Archiv des Autors: Renate

von Beate: weitergeleiteter Notruf aus der Ukraine: ein Karthäuserkater….

….und eine Hündin aus dem Kriegsgebiet von Donezk  brauchen  ein neues Zuhause. Siehe auch auf unserer Webseite unter Menuepunkt:

„Projekte und Aktionen/ Auslandstierschutz/ Dezember 2017…“

Der Krieg in Donezk ist leider immer noch nicht zur Ende, obwohl die Medien nicht mehr darüber berichten. Die Hunde auf den Straßen werden oft erschossen und der Quarantäneplatz ist überfüllt. Der Winter kommt und viele von den Hunden werden das nicht überleben. Die Volontäre haben mich gebeten, für die beiden tollen Tieren, ein Zuhause zu finden.

Siehe auf unserer Webseite auf der Unterseite „Auslandstierschutz“ und im Netz bei YouTube:

Sein Video: https://www.youtube.com/watch?v=W1POTp2U2BA

Kontakt per Email an den Verein in der Ukraine: opfeil2006@yahoo.de

 

 

 

Kastrationsaktionen im Ausland

Solche Aktionen macht der Verein Stimme der Tiere eV zweimal jährlich auf eigene Rechnung. Die Ärzte und Helfer einzufliegen, einen OP zu mieten, die beteiligten Menschen unterzubringen, das kostet etwa 3500 €uro pro Aktion. Die Ärzte und Helfer erhalten keine Bezahlung sondern arbeiten ehrenamtlich und gern.

Vorstand von „Stimme der Tiere e.V.“, Beate Rusch,  organisiert diese Aktionen von hier aus in Verbindung mit Tierschutzvereinen vor Ort. Normalerweise werden etwa 400 Tiere innerhalb von 10 Tagen kastriert, behandelt und versorgt.

Bericht-2017-Stimme der Tiere-Beate

Gruß von befreundeten Würzburger Katzenschützern

Aw: Gruß aus Würzburg

Doris Leuckert, 20. 11. 2017, 06:47 h,  Email an  Renate Luhmer

Guten Morgen Renate!

Der Stress frisst mich auf! Von überall soll man nur Katzen aufnehmen. Und die Vermittlung läuft schlecht. Wie alle Vereine und Pflegestellen haben wir dieses Jahr ein riesiges Problem mit Giardien. Trotz Behandlung und Kuren mit Tabletten, die sind sowas von hartnäckig.

Ich habe die alte Katze von meiner Mutter hier bei mir. Eigentlich wohnt sie jetzt bei Sandra, die aber verreist ist. Die Katze hatte sich mit den Giardien angesteckt. Ich habe fast schon befürchtet, ich bringe sie nicht durch. Aber jetzt ist sie wieder fit.

Einen Pflegekater hab ich im Alter von nur 4 Jahren vor 2 Wochen verloren. Nierenversagen. Im Oktober war ich wieder für eine Woche in Kroatien. Ich konnte über 100 Katzen zur Kastration einfangen. Hab die Vereine dadurch fast in den Ruin getrieben. In Sandras Wohnung hier im Haus ist eine Tierschutzfreundin mit ihren 8 Wohnungskatzen und zwei Hunden gezogen.

Eigentlich dachten wir, es wäre etwas weniger Stress, wenn sie hier wohnt. Sie hatte Darmkrebs und arbeitet noch Halbtags. Ich nehme früh ihre beiden Hunde mit Gassi, damit sie gleich zur Arbeit kann. Am Abend nimmt sie meinen Hund zum Gassigehen mit. Ich koche und sie isst bei mir mit, dafür putzt sie am Wochenende meine Wohnung. Trotzdem wird der Stress nicht weniger. Denn alle Vereine melden sich bei uns: könntet ihr dies oder dass machen…

Wie schön, dass es Dir gut geht! Denke auch öfters an Euch! Habe die Berliner Katzentasse in Gebrauch. Und die Taschen, die Du mir geschenkt hast, die hatte ich so gut weggeräumt, dass ich sie jetzt wieder entdeckt habe. Habe sie gleich mit zum Weihnachtsmarkt genommen. Bei uns war an diesem Wochenende schon der erste.       Und der Gnadenhof hatte einen Stand.

Wir bekommen in Würzburg auch die Kastrationspflicht nicht durch. Es gibt in Würzburg keine Katzen die extrem leiden und auch keine großen Populationen. Wir haben schon viel zuviel im Vorfeld gearbeitet. Aber wir bleiben am Ball.

Gestern erst wieder einen alten Kater 16 Jahre aufgenommen. Der Besitzer hat ihn zum einschläfern in die Praxis gebracht. Völlig falsche Haltung. Einzelhaltung in der Wohnung, der arme. Viel zu dick! Diabetes- oder Fettleber-Kandidat…

Ich hoffe, es melden sich bald gute Interessenten, den aktuell bin ich an meine Aufnahmegrenzen gestoßen. Und in 2 Wochen kommen 5 angemeldete Katzen aus Krotien.

Gruß aus Würzburg von Doris und den Fellnasen

 

 

Krümel wird heute 19 Jahre alt

Foto oben: Copyright Sarah Heuser

oben: Krümel weiß genau, wann Montag ist, denn dann bekommt sie Besuch von Norma. Wenn Norma mal nicht kommt, ist das Geschrei groß bis ich sie endlich vertrete.

Krümel wurde am 11. 11. 1998 geboren. Sie musste von Hand aufgezogen werden, weil ihre Mutter am Tag nach dem Werfen stationär in FU Tierklinik aufgenommen werden musste, da sie eine Totgeburt mit einem Uterusprolaps hatte, denn bei der Tierärztin von nebenan  gab es am Samstag Vormittag keine anwesende Tierarzthelferin, die hätte assistieren können. Von den 5 Welpen, die wir zu dritt alle 2 Stunden in Vertretung der Katzenmutter  mit künstlicher Muttermilch versorgen mussten, haben 4 überlebt. Krümel war die Kleinste, daher der Name.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Gratulanten für alle Segenswünsche. Es haben ja etliche Menschen dabei geholfen, dass diese kleine Katze (derzeit 2300 g) nach mehreren schweren Einbrüchen nun immer noch lebt und so munter ist – und nach wie vor, zum Beispiel heute Nacht, auch  mit kräftiger Stimme die Kenntnisnahme ihrer Anwesenheit unüberhörbar macht.

Das, was wir 1998 zu dritt für Krümel getan haben, also alle 2 Stunden „säugen“, tut Kerstin Liefländer in Hellersdorf seit vielen Jahren dauernd allein für sehr  viele draußen gefundene Katzenwelpen. Sie bekommt sie von den Findern gebracht – oder sie assistiert den Findern, die die Welpen zu Hause aufziehen wollen. Manche Stunde vergeht auch bei telefonischer Beratung, nicht nur bei der Welpenaufzucht.

Eine Dose Katzen- Ersatzmuttermich kostet etwa 17 Euro,  sie reicht für 3 Tage. Die Welpen eines Wurfs müssen sie bekommen bis sie etwa 4 Wochen alt sind. Es wäre wirklich schön, wenn die Berliner Katzenliebhaber bei Kerstin nicht nur Beratung abholen sondern ihr auch mit einer angemessenen Spende bei der Bewältigung ihrer Tierschutzkosten helfen würden. Spende entweder direkt an Kerstin (persönlich) oder auf unser Spendenkonto mit dem Kennwort „für Kerstin L.“

24. 11. 17: Liebe Frau M, Kerstin bedankt sich sehr herzlich für Ihre Spende für sie, die auf unserem Konto eingegangen ist!

Gentrifizierung in Wilmersdorf: Zerstörung der Natur geht weiter

10. 11. 2017

Heute neue Nachrichten von Jenny Schon aus Wilmersdorf: Es hört sich nicht gut an. Unübersehbar: Geldgier macht dumm.

„Die Wiesbadener Kleingärten sind ab 1.10. 17 zum Bebauen frei, da kommt ne große Karreebebauung hin, viele Vögel, und anderes wird weg sein, 2 Tannen sind beim Sturm auf der Cornelsenwiese abgebrochen.
Wir fragen hin und wieder nach, da wird der Bauantrag noch nicht bearbeitet. Aber alles ist eine Frage der Zeit, dann wird Schmargendorf nur noch wenig Grün haben, bei Oeynhausen stehen die Kräne,
und bei euch? und  die Katzen?
Liebe Grüße  Jenny“

Antwort: Bei uns in der Dahlmannstr. 11 versucht der neue Eigentümer (der Vater der Erbin) das Bebauungsverbot für die Wiese hinter seinem Haus rückgängig gemacht zu bekommen.   Der inzwischen verstorbene Vorbesitzer hatte sein Haus unter Denkmalschutz stellen lassen, hörte ich. Der Erblasser war offenbar ein weitsichtiger Mensch, der sein Haus geliebt hat und seinen Nachkommen Vernunft und Maß nicht zugetraut hat. Der derzeitige Betreiber von Bautätigkeit  will das von dort seinerzeit weggebombte Quergebäude wieder errichten lassen. Für die Nachbarn und für uns ist das schrecklich, denn wir müssen nicht nur mit Krach und Chemie-Staub leben sondern haben nach der Erstellung von dieser Immobilienspekulationsmasse des Luxussegments dann hier unten noch weniger Licht in unseren Räumen. JETZT scheint ja vorn wenigsten 1 x täglich noch für etwa 40 Minuten die Sonne direkt in mein Wohnzimmer. Das wird sie nach der Bebauung nicht mehr tun.

D.h. wir müssen dann hier weg, wenn wir nicht eingesperrt und zubetonniert leben möchten.

Ich verstehe ja, dass es dem Land und allen bei dieser Bauerei nicht um den Sinn und das Wohlergehen von Mensch und Tier sondern ums schnelle Geld geht. Ich begreife aber nicht, warum Leute Luxus-Immobilien kaufen in Gegenden. die immer unattraktiver werden je dichter die Bebauung wird, weil ja die Lebensqualität durch die Enge immer mehr abnimmt. Am Ende ist die Stadt im Sommer – so wie Paris mancherorts – eine Art Kachelofen, der tagsüber von der Sonne aufgeheizt wird so dass die Stadt nachts, vom Pflaster gut beheizt, auch noch 30 – 40 Grad warm ist. Deshalb fahren die Pariser im Sommer aufs Land. Also: Wir Berliner brauchen wieder Datsche:  Problem gelöst.

Übersicht 2017

Liebe Leser unserer Webseite,

Möchten Sie mal eine kurze  Übersicht darüber bekommen, wer wir sind und was wir mit wem tun oder gern bewegen würden, wenn wir von jemandem Mittel und Personal dafür bekommen würden?

Zuerst hier unsere Mitarbeiter und Kooperationspartner 2017 mit Foto und Aufgabenbereich:

offiziell-web-be-Mitglieder und Kooperationspartner-17

Wir haben uns übrigens (alle zusammen) in diesem Jahr um 272 drinnen und draussen lebende hilfe- und pflegebedürftige Katzen gekümmert und noch dazu mehr als 800 Rat suchende Berliner Katzenhalter und Katzenfinder beraten. Ehrenamtlich und bestmöglich.

Wir können nur so viel Katzenschutz machen wie wir bewältigen können ohne uns durch ständige Überbelastung selber zu schade.

Praktische Hilfe können wir nur leisten, wenn uns jemand Immobilien, Personal  und Geld dafür zur Verfügung stellt. Solange dies nicht geschieht, weil die Politik es nicht will, überstrapaieren wir unsere finanziellen und physischen Möglichkeiten. Wir geraten durch die Aufnahme von hilfebedürftigen Tieren in unsere Privatwohnungen in ungute eigene Lebensumstände und auch in „Tiermessi“-Verdacht. So geschwächt kann und will die Behörde sich jederzeit in unsere Tierschutzarbeit einmischen können damit sie im Fall dass Nachbarn sich darüber beschweren auf uns und auf unsere Tiere zugreifen können. Das bedeutet dass wir einerseits dauernd von der Bevölkerung, die niemanden hat, an den sie sich mit Tiernot wenden kann, bedrängt werden, ihnen bei der Bewältigung ihrer Not mit eigenen oder gefundenen Tieren behilflich zu sein  – also gerade das zu tun, was wir gern tun würden, aber nicht tun können, weil wir zu wenige, zu schlecht organisiert und finanziell und personell nicht gut genug ausgestattet sind.

Das liegt m. E. auch daran, dass sich eine Art  „4. Arbeitsmarkt“ gebildet hat, in dem viele tausend finanziell schlecht ausgestattete Vereine mit zu wenigen arbeitsfähigen und kompetenten Mitgliedern zu viele Leute zu beschäftigen versuchen, für deren Beaufsichtigung und Anleitung es keine Mitarbeiter gibt, weil geeignetes Personal fehlt.

Das gilt nicht nur im „Katzenfach“ sondern auch in anderen Tierschutzbereichen, z. B. bei den Stadttauben: Es gibt in Berlin zwei Taubenhäuser, das ist natürlich zu wenig. Man fragt sich, warum nicht mal diese beiden ordentlich funktionieren: das eine nämlich schlecht, das andere seit dem vorigen Jahr gar nicht mehr. Wer möchte sich darum kümmern (z.B. durch Gespräche mit den Taubenschutzvereinen, den Tierversuchs-gegnern/ Bundesebene und immer wieder auch mit den Tierschutzvertretern der politischen Parteien), das zu ändern? Denn die zu wenigen Taubenversorger arbeiten täglich schwer und haben daneben weder Zeit noch Kraft für Kommunikation.

Der spendierwillige Bürger gibt, was er kann, hilft aber inzwischen den einzelnen Vereinen nicht mehr wirklich damit, weil es zu viele Vereine gibt, die Geld brauchen. Das ist eben heute alles ganz anders als 1950, wann es erfunden wurde und vielleicht funktioniert hat.  Zwar haben wir jetzt auch wieder eine Art „Wirtschaftswunder“, d. h. die Obrigkeit nimmt endlich seit längerer Zeit wieder richtig viel Gelder ein durch Globalisierung und Gentrifizierung, macht aber mit ihren Einnahmen etwas anderes als gemeinnützige eingetragene Vereine durch geeignete Unterstützung sinnvolle Arbeit tun zu lassen.

Da reicht es auch nicht, dass das Land und die Presse einvernehmlich das an 4 Tagen pro Woche ein paar Stunden geöffnete, „größte Tierheim Europas“ zum einzigen überzeugenden  Bediener von Tiernot und  Menschen mit Tiernot in Berlin erklären, wenn nicht dafür gesorgt wird, dass es auch bedarfsgerecht liefert.  Und das auch beim mittellosen, unter Tiernot leidenden Berliner, wenn der guten Rat und praktische Hilfe und vielleicht auch noch kostengeringe tierärztliche Leistungen braucht. Wir wünschen uns, dass wir uns weniger Klagen darüber anhören müssen und dass wir weniger bedrängt werden, jenen zu helfen, die vom Tierheim keine Hilfe bekommen. Die Energie sucht sich ja ihre Bahn. Der zunehmend kälter und egoistischer werdende Zeitgeist führt dabei zu merkwürdigen Wegen, Verhaltensweisen und Geschäftsstrukturen….

Wir, die  „von oben“ weitgehend ignorierten, eingetragenen kleinen Vereine,  brauchen viel Kreativität um aus unserer misslichen Lage zu kommen.

Welche intelligenten und erfindungsreichen „Realos“ hätten Zeit für uns und wollen uns sinnvoll zuarbeiten? Mit mehr Mitarbeitern und Geld könnten wir unsere oftmals gute Arbeit noch weiter verbessern. Wir brauchen nicht nur Mitarbeiter, die Katzen streicheln wollen sondern eben auch alltagstaugliche Juristen und vor allem eben auch gestandene (juristisch nicht ganz unbedarfte)  KENNER von Tiernot und Menschen in Not durch Tiere (die ihnen keiner abnimmt), die sich Gedanken machen wollen über bedarfsgerechtere Strukturen im Berliner Tierschutz.

Ganz sicher könnten wir viel Katzenleid und Katzenhalterleid verhindern helfen, wenn es genügend gute (auch: telefonische) Beratungsstellen für Katzenhalter und Katzenfinder gäbe. Das sollten aber Leute machen, die es können. Und warum nicht vom Land  bezahlte? An einer von den vielen Baustellen könnte mal mit der Herstellung von bedarfsgerechter Struktur für Tierschutz begonnen werden. Wir halten dabei Beratung, Aufklärung und Weiterbildung  für unverzichtbar. Allerdings in Anerkennung der geringen Erfolgsaussichten und auch nur als EINEN von mehreren notwendigen Wegen. Voraussetzung für deren Beschreiten wäre, dass das Land seine Verantwortung für bedarfsgerechten Tierschutz übernimmt, weil es die Notwendigkeit erkennen und einschätzen kann. Davon kann ich bis jetzt trotz genauen Hinsehens noch nichts erkennen.

Die juristischen Winkelzüge, mit denen draußen herumlaufende halterlose StreunerKatzen zum Eigentum von dem erklärt werden, der sie aus Mitleid füttert, halte ich für infam und sittenwidrig. Im konkreten Fall sieht das nämlich meistens so aus, dass der arme Menschen mit Zeit fürs Füttern dann 20 und mehr Katzen „besitzt“, wenn er eine Futterstelle bedient. Für diese Katzen, die niemandem gehören, soll der Arme Futter- und Tierarztkosten tragen.  Ich meine, dass Streunerkatzen (und auch Tauben) dem Land gehören, das deshalb auch die Kosten ihrer Versorgung tragen muss.  Zur Bedienung und Finanzierung dieser Tiere braucht Tierschutz im Auftrag des Landes eine geeignete Struktur. Es reicht nicht, die Verantwortung zu delegieren und zu behaupten: das Tierheim macht das schon! Ja, sie machen es auch. Und natürlich sollte das Land dem Tierheim auch die Kosten erstatten für die Bedienung von Tieren, die dem Land gehören. Und nicht nur dem Tierheim, sondern allen eingetragenen Vereinen. Da könnte schon was zusammenkommen.

RenaLu 2017-11-06

Vegan ist ja „in“…

RenaLu am 3. 11. 2017:

Deshalb – und um mir was Gutes zu tun – erfinde ich schon seit sehr langer Zeit immer mal wieder gern vegane Mahlzeiten, die sich nicht zu verstecken brauchen und vielleicht auch den einen oder anderen Fleischfresser überzeugen können, dass es ohne sogar manchmal besser schmeckt als mit… Heute ist mir was besonders Feines gelungen:

Kartoffel – Möhren – Süßkartoffel – Pastinaken – Rote Beete – Kokosmilch -Suppe mit Chicoree-Croutons und Granatapfelkernen, so sieht sie aus:

Und so wird sie zubereitet (für 4 Personen):

4 Kartoffeln, 2 Pastinaken (eine gelbe und eine dunkelrote), 3 Möhren, eine Süßkartoffel, eine rote Beete und einen Apfel zusammen gar kochen. Gegen Ende der Kochzeit (ca 20 – 25 Min) etwa 2 Teel. Körnung von Gemüsebrühe, einen EL Hanföl und etwas Kurkuma zugeben.

Die rote Beete rausnehmen und würfeln, den Rest pürieren. Die Würfel von rote Beete zurück in die Suppe geben. Ich mag es, wenn pürierte Suppen noch einige feste Bestandteile enthalten.  Dann 400 ml Kokosmilch zugeben, das Ganze mit Kurkuma und Pfeffer würzen, kurz aufkochen und stehen lassen.

Chicorée waschen, in schmale Streifen schneiden, 3/4 davon mit Salz und Pfeffer in Öl anbraten. Wenn es leicht gebräunt ist, mit wenig Himbeeressig ablöschen.

Die Suppe auf Teller füllen und darauf legen: 1. gebratene Chicore, unbehandelte Chicoréestreifen mit Kresse gemischt, 2 EL frische Granatapfelkörner.

Es ist sinnvoll, den Belag so zu ´verteilen, dass man bei jedem Löffel Suppe eine andere „Geschmachsrichtung“ abbekommt: sauer-pfeffrige gebratene Chcoréeblätter, süß-bittere Granatapfelkerne oder bitter-frische Kresse und Chicoréeblätter.

Das ist die leckerste Suppe, die ich je gekocht und gegessen habe! Dazu passt Feldsalat mit 1 gewürfelten Tomate, 5 cm gewürfelte Gurke, 2 – 3 EL Erdbeeressig, 1 – 2 EL Hanföl, 2 – 3  EL Sahne, etwas Kresse und Salz. Entweder vorher oder nachher serviert.

Nun freue ich mich auf meine Gäste und bin gespannt, was sie für Gesichter machen.

 

 

Poetischer Katzenkalender 2018

2018

Liebe Fans von unserem alljährlichen poetischen Katzenkalender,

Petra hat sich dieses Jahr beeilt, er ist schon fertig – und wieder ganz schön geworden. Dieses Mal ziert ein Kater aus Brandenburg unsere Titelseite.

Kosten nach wie vor = 15 € pro Stück plus Porto (= ca 4 E beim großen / = A 3  und 1,45 E beim kleinen / = A 4.

Hier schon mal die Titelseite:

RenaLu

Titelseite-Poet-Katzenkalender-2018

Titelseite-Poet-Katzenkalender-2018

Ladung zum 2. Teil unserer jährlichen MV – und Tagesordnung

am 5. 11. 2017 in Hellersdorf

MV-2017-Teil-2- Programm und Einladung

und schöne Fotos:

Frau Scheller vom Reinickendorfer Katzenschutz – und Fu

Maja

Alex und Maja

 

Wir suchen Pflegestellen und hilfreiche Helfer

Wir bekommen diese Woche ein paar hilfebedürftige, freundliche, junge, sanierte, geimpfte Straßenkatzen aus dem Ausland (Griechenland) und suchen hier in Berlin private Pflegestellen, von wo aus wir sie vermitteln können. Falls Sie uns unterstützen möchten, rufen Sie bitte Ingrid an (030 – 66 44 615) oder Renate (030 – 323 98 16).

Und:

Aus dem Tierschutzforum verabschieden wir uns, weil wir uns nicht vorstellen können, dass wir in Unterordnung unter das TB und die Behörde nach deren Vorstellungen Tierschutz machen können oder wollen. Die Erstellung von bedarfsgerechten Tierschutzstrukturen ist weder geplant noch in Aussicht gestellt. Warum also sollten wir  unsere Zeit damit verschwenden,  ohne jede Unterstützung durch das Land zu erhalten und ohne jede Aussicht auf strukturelle Verbesserungen die den Bürger falsch informierende  „Imagepflege“ vom Land zu unterstützen? Schade.

Wir haben jetzt verstanden, dass ein beim Land angestellter Tierschutz-Beauftragter unter Loyalitätsdruck steht und  logischerweise die Landesinteressen vertritt und nicht die Tierschutzinteressen.

Allerdings bedient das Land – schon mangels schlechter Informiertheit –  eben nicht das, was wir für bedarfsgerechte Tierschutzstrukturen für Berlin halten.