich verlängert bzw den Aufenthalt im Normbereich auf 24 oder sogar 36 Std ausdehnt. Das müssen wir noch genauer untersuchen, denn es ist nicht ohne weiteres zu verstehen.

Nun bräuchten wir eine überflüssig gewordene Stechhilfe, die gut funktioniert und auch die zugehörigen Lancetten. Wer hat so etwas übrig und möchte es an uns abgeben? Denn das Einstellen funktioniert eben doch ohne exakte Werte nur langsam. Schlecht funktionierende Stechhilfen hatten wir schon….

Wir können Pit nicht ohne Stechhilfe ins Ohr pieksen, da ohnehin nur ein Ohr zur Verfügung steht, weil das andere verkrüppelt ist. Noch dazu ist er an den Ohren derzeit sehr empfindlich, weil wie sie im vergangenen halben Jahr wegen Kaffeesatz im Ohr zu oft gereinigt haben.

Wer Stechhilfe und Lancetten abzugeben hat, kann sich gern bei mir melden: Renate Tel. 030 – 323 98 16

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