Archiv des Autors: Renate

Keine Bebauung der Cornelsenwiesen

Von: jennyschon@arcor.de

An: „jenny schon“

Betreff: Cornelsenwiese-Treffen im C´est la vie Cafe Ecke Otto-Suhr-Allee/Wintersteinstraße, Ubahnhof R.Wagner-Platz,

Mittwoch 17.4. 2019, 15.30 Uhr, um, bevor im Rathaus Charlottenburg der Bauausschuss umfällt und die Bebauung der Cornelsenwiese vorschlagen wird, noch mal zu beraten, ob das nicht doch noch zu verhindern ist, was wir seit 5 Jahren bisher erfolgreich verhindert haben, weil in den 1960er Jahren mit der Bebauung der umliegenden Häuser ein Grunddienstbarkeitsvertrag ausgehandelt wurde, der bis heute gilt, da er von höchster Stelle, dem Bürgermeister Albertz und Bausenator Schwedler unterschrieben worden war und eine Bebauung ausschließt. Die gegenwärtige Planung sieht übrigens vor, daß in die neuen Wohnungen erstmal für die nächsten Jahre Umsiedler der Asbestwohnungen aus der Schlange kommen, also gar keine neuen Wohnungen zur Verfügung stehen werden – Wenn die Wiese erstmal zerstört ist, sind nicht nur die naturbelassenen Grünflächen der Gegend zerstört, sondern auch die sozialen Strukturen, die sich hier entwickelt haben zwischen den verschiedenen Siedlungsbereichen der Dillenburger/Sylter/Wiesbadener/Sodener und Schlangenbader Straße. Bitte kommt in den Bauausschuss und erinnert die Politiker an ihr Wort, die bisher die Wiese schützen wollten und jetzt umfallen werden…. Mittwoch 17.4.19, 17.30 Uhr Minna-Cauer-Saal Rathaus Charlottenburg, mit nachbarschaftlichem Gruß Jenny

Pit hat Diabetes

Pit ist nicht unsere erste Katze mit Diabetes. Wir versuchen, seinen Insulinbedarf bestmöglich zu bedienen. Bisher dachten wir, wie haben Glück mit ihm, denn wir haben ihm seit langem morgens und abends 3 iE gespritzt und so viel Futter bereitgestellt, dass er sich selber in den Normbereich fressen konnte. Manche Katzen tun das. Er ist so einer. Jedenfalls dachten wir das, denn es ging ihm gut. Dann haben wir ihn gewogen und festgestellt, dass er gegen die Unterzuckerung angefressen hat: er hat in 6 Monaten 1 kg zugenommen. Anfangs hatten wir ihm morgens und Abends 150 g Feuchtfutter hingestellt, das er fressen konnte wann er wollte. Dann haben wir ihm zusätzlich etwas TroFu gegen Unterzuckerung hingestellt. Das war wohl keine gute Idee, denn nun hat er vom FF nur noch die Soße abgeleckt und sich von TF ernährt. Nun meinte aber ein TA, dass er kein Trockenfutter bekommen soll, weil seine Backenzähne alle abgebrochen sind und er sich das Zahnfleisch auf den noch vorhandenen Stumpen blutig kaut. Also haben wir das Trockenfutter fast ganz weggelassen. Der Kater hat weiter 3 iE morgens und abends bekommen. Dann kam ich eher zufällig auf die Idee, den BZ wieder einmal zu kontrollieren. Dazu haben wir die vorhandenen 3 Blutzuckergeräte – zuletzt benutzt vor 1,5 Jahren – benutzt. Zuvor haben wir sie mit neuen Batterien befüllt. Wir wollten ein möglichst genaues Messergebnis haben. Deshalb haben wir die Sensoren aller 3 Geräte mit demselben Blutstropfen bedient: Dann kam der Schreck: alle 3 Geräte haben ganz unterschiedliche Werte angezeigt: Zwar lagen alle Geräte im Unterzuckerungsbereich, aber die Messwerte von 34, 57 und 63 mg/dl lagen doch erheblich auseinander. (Solche Testergebnisse wurden mir auch von anderen Katzenhaltern berichtet!) Wir haben die Insulinmenge auf 1,5 iE reduziert, Körnchen weiter fast ganz weggelassen und wollen den Kater jetzt ausgehend von 1,5 iE Caninsulin ganz neu einstellen.

Interessant war noch, dass wir per Messung festgestellt hatten, dass die Überdosierung mit Insulin die Wirkungsdauer des Insulins erheblich verlängert bzw den Aufenthalt im Normbereich auf 24 oder sogar 36 Std ausdehnt. Das müssen wir noch genauer untersuchen, denn es ist nicht ohne weiteres zu verstehen.

Nun bräuchten wir eine überflüssig gewordene Stechhilfe, die gut funktioniert und auch die zugehörigen Lancetten. Wer hat so etwas übrig und möchte es an uns abgeben? Denn das Einstellen funktioniert eben doch ohne exakte Werte nur langsam. Schlecht funktionierende Stechhilfen hatten wir schon….

Wir können Pit nicht ohne Stechhilfe ins Ohr pieksen, da ohnehin nur ein Ohr zur Verfügung steht, weil das andere verkrüppelt ist. Noch dazu ist er an den Ohren derzeit sehr empfindlich, weil wie sie im vergangenen halben Jahr wegen Kaffeesatz im Ohr zu oft gereinigt haben.

Wer Stechhilfe und Lancetten abzugeben hat, kann sich gern bei mir melden: Renate Tel. 030 – 323 98 16

Junger roter Kater zugelaufen

Dieser etwa 2 Jahre junge, kastrierte Kater ist in Reinickendorf (Wedding?) bei Herrn L. zugelaufen. Der ursprüngliche Halter ist bekannt. Er lässt angeblich den Kater nicht mehr in seine Wohnung rein, will aber (vielleicht?) auch keine Überlassungserklärung unterschreiben. Wir verstehen das so, dass er da in der Gegend jemanden gibt, der rote Katzen erzeugt, die er rauswirft, wenn sie lästig oder zu viele werden. Oder es gibt benachbarte Menschen, die Katzen klauen, weil sie unterschiedlicher Meinung sind über die optimalen Haltungsbedingungen für Katzen. Das ist so, wenn überzeugte Freilauf-Halter auf überzeugte Stubenkatzenhalter treffen.  Vielleicht stimmt das aber auch alles nicht. Dem nachzugehen ist Sache der zuständigen Amtstierärzte.

Junger roter Kater, vermutlich ein jüngerer Bruder vom ca 1,5 Jahre alten, zugelaufenen roten Kater…

Die Nachbarschaft, die diesen Kater jetzt füttert und sich um ihn sorgt, will ihn gern in ein gutes Zuhause bringen. Das geht nicht, wenn der Fund dieses Katers nicht beim „Tierfang“ beim Bezirksamt in Lichtenberg  gemeldet wird, denn Fundunterschlagung ist eine Straftat. Wir wissen auch nicht, ob der Kater gechippt ist. In dieser Gegend werden angeblich immer wieder junge rote Katzen / Kater ausgesetzt, für die die Nachbarn dann ein Zuhause suchen, wenn sie sie nicht selbst aufnehmen können. Der Finder ruft nun bei allen Tierschützern an, die im Netz auffindbar sind, hat aber gar keine rechtliche Basis für die Aufnahme und Weitergabe. Nun will eine Mitarbeiterin vom Tierheim (angeblich) den Kater in eine Pflegestelle tun, die darf das aber ohne Erlaubnis vom Eigentümer auch nicht. (Allerdings verliert der Eigentümer den Prozess, wenn der Kater nicht gechippt ist und geklaut wird – egal wer ihn klaut. Das hatten wir ja schon..)

Ich würde es außerordentlich begrüßen, wenn der Tierschutz in Berlin mehr Übersichtlichkeit, Struktur, Verstand, Kenntnisse und mehr Respekt im Umgang mit den Tieren und auch vor den gesetzlichen Grundlagen bekäme. Renate, Tel. 323 98 16

Neues Zuhause

Diese beiden Katzen sind seit 10 Jahren ein Paar. Nun brauchen sie ein neues Zuhause, denn Frauchen ging ins Altersheim und ließ die beiden in der Wohnung zurück. Die Sozialpädagogin sucht nun ein neues Zuhause für dieses 10 Jahre alte Liebespaar. Die beiden Damen sind gesund und freundlich, die schwarz-weiße heißt Rosi.
Kontakt: Frau Ziewald; Tel. 030 22 44 54 0772  und 030 79.70.13.07


Patengesuche 2019 – unsere Kandidaten

Liebe Leser,

ich habe unter „Tiere/Patenschaften 2019“ eine neue Unterseite eröffnet, in der Katzen vorgestellt werden, die unserem Verein zugegangen und schwer oder gar nicht vermittelbar sind und uns deshalb finanziell und arbeitstechnisch belasten. Wir würden uns freuen über kompetente Abnehmer wie auch über hilfreiche Menschen, die in Form von Patenschaften bei der Finanzierung helfen. Weitere Katzen werden folgen. Im Fall von Interesse, bitte melden Sie sich bei mir (RenaLu) unter „stadtkatze@arcor.de“

Oben: Pit ist auch ein Anwärter für Patenschaft: Er war Schwanzfänger, wurde vor seiner Ankunft hier 2 x amputiert, hatte insulinbedürftigen Diabetes und eine chronische Entzündung an Ohren, Augen und Haut im Hals-Kopfbereich. Bisher waren alle (viele!) Tierarztgänge bei mehreren Tierärzten seit 5 Jahren ohne Heilerfolg. Es gibt noch nicht mal eine richtige Diagnose, weil Labor  negativ – aber teilweise absurde Behandlungsvorschläge… Da muss man dann wohl selber ran mit dem Heilen…

Mehr Kandidaten sehen Sie auf der oben von mir erwähnten Unterseite :

Tiere / Patenschaften 2019

In Planung: weitere Entgrünung der Innenstadt

Leserbrief am 12. 2. 2019 von Jenny Schon an den Tagesspiegel (der hat das aber nicht gedruckt – was mich nicht wundert, denn diese Zeitung ist m. E. schon lange nicht mehr, was sie mal war):

Betreff:  Architekt Müllers Einlassung zu den Kleingärten in Berlin vom 9. 2. 2019 im Tagesspiegel, Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

den Irrsinn der Vernichtung von Kleingärten sieht man in der Wiesbadener Straße in Schmargendorf. Schon im 2. Jahr sind die Kleingärten in der Kolonie Wiesbaden verschwunden, eine Brache ist entstanden. Die gleiche Flächengröße nimmt der gegenüberliegende Parkplatz von Edeka ein für 50 Autos, die tags schön in der Landschaft stehen, für Autos, die ein auslaufendes Modell sein werden! Nachts ist das Areal ungenutzt. Was könnten da für herrliche Wohnungen drübergebaut werden auf Pfeilern z.B. – für bestimmt 100 Menschen und Kinder in Wohnungen, die 50 Jahre Bestand haben könnten. Als nächstes soll die Cornelsenwiese dran glauben, Erholungsort auch für Tausende von Menschen und Kinder der nahen Schlangenbaderautobahnüberbauung, (ein atmendes Biotop für Menschen, Tiere und Pflanzen, Anm. der Stadtkatze renalu) . Schauen Sie sich den Irrsinn doch mal an!

Gruß Jenny Schon,     MABI Cornelsenwiese

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Anmerkung: die Begrünung hinter Jenny wächst in Kübeln, die wir vor der Tür auf den Bürgersteig gestellt haben. Aus ästhetischen und aus Umweltgründen. Unser kleiner Beitrag dazu, die Innenstadt vor Aufheizung zu bewahren. Jedes Blatt und jeder Grashalm zählt!

 

Dreifarbiger Kater „Lucien“ nicht heimgekehrt

11. 2. 2019 Lucien (Foto unten) wohnt in unserer Nachbarschaft in der Albrecht-Achillesstrasse in Charlottenburg-Wilmersdorf (Ku’Damm nahe Adenauerplatz). Der Freigänger ist laut Auskunft seines Frauchens am 8. 2. 2019 zusammen mit einem befreundeten Fuchs losgezogen und seitdem nicht nach Hause zurückgekehrt. Er läuft seit Jahren frei und kennt sehr viele Menschen und Tiere hier in der Nähe. Bitte, rufen Sie uns an, wenn Sie ihn sehen oder finden. Tel. 323 98 16 oder email an die Halterin:   ffoois@aol.com

 

 

Ankommen…

und wohlfühlen: Tigerchen

Caruso:

Mimi:

und Anna B:

Jahresbericht 2018

Liebe Leser, Freunde und Mitglieder,

wir haben heute die ersten Jahresberichte unserer Pflegestellen für 2018 auf dieser Webseite eingestellt. Und zwar wie immer unter „über uns/ Geschäfts- und Finanzberichte“. Der Finanzbericht 2018 folgt in Kürze. Die Spendenquittungen gehen nächsten Montag raus.

Auf vielfache Aufforderung hin habe ich nun auch damit angefangen, unsere Webseite auszumisten, d.h. zu aktualisieren. Allerdings muss ich diese Arbeit hintenan stellen, da wir vorher noch Abgabe-Termine für Büroarbeit haben. Und längeres „PC-Hocken“ bekommt mir auch nicht mehr.

Wir haben auch wieder einige neue (Förder-)Mitglieder gewonnen. Herzlich willkommen!

Einige bisherige gesetzliche Grundlagen im Tierschutz

                                                                        Fundkater „Emil“: Copyright: Marketa Klapa, 2018

Liebe Leser,

in dem Maße wie wir seitens der Behörden an  praktischer Tierschutzarbeit gehindert werden, bekommen wir Zeit dazu, uns und andere theoretisch weiterzubilden. Wir kümmern wir uns nun also mehr um Katzenheilkunde und um die Erweiterungen und Ergänzungen von Gesetzen, mit denen Tierschutz geregelt werden soll im Hinblick auf ihre Ziele, ihren Sinn und Wert für Tiere und ihre Halter.

Ich möchte vorab noch einmal an einige gesetzliche Grundlagen im Tierschutz erinnern:

  1. Ein gefundenes Tier ist juristische eine Fundsache. Fundsachen dürfen nicht einfach so einkassiert werden, sondern gefundene Tiere müssen bei einer dafür zuständigen Behörde gemeldet werden. In Berlin ist das für ganz Berlin der sog. „Tierfang“ im Bezirksamt Lichtenberg. Wer ein gefundenes Tier dort nicht meldet, begeht eine Straftat namens Fundunterschlagung. Auch dann, wenn er „nur“ nicht weiß, dass ein gefundenes Tier gemeldet werden muss, kann er dafür belangt werden. Das gilt auch für ortsunkundige Personen jedweder Herkunft. Der Grund dafür ist, dass ein Tierhalter, der sein Tier liebt, erheblich leidet, wenn es ihm abhanden gekommen ist. Wenn ein Halter sein Tier kennzeichnen (chippen) lässt, ist es sehr wahrscheinlich, dass ihm sein Tier viel bedeutet und dass er sich gegen seinen Verlust zu schützen versucht. Er macht damit auch seinem Bereitschaft zur Sorge für das Tier kenntlich. Es gibt nur sehr wenige Halter und Tierärzte, die ihr Tier haben chippen/ kennzeichnen lassen und dann vergessen haben, es bei Tasso anzumelden. Dann stehen sie als Halten nicht im Register, weshalb ihnen  das Tier nach seiner Auffindung nicht zurückgegeben werden kann.
  2. Das gefundene Tier gehört nach dem Auffinden noch 6 Monate lang dem Halter, dem es verloren ging. Das ist auch so, wenn jemand seinem Nachbarn, den er nicht leiden kann oder für unfähig zur Tierhaltung hält,  sein Tier geklaut und dann im Tierheim als Fundtier abgegeben hat, damit es weg ist.
  3. Wenn Sie ein Tier vom Finder oder einem aufnahmepflichtigen Tierheim zurückholen wollen, nehmen Sie sich einen Anwalt mit, denn die Rückgabe gestaltet sich oft schwierig. Zum einen wird mit Kosten argumentiert, die vom Kunden ersetzt werden sollen (was nicht zulässig ist, wenn das Tierheim eine Aufnahmeverpflichtung gegenüber der Gemeinde hat, ist nicht der Halter erstattungspflichtig sondern die Gemeinde!) , zum anderen werden die Ex-Halter von hinten bis vorn belogen und so gut wie möglich meschugge gemacht, mit dem Ziel, vom Halter eine Überlassungserklärung zu bekommen – und aus dem Grund, dass es Arbeit macht, wenn eine bereits weitergegebene Katze zurückgeholt werden muss. (Das haben wir 2015 mit Joshi von Dayekh erlebt.)
  4. Wenn Sie hilfreiche und bezahlbare Anwälte für Tierschutzangelegenheiten brauchen, fragen Sie uns.  Wir haben inzwischen einige Erfahrung.

Hier noch die Anschriften von web-seiten für gefundene und verlorene Tiere:

www.katzensuchdienst.de

https://www.tierschutzverzeichnis.de

https://www.facebook.com/Fundtiere-in-Deutschland-806202812754717/

Gefunden/Gesuchte Katze\Kater Hunde/ Vögel Berlin

Solche System nützen aber nur etwas, wenn alle Beteiligten ehrlich sind und sich an die gesetzlichen Grundlagen halten.   renalu,   Tel. 323 98 16