Archiv des Autors: Renate

Ohrmilben – wer kann uns beraten?

Neues von der Milbenfront am 13. 1. 2019:

Inzwischen ist mir klar, dass es Räudemilben aller Art bei Katzen ziemlich häufig gibt. Und ich habe Hilfe von einer erfolgreichen Katzen-Milben-Expertin aus unserem Verein bekommen: Unser Mitglied Christel H. (Jahrgang 1939) war Bibliothekarin von Beruf. sie hat immer schon viel gelesen und sich auch sehr für Katzenmedizin und Haltungsfragen interessiert.  Da Christel viele Jahre lang Futterstellen in Pankow und Mitte bedient hat, hat sie auch immer wieder mal mit räudigen Katzen zu tun gehabt. Sie hat immer wieder mal kranke  Tiere von ihren Futterstellen mit nach Hause genommen, um mit ihnen zum Tierarzt zu gehen oder sie selber gesund zu pflegen. (Überhaupt ist sie sehr bei sich.)

Einige dieser zumeist jungen Katzen  hatten Milben. Beim ersten ersten Tierarztbesuch ist sie angeschrien und aus der Praxis verwiesen worden, weil sie es gewagt hat, diese mit zwei räudigen Katzen zu betreten. Die  Tierärzte hatten ihr dort erzählt, dass Räude (verursacht durch Räudemilben) für Menschen ansteckend und unheilbar und eine riesige Sauerei sei. Christel wurde für naiv und doof erklärt, geängstigt und dann mit den kranken Tieren rausgeschmissen. Sie war damals auch noch so autoritätsgläubig, sagt sie, dass sie ihre ersten beiden Jungtiere mit Räudemilben daraufhin ins Tierheim Lankwitz gebracht hat, von wo sie binnen 2 Wochen spurlos verschwunden waren. Man konnte oder wollte ihr auch 14 Tage später nicht sagen, was mit ihnen geschehen war. Da hat sie sich gedacht, dass das nur bedeuten kann, dass sie dort umgebracht worden sind. Christel macht sich heute noch Vorwürfe, dass sie sich damals so leicht hat Einschüchtern und in die Irre führen lassen.

Dann beschloss sie nach dem vermuteten unnötigen Tod von 2 jungen Katzen, sich aufs Selberheilen zu verlegen. Das dürfen Nichtmediziner bei uns nur in Begleitung von zertifizierten Ärzten. Christel fand die Kooperation einer furchtlosen älteren Tierärztin namens Frau Dr. Weller. Die kannte sich auch aus mit althergebrachten, alternativen Heilmethoden, solchen, die ja neuerdings allenthalben ein Revival erfahren und auch von Teilen der Schulmedizin anerkannt, erforscht und anerkannt werden. Dr. Weller hat ihr Wissen gern an eine Tierschützerin weitergegeben.

Gearbeitet haben die beiden Damen nach dem Lehrbuch von:                                               Vera Schmidt und M. Ch. Hornizek:   Krankheiten der Katze Band 1 und 2,                   Gustav Fischer Verlag, Jena – Stuttgart 1992

Darin wird vorgeschlagen, bei Ohrräudemilben die Ohren der damit befallenen Katzen zweimal   mit flüssigem Paraffinöl zu reinigen. Und zwar nur die äußere Muschel und vorsichtig auch ein wenig den Anfang des Gehörgangs.  Denn dort, meint Christel, sitzen die Milben, die durch Tracheen atmen, also Sauerstoff brauchen. Tracheen sind Röhren, die unter dem festen äußeren Skelett der Milben liegen und das Tier mit Sauerstoff versorgen. D.h., wenn man sie ersticken oder ertränken könnte, wäre die Katze ihre Parasiten und die zugehörigen Beschwerden los.  Da Katzenohrmilben extrem klein sind (die erwachsene Milbe ist 500 Nanometer groß, das heißt 500 Millionstel Millimeter), sind sie praktisch unsichtbar. Den Befall erkennt man nur am Verhalten der Katze  und später dann am Dreck, der aus den Ohren kommt. (Deshalb verstehe ich jetzt auch die ungläubigen Blicke von 2 Tierärzten, denen ich erzählt hatte, dass ich mit Pit bei einer dritten Tierärztin war, die über eine starke digitale Technik verfügt: eine Kamera wird in den Gehörgang gesteckt und auf dem Bildschirm vom PC erkennt man in Vergrößerung, was im Gehörgang los ist. Da wir nichts gesehen haben, was sich bewegt, waren wir (jedenfalls ich) davon ausgegangen, dass Pit keine Milben hat. Das war natürlich dumm, d.h. das ist Tierarzt-Theater für den Kunden mit dem Zweck von Kompetenz  und  Gewinnmaximierung für den Tierarzt…) Gesehen hatte aber auch ich dunkle Borken und Krumen in der Ohrmuschel und im vorderen Gehörgang, von denen ich sicher war, dass sie dort nicht hingehören: Sie entstehen dadurch, dass erwachsene Milben sich durch die Haut bohren und darunter Blutgefäße und Lymphe anzapfen. Dadurch   wird zum einen die Talgproduktion angeregt – und das vermehrt produzierte Ohrenschmalz verbindet sich mit den Krusten aus kleinen Entzündungen. Es entstehen dunkelfarbige Borken, sie dienen den Milbenmüttern als Nährboden für die Ernährung ihres Nachwuchses. Deshalb legt sie ihre 200 Nanometer großen Eier da rein.

Diese Eier werden mit den Krusten und Borken zusammen herausgeschleudert, wenn die Katze ihren Kopf zu diesem Zweck schüttelt. Sie fliegen also um die Liegeplätze herum auf Decken, Boden und Möbel, kleben an der Wand und beleben so die  ganze Wohnung.  Das finde ich extrem ekelig. Deshalb wundere ich mich jetzt auch nicht mehr darüber, dass mir (seit 4 – 5 Jahren!) kein Tierarzt gesagt hat, dass Pit vom Kratzen deformierte Ohren hat, weil er sie da, wo er gelebt hat bevor er zu uns kam, dauernd zerkratzt hat. Statt Milbenbehandlung hat er dort Schwanzamputation bekommen (wie ja Rossi bei unserem damaligen Haustierarzt auch). Dabei kann man sich eigentlich gut vorstellen, dass die eine oder andere Milbe sich auf das Fell und auch auf den Schwanz verirrt und dort einen starken Juckreiz auslöst haben kann, was jede auch noch so wenig selbstzerstörerische Katze dazu veranlasst, den eigenen Schwanz zu attackieren. Vermutlich in der Hoffnung, den Parasiten zu erwischen, der da für unerträgliches Jucken sorgt.

Fortsetzung folgt. Denn ich werde jetzt erst mal die Ohren von Pit und Rossi mit einem Tuch reinigen, das mit wenig Rapsöl benetzt ist. Denn wenn eins sicher ist, dann dass Milben kein flüssiges Fett mögen, denn gerät in ihre Tracheen, so dass sie daran ersticken. Wir wissen nur noch nicht, welche Menge und welches Öl am geeignetsten sind. Sicher ist aber der Hinweis im folgenden Artikel (aus dem Internet) wichtig, dass man die Ohren nicht gleichzeitig sondern zeitlich versetzt reinigen sollte.

2. Tipp für Selbstbehandlung von Milben bei Großkatzen aus dem Netz: http://www.toxcenter.org/artikel/Ohrmilben-bei-Katzen-mit-Paraffinoel-selbst-erfolgreich-behandelt.php

Christel und ich haben aber beschlossen, dass wir im ersten Schritt die Ohren nicht mit Paraffinöl sondern mit Rapsöl vorsichtig reinigen werden. Wenig heißt dabei, dass ich ein Wattestäbchen in Rapsöl tunke und dann das benetzte Ende in einem Küchentuch auswringe, so dass sich nur noch wenig Öl daran befindet. Wir wissen nämlich von den Spot-on-Präparaten gegen Flöhe, dass Öl die Haut entlang kriecht und sich dabei stark ausbreitet.

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Nun möchten wir endlich noch eine richtige Antwort auf die  Frage, warum Pit seit Jahren Entzündungen am Kopf hat (die hatte er stärker als wir ihn bekamen), die von vielen Tierärzten immer nur mal kurzfristig für 4 – 6 Wochen mit Antibiotika unterdrückt worden sind und dann wieder da waren. Es wurde auch noch mehr probiert… bisher aber erfolglos.

 

Wer hat eine Ahnung, was mit diesem Kater (Pit) nicht stimmt? (Abgesehen davon, dass er u. a.  Schwanzfänger war und der Schwanz mehrmals amputiert wurde, weil außer uns hier keiner ihn davon abhalten konnte, den Verband abzumachen und an der Wunde zu kratzen, und  dass er einen gut eingestellten Diabetes und gelegentlich antibiotisch behandlungsbedürftigen Megacolon hat… Natürlich stärken wir sein Immunsystem durch die Verabreichung von Darmbakterien und durch die Vermehrung von T-Zellen durch stündliches Streicheln. Zur Zeit sieht er nicht mehr ganz so schlimm aus wie auf diesem Foto vom Mai 2018. Aber gut ist es auch nicht.)

Pit hat seit mindestens 6 Monaten Ohrmilben, vielleicht auch schon viel länger.  Jedenfalls auch. Es kommt mir auch so vor als ob bei Pit diese Parasiten durch den Gehörgang (oder auch das Maul?) in die Nasengänge und auch in die Augen gewandert sind, denn da „wächst“ auch was Schwarzes. Pit kratzt sich schon seit Jahren am Kopf, das linke Ohr sieht zerfleddert oder verkrüppelt aus. Wir waren unzählige Male bei Tierärzten aller Fachrichtungen. Auf Milben ist bisher noch keiner gekommen. Dazu brauchten wir erst Kontakt mit einer Igelfachfrau, die meint, dass sie sich damit auskennt.

Rossini auch. Rossini hatte dazu auch ein Ohrentzündung, er war zeitweilig fast taub. Sie wurde mit Synulox (Antibiose) behandelt und war dann weg. Was bleibt ist trotz regelmäßiger Reinigung ein Rest von Milbenkot in den Ohren (das ist das schwarz-braune Zeug, sagten  mir Menschen mit Milben-Erfahrungen bei Katzen und Igeln  aus Hellersdorf und Reinickendorf).

Aber offenbar sind bei beiden Katern die Milben trotz etwa 6-monatiger Behandlung immer noch nicht weg. Es kommt immer noch bräunliches Zeug aus den Ohren obwohl diese regelmäßig mit Ohrenbalsam oder Zerulytic gesäubert werden. Inzwischen ist es aber nicht mehr krümelig und schwarz sondern dünn und braun. KEINER von unseren derzeit drei Tierärzten hat mir bisher verraten, dass diese Katzen an Ohrmilben leiden, obwohl alle in die Gehörgänge geschaut haben.

Liebe Internetgemeinde: Wer hat Erfahrung mit der Behandlung von Ohrmilben? Wer ist damit schon durch und kann uns raten, was wir tun sollen – und was ich auf jeden Fall zum Wohl der Tiere unterlassen sollte. Es sieht fast nach einer weiteren Doktorarbeit in Tiermedizin aus. Leider einer, bei der ich mich tüchtig ekele. Denn Parasiten sind nicht meins. Egal welche.

In mehr als 25 Jahren Katzenhaltung hatten wir noch nie Ohrmilben! Wie kann das denn sein? Renate,

Tel.  030 – 323 98 16

 

Neues Zuhause für 2 Kater gesucht: Fips & Snoopy

 

 

näheres erfragen bei:  Diana Berndt“ <diana.berndt.db@gmail.com>

 

 

Herzlichen Dank an alle Spender

Hiermit bedanke ich mich ganz herzlich im Namen aller Empfänger für (vor-)weihnachtliche Spenden an unseren eingetragenen, gemeinnützigen Verein. Ihre Spendenquittung erhalten Sie von uns im Januar 2019, vorausgesetzt, wir haben Ihre Anschrift. Im Normalfall reicht der Überweisungsbeleg zur Vorlage beim Finanzamt. Wenn Sie die Spendenbescheinigung jemanden zu Weihnachten schenken wollen und deshalb früher brauchen, nehmen Sie bitte Kontakt zu Renate auf: stadtkatze@gmx.net  oder  Tel. 030 – 323 98 16. Wofür wir Ihre Spende verbraucht haben, das erfahren Sie in unserem auf der Webseite veröffentlichten Geschäfts- und Finanzbericht 2018. Wenn Sie ihre Spende einer bestimmten Person für deren Pflegekosten für ein genau bezeichnetes Tier zukommen lassen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir (Renate Luhmer, s.o.) auf oder vermerken Sie den Namen des Empfängers auf der Überweisung. Danke.

Wir freuen uns auch über fleissige Dichter.

 

Hier ganz neu für uns aus der Feder von Bernd Kebelmann:

Kater im Advent

Flitzt aus der Hecke

ins Haus

draußen bleiben Regen

und Maus

 

Sucht einen Platz

auf der Couch

rollt sich ein

lässt sich fallen –

Plautsch!

 

Wie weiter?

Er pennt

Ganz egal, welcher Kater

ums Haus rennt

 

Lass ihn schlafen

gibt nichts zu berichten

such dir am besten neue

spannendere Geschichten

  •  B. K. 04.12.18

 

Erinnerung: Unser Adventstreffen zum 2. Advent

Am ersten Advent hat Ingrid Noto u.a. im Französischen Dom gesungen. Das war schön – wie jedes Jahr.

Am 2. Advent treffen wir uns um 13 h in Casa Matti, Helgoländer Ufer 7 in 10557 Berlin-Moabit. Interessierten und Freunde sind willkommen.   renalu

Unser poetischer Katzenkalender 2019 ist da

Wer einen Kalender möchte, möge mir bitte möglichst bald eine email schreiben an stadtkatze@arcor.de und darin angeben, wie viele er möchte und in welchem Format. Die Texte sind wieder klasse! Danke an alle Autoren – und natürlich die Liebhaber vom Kalender! Oder anrufen: 323 98 16               Renate

Titelseite:

Poetischer Katzenkalender 2019

Termine im Dezember 2018

Siehe auch unter : Termine:

  1. Wir treffen und dieses Jahr im Advent zum Essen beim Italiener in Moabit:

Wo?               –            Casa Matti,  Helgoländer Ufer 7, 10557 Moabit

Wann? am 9. 12. 2018 um 13 h: alle Mitglieder und Ehrenamtler sind herzlich eingeladen dazuzukommen. Gern auch mit Familienangehörigen.

2. Interessant könnte für Terschützer auch sein, die folgende Verhandlung im Verwaltungsgericht in der Kirchstr. 7 in Moabit mitzuerleben: Eine Wildtierschützerin wehrt sich gegen das lebenslange Tierhaltungsverbot, das das BA Reinickendorf wegen „Wildtierquälerei“ gegen sie verfügt hat.

Wo?            –          Verwaltungsgericht Moabit,  Kirchstr. 7,   Raum  Nr.  , 10557 Moabit;

Wann?       –           am  Donnerstag,  dem 13. 12. 2018

 

Frust im Tierschutz: Igelschutz braucht Nachwuchs und Landesunterstützung

Tierschützer brauchen in allen Sparten Unterstützung. Die meisten sind überaltert, Einnahmen und ernstzunehmender Nachwuchs fehlen, die Alten machen sich Sorgen, wie es ohne sie weitergehen soll. Junge sind globalisiert und digitalisiert, also weder ortsansässig noch zeitlich verfügbar und einsatzfreudig…

Hier der Brief einer betagten Igelschützerin an die Tierschutzbeauftragte vom Land Berlin:

From: Karin Oehl <nc-oehlch@netcologne.de> Date: So., 11. Nov. 2018 um 18:57 Uhr Subject: Gern auch zur Weitergabe

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Sehr geehrte Damen u. Herren,

Schon vor einigen Jahren hatte ich die Absicht, die nun seit fast 40 Jahren bestehende u. stark frequentierte Igelstation zu schließen  weil die Zugangszahlen ständig stiegen, meine Gesundheit aber deutlich machte, dass ich der Belastung nicht mehr hinreichend gewachsen bin.

Auch ist es nicht mehr zu verantworten in einem Privathaus derart viele Tiere aufzunehmen u. zu versorgen. Zum Glück ist die finanzielle Belastung durch große Hilfe erträglicher geworden, denn mit Zuckerwasser kriege ich die Tiere weder gesund noch groß.

Auf dringende Bitten u. in der Einsicht, dass der Bedarf sehr hoch ist – immerhin haben wir einen Jahreszugang zwischen 300 u. 400 Tieren, habe ich dieses Ansinnen trotz deutlicher gesundheitlicher Einschränkungen zurück gestellt.

Mehrfach habe ich angeboten, Schulungen u. Vorträge zum Thema Igel zu halten, das Interesse hat sich sehr in enttäuschenden  Grenzen gehalten.

Nun ist der Igel wohl das am häufigsten in der Tierarztpraxis vorgestellte Wildtier u. leider werden Igelfinder sowohl von den Auskünften der tierärztlichen Mitarbeiter, wie auch von den Tierärzten nicht zufriedenstellend beraten u. behandelt. Immerhin sind diese Tiere auch so gut wie nicht Gegenstand der Ausbildung.

Ja es kam häufig vor, dass tierärztlich Mitarbeiter ohne zu hinterfragen, was der Aufnahmegrund ist, einfach empfohlen haben, das meist kranke oder verletzte Tier am Fundort auszusetzen , ja schlimmer noch, es wurde gesagt:,, Sie können den Igel bringen, wir schläfern ihn sowieso ein!”

Das ist weder gesetzeskonform noch mit der tierärztlichen Ethik vereinbar.

Ich hatte gehofft, dass sich in den Jahren, die ich nun schon weiter gemacht habe in Zusammenarbeit  mit engagierten u. igelkundigen Tierärzten, die Situation für den Igel deutlich verbessern würde, denn der Lebensraumverlust, der Verlust der Nahrungsvielfalt u. die Gefährdung für den Kulturfolger IGEL haben zu-  statt abgenommen.

Und Igel sind keine Holzstöckchen sondern lebende, fühlende Tiere, wie geliebte Haustiere auch.

Noch immer ist trotz aller Bemühungen der Informationsstand zu diesem Tier  schlecht, Weder in der Öffentlichkeit , noch dort, wo  man kompetente Hilfe erwarten dürfte, nämlich in den Tierarztpraxen, wohin man sich  mit einem offensichtlich kranken oder verletzten Tier zunächst Hilfe suchend wendet, noch in Tierheimen, wo entweder keine Igel aufgenommen werden oder die Ausbildung der Tierpfleger zu dieser Spezies wirklich  gut wird wirklich kompetent beraten.

Nun lässt mein fortschreitendes Alter u. mein Gesundheitszustand einen weiteren Betrieb der Station in der bisher gewohnten Form  bestenfalls noch bis zum Frühling zu, das heißt bis zur Auswilderung im Mai /Juni2019.

Da aber der Bedarf an sachkundiger Hilfe anhaltend groß ich, biete ich noch einmal an, zu schulen, zu informieren. Anmeldungen sind ab sofort erbeten.

Dabei ist zu bemerken, ein Stündchen oder zweimal hinhören und reinschaun reicht absolut nicht.

Mit Ende der Saison 2018/19 wird  die Station geschlossen. Ich bin dann 75 Jahre alt.

Mir tun schon heute die Tiere leid, die dann keine sachkundige Hilfe mehr erfahren, denn privat geführte Stationen sind nicht flächendeckend vorhanden u. da der Begriff nicht geschützt ist, ist die Qualität der Igelhilfe in privater Hand qualitativ äußerst unterschiedlich. Von mir geschulte Leute führen heute längst eigene so stark frequentierte Stationen, dass eine Übernahme aller sonst hierher gebrachten Tiere nicht möglich ist.

Viele mit Begeisterung eingestiegene Helfer haben schnell das Handtuch geworfen ob der frustrierenden Situation, der finanziellen u. familiären Belastung.

In wie weit die Betreuung im Tierheim gewährleistet ist, kann ich nicht beurteilen, Es waren Mitarbeiter einige Stunden hier, aber in dieser Zeit kann ich meine 40 jährige Erfahrung nicht weiter geben, bleibe aber als BMT-Mitglied im Hintergrund gern hilfsbereit und ansprechbar, wenn es gewünscht wird, so lange es mir möglich ist.

Es tut mir leid, wenn meine Nachricht so negativ zu Ihnen rüber kommt, aber Grund zum Jubeln u. Grund positiv zu berichten ist leider keiner vorhanden.

Seit Mai 2018 nähern wir uns bereits wieder einer Zugangszahl von annähernd 300 Tieren.

Mit sehr besorgtem Gruß und einem Funken Hoffnung, dass es noch einen deutlichen Ruck zum Positiven gibt.

Karin Oehl

 

 

Einäugige junge Tigerkatze

Wir helfen der Pflegestelle A. Behr bei der Suche nach einem optimal geeigneten Halter für eine einäugige, etwa 2 – 3 Jahre alte, gestromte Katze namens „Milka“, die vor fast einem Jahr in einer Laubenkolonie gefunden wurde. Ein Auge musste saniert werden. Katzenschnupfen macht bei draußen geborenen Welpen oft die Augen ganz kaputt, so dass sie entfernt werden müssen. In diesem Fall konnte das Auge erhalten werden, es ist aber blind. Der Versuch, dieses Auge zu retten, hat die Finderin von der Katzenschutz-AG vom TB und die Pflegestelleninhaberin fast 1000 € gekostet. Die Behandlung beim Augenarzt hat fast ein Jahr gedauert. Jetzt ist sie abgeschlossen. Die Katze ist jetzt gesund. Sie ist verschmust und freundlich. Ob Einzelhaltung besser für sie ist, das muss man erfragen und / oder ausprobieren. Bisher hat sie in Einzelhaltung erlebt, weil sie mit Medikamenten versorgt werden musste. Das muss sie nun nicht mehr.

Wir suchen nach einem kompetenten und (auch finanziell) entspannten Halter, der dieser lieben Katze ein schönes Zuhause geben möchte und sich an dem Schönheitsfehler nicht stört.

Kontakt: A. Behr: Tel. 0177 43.600.39

Danke, Marvin!

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Marvin Kelling für die Unterstützung mit Geldspende für Kater Timmy. Du hilfst dem Tierschutz, seine Arbeit zu tun!                  Renate

 

vermisst in Friedrichsfelde

seit dem 4. 10. 2018 ist diese einjährige Katze Mia nicht nach Hause zurück gekommen:

Hier der Text von den Haltern:

Liebe Mitarbeiter von Berliner Stadtkatzen,

seit 04.10. ist unsere rötliche Katze, 1 Jahr alt, nicht mehr nach Hause gekommen. Sie wohnt Friedrichsfelde, 10315 Berlin. Wir freuen uns über Hinweise, hier der Text:

Rötliche Katze vermisst. Weiße Beinchen, Bauch und Schnauze auch weiß. Rücken, Kopf und Ohren rötlich. Die Augen sind Bernsteinfarben. Dankbar für Hinweise. Sie wohnt in Friedrichsfelde. Sie trägt kein Halsband. Hinweise bitte an: 0176-70.44.88.22

Herzlichen Dank für Ihren Einsatz!

MFG Frau Hummel-Liljegren  und Herr Mumtaz

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Frage: Ist die Katze gechippt, geimpft und kastriert  – und wenn nein, warum nicht? es würde allen Beteiligten sehr viel Leid ersparen.